Digitalkamera Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Sony DSC-RX100 Cyber-shot
Sony DSC-RX100
Sony-DSC-RX100_Cyber-shot__B0089BUVG0
Sony DSC-RX100 Cyber-shot
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
10,2 x 5,8 x 3,6
Auflösung
in Megapixel
20,2
Zoom3,6-fach optisch
Wifi-Funktion
LCD-Display3,0 Zoll
HD-Funktion
2
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Panasonic DMC-TZ71EG-S
Digitalkamera Panasonic S
Panasonic_DMC-TZ71EG-S__B00T53FRN8
Panasonic DMC-TZ71EG-S
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
11,1 x 6,5 x 3,4 cm
Auflösung
in Megapixel
12,1
Zoom30-fach optisch
Wifi-Funktion
LCD-Display3,0 Zoll
HD-Funktion
PREISTIPP
3
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Rollei Compactline 750
Digitalkamera Rollei Compactline 750
Rollei-Compactline_750__B00KT62ZXA
Rollei Compactline 750
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
10,0 x 5,9 x 2,1
Auflösung
in Megapixel
16
Zoom5-fach optisch
Wifi-Funktion
LCD-Display2,7 Zoll
HD-Funktion
4
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Sony DSC-WX220
DSC Digitalkamera von Sony
Sony-DSC-WX220___B00I9X2GYS
Sony DSC-WX220
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
9,2 x 5,2 x 2,2
Auflösung
in Megapixel
18
Zoom10-fach optisch
Wifi-Funktion
LCD-Display2,7 Zoll
HD-Funktion
5
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Canon PowerShot SX710 HS
Digitalkamera Canon
Canon-PowerShot_SX710-HS__B00RYVAJZE
Canon PowerShot SX710 HS
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
11,3 x 6,6 x 3,5
Auflösung
in Megapixel
20,3
Zoom30-fach optisch
Wifi-Funktion
LCD-Display3,0 Zoll
HD-Funktion
6
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Samsung DV150F
Digitalkamera Samsung DV150F
Samsung-DV150F___B00B1OXLL4
Samsung DV150F
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
9,5 x 5,6 x 2,0
Auflösung
in Megapixel
16,2
Zoom5-fach optisch
Wifi-Funktion
LCD-Display2,7 Zoll
HD-Funktion
7
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Panasonic DMC-LX7EG-K
Digitalkamera Panasonic Lumix DMC-LX7EG-K
Panasonic_DMC-LX7EG-K__B008MWQ8R2
Panasonic DMC-LX7EG-K
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
11 x 6,7 x 4,3
Auflösung
in Megapixel
10
Zoom3,7-fach optisch
Wifi-Funktion
LCD-Display3 Zoll
HD-Funktion
8
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Canon IXUS 170
Digitalkamera IXUS Canon
Canon-IXUS-170___B00RYV9R20
Canon IXUS 170
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
10,0 x 5,8 x 2,3
Auflösung
in Megapixel
20
Zoom12-fach optisch
Wifi-Funktion
LCD-Display2,7 Zoll
HD-Funktion
9
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Nikon Coolpix L31
Digitalkamera Nikon
Nikon-Coolpix-L31___B00SBMUJ5K
Nikon Coolpix L31
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
9,7 x 5,9 x 2,9
Auflösung
in Megapixel
16
Zoom5-fach optisch
Wifi-Funktion
LCD-Display2,7 Zoll
HD-Funktion
10
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Medion E44050
Digitalkamera Medion E44050
Medion-E44050___B011S03GGA
Medion E44050
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
10,0 x 2,2 x 5,9
Auflösung
in Megapixel
16
Zoom5-fach optisch
Wifi-Funktion
LCD-Display2,7 Zoll
HD-Funktion

Besondere Momente festhalten – Digitalkameras im Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Fotografie, das Malen mit Licht. Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts fotografiert die Menschheit bereits und ist immer noch fasziniert von dieser Art, die Welt zu entdecken, zu begreifen und festzuhalten. Aber natürlich hat sich seitdem vieles verändert. Die Kameras sind kleiner geworden, preiswerter und schneller. Sie liefern bessere Bilder ab und diese lassen sich an Computern oder direkt bei der Aufnahme durch allerlei Effekte verändern. Fast jeder kann heutzutage zwischendurch schnell ein Foto machen, denn fast alle Handys und Smartphones haben eine mehr oder minder gute Kamerafunktion. Trotz der verbreiteten Handy-Fotografie haben Digitalkameras als eigenständige Geräte noch lange nicht ausgedient. Sie bieten mehr als die gewöhnliche Handykamera, sei es mit Blick auf die Bildqualität oder mit Blick auf zusätzliche Funktionen. Allerdings gibt es eine Vielzahl von Digitalkameras. Sie haben unterschiedliche Sensorgrößen, manchmal Wechselobjektive, bieten verschiedene Brennweiten oder Aufnahmeprogramme. Es gibt vieles, was man als Käufer im Digitalkamera Vergleich beachten kann und sollte. Um diese Kriterien geht es im Folgenden.

    1. Die Digitalkamera

    Es ist nahezu unmöglich, die durchschnittliche Digitalkamera zu beschreiben, denn es gibt zu viele Varianten. Allerdings haben sie alle eines gemeinsam: Wo der herkömmliche Fotoapparat einen Film oder, in grauer Fotografie-Vorzeit, ein Papier, eine Folie oder ähnliches hatte, sitzt bei der Digitalkamera ein Sensor-Chip. Dieser empfängt durch mehrere Linsen ein Lichtbild und wandelt es in digitale Informationen um. Meistens werden diese Informationen dann auf einer Speicherkarte festgehalten, um später am Computer ausgelesen zu werden. Was so simpel klingt, wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst.

    1.1 Das Objektiv

    Video eines Digitalkamera Tests

    Eine Digitalkamera ist in den meisten Digitalkamera Tests nichts ohne ihr Objektiv. In diesem sind verschieden Linsen aus Glas verbaut. Je höher die Linsen vergütet sind, also je aufwendiger und sorgsamer sie hergestellt wurden, desto besser bringen sie das Licht und somit das Bild auf den Sensor. Objektive unterscheiden sich in der Qualität und der Zahl der verarbeiteten Linsen, aber auch durch den Motor, der sie antreibt. Denn heutzutage können eigentlich alle Objektive automatisch ein Objekt scharf stellen – mit dem sogenannten Autofokus. Je nach Motor kann das mehr oder weniger schnell geschehen. Auch die Lautstärke des Fokussierens unterscheidet sich je nach Motor und Objektiv. Ein weiteres Merkmal, in dem sich Objektive unterscheiden können: die Brennweite. Diese bestimmt, wie stark man ein Objekt vergrößern kann, also wie stark die Digitalkamera heranzoomen kann. Es gibt sogenannte Festbrennweiten, mit denen der Fotograf gar nicht zoomen kann. Diese lassen sich dafür günstiger herstellen und bieten für wenig Geld eine hohe Bildqualität. Meistens kann man mit Objektiven aber zoomen. Das geschieht durch das Verschieben der Linsen in einem bestimmten Brennweitenbereich, der durch zwei Zahlen angegeben wird: Die kleinere Zahl gibt an, wie weit der Fotograf aus einem bestimmten Bild herauszoomen kann. Eine kleine Ausgangsbrennweite bietet sich an, wenn man oft in engen Räumen oder Landschaften fotografiert. So bekommt man viel von der Umgebung auf sein Foto. Die größere Zahl gibt an, wie stark man Dinge heranzoomen, also vergrößern kann. Wer gerne weit entfernte Dinge fotografiert, der sollte auf eine hohe maximale Brennweite achten.
    Die Blende bestimmt, wieviel Licht auf den Sensor der Digitalkamera fallen kann. Je geringer die Zahl der Ausgangsblende, desto besser ist es für die meisten Digitalkamera Tests. Eine kleine Zahl bedeutet, dass sich die Blende sehr weit öffnen lässt. Dadurch kann mehr Licht auf den Sensor fallen. Das ist unter anderem bei schlechten Lichtverhältnissen wichtig. Wenn die Blende klein ist, kann nur wenig Licht auf den Sensor fallen. Ist bereits wenig Umgebungslicht vorhanden, dauert es länger, bis genügend Bild auf den Sensor gekommen ist, um dort ein Bild entstehen zu lassen. Das sorgt für unscharfe Bilder, wenn sich Digitalkamera oder Motiv während der Aufnahme bewegen. Allerdings kann es auch sinnvoll sein, eine Blende durch die Kameraeinstellungen etwas zu schließen. Denn je kleiner die Blendenöffnung, desto größer ist der Bereich, den die Digitalkamera scharf anzeigt. Manchmal ist es gewünscht, das nur ein Gesicht scharf ist und der gesamte Vorder- und Hintergrund verschwimmt. Dann benötigt man eine offene Blende. Soll aber eine Landschaft mit vielen Details in ihrer ganzen Tiefe scharf wiedergegeben werden, muss die Blende geschlossen werden. Alle Blenden lassen sich schließen. Wichtig ist die maximale Ausgangsgröße, also wie offen die Blende generell sein könnte. Das hängt natürlich auch vom Objektiv ab. Hat das den Durchmesser eines Stecknadelkopfes, kann nur wenig Licht einfallen. Ist es so groß wie ein Handteller, passt mehr Licht durch. Das Spiel mit der Blende und somit der Schärfe nutzen Profis gerne, um Fotos zu gestalten.

    1.2 Der Sensor

    Der Sensor ist quasi das Herzstück der Digitalkamera und wichtig im Digitalkamera Vergleich. Je größer er ist, desto qualitativ hochwertiger können die Fotos theoretisch werden. Das liegt nicht nur daran, dass auf einen großen Sensor mehr Pixel (Bildpunkte) passen. Denn mittlerweile ist die Angabe der Megapixel nicht mehr das Wichtigste im Digitalkamera Vergleich. Klar, je mehr Pixel eine Digitalkamera hat, desto höher kann sie auflösen. Deswegen war die Anzahl der Megapixel vor allem in der Anfangszeit der digitalen Fotografie wichtig, als die Sensoren nur wenig Megapixel fassen konnten. Dann wurden Fotos schnell unscharf. Das ist aber längst Vergangenheit. Bereits zwei Megapixel reichen aus, um ein knackscharfes Foto in einer Größe von 10 mal 15 Zentimetern zu drucken – das ist so groß wie ein gewöhnlicher Abzug. Bereits sieben Megapixel erlauben locker Drucke auf A4-Größe. Erst bei A3 kann man leichte Unschärfe erkennen. Das wird durch eine gute Bildbearbeitung meistens ausgeglichen. Ohnehin haben die meisten Digitalkameras mittlerweile weit mehr als zehn Megapixel. Dabei spielt diese hohe Auflösung oft keine Rolle. Nur wenige vergrößern ihre Fotos später dermaßen stark. Es ist aber nicht nur so, dass viele Megapixel meistens unnötig sind. Sie können die Bildqualität der Digitalkamera sogar schmälern. Je mehr Pixel ein Sensor fasst und je kleiner er ist, desto stärker werden die Bildpunkte nebeneinander gequetscht. Der Abstand zwischen ihnen wird immer geringer. Da ein Sensor mit Elektrizität arbeitet, kann es so zu störenden Signalen zwischen den einzelnen Bildpunkten kommen, wenn sie zu eng nebeneinander platziert sind. Diese Störsignale beeinträchtigen ein sauberes und gutes Bild.

    2. Verschiedene Kameratypen

    Es gibt mehrere Kategorien, in die sich die Kameras im Digitalkamera Vergleich einsortieren lassen. Diese haben alle ihre speziellen Vor- und Nachteile und werden nun vorgestellt.

    2.1 Handykamera

    Es gibt kaum jemanden, der sie nicht hat: die Handykamera. Fest im Smartphone oder dem Handy verbaut, bietet sie einen großen Vorteil: Diese Digitalkamera ist so gut wie immer dabei. Lässt sie sich schnell starten, ist man auf Schnappschüsse bestens vorbereitet. Doch auch, wenn Handykameras immer besser werden, können sie im Digitalkamera Vergleich mit Spezialisten nicht mithalten. Kein Wunder: Das Gehäuse eines Smartphones muss noch viel mehr beherbergen, als nur die Digitalkamera. Das bedeutet, dass der Sensor klein ist und weniger Megapixel fassen kann. Auch sind die Einstell-Möglichkeiten sehr begrenzt. Dazu kommt, dass die Handhabung umständlich ist. Wer Werte ändern möchte, muss sich über den Touchscreen des Smartphones zu den Einstellungen durcharbeiten. Eine richtige Digitalkamera hat Knöpfe, um bestimmte Dinge schnell anzupassen. Außerdem passt in ein Handy natürlich kein großes Objektiv. Da durch ein kleines Objektiv natürlich eine geringere Lichtmenge (und somit Bildinformationen) auf den Sensor fallen kann, ist das natürlich ein Nachteil. Außerdem kann man mit Handykameras fast niemals zoomen – zumindest nicht richtig. Die Digitalkamera im Handy bietet fast immer nur einen digitalen Zoom. Der unterscheidet sich aber sehr stark vom optischen Zoom und bringt Nachteile mit sich.

    optischer vs. digitaler Zoom: Bei dem optischen Zoom handelt es sich um den richtigen Zoom, wie man ihn von alten Kameras her kennt. Das Motiv wird durch eine Verschiebung der Linsen im Objektiv vergrößert. Es wird also der Ausschnitt dessen verändert, was überhaupt auf den Sensor der Digitalkamera kommt. Der digitale Zoom ist nichts anderes als eine schnelle Bildbearbeitung in der Digitalkamera. Nicht das eigentliche Bild wird verändert. Der Monitor zeigt lediglich einen kleinen Ausschnitt dessen an, was auf dem Sensor der Digitalkamera gelandet ist, also einen Ausschnitt des Fotos. Wer digital zoomt, schneidet lediglich Bildinformationen, die der Digitalkamera bereits vorliegen. Durch diese Art der Vergrößerung leidet die Bildqualität. Ein optischer Zoom trägt nicht dazu bei, dass eine Kamera Digitalkamera Vergleichssieger wird.

    2.2 Kompaktkameras

    Wer an eine Digitalkamera denkt, denkt meistens an digitale Kompaktkameras. Ihr Name ist bezeichnend: Sie sind vor allem kompakt. Meistens passen sie in die Hosentasche und lassen sich mühelos in jeder Handtasche verstauen. Sie wiegen wenig und können zum ständigen Begleiter werden. Wie bei der Handykamera gibt es aber durch die Größe natürlich einige Einschränkungen. Diese sind aber weitaus geringer als bei einer kleinen Digitalkamera im Smartphone. Meistens ist in Kompaktkameras der verwendete Sensor relativ klein. Somit kann er weniger Informationen fassen. Da generell nicht so viel Technik in ihnen steckt, können sie Bilder nicht ganz so schnell verarbeiten, wie dicke Spiegelreflexkameras oder andere Foto-Boliden. Auch gibt es Abzüge bei den Objektiven. Der zur Verfügung stehende Brennweitenbereich ist geringer und die Vergütung der Linsen meistens schlechter als bei den großen Verwandten. Außerdem bieten die Gehäuse der digitalen Kompaktkameras weniger Platz für viele Knöpfe. Viele Einstellmöglichkeiten lassen sich nur über das Menü erreichen. Allerdings begnügen sich ohnehin viele Hobbyfotografen mit den Motivprogrammen und den automatischen Einstellungen einer Kamera. Es gibt Programme für Party-Bilder, Nachtaufnahmen, Landschaft, Porträts und mehr. Mehr brauchen und wollen viele nicht. Dann würden viele Knöpfe ohnehin nur ablenken. Die fehlenden Einstellmöglichkeiten können also auch ein Vorteil sein. Da die Automatiken in Digitalkameras auch immer besser werden, reichen sie meistens auch aus. Nur Profis kommen schnell an ihre Grenzen. Trotz der genannten Nachteile ist diese Art der Digitalkamera die beliebteste. Sie arbeiten schnell und zuverlässig und man kann sie leicht mit sich führen. Außerdem gibt es sie mittlerweile in ganz vielen Farben und aus verschiedenen Materialien. Wer eine pinke Digitalkamera aus Plastik haben möchte, wird ebenso fündig wie derjenige, der eine schwarze Digitalkamera aus gebürstetem Aluminium sucht. Außerdem werden Kompaktkameras zusehends kompakter und flacher. So passt diese Digitalkamera noch besser in die Tasche.

    2.3 Bridgekameras

    Digitalkamera Canon

    Digitalkamera IXUS 170 von Canon

    Nach den Kompaktkameras kommen – mit Blick auf die Größe – Bridgekameras, auch Bridge-Kamera geschrieben. Bridge ist die englische Bezeichnung für Brücke. Diese Kameras schlagen im Digitalkamera Vergleich also eine Brücke zwischen Kompaktkameras und digitalen Spiegelreflexkameras. Mittlerweile haben sich dort zwar auch sogenannte Systemkameras positioniert (zu denen gibt es unter Punkt 2.5. mehr Informationen), aber Bridge-Kameras sind immer noch beliebt. Sie sind im Digitalkamera Vergleich etwas größer als Kompaktkameras, bieten dafür aber meistens einen größeren Brennweiten-Bereich, einen bessere Sensor und mehr Einstellmöglichkeiten. Außerdem liegen Bridgekameras besser in der Hand. Während die kleinen Kompaktkameras meistens nur mit den Fingerspitzen gehalten werden, bieten Bridgekameras oft schon einen kleinen Griff oder eine Mulde für die Hand. Einige finden das höhere Gewicht der Bridgekameras vielleicht störend, aber es bietet einen großen Vorteil: die Massenträgheit.

    Bessere Bilder durch Massenträgheit: Ein hohes Gewicht der Kamera bringt Massenträgheit mit sich. Eine kleine Digitalkamera mit geringem Gewicht reagiert viel stärker auf Bewegungen, die von der Hand ausgehen. Ein leichtes Zittern überträgt sich bereits auf die Kamera und auch der Druck auf den Auslöser wirkt sich auf die Kamera aus. Das sorgt für kleine Verwacklungen während der Aufnahme. Ist die Belichtungszeit kurz – also die Zeit, in der das Licht auf den Sensor fällt und dort für Bildinformationen sorgt – wirkt sich ein Verwackler kaum aus. Falls die Kamera aber länger belichtet, kann das ganze Bild verschwommen sein. Hat die Digitalkamera ein höheres Eigengewicht, setzt sie Bewegungsimpulsen aus der Hand mehr Masse entgegen und lässt sich nicht so leicht beeinflussen. In einschlägigen Digitalkamera Tests finden viele ein hohes Gewicht aber eher störend.

    2.4 Superzoom-Kameras

    Bei Superzoom-Kameras handelt es sich eigentlich um Bridgekameras. In einem Punkt unterscheiden sie sich allerdings von diesen. Superzoom-Kameras haben einen viel größeren Brennweitenbereich.

    2.5 Spiegellose Systemkameras

    Relativ neu auf dem Markt sind spiegellose Systemkameras. Ihren Namen haben sie deswegen, weil eine Kamera nicht für sich alleine steht, sondern nur im System, also als Verbund von Einzelteilen, einsetzbar ist. Das liegt daran, dass der Body (englisch für Körper) einer Systemkamera keine Fotos machen kann. Ihm fehlt das Objektiv. Systemkameras arbeiten mit Wechselobjektiven – genau wie digitale Spiegelreflexkameras. Allerdings arbeiten sie im Gegensatz zu diesen ohne einen Spiegel. Der Einsatz von unterschiedlichen Objektiven hat einen großen Vorteil: Die Kamera lässt sich viel flexibler einsetzen. Die Objektive sind meistens für bestimmte Brennweitenbereiche optimiert und liefern in diesen erstklassige Ergebnisse. Zwar gibt es auch Superzoom-Objektive, diese werden von Profis aber oft verächtlich “Suppen-Zoom” genannt. Der größere Brennweitenbereich geht meist mit einer Verringerung der Bildqualität einher oder mit einer exorbitanten Preissteigerung. Profis setzen auf einen großen Fuhrpark an Objektiven, die sie je nach Bedarf auf ihre Digitalkamera setzen. Im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras haben Systemkameras ein kleineres Gehäuse. Sie verzichten auf den Spiegel und dadurch auf einen optischen Sucher, den die meisten Profis an ihrer Spiegelreflexkamera schätzen. Dafür bekommt man im Digitalkamera Vergleich eine vielseitig einsetzbare Digitalkamera, die ziemlich kompakt ist. Je nach aufgesetztem Objektiv kann sie sogar wie eine Kompaktkamera in die Hosentasche passen. Mit den meisten Objektiven sind Systemkameras allerdings in etwa so groß wie eine Bridgekamera.

    2.6 Digitale Spiegelreflexkameras/DSLR

    Sie sind für professionelle Fotografen immer noch das Arbeitswerkzeug schlechthin: digitale Spiegelreflexkameras. Oft werden sie auch DSLR-Kameras genannt. DSLR ist die Abkürzung für “digital single-lens reflex”, also eine digitale “einäugige” Spiegelreflexkamera. Es gab nämlich auch Spiegelreflefkameras mit einer extra Linse. Eine Linse beziehungsweise ein Objektiv brachte das Bild auf den Film oder Sensor, die andere Linse in den optischen Sucher und somit zum Auge des Fotografen. Das geschieht mittlerweile aber durch eine ausgeklügelte Technik. Das Licht fällt durch das Objektiv auf einen Spiegel, der direkt vor dem Sensor sitzt. Dieser leitet das Licht zu einem Verbund weiterer Spiegel oder einem Prisma. Von dort geht es weiter in den optischen Sucher, in den der Fotograf blickt. Drückt er auf den Auslöser, schwingt für die Dauer der Belichtung der Spiegel kurz hoch und das Licht fällt auf den Sensor und wird dort verarbeitet. Dieser optische Sucher hat mehrere Vorteile. Generell ist der Blick in einen kleinen Sucher sinnvoll bei starker Sonneneinstrahlung. Möchte der Fotograf auf dem Kameramonitor kontrollieren, was er fotografiert, kann er – je nach Lichtverhältnissen – kaum etwas erkennen. Einige Digitalkameras arbeiten deswegen mit einem elektronischen Sucher. In vielen Digitalkamera Tests hat der optische Sucher aber die Nase vorn. Bei einem elektronischen Sucher handelt es sich lediglich um einen Mini-Monitor. Der bietet in einigen Digitalkamera Tests meistens kein so detailreiches Bild wie der optische Sucher und kann das Bild, je nach Rechenleistung der Digitalkamera, nur zeitverzögert darstellen.
    Profis schätzen an digitalen Spiegelreflexkameras außerdem oft das noch höhere Gewicht und das dadurch bessere Handling. Außerdem bieten Spiegelreflexkameras noch mehr Einstellmöglichkeiten. Je nachdem, ob es sich um ein Amateur- oder Profimodell handelt, lassen sich mit nur einem Griff schnell Belichtungskorrektur, Blende, Bildqualität oder andere Dinge einstellen. Auch bieten Spiegelreflexkameras meistens einen größeren Sensor als andere Kamera-Arten, selbst als Systemkameras. Profi-DSLR arbeiten oft mit Vollformatsensoren, die in ihrer Größe dem damaligen Kleinbildfilm entsprechen. Oft sind auch sogenannte APS-C- oder DX-Sensoren verbaut, die vor allem bei den Herstellern Canon und Nikon beliebt sind. Diese sind kleiner als Vollformat-Sensoren, aber noch größer als die Sensoren in Kompaktkameras. Ab und an findet man APS-C-Sensoren (oder ähnlich große Chips) auch in spiegellosen Systemkameras. Oft sind in diesen aber die kleineren Four-Third-Sensoren verbaut – die Unternehmen Olympus und Kodak entwickelten diesen Standard. Da digitale Spiegelreflexkameras schon länger auf dem Markt existieren, ist ihr Zubehör oft weiter eintwickelt. Das bezieht sich vor allem auf Objektive. Moderne Digitalkameras werden oft und schnell von technisch weiterentwickelten Nachfolgern abgelöst. Gute Objektive hingegen können einen Fotografen Jahrzehnte begleiten. Solche, seit Jahren bewährte Objektive bieten viele Hersteller für digitale Spiegelreflexkameras an.

    VORTEILE NACHTEILE
    Handykameras
    • immer dabei
    • kleine Sensoren
    • unpraktisch in der Bedienung
    • schlechtere Bildqualität
    Kompaktkameras
    • vergleichsweise klein und dadurch unkompliziert im Transport
    • durch Automatikprogramme simpel zu bedienen
    • Einstellungsmöglichkeiten schwer zugänglich
    • Sensor vergleichsweise klein
    Bridgekameras
    • liegen besser in der Hand als Kompaktkameras
    • größerer Brennweitenbereich
    • größer und deswegen schlechter zu transportieren
    • nicht so hochwertig wie DSLR
    Superzoom-Kameras
    • sehr großer Brennweitenbereich
    • Bildqualität nicht so gut wie bei DSLR
    Spiegellose Systemkameras
    • vergleichsweise kompakt
    • sehr vielseitig
    • kein optischer Sucher
    • Sensoren oft kleiner als bei DSLR
    Spiegelreflexkameras
    • gute Sensoren im Angebot
    • sehr vielseitige Digitalkamera
    • werden Profi-Ansprüchen gerecht
    • können sehr teuer sein
    • sehr schwer und nicht einfach zu transportieren

    Es gibt viele Kategorien im Digitalkamera Vergleich. Welche die beste ist, hängt stark von persönlichen Vorlieben ab. Gute Fotos kann mittlerweile jedes Gerät im Digitalkamera Vergleich machen. Nicht umsonst sagen Profis gerne “Nicht die Kamera macht das Foto, sondern der Fotograf”. In vielen Bereichen schränkt nicht mehr die Technik ein, sondern das eigene Können. Allerdings bieten große und schwere Profimodelle natürlich Einstellmöglichkeiten, die kleine Kameras entweder gar nicht haben oder sie gut verstecken. Natürlich bieten große DSLR-Kameras mit teuren Objektiven auch eine bessere Bildqualität. Allerdings ist es fraglich, ob diese im Alltag benötigt wird. Den meisten wird schon eine gute Kompaktkamera reichen. Die hat man wenigstens oft dabei. Denn Fotografen greifen gerne auf ein weiteres Sprichwort zurück: “Die beste Kamera ist die, die man dabei hat.” Deswegen haben auch viele Profis neben den schweren Arbeitsgeräten noch eine kleine Digitalkamera, die sie öfter mit sich führen. Kein Wunder, dass Kompaktkameras in einigen Digitalkamera Tests so beliebt sind.

    3. Kriterien für den Kauf einer Digitalkamera

    Ob nun eine große und schwere Spiegelreflex-Kamera oder eine handliche, kompakte Digitalkamera: Auf einige Kriterien kann und sollte man bei allen Modellen vor dem Kauf achten.

    3.1 Brenntweite

    Wie bereits oben erwähnt, ist die Brennweite ein wichtiger Faktor im Digitalkamera Vergleich. Bei Objektiven für Systemkameras oder Spiegelreflexkameras wird sie oft mit Millimetern angegeben. Diese müssen, je nach Sensorgröße, umgerechnet werden, um die tatsächliche Brennweite zu erhalten. Grob lässt sich sagen, dass an den meisten DSLR-Kameras eine Brennweite von etwa 50 Millimetern ungefähr der des menschlichen Auges entspricht. Deswegen decken viele Standard-Objektive den Bereich von 18 bis 50 Millimetern ab. Bei Brennweiten unter 18 Millimetern spricht man von Weitwinkel. Der Telebereich beginnt etwa bei 80 Millimetern – das gilt grob gesagt für Objektive an APSC- oder DX-Sensoren. Bei Digitalkameras mit fest verbauten Objektiven wird meistens angegeben, um welchen Faktor sie vergrößern können. Viele kleine Digitalkameras bieten einen Vergrößerungsfaktor an, der zwischen drei und zehn liegt. Das ist auch für den Alltag völlig ausreichend.

    3.2 Megapixel

    Megapixel sind nicht alles in einschlägigen Digitalkamera Tests. Acht sollten es aber schon sein. Dann lässt sich auch mal was mit einem Bildausschnitt anfangen. Bei 20 Megapixeln ist bei Kompaktkameras meistens Schluss. Soviel braucht man im Alltag ohnehin nicht.

    3.3 Bildstabilisator

    Digitalkamera Samsung

    Digitalkamera WB350F von Samsung

    Es lohnt sich, im Digitalkamera Vergleich darauf zu achten, ob das Wunschmodell einen Bildstabilisator hat. Der gleicht Bewegungen und Wackler des Fotografen aus. Wer oft in der Dämmerung oder in Räumen fotografiert, der wird von einem Bildstabilisator profitieren. Denn fehlendes Licht sorgt für längere Belichtungszeiten und begünstigt somit verwackelte Bilder.

    3.4 Kameramonitor

    Wichtig für die schnelle Beurteilung der eigenen Fotos ist ein guter Monitor an der Digitalkamera. Der sollte ausreichend groß sein und hoch auflösen. Die Monitorgröße ist in großen Digitalkamera Tests auch wichtig, wenn es sich um einen Touchscreen handelt. Je größer der Monitor ist, desto einfacher lässt sich die Digitalkamera über ihn bedienen.

    3.5 Video-Funktion

    Jedes Smartphones kann sie aufnehmen: Videos. Eine Digitalkamera sollte diese Funktion natürlich auch haben. Die Kamera sollte Videos in HD-Auflösung aufnehmen können. Das macht sich gut im Digitalkamera Vergleich.

    3.6 Drahtlos unterwegs

    Es gibt auch Modelle im Digitalkamera Vergleich, die können Daten drahtlos empfangen oder übertragen. Praktisch sind Kameras mit GPS-Modulen. Sie empfangen via Satellit Positionsdaten und können diese beim Foto hinterlegen. So lässt sich später auf einer Karte anzeigen, welches Foto wo geschossen wurde. Andere Kameras bieten WLAN an.
    Sie lassen sich ins heimischen Netz einbinden und erleichtern so den Datentransfer. So lassen sich auch Fotos direkt von der Kamera an passende Fernseher, Tablets oder Smartphones schicken.

    3.7 Auslöseverzögerung

    Es lohnt sich, bei einer Digitalkamera auch auf die Auslöseverzögerung zu achten. Nicht alle Geräte im Digitalkamera Vergleich reagieren gleich schnell beim Druck auf den Auslöser. Spiegelreflexkameras haben da die Nase vorn. Bei einigen Kompaktkameras kann auch mal eine Sekunde vergehen, bis das Foto aufgenommen wird. Das macht einen spontanen Schnappschuss schnell zunichte. Ein Vergleichssieger sollte sich so einen Patzer nicht erlauben.

    3.8 Blitz

    Nicht jede Digitalkamera hat einen eingebauten Blitz. Schade, denn dieser kann so manches Motiv retten. Gerade, wenn man mit Gegenlicht fotografiert, ist ein Blitz notwendig – es sei denn, man möchte einen Schattenriss als Ergebnis haben. Um die berühmt-berüchtigten roten Augen zu vermeiden, ist es sinnvoll, wenn der Blitz soweit wie möglich vom Objektiv entfernt ist. Bei vielen Spiegelreflexkameras klappt er deswegen nach oben hin aus. Richtig praktisch ist es, wenn die Digitalamera einen Blitzschuh aufweist, auf den Fotograf ein externes Blitzgerät stecken kann. Diese erlauben noch viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Mit externen Blitzgeräten lässt sich zum Beispiel indirekt blitzen. Das Blitzlicht wird an die Decke geworfen und von dort aus reflektiert. Das sorgt für ein natürliches Bild ohne die hässlichen Schatten, die beim frontalen Blitzen mit einer kleinen Digitalkamera entstehen können.

    3.9 ISO-Wert

    Was bei Filmen die ASA-Zahl war, ist bei digitalen Sensoren der ISO-Wert. Er gibt im Digitalkamera Vergleich an, wie lichtempfindlich der Chip in der Kamera eingestellt werden kann. Je höher der maximale ISO-Wert, desto dunkler darf es für die Kamera sein. Doch Vorsicht: Nur weil sich der ISO-Wert sehr hoch einstellen lässt, sollte man das nicht immer tun. Was bei alten Filme die Körnung eines Fotos, ist heute nämlich das Bildrauschen. Ist der ISO-Wert sehr hoch eingestellt, kommt es zu kleinen Störungen im Foto, das nennt man eben Bildrauschen. Dieses macht sich vor allem bei großen einfarbigen Flächen bemerkbar.

    4. Praktisches Zubehör

    Es gibt viel Zubehör, mit dem man seine Digitalkamera aufrüsten kann. Einiges passt nur an bestimmte Kameratypen, anderes empfiehlt sich für alle Kameras im Digitalkamera Vergleich. Hier präsentieren wir einige Beispiele.

    • Zusatzakku
      Meistens liegt einer Digitalkamera nur ein Akku bei. Aber der hält nicht ewig. Wenn bei längeren Touren der Akku irgendwann leer ist und weit und breit keine Möglichkeit des Aufladens besteht, dann ist es gut, wenn ein Ersatzakku vorhanden ist.
    • Speicherkarte
      Was zum Akku gesagt wurde, gilt auch für die Speicherkarte. Die Anschaffung einer Reservekarte für die Digitalkamera ist eine Überlegung wert. Ist eine Speicherkarte voll und das nächste Motiv wartet schon, dann sollte man nicht erst umständlich alte Fotos löschen müssen. Schöner ist es, wenn man einfach die Karte wechseln kann.
    • Blitzgerät
      Wenn die Digitalkamera einen Blitzschuh hat, sollte man sich die Anschaffung eines externen Blitzgerätes überlegen. Mit ihm ergeben sich neue fotografische Möglichkeiten.
    • Bücher über Fotografie
      Wer bessere Fotos und nicht nur Schnappschüsse mit der Kamera-Automatik machen möchte, sollte sich Fachlektüre holen. Die gibt es auch für Einsteiger. Schnell lassen sich so bessere Ergebnisse erzielen und das Optimum aus der Digitalkamera herausholen. Denn auch die beste Kamera aus dem Digitalkamera Vergleicht nützt nichts, wenn man sie nicht bedienen kann.
    • Stative
      Wer gerne in schwierigen Lichtverhältnissen fotografiert und keine bewegten Objekte vor der Digitalkamera hat, sollte sich ein Stativ zulegen. Die gibt es in der bekannten Version mit ausziehbaren Beinen, aber auch mit kurzen flexiblen Beinen, die sich um Geländer, Pflanzen oder ähnliches wickeln lassen. So lassen sich Fotos aus interessanten Perspektiven verwirklichen. Beim Stativ-Kauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass es auch die Digitalkamera tragen kann. Kleine Stative können oft keine schwere Spiegelreflexkamera tragen.
    • Tasche
      Wer eine schöne Digitalkamera mit dem passenden Zubehör hat, muss sie auch verstauen. Dafür gibt es spezielle Kamerataschen in allen Größen. Diese bieten viele praktische Fächer für Zubehör. Bekannte Hersteller sind unter anderem Crumpler, Lowepro oder Domke. Diese produzieren hochwertige Taschen und Rucksäcke für viele Digitalkameras. Mittlerweile gibt es aber viele gute Marken im Bereich der Kamerataschen.
    • Gimmicks
      Es gibt Kameras im Digitalkamera Vergleich, die haben weitere Extras an Bord. Einige Digitalkameras haben einen Front-Monitor für Selfies, andere sind wasserdicht oder stoßfest, ermöglichen Aufnahmen in 3D oder Gesichtserkennung.

    5. Was mache ich mit meinen Fotos?

    Ob sie nun Profiqualität haben, spaßige Schnappschüsse sind oder bildgewordene und bedeutungsschwangere Erinnerungen darstellen – viele Fotos, die mit der eigenen Digitalkamera geschossen worden sind, sollten nicht auf der Festplatte in Vergessenheit geraten. Dafür sind sie schlichtweg zu schade. Wenn die Fotos ein trauriges und unbeachtetes Dasein fristen werden, nützt auch der Einsatz des Digitalkamera Vergleichssieger nichts. Die Fotos müssen zwar gut archiviert werden, aber anschließend darf man sie gerne weiterverarbeiten.

    5.1 Die richtige Archivierung

    Wem etwas an seinen Fotos liegt, der sollte sie auf jeden Fall gut archivieren. Dazu gehört es, die Fotos nach der Aufnahme zu sichten und den Ausschuss, also die misslungenen Bilder, auszusortieren. Der Rest wandert auf Festplatten. Festplatten? Richtig gelesen! Wer seine Fotos nur auf einer Festplatte sichert, der riskiert ihren unwiederbringlichen Verlust. Eine Festplatte kann kaputt gehen. Sei es, weil sie (oder der ganze Rechner, in dem sie verbaut ist) zu Boden stürzt, es einen Kurzschluss während des Betriebes gibt, man sich einen Virus auf seinen Rechner holt oder die Platte schlichtweg aus Altersgründen den Geist aufgibt. Das große Problem ist: Eine Festplatte besteht aus einer Magnetscheibe, auf der die Daten gespeichert sind, und einem Schreib-/Lesekopf. Kommt dieser der Scheibe zu nahe und kratzt über sie, werden Daten vernichtet. Natürlich gibt es Experten, die solche Daten noch retten können. Allerdings ist das eine teure Lösung und es gibt keine Garantie, dass wirklich alle Daten wiederhergestellt werden können. Viel einfacher und sinnvoller ist es, eine zusätzliche Festplatte zu kaufen und die Fotos doppelt zu sichern. Natürlich können die Fotos auch im Internet in der sogenannten Cloud gesichert werden. Dafür gibt es verschiedene Anbieter. Auf jeden Fall gilt: Doppelt hält besser!
    Natürlich sollte man die Fotos auf seiner Festplatte auch wiederfinden können, wenn man sie sucht. Es ist also sinnvoll, entweder die Bilddateien eindeutig zu benennen oder in gut benannten Ordnern abzulegen. Diese lassen sich dann auch noch verschlagworten. Man kann also die Ordner mit Blick aufs Datum benennen und in die Metadaten (diese sind nicht sofort sichtbar, lassen sich aber über die Dateieigenschaften auslesen) wichtige Stichpunkte schreiben, etwa “Urlaub in Frankreich”, “Geburtstag Papa” oder ähnliches. Dafür kann man auch bestimmte Programme benutzen, wie etwa Photoshop, Picasa, Acdsee, Ashampoo Photo Commander oder Adobe Lightroom. Einige dieser Programme gibt es sogar kostenlos. Diese erlauben ein einfaches Verschlagworten, manchmal eine Gesichtserkennung oder die Möglichkeit, die Fotos mit GPS-Daten zu versehen. Wer für die Zukunft gerüstet sein möchte, archiviert die Bilder in einem gängigen Format, welches auch noch in vielen Jahren unterstützt wird. Das JPG-Format hat sich zum Beispiel etabliert. Profis, die auf hohe Bildqualität wert legen, speichern ihre Fotos auch im RAW-Format. Allerdings brauchen Bilder in diesem Format mehr Speicherplatz. Es handelt sich um ein Roh-Format, in dem einige Modelle im Digitalkamera Vergleich die Bilder speichern können. Um die Dateien später zu öffnen, benötigt man eine spezielle Software. Diese liegt der Digitalkamera in der Regel bei. Die RAW-Daten sind von Digitalkamera zu Digitalkamera unterschiedlich, da die Hersteller eigene Unterformate entwickelt haben. Gute Bildbearbeitungsprogramme können aber alle gängigen RAW-Daten auslesen – unabhängig von der mitgelieferten Software.

    Spiegelreflexkamera Canon

    Digitale Spiegelreflexkamera EOS 1200D von Canon

    5.2 Bilder bearbeiten

    Eigentlich kommen Fotos selten genau so aus der Digitalkamera, wie sie aufgenommen worden sind. Die meisten Kameras bearbeiten Fotos nach bestimmten Algorithmen, wenn sie Bilder ins JPEG-Format umwandeln. Dennoch sind die Ergebnisse oft nicht optimal. Wer mehr aus Fotos herausholen möchten, sollte sie noch bearbeiten. Dafür gibt es viele Programme. Einige sind kostenlos wie etwa Gimp, andere sind erschwinglich wie Photoshop Elements oder Corel Paintshop und dann gibt es noch die richtig teuren Programme wie etwa die Profiversion von Photoshop.

    5.3 Digitale Bilderrahmen

    Selbst, wenn Fotos sauber und sinnvoll archiviert und toll bearbeitet sind, läuft man Gefahr, sie kaum oder nie wieder zu betrachten – aus den Augen, aus dem Sinn. Ratsam ist deswegen etwa die Anschaffung eines digitalen Bilderrahmens. Auf diesem lassen sich ausgewählte Fotos wiedergeben. Je höher die Auflösung und Abbildungsqualität seines eingebauten Bildschirms ist, desto mehr Spaß macht es, sich seine Fotos durch den Bilderrahmen anzeigen zu lassen. Nach einiger Zeit kann man den Bilderrahmen per USB-Anschluss mit neuen Bildern befüllen. So ist für Abwechslung gesorgt.

    5.4 Fotos selbst drucken

    Wer kein weiteres elektronisches Gerät in seiner Wohnung oder seinem Haus stehen haben möchte, der hat andere Möglichkeiten, seine Fotos in Szene zu setzen. Es muss kein digitaler Bilderrahmen sein. Eine einfache Möglichkeit ist es, die Bilder selbst auszudrucken. Ob das wirklich sinnvoll ist, hängt natürlich von der Qualität des Druckers und des verwendeten Papiers ab. Es gibt spezielles Fotopapier und auch Fotodrucker. Damit lassen sich natürlich bessere Ergebnisse erzielen.

    5.5 Fotodienste

    Wer seine Fotos nicht selbst drucken kann oder möchte, der kann das Angebot der zahlreichen Fotodienste nutzen, die es auf dem Markt gibt. Diese bieten alles mögliche an. Sie drucken Fotos auf mattes oder glänzendes Papier, aber auch auf Tassen, Kissen, T-Shirts, Poster, Leinwand, Grußkarten oder ähnliches. Es gibt viele Firmen, die das anbieten, unter anderem PosterXXL, Cewe, Myposter oder Pixum. Im Internet kann man einfach seine Fotos hochladen und dann von den Fotodiensten drucken lassen. Die schicken das Ergebnis dann per Post zu.

    5.6 Drogerien und Fachgeschäfte

    Viele Drogerien und natürlich Foto-Fachgeschäfte bieten ebenfalls an, Fotos zu drucken. Dazu gibt es in den Drogerien Terminals, im Fachgeschäft kümmern sich meist die Angestellten. Man kann einfach seine Fotos auf einem Datenträger (etwa einem USB-Stick, einer Speicherkarte oder auf CD mitbringen und sofort die Bilder drucken oder drucken lassen. Häufig bieten Drogerien oder Fachgeschäfte auch an, die Abzüge über das Internet zu bestellen und dort die Daten hochzuladen. Natürlich umfasst das Angebot meistens auch mehr als nur normale Abzüge. Oft gibt es ebenfalls Poster, Leinwände und Co.

    5.7 Fotobücher

    Eine besondere Art, seine Erinnerungen festzuhalten, besteht im Gestalten von Fotobüchern. Natürlich kann man immer noch seine Abzüge wie früher in normale Alben kleben. Allerdings ist es auch möglich, über das Internet Fotobücher zu gestalten. Dort kann man seine Fotos mit Effekten versehen, passend zuschneiden, frei auf den Seiten platzieren, passende Hintergründe auswählen, Schrift einfügen und vieles mehr. Anschließend werden die kreativ und liebevoll gestalteten Bücher gedruckt und kommen per Post ins Haus. Wer unsicher im Umgang mit der Digitalkamera ist, kann mithilfe dieses Video die Grundeinstellungen erlernen.

    6. Fazit

    Normale Fotos können auch normale Handys aufnehmen. Wer aber etwas mehr von seinen Bildern erwartet, der sollte zur eigenständigen Kamera greifen und in den Digitalkamera Vergleich schauen. Es muss nicht unbedingt der Digitalkamera Vergleichssieger sein. Wichtig ist, dass die Digitalkamera die eigenen Anforderungen erfüllt. Mit einem guten Auge und dem richtigen Timing lassen sich so schöne Erlebnisse für die Zukunft festhalten.

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