Beamer Vergleich 2017

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BenQ TH683
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BenQ TH683
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Auflösung1.920 x 1.080 Pixel
Bilddiagonalebis 180 Zoll
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Integrierter Lautsprecher im Beamer
Lebensdauer
Lebensdauer der Lampe
3.500 Std.
BeamerartDLP
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Acer H6510BD
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Acer H6510BD
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Auflösung1.920 x 1.080 Pixel
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4.000 Std.
BeamerartDLP
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Epson EB-U04
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Epson EB-U04
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5.000 Std.
BeamerartLCD
PREISTIPP
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Acer X1385WH
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Acer X1385WH
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Auflösung1.280 x 800 Pixel
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Integrierter Lautsprecher im Beamer
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4.000 Std.
BeamerartDLP
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Acer H5380BD
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Acer H5380BD
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Auflösung1.280 x 720 Pixel
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Integrierter Lautsprecher im Beamer
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5.000 Std.
BeamerartDLP
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BenQ TW529
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BenQ TW529
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Auflösung1.280 x 800 Pixel
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Integrierter Lautsprecher im Beamer
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4.500 Std.
BeamerartDLP
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Epson EH-TW6600
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Epson EH-TW6600
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BeamerartLCD
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Acer H7550BDz
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Acer H7550BDz
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4.000 Std.
BeamerartDLP
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Optoma HD26
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Optoma HD26
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Integrierter Lautsprecher im Beamer
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5.000 Std.
BeamerartDLP
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BenQ W1110
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BenQ W1110
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Auflösung1.920 x 1.080 Pixel
Bilddiagonale60-300 Zoll
Full HD
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Integrierter Lautsprecher im Beamer
Lebensdauer
Lebensdauer der Lampe
3.500 Std.
BeamerartDLP

Kino, wo immer Sie wollen – Der große Beamer Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Es ist Samstagmittag und die Sonne scheint. Sie sitzen im Garten und lassen es sich gut gehen. Bald ist es 18 Uhr und die Sportschau fängt an. Sie möchten jetzt ein paar Freunde einladen und mit diesen zusammen die Fußballsendung schauen. Soweit so gut. Leider haben Sie im Garten nur einen kleinen Fernseher stehen. Sich auf diesem Gerät das Spiel anzuschauen, macht doch wahrlich keine Freude. Den großen Fernseher von Zuhause will man aber auch nicht unbedingt extra in den Garten schleppen. Für dieses Problem gibt es eine einfache Lösung: den Beamer. In unserem Beamer Ratgeber wollen wir zeigen, dass sich der Garten blitzschnell in eine Public-Viewing-Arena verwandeln lässt. Denn außer einem Beamer und einer Leinwand braucht es da nicht viel. Was ein Beamer können muss und was es bei den einzelnen Geräten für Unterschiede gibt, zeigen wir in unserem Beamer Vergleich. Am Ende küren wir den Beamer Vergleichssieger mit dem Sie nicht nur Fußball im Garten schauen, sondern auch Ihr Wohnzimmer in ein kleines Heimkino verwandeln können.

    1. Der Beamer

    Video eines Beamer Test

    Beamer ist ein eher umgangssprachliches Wort, welchs sich im Sprachgebrauch durchgesetzt hat. Der eigentliche korrekte Begriff für dieses Gerät lautet Videoprojektor oder Digitalprojektor. Das Wort Beamer ist eine Verselbstständigung eines Markennamens. Der erste Videoprojektor trug den Namen Advent Video Beam 1000. Das Wort “Beam” (aus dem englischen “Strahl”) bezeichnet die Funktionsweise des Projektors. Er projiziert mithilfe eines Strahls Bilder und Videos, aus einem Ausgabegerät kommend, auf eine Leinwand. Da die Projektoren aufgrund des Produktnamens immer nur noch Beamer genannt wurden, verlor sich der Begriff im Laufe der Jahre und der Begriff Beamer war geboren. Die Gerätearten, die an solch ein Gerät angeschlossen werden können, sind vielfältig. Dies kann beispielsweise ein Laptop, Fernseher oder Camcorder sein. Je nachdem, welches Ziel man mit dem Gerät erreichen möchte. Im Laufe der Jahre wurden einige unterschiedliche Beamer-Modelle entwickelt. Was sie unterscheidet und welche Spezifikationen sie haben, zeigt das nächste Kapitel des Beamer Ratgebers.

    2. Verschiedene Arten von Beamern

    Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Beamern. Die wichtigsten drei wollen wir einmal unter die Lupe nehmen. Diese sind sehr gut für den privaten Gebrauch geeignet und im Gegensatz zu den professionellen Modellen aus der Industrie zu einem erschwinglichen Preis zu erwerben. Alle Beamer sind mit Lampen und Spiegeln ausgestattet, da ohne diese Bauteile kein Bild projiziert werden kann. Die meisten sind mit speziellen Projektorlampen ausgestattet, welche eine Stärke von 4.000 Lumen besitzen. Lumen bezeichnet die Helligkeit einer Lampe. Je höher die Lumenzahl, desto heller strahlt die Lampe. Die Projektorlampen haben eine Lebenszeit von circa 4.000 Betriebsstunden.

    Verbraucherwelt-Tipp: Um die Lampe zu schonen, sollten ein paar Dinge beachtet werden. Viele Beamer besitzen einen Abkühlmodus. Wenn das Gerät ausgeschaltet wird, aktiviert sich dieser automatisch. Wird das Gerät sofort vom Strom getrennt, wird der Modus nicht aktiviert und die Lampe kann nicht abkühlen. Das reduziert die Lebensleistung deutlich. Daher immer schön den Beamer abkühlen lassen und regelmäßig die Lüftungsschlitze des Kühlers von Staub befreien. Schützen sie Ihre Lampe. Eine neue Lampe für den Beamer kostet je nach Modell zwischen 80 und 170 Euro.

    Es gibt neben den Projektorlampen aber auch Modelle mit anderen Leuchtmitteln. Diese und andere Unterschiede werden wir uns einmal genauer in unserem Beamer Vergleich anschauen.

    2.1 LCD-Beamer

    LCD steht für Liquid Crystal Display (Flüssigkristallanzeige). Diese Geräte arbeiten mit einer Substanz, die einerseits flüssig ist, andererseits auch Ähnlichkeit zu einem Kristall hat. Diese Art der Projektion kommt auch bei Fernsehern und Computerbildschirmen zum Einsatz. Aus der Lampe des Gerätes wird das Licht von drei Spektralfarben (rot, grün, blau) auf mehrere Spiegel geworfen. Diese leiten die Farben durch einen LCD-Filter, der mithilfe der Flüssigkristalle nur an den Stellen Licht hindurchlässt, an denen die Farbe benötigt wird. Anschließend bündeln Spiegel die einzelnen Farben zu einem Bild und projizieren dieses auf die Wand. Wenn heutzutage von Beamern gesprochen wird, sind oft die LCD-Beamer gemeint. Sie sind die am weitesten verbreiteten Arten von Beamern und punkten durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine bekannte und bewährte Technik. Sie haben eine gute Farbintensität und sind sehr handlich und kompakt. Allerdings gibt es bei dieser Art von Beamern auch einige Nachteile. Die Substanz im Inneren benötigt eine bestimmte Temperatur, damit diese eine Projektion ermöglicht. Wird der Beamer zu heiß, kann es passieren, dass die Substanz sich vollends verflüssigt. Damit dies nicht passiert, sind in den Geräten Kühler verbaut. Diese sind teilweise jedoch recht laut, sodass hier ein genauer Blick auf den Beamer Vergleich sinnvoll ist. Baulich bedingt kommt es bei Beamern zum sogenannten Fliegengittereffekt. Zwischen den einzelnen Bildpunkten, den Pixeln, gibt es Abstände, welche als schwarze Linien auftreten. Gerade, wenn man nah am projizierten Bild sitzt, erkennt man diese. Aufgrund der LCD-Technologie sind die Abstände zwischen den Pixeln beim LCD-Beamer besonders groß. Daher fällt das Fliegengitter Leuten mit guten Augen recht schnell auf. Um dieses Problem zu minimieren, haben Hersteller die Smooth-Screen-Technologie entwickelt. Mit dieser werden die einzelnen Pixel per Zoom minimal vergrößert, sodass diese die schwarzen Trennlinien überlagern. So können auch Leute mit den besten Augen nicht mehr über die Qualität des LCD-Beamers meckern. Diese Technologie ist ein großer Vorteil in verschiedenen Beamer Tests. Des Weiteren kann es bei LCD-Beamern zu einem Einbrennen, dem sogenannten LCD-Memory-Effekt, kommen. Werden die Kristalle an einer Stelle permanent von hellem Licht bestrahlt, nehmen die Kristalle Schaden und das Bild verdunkelt sich in diesem Bereich. Eine Lösung für das Problem ist die Benutzung eines Modells mit anorganischen Kristallen. In der Regel ist dies aber nicht nötig, wenn man den Beamer nicht 24 Stunden am Tag eingeschaltet lässt.

    VORTEILE

    • leichte Bauart
    • hohe Farbintensität im Gegensatz zu DLP-Beamern mit Ein-Chip-Technologie

    NACHTEILE

    • LCD-Memory-Effekt kann bei langer Belichtung einer bestimmten Stelle auftreten – daher nicht für Präsentationen geeignet
    • Lüfter ist sehr laut
    • Fliegengittereffekt durch große Abstände zwischen den Pixeln – kann durch Smooth- Screen-Technologie gemindert werden
    • bei älteren Modellen kann ein Nachzieheffekt bei schnellen Bewegungen auftreten
    • geringe Lebensdauer der Lampe (4.000 Stunden)

    2.2 DLP-Beamer

    DLP steht für Digital Light Processing. Diese Art von Beamer erzeugt die Projektion mithilfe eines Farbrades und einem Chip. Im Gegensatz zum LCD-Beamer kommt aus der Lampe dieses Beamers farbloses Licht. Es trifft auf ein sich schnell drehendes Farbrad. Bei früheren Modellen waren auf diesem die Farben Rot, Grün und Blau. Heutzutage kommen noch weitere Farben auf dem Farbrad vor, um ein satteres Bild zu erzielen. Die farbigen Strahlen fallen auf einen DMD-Chip. DMD steht für Digital Micromirror Device. Alleiniger Technolgoie-Inhaber dieses Chips sind Texas Instruments, die jeder von seinem Schultaschenrechner kennen wird. Dieser DMD-Chip ist mit sehr kleinen Microspiegeln ausgestattet, welche jeweils so ausgerichtet werden, dass die richtige Farbe des Farbrades an die richtige Stelle projiziert wird. Diese kleinen Spiegel richten sich bis zu 5.000 mal in der Sekunde aus. Es gibt auch Modelle mit drei DMD-Chips. Sie sorgen für noch sattere Farben. Diese werden aber nur im professionellen Bereich, wie zum Beispiel im Kino, eingesetzt. Im Gegensatz zum LCD-Beamer sind bei dem DLP-Beamer die Abstände zwischen den Pixeln nicht so groß. Daher tritt kein, oder nur ein schwacher, Fliegengittereffekt auf. Des Weiteren gibt es bei diesem Modell keinen Memory-Effekt, da es hier keine Flüssigkristalle gibt. Allerdings tritt bei DLP-Beamern häufiger der Regenbogeneffekt auf. Dieser erscheint, wenn sich das Farbrad in Inneren zu langsam dreht. Da die Farben bei diesem Modell nacheinander und nicht gleichzeitig projiziert werden, kann ein menschliches Auge, welches träge ist, statt eines klaren Bildes die einzelnen Farbübergänge wahrnehmen. Wenn man mit der Hand vor der Linse wedelt, kann dies deutlich gesehen werden. Das ist ein sehr störender Effekt, der bei neueren Modellen mit schnellen Rädern aber kaum noch vorkommt. Je nach Mensch wird dieser Effekt unterschiedlich stark wahrgenommen. Es kommt dabei auf die Trägheit des Auges an, wie stark wir diesen wahrnehmen. Der DLP-Beamer benötigt im Gegensatz zum LCD-Beamer nicht so einen leistungsstarken Lüfter. Da aber das Farbrad durch seine Umdrehungen zusätzlich zum Lüfter noch Geräusche produziert, sind DLP-Beamer nicht viel leiser als LCD-Beamer. Da der DLP-Beamer einen höheren Kontrast und ein schärferes Bild besitzt, wird er oft für Präsentationen und Vorträgen im Büro oder an Universitäten benutzt. Zu diesen Zwecken eignen sich LCD-Beamer weniger, da bei Präsentationen oft lange dasselbe Bild gezeigt wird. Dies führt zu einer langen Belichtung der Kristalle und das führt wiederum zum LCD-Memory-Effekt. Weitere Anwendungsgebiete für einen DLP-Beamer sind Fußballspiele, Actionfilme oder Videospiele. Hier kann im Gegensatz zu LCD-Beamern kein Nachziehen des Bildes auftreten, was bei schnellen Bewegungen, wie zum Beispiel beim Fußball, entsteht. Das wäre gerade für das Anfangsbeispiel aus unserem Beamer Ratgeber sehr schlecht.

    VORTEILE

    • geringere Kühlung im Gegensatz zu LCD-Beamern von Nöten
    • hoher Kontrast
    • scharfes Bild
    • kein so starker Fliegengittereffekt, wie bei den LCD-Beamern
    • sehr hohe Geschwindigkeit sorgt dafür, dass das Bild nicht nachzieht (gut für Computerspiele und Actionfilme)
    • es tritt kein Memory-Effekt durch Einbrennen auf

    NACHTEILE

    • Regenbogeneffekt tritt bei Modellen mit schwachem Farbrad auf
    • Ein-Chip-Modelle haben geringere Farbintensität als LCD-Beamer
    • Farbrad erzeugt zusätzliche Geräusche
    • geringe Lebensdauer der Lampe (4.000 Stunden)

    2.3 LED-Beamer

    Bei einem LED-Beamer wird das Bild direkt mithilfe von farbigen LEDs ohne zusätzliche Kristalle oder Farbräder projiziert. Viele Hersteller sehen in der LED-Technologie die Zukunft und investieren einiges an Geld in die Weiterentwicklung. Allerdings ist die Helligkeit von LEDs im Gegensatz zu den Projektorlampen sehr gering. Diese erreichen nämlich eine Helligkeit von bis zu 4.000 Lumen. Die LEDs hingegen schaffen nur eine Helligkeit von 300 bis 1.000 Lumen. Dafür halten die LEDs fünfmal so lange wie Projektorlampen. Ein großer Vorteil in einigen Beamer Tests. Sie entwickeln ebenfalls kaum Hitze, sodass teilweise kein Kühler verbaut werden muss und die Geräte sich passiv kühlen. So sind sie die leisesten und auch kleinsten Modelle ihrer Art. Aufgrund der schwachen Lichtstärke, werden teilweise Hybride zwischen DLP-Beamern und LED-Beamern angeboten. Diese besitzen kein Farbrad und dafür leistungsstarke LEDs, die bis zu 2.500 Lumen erreichen können. Eine sinnvolle Alternative zum gewöhnlichen LED-Beamer.

    VORTEILE

    • hohe Lebensdauer der Lampen (20.000 Stunden)
    • klein und kompakt
    • kaum Temperaturentwicklung (teilweise Passivkühlung möglich)
    • geringer Stromverbrauch
    • Akkubetrieb möglich

    NACHTEILE

    • sehr schwache Helligkeit
    • Regenbogeneffekt kann aufgrund der nacheinander projizierten Farben auftreten
    • mit der Zeit immer dunkler werdendes Bild

    Der Beamer Vergleich der einzelnen Modelle zeigt, dass der DLP-Beamer heraus sticht. Dieser punktet mit hoher Schnelligkeit und der geringen Anzahl von störenden Effekten. Jedoch haben auch die anderen Modelle ihre Vorteile. Der LED-Beamer kann einfach auf Reisen mitgenommen werden, da er klein und handlich ist. Außerdem wird er oft mit einem Akku ausgestattet. LCD-Beamer bieten die besten und sattesten Farben. Mithilfe dieser Punkte wird sicherlich jeder für sich seinen persönlichen Beamer Vergleichssieger ermitteln können.

    3. 3D – denn 2D kann ja jeder

    Viele Fernseher können es schon – 3D. Aber wäre es nicht schön, wenn wir auch mit dem Beamer in die dritte Dimension abtauchen könnten? Ja, dies ist möglich. Es gibt viele Beamer die eine 3D-Funktion besitzen. Dabei wird zwischen zwei verschiedenen Systemen unterschieden, welche wir im Beamer Ratgeber einmal kurz vorstellen möchten.

    3.1 Shutter-Verfahren

    5.1 Soundsystem Logitech

    Beamer von Epson

    Dieses Verfahren ist das typische Verfahren bei 3D-Beamern. Das Gerät zeigt abwechselnd das Bild für das linke und das rechte Auge auf der Leinwand. Dies natürlich in sehr schneller Abfolge, damit der Film nicht zu einem Daumenkino mutiert. Der Zuschauer muss eine spezielle Shutter-Brille tragen. Die 3D-Brillen aus dem Kino sind meist keine Shutter-Brillen. Daher müssen Sie sich diese vorher zugelegt werden. Die Brille besteht aus zwei LCD-Gläsern, die jeweils mit Flüssigkristallen gefüllt sind. Diese schalten jeweils immer ein Glas für ein Auge für kurze Zeit auf lichtdurchlässig und beim Anderen lassen sie kein Licht durch. So wird ein bestimmtes Bild immer nur auf ein Auge projiziert. Durch diese Teilbilddarstellung entsteht im Kopf ein 3D-Bild. Damit die Brille passend und synchron zum Beamer das richtige Teilbild anzeigt, muss ein 3D-Transmitter an den Beamer angeschlossen werden. Dieser ist oft bei den Shutter-Brillen dabei, da sie ohne diesen nicht funktionieren. Jetzt können die Brillen mit dem Beamer synchronisiert werden und der 3D-Spaß kann beginnen. Falls die Brillen nicht schnell genug das Bild wechseln, kann der sogenannte Ghosting-Effekt auftreten. Dabei sieht das 3D-Bild etwas verschwommen aus und gezeigter Text kann doppelt auftreten. Ein großer Nachteil der 3D-Technologie ist, dass sie das Bild etwas dunkler als normal anzeigen. Dieser Effekt wird durch die Shutter-Brille noch weiter verstärkt.

    3.2 Polarisationsverfahren

    Dieses Verfahren nutzen nur sehr wenige Modelle. Und die wenigen, die es besitzen, sind teuer. Das Polarisationsverfahren wird in den meisten Kinos angewendet. Bei diesem Verfahren wird allerdings zusätzlich noch eine Silberleinwand benötigt. Eine normale Leinwand oder nur eine Wand reicht nicht aus. Der Projektor wirft das Licht auf die Leinwand, diese wirft das Bild auf die Polfilterbrille. Das Bild wird dabei in verschiedene Zeilen unterteilt, die vom Beamer unterschiedlich polarisiert werden. Zur Veranschaulichung in unserem Beamer Vergleich nennen wir diese Zeile A und Zeile B. Die Silberleinwand wirft nun Zeile A auf das Brillenglas A und Zeile B auf das Brillenglas B. Im Kopf entsteht nun wieder der 3D-Effekt. Einen 3D-Transmitter benötigt man nicht. Die 3D-Brille aus dem Kino kann aber leider nicht verwendet werden. Im Kino werden, mit Hilfe von zwei Projektoren, zwei komplette und verschieden polarisierte Bilder auf die Silberleinwand geworfen, die jeweils ein komplettes Bild auf ein Auge der 3D-Brille legt. Unterschiedlich polarisierte Einzelzeilen gibt es hierbei nicht. Für Fernseher, und in unserem Vergleich die Beamer, gibt es spezielle Polfilterbrillen, welche mit den einzelnen Zeilen umgehen können.
    3D können beide Systeme darstellen. Die Nachteile der beiden Systeme sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Welches kann im Beamer Vergleich weitere Punkte sammeln.

    SYSTEM NACHTEILE
    Shutter
    • Brille verdunkelt das Bild
    • zusätzlicher 3D-Transmitter nötig
    • Geisterbilder möglich
    • Brille ist mit der Zeit recht schwer
    • teure Brillen
    Polarisation
    • sehr teure Beamer
    • spezielle Silberleinwand nötig
    • kein Full-HD möglich

    Wie die Tabelle zeigt, hat das Polarisationsverfahren deutlich weniger Nachteile als das Shutterverfahren. Der wichtigste Vorteil von letzterem ist, dass eine Full-HD Auflösung ohne Probleme darzustellen ist, während beim Polarisationsverfahren nur die Hälfte an Pixeln dargestellt werden kann. Kinos nutzen bei diesem Verfahren eine höhere Auflösung als Full-HD, daher fällt dieser Nachteil dort nicht ins Gewicht. Bei den Beamern jedoch schon. Das Polarisationsverfahren bietet wenig Nachteile. Es ist jedoch zu teuer, sodass die meisten Geräte mit dem Shutter-System ausgestattet sind. Ein wichtiger Punkt in unserem Beamer Vergleich.

    4. Anschlüsse in Hülle und Fülle

    Zum Anschließen von Geräten bietet der Beamer viele Möglichkeiten. Viele Modelle besitzen noch analoge Anschlüsse, wie zum Beispiel VGA, YPbPr-Video-Komponenten-Eingang oder Scart. Da die Beamer im Inneren jedoch digital arbeiten, müssen sie die analogen Signale zunächst in digitale Signale umwandeln. Dies führt zu Qualitätseinbußen. Daher besitzen diese Beamer auch digitale Anschlüsse, wie zum Beispiel DVI oder HDMI. Mit dieser Masse an Anschlüssen lassen sich so gut wie alle Ausgabegeräte anschließen. Für Freunde des Heimkinos gibt es auch einen sogenannten Triggeranschluss. An diesen kann eine motorisierte Leinwand angeschlossen werden, die herunterfährt, wenn der Beamer eingeschaltet wird und wieder hochfährt, wenn der Beamer ausgeschaltet wird. Leinwand ist ein gutes Stichwort. Es gibt noch einiges an passendem Zubehör, welches zusätzlich zu einem Beamer erworben werden sollte. Dieses stellen wir jetzt im Beamer Ratgeber vor.

    5. Das passende Zubehör

    Video eines Beamer Test

    Wer sich einen Beamer zulegen will, sollte auch unbedingt noch etwas Geld in eine vernünftige Halterung und eine Leinwand investieren. Für den Außenbereich und den Gebrauch für unterwegs ist diese nicht notwendig. Da lässt sich der Beamer einfach auf einen Tisch oder eine andere Fläche stellen. Diejenigen, die permanent einen Beamer in der Wohnung nutzen wollen, werden schnell merken, dass dieser oft im Weg steht. Daher werden die Modelle häufig mit einer Deckenhalterung an der Decke angebracht. Diese Halterung ist schnell montiert und das Gerät schnell damit verschraubt. So kann der Beamer perfekt auf die Wand ausgerichtet werden. Die Wand ist das nächste Problem. Die wenigsten haben eine nackte, weiße Wand im Wohnzimmer. Meist ist eine farbige Tapete darüber, Bilder hängen daran oder Möbel versperren den Weg. Ein darauf projiziertes Bild ist nur schwer zu erkennen. Eine Lösung für dieses Problem ist die Leinwand. Diese gibt es als portable und fest installierbare Version. Gerade auf Reisen oder im Außenbereich bietet es sich an, die portable Leinwand davorzustellen. Leute, die generell Platz haben, aber eine bunte Wand besitzen, können eine Leinwand an die Decke schrauben. Diese kann während der Benutzung des Beamers heruntergezogen werden. Des Weiteren gibt es auch noch, wie weiter oben erwähnt, die motorisierten Leinwände, die entweder via Fernbedienung hoch und runter gefahren werden oder via Triggeranschluss an den Ein-/Ausschaltknopf des Beamers gekoppelt sind.

    6. Auf die Einstellung kommt es an

    Der Aufbau des Beamers scheint recht einfach. Ein paar Löcher in die Decke gebohrt, Dübel hinein, Halterung anbringen, Gerät festschrauben, Leinwand anbringen – fertig! Oder? Das wäre schön, aber es gibt noch etwas zu beachten: die Einstellungen. Ohne die richtige Einstellung des Benutzers kann selbst der Beamer Vergleichssieger kein gutes Ergebnis liefern. Bevor fleißig Löcher in die Decke gebohrt werden, muss überprüft werden, in welchem Abstand das Gerät zur Wand stehen soll. Wird ein großer Abstand gewählt, wird zwar das Bild größer, es kommt aber auch weniger projiziertes Licht auf der Wand an. Daher muss man durch Ausprobieren den perfekten Abstand zur Wand finden. Sonst müssen die Löcher in der Decke wieder mühsam verputzt werden. Nachdem der Beamer an der Decke hängt, kann man an diesem selber noch die letzten Feinjustierungen vornehmen. Das optimale Farberlebnis kann man erzielen, indem man die Testtafel der Stiftung Warentest herunterlädt. Mit Hilfe dieser lassen sich die Farbwerte am Beamer für ein optimales Ergebnis sehr gut einstellen.

    7. Möglichkeiten, den Beamer zu nutzen

    Mittlerweile hat in vielen Haushalten der Fernseher ausgedient. Das hat nicht der Grund, dass man kein TV-Programm mehr sehen möchte, sondern vielmehr weil man ein Kinoerlebnis in sein Wohnzimmer bringen möchte. Wir zeigen in unserem Beamer Ratgeber unterschiedliche Einsatzgebiete.

    7.1 Heimkino

    Wer hätte nicht gerne ein eigenes kleines Heimkino in den eigenen vier Wänden? Dies ist schnell gemacht. Zunächst bringt man den Beamer und die Leinwand an. Die Grundvoraussetzung ist gegeben. Da der Beamer nur ein Projektionsgerät ist, können keine DVDs in ihn eingelegt werden. Ebenso kann der Beamer kein TV-Signal empfangen. Daher muss entweder ein DVD-Player, ein Blu-Ray-Player oder ein Receiver angeschlossen werden. Jetzt haben wir zwar ein Bild, aber bekommen wir auch Ton? Ja! Jeder Beamer hat einen kleinen Lautsprecher, der für die Soundausgabe zuständig ist. Die Qualität ist jedoch etwa auf Smartphone-Niveau anzusiedeln. Das trübt natürlich die Heimkinoatmosphäre. Daher empfiehlt es sich, externe Lautsprecher an das Gerät anzuschließen. Mit einem 5.1 System ist das Heimkinoerlebnis dann perfekt.

    Ein kleiner Tipp: Viele Beamer besitzen einen Energiesparbetrieb. In diesem wird die Leistung der Projektorlampe heruntergefahren und sie leuchtet nicht mehr so hell. Zu diesem Zweck muss die Wohnung aber abgedunkelt werden, da das Bild sonst nicht gut zu erkennen ist. Aber so kommt viel mehr Kinoatmosphäre auf und die Lebensdauer der Lampe wird verlängert. Außerdem schon diese Betriebsart den Geldbeutel.

    7.2 Gartenparty

    Kommen wir auf das anfängliche Beispiel im Garten zurück. Die Bundesliga steht an. Die Getränke sind im Kühlschrank. Der Beamer wird schnell auf den Gartentisch gestellt und mithilfe einer portablen Leinwand ist auch schnell die Fläche für die Übertragung geschaffen. Nun hat aber nicht jeder einen Kabelanschluss im Garten, mit dem das Programm übertragen wird. Da wäre ein DVB-T Receiver eine gute Lösung. Einfach an den Beamer anschließen und das gemütliche Public Viewing im eigenen Garten kann beginnen. Dort müssen auch nicht unbedingt gute Boxen angeschlossen werden. Die Kommentatoren sind meistens sowieso nicht hörenswert. Da reicht dann der eingebaute Lautsprecher des Beamers.

    5.1 Soundsystem Logitech

    Beamer von Acer

    7.3 Büro

    Der Beamer lässt sich natürlich nicht nur für Freizeitaktivitäten benutzen. Auf der Arbeit gibt es oft den Fall, dass jemand etwas präsentieren muss. Die Zeit der Overhead-Projektoren ist in diesem Fall vorbei. Die Beamer haben ihnen den Rang abgelaufen. Meist sind in Konferenzsälen schon die Beamer an der Decke montiert, sodass man nur seinen Laptop, auf dem die Powerpoint-Präsentation ist, anschließen muss. Im Konferenzsaal wird diese auf die dort oft weiße Wand oder Leinwand projiziert. Aufgrund der oben erwähnten Probleme mit LCD-Beamern, sollte bei Präsentationsbeamern zu den DLP-Beamern gegriffen werden, da diese bei Standbildern keinen Schaden nehmen können.

    7.4 Hochzeiten

    Ein kleiner Tipp für alle Trauzeugen: Soll dem Brautpaar ein unvergesslicher Abend beschert werden, bietet es sich an, eine Collage mit alten Babyfotos oder ein witziges Video zu präsentieren. Dies lässt sich am einfachsten mit einem Beamer realisieren. Die meisten Restaurants, in denen Hochzeiten gefeiert werden, besitzen eine Leinwand. Außerdem steht oft ein Podest zur Verfügung, auf den man den Beamer stellen kann. Notfalls nimmt man einfach einen Stehtisch. Diese gibt es auf Hochzeiten meist zuhauf. Für die richtige Untermalung in den meist großen Sälen, ist der eingebaute Lautsprecher nicht zu gebrauchen. In diesen Fällen kann aber oft der DJ weiterhelfen, der seine Boxen an den Beamer anschließen kann. Mit einem Beamer und der richtigen Präsentation wird jede Hochzeitsfeier zu einem unvergesslichen Abend.

    8. Fazit

    Wie einschlägige Beamer Tests zeigen, gibt es viele Merkmale, auf die man beim Kauf eines Beamers achten sollte. Soll der Beamer klein und portabel sein, lohnt es sich, einen Blick auf die LED-Beamer zu werfen. Sollte es jedoch lieber ein Beamer für das eigene Heimkino sein, der eine tolle Qualität abliefert, derjenige ist mit dem DLP-Beamer sehr gut beraten. Alle anderen greifen zum recht günstigen und ausgewogenen LCD-Beamer. Damit kann man als Einsteiger in die Beamer-Welt nicht viel verkehrt machen. Wenn Sie in Genuss von 3D kommen wollen, achten Sie darauf, dass der Beamer 3D-fähig ist. Sie werden nicht darum herumkommen, sich dann auch noch extra 3D-Brillen zuzulegen. Egal ob als Heimkinoerweiterung, als tragbarer Projektor im Garten oder bei verschiedenen Anlässen, wie zum Beispiel Hochzeiten: Ein Beamer ist in vielen Bereichen sinnvoll und nützlich. Mit unserem Beamer Vergleich werden auch Sie das perfekte Modell für sich finden und in ganz neue Sphären der Unterhaltung aufsteigen. Beam me up, Beamer.

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