Actioncam Vergleich 2017

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GoPro HERO4 Silver
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GoPro HERO4 Silver
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12 MP
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Victsing VTIN Full HD 1080P
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Victsing VTIN Full HD 1080P
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Qumox Actioncam SJ400
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Qumox Actioncam SJ400
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DB Power EX5000
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DB Power EX5000
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GoPro Hero
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Wimius Actioncam 4k
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Wimius Actioncam 4k
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Somikon DV-1212
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Somikon DV-1212
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Daily Original 4K
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Daily Original 4K
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Aukey AC-WC 1
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Aukey AC-WC 1
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Sony FDR-X1000
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Sony FDR-X1000
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Licht, Kamera, Action – Der große Actioncam Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Wer gerne Sportarten wie Surfen, Kajaken, Mountainbiking, Skifahren oder Ähnliches betreibt, ist bestimmt schon mal auf die Idee gekommen seine Ausflüge filmisch festzuhalten. Kein Problem. Das geht ja ganz einfach mit einem Camcorder oder einem Smartphone. Dabei gibt es nur ein Problem. Diese Geräte sind nicht sehr robust und auch nicht wasserdicht. Aber bei diesen sportlichen Aktivitäten müssen die Geräte schon einiges aushalten können. Zu diesem Zweck gibt es Actioncams, die wir in unserem Actioncam Vergleich einmal genauer beleuchten. Am Ende küren wir einen Actioncam Testsieger. Was dieser können muss, haben wir uns einmal genauer angeschaut.

    1. Die Actioncam

    Die Actioncam ist eine kleine und kompakte Variante eines Camcorders. Wie der Name schon sagt, kommt diese hauptsächlich zum Einsatz, wenn es etwas actionreicher zur Sache geht. Vor allem bei Sportarten ist dies der Fall. Laut Wikipedia ist der Hersteller GoPro der Vorreiter der kleinen Camcorder. Die Idee kam dem Amerikaner Nick Woodman beim Surfen. Er wollte seine Aufnahmen beim Surfen filmisch festhalten. Jedoch waren die damaligen Camcorder nicht geeignet für solche Aufnahmen. So entstand die Idee eine Kamera für solche Ereignisse zu entwerfen. Mit dieser Idee wurde das Unternehmen GoPro gegründet, welches 2004 die erste Kamera dieser Art herausbringen sollte. Mit der Zeit baute das Unternehmen seine Modelle immer weiter aus und auch viele Konkurrenzprodukte erschienen auf dem Markt. Der hauptsächliche Einsatzbereich liegt im Sportbereich. Vor allem bei den Sportarten, wo man die Hände frei haben muss oder möchte. Wir haben uns verschiedene Einsatzmöglichkeiten in unserem Actioncam Test einmal genauer angeschaut.

    Video eines Actioncam Test

    1.1 Biking

    Egal ob Sie einfach nur mit dem Fahrrad durch die Gegend fahren oder sich auf wilden BMX-Strecken den Abhang herunterstürzen: Sie sind unterwegs und möchten gerne beim Fahren filmen. Zum einen wäre es jetzt sehr unsicher, wenn Sie in einer Hand die Kamera halten. Gerade beim Downhillfahren mit dem BMX-Rad wäre das nicht möglich. Zum anderen besteht die Chance, dass die Kamera aus der Hand fällt und kaputt geht. Viel besser ist es, wenn Sie eine Actioncam auf den Lenker schnallen, um so Geschehnisse filmen zu können. Sie können natürlich auch einen Camcorder dort befestigen, jedoch ist dieser nicht für schnelle Bewegungen ausgelegt. Die Actioncam wird mit einer speziellen Halterung festmontiert und sorgt für spektakuläre Bilder. Sie kann außerdem mit einer Halterung an den Helm angebracht werden. So scheint es, als sieht man die gefilmten Aufnahmen direkt aus den Augen des Betrachters.

    1.2 Wassersport

    Da die Actioncam in der Regel spritzwassergeschützt ist, ist sie ideal für Outdoor-Aktivitäten. Sie kann ebenfalls beim Wassersport benutzt werden. Allerdings sollte für den Wassersport immer das Unterwassergehäuse benutzt werden, welches bei den Kameras beiliegt. Denn so können Sie sicher sein, dass die Kamera auch wasserdicht ist. Egal ob Sie die Kamera ans Surfbrett oder an das Segel Ihres Katamarans schnallen. Sie werden beeindruckende Aufnahmen auf dem Meer hinbekommen. Actioncams werden jedoch vor allem im Tauchsport eingesetzt. Entweder Sie befestigen die Kamera direkt an die Taucherbrille oder auf eine Teleskopstange, wie beispielsweise einem Selfie-Stick. So können während des Tauchens oder beim Schnorcheln spektakuläre Aufnahmen gemacht werden. Sie fragen sich jetzt sicher: Brauch ich zum Schnorcheln extra eine Actioncam oder reicht da auch eine Unterwasserkamera? Wir haben dafür mal eine Tabelle angelegt, die die wichtigsten Merkmale der beiden Kameras auflistet.

    KAMERA MERKMALE
    Actioncam
    • bietet sowohl über, als auch unter Wasser sehr gute Aufnahmen
    • besitzt eine hohe Auflösung
    • kann auch in größeren Wassertiefen gut eingesetzt werden
    • besitzen alle ein Superweitwinkel-Objektiv
    • können leicht auf eine Taucherbrille oder einen Teleskopstab geschnallt werden
    Unterwasserkamera
    • extra für den Unterwassergebrauch ausgelegt. Für Aufnahmen oberhalb der Wasseroberfläche oft nicht geeignet
    • geringere Auflösung als eine Actioncam
    • oft kein weitwinkliges Objektiv
    • Viele Modelle sind nicht in großen Tiefen benutzbar
    • Kann nicht an die Taucherbrille geschnallt werden

    Wie die Tabelle recht deutlich zeigt, hat die Actioncam im Vergleich zur Unterwasserkamera die Nase vorn. Nicht nur in puncto Komfort, sondern vor allem in der Qualität. Das Superweitwinkel-Objektiv, welches die Actioncam auszeichnet, haben sicherlich nur recht wenige Unterwasserkameras. Mit diesem Weitwinkel können sie ohne Probleme alles aufs Bild bekommen. Auch wenn Sie ein Selfie machen möchten. Dies geht mit einer Unterwasserkamera nicht so gut. Außerdem kommen diese bei größeren Tiefen an die Grenzen ihrer Wasserdichtigkeit. Für einen oberflächlichen, kurzen Schnorchelgang wird sie jedoch genügen. In diesem Fall muss man sich nicht unbedingt extra eine Actioncam holen, da Unterwasserkameras auch schon viel günstiger zu bekommen sind. Es kommt ganz darauf an, wie hoch die Ansprüche sind. Das müssen Sie in Ihrem eigenen Actioncam Test für sich selbst herausfinden.

    1.3 Wintersport

    Auch im Wintersport wird die Actioncam häufig genutzt. Egal ob beim Ski fahren oder beim Snowboarden. Da man die Hände, zumindest beim Ski fahren zum Filmen nicht nutzen kann, wird die Kamera ganz einfach an einen Helm geschnallt. So können Sie die rasante Abfahrt festhalten. Aber auch, falls Sie einmal stürzen sollten, ist dies kein Problem, da die Actioncams in der Hülle wasserdicht und stoßfest sind. Sicherheit leidet unter Kameras: Die Beratungsstelle für Unfallverhütung hat im Jahre 2014 herausgefunden, dass Helmkameras das Unfallrisiko steigern. Viele Skifahrer verlassen die markierte Piste und gehen mehr Wagnisse ein um noch spektakulärere Aufnahmen in den Kasten zu bekommen. Außerdem halten Sie den Kopf in die Richtung, in die gefilmt werden, soll. Wenn jetzt bei der Abfahrt eine schöne Bergkette gefilmt werden soll, geht der Blick nicht mehr in Richtung Piste, was zu schweren Unfällen führen kann. Außerdem kann die Kamera bei einem Sturz als Hebel dienen, welcher die Kräfte auf den Kopf verstärkt.

    1.4 V-Logs

    Ein immer mehr in Mode kommender Trend ist das Erstellen von V-Logs oder umgangssprachlich Vlogs. Von diese Filmchen werden immer mehr auf Youtube hochgeladen. Vlogs steht für Videologs. Viele bekannter Youtuber filmen das, was sie alles so am Tag erleben und stellen dies auf Youtube online. Zu diesem Zweck benutzen sie auch immer wieder Actioncams. Zum einen, weil diese Geräte klein und kompakt sind, nicht wiegen und auch weil sie wasserfest sind. Wasserfest? Wieso aus diesem Grund? Oft zeigen sie Erlebnisse aus den Urlauben den Youtuber. Sie springen dabei in den Pool, besuchen Wasserparks et ectera. Da wäre ein richtiger Camcorder in Gefahr. Wenn Sie also mal jemanden mit einem kleinen Kasten durch die Gegend laufen sehen, schauen Sie doch mal bei Youtube vorbei. Vielleicht sind Sie ja auch im nächsten V-Log vertreten.

    2. Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

    Es gibt einige Details, auf die man beim Kauf einer Actioncam achten muss, damit man auch später qualitativ hochwertige Aufnahmen zu sehen bekommt. Die wichtigsten Merkmale haben wir einmal in unserem Actioncam Test zusammengestellt.

    2.1 Bildschirm

    Da die kleinen Kameras eine kompakte Größe haben müssen, wird bei vielen Modellen auf einen Bildschirm verzichtet. Wie soll ich jetzt aber sehen, was ich da gerade filme. In der Regel ist dies, dank des Superweitwinkel-Objektivs, kein Problem. Dieser hat einen Winkel von 170 Grad. Halten Sie die Kamera in Blickrichtung, nimmt die Kamera alles auf, was auch Sie wahrnehmen können. Damit Sie aber auch wirklich sicher sein können, was Sie aufnehmen, können Sie sich für solche Modelle einen externen Bildschirm zulegen, der auf die Rückseite der Kamera geklippst wird. Dadurch wird die Kamera aber auch dicker. Wer dies nicht möchte, der sollte vor dem Kauf schauen, ob die Kamera schon mit einem Bildschirm ausgestattet ist.

    2.2 Smartphone-Anbindung

    Falls die Kamera keinen Bildschirm haben sollte oder es keinen externen Bildschirm zu kaufen gibt, reicht es immer noch, wenn sie stattdessen eine Smartphone-Anbindung haben. Dies ist sehr praktisch. So kann via Bluetooth oder Wi-Fi direkt auf die Kamera und die Speicherkarte zugegriffen werden. So können Sie nicht nur ein Live-Bild der Kamera erhalten, sondern auch Aufnahmen von der Speicherkarte direkt aufs Smartphone übertragen. Manche App bietet sogar an, dass Sie die Aufnahmen schon direkt in der App schneiden können. Daher gilt: Falls die Kamera eine Smartphone-Anbindung besitzt, benötigen Sie dank des Superweitwinkels nicht unbedingt einen Bildschirm. Sie fangen genug vom Bild ein.

    2.3 Halterungsmöglichkeit und das passende Gehäuse

    Wichtig und zu jeder Ausstattung einer Actioncam sollte eine Halterungsmöglichkeit gehören. So kann die Kamera an Helme oder Lenker befestigt werden. Denn in der Hand halten werden Sie eine Actioncam nur selten. Wenn Sie die Kamera im Regen oder im Wasser nutzen möchten, sollten Sie darauf achten, dass ein wasserfestes Gehäuse mit dabei ist. Manche Gehäuse sind bis zu 60 Meter wasserdicht. Allerdings sollten Sie bedenken, dass ein Gehäuse immer auf Kosten des Tons eingesetzt wird. Dieser ist bei Nutzung ohne Gehäuse schon nicht der Beste, sondern eher sehr windanfällig und dumpf. Der dumpfe Klang wird durch das wasserdichte Gehäuse dann auch verstärkt. Der Klang führt uns zum nächsten Punkt in unserem Actioncam Test.

    2.4 Externes Mikrofon anschließbar?

    Dass der Ton bei einer Actioncam nicht das Non-Plus-Ultra ist, haben wir im vorherigen Punkt schon herausgefunden. Dafür sind die kleinen Kameras auch gar nicht ausgelegt. Sie müssen nicht für ein großartiges Klangerlebnis sorgen. Sie sollen ein tolles Bild liefern. Meist, oder gerade deswegen, werden aufgenommene Videos von einer Actiocam mit Musik unterlegt. Bei manchen Gelegenheiten, wie beispielsweise einer Schnorcheltour, benötigt man auch keinen Sound. Wer aber an Land Wert auf eine großartige Tonqualität legt, der sollte unbedingt überprüfen, ob ein externes Mikrofon an die Kamera angeschlossen werden kann. So haben Sie ein tolles Bild und einen tollen Ton.

    3. Wichtige Daten und Informationen rund um die Actioncam

    Wenn Sie sich Verpackungen von Actionscams anschauen, werden Sie viele Daten finden, mit denen Sie jetzt vielleicht nicht viel anfangen können. Wir wollen in diesem Kapitel vom Actioncam Test einmal Licht ins Dunkel der Begriffe bringen.

    3.1 LPTS

    Ein Begriff, den Sie sicher nicht so häufig hören, wollen wir auch im Actioncam Test erläutern. Den Begriff LPTS finden Sie bei Actioncams, die einen Monitor haben. LPTS steht für Low Teperature Poly Silicon. Mit diesem Begriff ist der Bildschirm gemeint. Es ist ein spezieller TFT-Bildschirm, der keine Hintergrundbeleuchtung hat und daher wenig Akkukapazität fordert. Durch die kompakte Bauweise sorgt der Bildschirm für eine hohe Auflösung.

    actionkamera-gopro-hero4

    Actioncam GoPro Hero 4

    3.2 Auflösung

    Die Auflösung gibt an aus wie vielen Pixeln (Bildpunkten) das aufgenommene Bild besteht. Je mehr Pixel desto besser die Auflösung und somit das Bild. Es gibt verschiedene Auflösungen, in denen eine Actioncam aufnehmen kann. QVGA (640 x 480 Pixel), VGA (848 x 480 Pixel), 720p (1280 x 720 Pixel), 1080p (1920 x 1080 Pixel), 2160p (3840 x 2160 Pixel) und 4K (4096 x 2160 Pixel). Die beiden letzten kommen nur bei wirklich hochwertigen Actioncams vor, die auch dementsprechend ihren Preis haben. Der Otto-Normal-Verbraucher kommt allerdings mit 720p oder 1080p vollkommen aus. QVGA und VGA sorgen im Gegensatz zu den anderen Auflösungen wirklich für ein schlechteres Bild und sollten nur verwendet werden, wenn Sie keinen Platz für große Videodateien mehr auf der Speicherkarte habe.

    3.3 Framerate

    Die Bildfrequenz oder besser bekannt als Framerate ist entscheidend. Sie gibt die Anzahl an Einzelbildern pro Sekunde an. Im europäischen PAL-Standard sind 24 oder 25 fps (frames per second) üblich. Im amerikanischen Standard 30 frames per seconds. Je höher die Framerate ist, desto ruckelfreier ist das Bild. Gute Actioncams können auch mit 60 fps oder mehr aufnehmen. Generell gilt dabei: Je höher die Framerate, desto besser ist die Kamera für Zeitlupenaufnahmen geeignet. Aber auch schnellere Aufnahmen sind dann kein Problem. Wichtig zu wissen ist, dass nicht jede Auflösung jede Framerate erreichen kann. Daher bietet es sich an vorher in die technischen Daten der Kamera zu schauen. Es gibt Modelle, die bei einer Auflösung von 720p eine Framerate von 60 schaffen, bei einer Auflösung von 1080p dann aber nur noch 30 fps.

    3.4 Lichtempfindlichkeit

    Was für viele ein nicht zu verachtender Wert ist, ist der ISO-Wert. Dieser wird auch als Lichtempfindlichkeit bezeichnet. Je höher der Wert, desto besser kommt die Actioncam mit Aufnahmen in der Dunkelheit zurecht. Gerade wer die Actioncam eher in dunkleren Bereichen oder in der Nacht nutzen möchte, sollte sich vorher informieren, ob diese gut mit wenig Licht zurechtkommt. Sonst kommt es zum Bildrauschen, was jede gute Aufnahme zunichtemachen kann.

    3.5 Fotos

    Mit der Actioncam können Sie nicht nur filmen, sondern auch fotografieren. Die Auflösung der geschossenen Bilder ist auch wichtig. Je höher dieser ist, desto besser und klarer sind die Aufnahmen. Die Auflösung bei Fotos wird in Megapixeln angegeben. Viele Modelle besitzen auch einen Selbstauslöser und einen Serienbildmodus, mit dem aus der Action heraus viele tolle Aufnahmen entstehen können.

    3.6 Wählbares Sichtfeld

    Wer möglichst viel auf die Kameralinse bekommen möchte, der sollte darauf achten, dass das Objektiv einen möglichst hohen Winkel abdecken kann. Die meisten Actioncams kommen mit einem Ultraweitwinkel daher, der oft um die 170 Grad beträgt. Dadurch, dass der Winkel recht hoch ist, kann eine leichte Verkrümmung in der Aufnahme festgestellt werden. Diese ist von Nöten, um auch wirklich alles aufs Bild zu bekommen. Wen dieser Effekt stört, der kann bei guten Modellen das Sichtfeld einstellen, sodass dieser nicht mehr auftritt.

    3.7 Akku

    Ein guter Akku ist für eine Actioncam sehr wichtig. Manche Kameras haben den Akku auch schon direkt eingebaut. Dies ist zwar einerseits praktisch, da man die Kamera direkt via USB an einem PC oder einer Powerbank aufladen kann. Andererseits ist das Problem, wenn der Akku defekt ist, kann auch die Kamera nicht mehr benutzt werden. Daher empfiehlt es sich lieber ein Modell zu nehmen, wo der Akku zum Laden herausgenommen werden kann. So können Sie auf Nummer sicher gehen und mit einem Ersatzakku haben Sie so immer genug Power für die nächste Actioneinlage zur Hand. Nur eine Actioncam mit einem guten Akku kann im Actioncam Test bestehen.

    3.8 Speicherkarte

    Bei einer Actioncam befindet sich im Lieferumfang nicht immer unbedingt eine Speicherkarte. Doch diese sind für die Benutzung des Gerätes unerlässlich. Einen internen Speicher gibt es bei den Kameras meistens nicht. Es ist wichtig, dass Sie darauf achten, ob eine normale SD-Karte oder eine microSD-Karte in die Actioncam passt. Außerdem sollten es schon Karten mit mindestens 32 Gigabyte sein, da die Aufnahmen in 1080p oder 4K ordentlich Speicherplatz fressen. Und es wäre doch schade, wenn Sie sich gerade unter der Wasseroberfläche im Indischen Ozean befinden, eine Schildkröte schwimmt an Ihnen vorbei und der Speicherplatz ist voll, weil Sie vorher das Korallenriff gefilmt haben. Und jetzt die Speicherkarte zu wechseln ist nicht möglich. Daher sollten die Karten groß genug für jegliche Aktivitäten sein.

    4. Actioncam versus Camcorder

    Möchten Sie etwas filmen, stehen Sie jetzt vor der großen Frage, ob Sie sich eine Actioncam oder doch lieber einen klassischen Camcorder zulegen sollen. Das kommt ganz auf den Anwendungszweck an. Wir haben die einzelnen Vorteile und Nachteile der einzelnen Geräte einmal übersichtlich in einer Tabelle zusammengefasst.

    Actioncam

    VORTEILE

    • kann schnelle Bewegungen ohne große Probleme aufnehmen
    • ist wasserdicht oder kommt mit einem wasserdichten Gehäuse daher
    • kann hohe Frameraten darstellen (ideal für Zeitlupen-Aufnahmen)
    • kann an Helmen befestigt werden (beziehungsweise kann die Kamera mit einer Halterung an viele Sportgeräte angebracht werden)
    • an manche Modelle kann ein externes Mikrofon angeschlossen werden
    • robust und stoßfest
    • gute Bildqualität

    NACHTEILE

    • keine Einstellungsmöglichkeit von verschiedenen Aufnahme-Modi
    • kann nicht zoomen
    • Mikrofonqualität ist nicht die beste
    • nicht alle Modelle haben einen Bildschirm

    Camcorder

    VORTEILE

    • viele Einstellungsmöglichkeiten
    • optischer und digitaler Zoom möglich
    • an manche Modelle kann ein externes Mikrofon angeschlossen werden
    • gute Bildqualität

    NACHTEILE

    • nicht sehr robust und stoßfest
    • nicht wasserdicht
    • kann nicht an Helmen befestigt werden
    • erreicht nicht so hohe Frameraten wie eine Actioncam

    Wenn man sich die Tabellen anschaut, mag man meinen, dass die Actioncam klar die Nase vorne hat. Dem ist nicht so. Beide Kameras sorgen für gute Aufnahmen. Jedoch ist die Tonqualität bei der Actioncam deutlich schlechter als bei den normalen Camcordern. Dieses Problem lässt sich zwar mit einem externen Mikrofon beheben, aber dann wird die Kamera unhandlicher und büßt ihren Vorteil der Kompaktheit ein. Bei einem Urlaub oder einem Event sind Sie mit dem Camcorder besser bedient. Dieser sorgt, gerade wenn er auf ein Stativ geschnallt wird, für tolle Aufnahmen. Außerdem kann er zoomen und besitzt viele Einstellungsmöglichkeiten, sodass verschiedene Aufnahmen in tollen Farben erscheinen. Soll es dreckig, nass und schnell zugehen, ist die Actioncam die richtige Wahl. Sie ist auf jeden Fall spritzwassergeschützt und mit dem mitgelieferten Hüllen auch absolut wasserdicht. So kann mit diesen die Actioncam auch als Unterwasserkamera benutzt werden, sodass tolle Aufnahmen entstehen können. Ein normaler Camcorder macht dies nicht mit. Es gibt zwar wasserdichte Taschen, die so einen Camcorder trocken halten sollen. Jedoch ist die Bedienung des Camcorders durch so eine Hülle nicht immer recht einfach. Auch wenn es daran geht, die Kamera an einen Helm oder an Sportgeräte zu klemmen, hat die Actioncam die Nase vorn. Der Camcorder bietet dafür keine Möglichkeit. Er hat nur einen Anschluss für das Gewinde eines Stativs. Außerdem ist er viel zu klobig, um an einen Helm geschnallt zu werden. Außerdem ist er im Fall eines Sturzes nicht robust genug und würde zerschellen. Da muss schon ein Modell aus dem Actioncam Test her. Ein besser oder schlechter gibt es in der Frage Camcorder oder Actioncam nicht. Hier zählt ganz und gar der jeweilige Verwendungszweck. Beide Geräte sind in ihrem Gebiet absolut zu empfehlen, sodass man sich vorher Gedanken machen muss, was man präferiert. Wer oft actionreiche und sportliche Aktivitäten starten will und auch mal den einen oder anderen Tauchgang filmisch festhalten will, greift zur Actioncam. Wer einen schönen Urlaubsfilm drehen möchte und viel Wert auf Klangqualität legt, der sollte zum Camcorder greifen. Wer von sich behaupten kann, dass er sowohl Wert auf Action als auch auf schön vertonte Filme legt, dem raten wir, sich direkt beide Geräte zu holen. Damit sind Sie in dem Fall besser bedient.

    5. Fazit

    Wie unser Actioncam Test zeigt, gibt es beim Kauf eines solchen Gerätes einiges zu beachten. Obwohl die Actioncam nur eine besondere Form des Camcorders ist, gibt es zwischen den beiden Kameras doch gravierende Unterschiede. Bei der Actioncam ist der Name wirklich Programm. Rasante Kamera-Fahrten, nasser Wasserspaß und dreckige Outdoor-Action sind perfekt für dieses Gerät. Hier punktet die Kamera durch ihre Aufnahmequalität und Robustheit. Die meisten Aufnahmen sind mit einem normalen Camcorder nicht möglich. Auch wenn dieser einen besseren Sound und mehr Möglichkeiten an Einstellungen bietet, ist er doch einfach nicht robust genug. Wer viel Outdoor-Sport macht oder einfach eine tolle Kamera für die nächste Tauchtour sucht, der wird mithilfe unseres Actioncam Vergleichs mit Sicherheit seinen persönlichen Actioncam Testsieger finden. Mit diesem können Sie sich dann über wahrlich spektakuläre Aufnahmen freuen.

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