Kompaktkamera Vergleich 2017

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Sony DSC-HX60
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Sony DSC-HX60
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20,4
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108 x 64 x 38
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2
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Canon Power Shot G7 X
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20,2
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103 x 60 x 40
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3
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Canon IXUS 180
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Canon IXUS 180
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20
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95 x 57 x 24
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Panasonic DMC-TZ61EG-S
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Panasonic DMC-TZ61EG-S
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18
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Panasonic DMC-TZ81EG-S
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Panasonic DMC-TZ81EG-S
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Auflösung in Megapixeln
18,1
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112 x 64 x 38
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Sony DSC-HX90
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Sony DSC-HX90
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18,2
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Nikon Coolpix S7000
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Nikon Coolpix S7000
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16
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97 x 58 x 23
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Panasonic DMC-TZ101EGK
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Panasonic DMC-TZ101EGK
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20,1
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Canon IXUS 160
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Canon IXUS 160
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Sony DSC-WX350
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Sony DSC-WX350
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Auflösung in Megapixeln
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96 x 55 x 26
Gewicht164 g

Wenn das Smartphone nicht mehr ausreicht – der Kompaktkamera Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Smartphones sind ein bisschen wie Schweizer Taschenmesser. Die kleinen digitalen Wunderwerke haben eine Menge zu bieten. Selbst die Kameras werden immer besser. Kein Wunder, dass viele, wenn es um Schnappschüsse geht, sofort zum Telefon greifen. Trotzdem gibt es noch Kompaktkameras. Und das aus gutem Grund. Sie sind zwar meistens ein bisschen größer als ein Smartphone, sind dafür aber auf Fotos spezialisiert. Die Bilder sind besser und die Funktionen umfangreicher. Aber auch mit den Kompaktkameras ist es ein bisschen wie mit Schweizer Taschenmessern. Sie haben ebenfalls viel zu bieten. Was das ist und worauf man beim Kauf achten sollte, das verrät ein Blick in unseren Kompaktkamera Test.

    1. Was ist eine Kompaktkamera?

    Video eines Kompaktkamera Test

    Bevor wir verraten, worauf Sie beim Kauf einer Kompaktkamera achten sollten, klären wir kurz, was eine Kompaktkamera überhaupt ist. Generell handelt es sich um einen Fotoapparat, der klein und kompakt aufgebaut ist. Laut Wikipedia lieferte wahrscheinlich der Hersteller Leitz mit seiner Leica I die erste Kompaktkamera ab. Es handelte sich um die erste Kleinbildkamera, die serienmäßig hergestellt wurde. Seitdem hat sich natürlich eine Menge getan. Der wohl wichtigste Unterschied ist der, dass es sich bei der Leica um eine analoge Kamera gehandelt hat. Diese gibt es seit einigen Jahren eigentlich gar nicht mehr zu kaufen. Kaum jemand möchte schließlich immer Filme mit sich rumschleppen, alle paar Bilder den vollen Film gegen einen neuen austauschen und ihn anschließend zum Entwickeln bringen. Filme kosten Geld und das Entwickeln auch. Außerdem vergingen mitunter ein paar Tage, bis man dann die fertig entwickelten Fotos in den Händen halten konnte. Heutzutage geht glücklicherweise alles digital. In der Kamera steckt statt eines Filmes ein Sensor, der das Licht, das durch das Objektiv fällt, aufnimmt und in ein Bild umwandelt. Das Bild speichert die Kamera dann auf einer Speicherkarte. In den meisten Fällen handelt es sich um eine SD-Karte. Natürlich muss man die nicht erst in den Rechner stecken, um zu sehen, was auf dem Foto drauf ist. Jede Kompaktkamera hat einen kleinen Monitor, der nach der Aufnahme sofort das fertige Bild zeigt. Damit wären auch schon die wichtigsten Merkmale und Bestandteile einer Kompaktkamera genannt: kleines Gehäuse, Objektiv und Bildsensor. Allerdings gibt es wesentlich mehr Kriterien, auf die Sie vor dem Kauf einer Kompaktkamera achten sollten.

    2. Kriterien beim Kompaktkamera-Kauf

    Kamera ist nicht gleich Kamera. Bevor Sie sich also einen neuen Fotoapparat zulegen, sollten Sie überlegen, welche Eigenschaften er haben sollte und was Ihnen wichtig ist. Im Folgenden bieten wir eine kleine Übersicht wichtiger Merkmale.

    2.1 Die Größe

    Die Größe ist es, die eine Kompaktkamera von anderen Kameras unterscheidet. Deswegen spielt sie im Kompaktkamera Vergleich natürlich eine große Rolle. Von den Ausmaßen her ähneln sich die kleinen Knipsen natürlich schon. Aber gerade dann, wenn etwas ohnehin klein ist, macht sich ein Zentimeter mehr oder weniger schnell bemerkbar. Soll die Kamera als ständiger Begleiter jederzeit griffbereit in der Hosentasche lauern, dann sollte sie natürlich so klein wie möglich sein. Allerdings haben Kompaktkameras, die etwas größer sind, einen anderen Vorteil. Sie liegen besser in der Hand und haben meistens ein paar Knöpfe mehr, um sie schnell und gut bedienen zu können. Generell lässt sich aber sagen, dass Kompaktkameras zwischen neun und elf Zentimeter breit und fünf und sieben Zentimeter hoch sind. Meistens liegt es an der Tiefe der Kamera, wie gut sie in die Hosentasche passt. Die meisten Kameras sind ungefähr zwischen zwei und vier Zentimeter tief. Somit sind einige Modelle also doppelt so dick wie andere. Haben sie eine kleine Kameratasche oder soll die Kamera an einer Schlaufe um das Handgelenk baumeln, dann darf sie ruhig etwas wuchtiger ausfallen. Für die Hosentasche sind vier Zentimeter aber schon wirklich viel.

    5.1 Soundsystem Logitech

    Kompaktkamera von Canon

    2.2 Das Gewicht

    Lange Zeit waren Kompaktkameras im Vergleich zu Smartphones schwer. Mit dem Trend zu immer größeren Handydisplays, bringen mittlerweile allerdings Kameras oft weniger Gewicht auf die Waage als ein Telefon. Einige Modelle wiegen keine 130 Gramm. Das übertrumpfen Telefon-Boliden von Apple, Samsung, HTC und Co. locker. Allerdings gibt es auch vergleichsweise schwere Kompaktkameras, die stark auf die 300-Gramm-Marke zumarschieren. Im täglichen Gebrauch spielt das aber kaum eine Rolle. Beim Transport merkt man 100 Gramm mehr eigentlich nie. Allerdings liegt eine etwas schwerere Kamera besser in der Hand. Wer also mit einer Kamera liebäugelt, weil er ihre Funktionen gut findet, sollte sich nicht davon abschrecken lassen, falls sie mal 100 Gramm mehr wiegt.

    2.3 Objektiv

    Im Gegensatz zu einer Spiegelreflexkamera oder einer Systemkamera ist das Objektiv einer Kompaktkamera fest verbaut. Also sollten Sie beim Kauf der Kamera darauf achten, dass das Objektiv ihren Ansprüchen genügt. Dabei geht es um zwei Aspekte: die Brennweite und die Blende. Die Brennweite gibt an, wie stark der Fotograf ein Objekt vergrößern kann oder wie stark er aus einem Bild herauszoomen kann. Je weiter man aus einem Bild herauszoomen kann, desto kürzer ist die Brennweite und desto mehr passt aufs Bild. Je näher man an ein Motiv heranzoomen kann, desto länger ist die Brennweite. Während die Brennweite bei Spiegelreflexkameras normalerweise in Millimetern angegeben wird, verzichten die Hersteller bei Kompaktkameras darauf – zumindest in den Artikelbeschreibungen. Eine wirklich kurze Brennweite hat nämlich kaum ein Modell im Kompaktkamera Test. Deswegen findet man bei den Kameras meistens nur Angaben zum maximalen Zoom-Faktor. Es gibt Modelle, bei denen liegt der Vergrößerungsfaktor gerade mal im einstelligen Bereich. Andere Kameras profilieren sich mit einem 20- oder gar 30-fachem optischen Zoom. Wer genauere Angaben zur Brennweite sucht, der wird meistens fündig, wenn er die Kamera von vorne anschaut. Rund um das Objektiv steht meistens eine Millimeterangabe.

    Übrigens: Entscheidend ist die Angabe zum optischen Zoom. Der gibt nämlich an, wie stark eine Kamera ein Motiv durch Verschiebung der Linsen im Objektiv tatsächlich vergrößern kann. Davon unterscheidet sich der digitale Zoom. Bei diesem handelt es sich eigentlich nur um eine digitale Bildbearbeitung, die die Kamera während der Aufnahme vornimmt. Dabei wird das Bild, welches der Sensor bereits empfangen hat, digital vergrößert – auf Kosten der Qualität. Das ist nichts, was man nicht auch mit der passenden Software später am Rechner machen könnte.

    Die Blende gibt an, wie viel Licht auf den Sensor fallen kann. Sie ist eine verstellbare Öffnung. Je kleiner die kleinstmögliche Zahl der Blende ist, desto weiter lässt sie sich öffnen. Das bedeutet, dass das Objektiv mehr Licht einfangen kann, was gerade in der Dämmerung wichtig ist oder in schlecht beleuchteten Räumen. Die maximale Blendenöffnung liegt bei den kleinen Kompaktkameras in der Regel bei drei oder etwas mehr. Die Angabe zur Blende erkennen Sie oft an einem “f” vor der Zahl. Hat die Kamera eine Ausgangsblende von 3,2, dann steht auf dem Objektiv oder in der Beschreibung “f3,2”. Stattdessen kann dort auch “1:” stehen, also “1:3,2”. Diese Blenden-Zahl bezieht sich auf die größtmögliche Blende bei kurzer Brennweite. Zoomt der Fotograf in ein Bild herein, lässt sich die Blende nicht mehr so weit öffnen – das liegt an der kompakten Konstruktion der kleinen Objektive. Die Angabe könnte dann so aussehen: “1: 3,7 – 6,4”.

    2.4 Display

    Was bei analogen Kameras mit Film der Sucher war, das ist heutzutage das Display. Das dient nicht nur dazu, das aufgenommene Bild zu beurteilen. Gerade in kleinen Kameras muss man es als Sucher nutzen, da diese keinen zusätzlichen Sucher besitzen. Ist doch einer verbaut, dann ist der meist nicht so gut wie in einer großen Kamera, etwa einer Spiegelreflexkamera. Deswegen sollte das Display nach Möglichkeit auch bei Sonneneinstrahlung gut ablesbar sein. Optimal ist es natürlich, wenn es sich noch verstellen lässt. Sind schwenk- und drehbare Displays allerdings bei Systemkameras und digitalen Spiegelreflexkameras mittlerweile sehr häufig anzutreffen, sind sie bei Kompaktkameras rar gesät. Das liegt daran, dass Kompaktkameras  eben kompakt sein sollen. Ein schwenkbares Display verlangt hingegen ein eigenes Display-Gehäuse und Scharniere. Das macht die Kamera nur unnötig dick und sperrig. Wenn das Display schon nicht schwenkbar ist, dann sollte es allerdings groß sein. Da eine Kompaktkamera von Natur aus klein ist, sind die Displays natürlich nicht gigantisch. Allerdings kann es schon einen Unterschied machen, ob es 2,7 Zoll oder drei Zoll in der Diagonalen misst. Das sind die beiden gängigsten Größen in unserem Kompaktkamera Test.

    2.5 Touchscreen

    Wer es gerne komfortabel mag, der sollte vor dem Kauf im Kompaktkamera Vergleich darauf achten, dass die Kamera über einen Touchscreen verfügt. Da die kleinen Geräte wenig Einstellknöpfe besitzen, kann es angenehm sein, über ein Touchscreen-Display schnell Einstellungen zu ändern, statt sich mit Knöpfen durchs Menü zu navigieren. Allerdings sollte es sich um einen guten Touchscreen handeln, der schnell auf Befehle und Berührungen reagiert. Außerdem sind Touchscreens in Kompaktkameras noch nicht die Regel. Wenn, dann findet man sie eher im höherpreisigen Sektor.

    2.6 Sensor-Größe

    Die Sensor-Größe ist bei Kameras generell ein wichtiges Kriterium. Kein Wunder, dass Profis auf Kameras mit großen Sensoren setzen. Sie liefern bessere Ergebnisse ab. Oft ist es einfach ein nur gefühlter Vorteil, den große Sensoren bieten, da Bilder anders wirken können. Allerdings gibt es auch ein paar nachweisbare Vorteile. Bei großen Sensoren gibt es weniger Bildrauschen und es lässt sich besser mit Schärfe und Unschärfe spielen. Auch kommt es zu weniger Bildstörungen. Besitzt eine Kamera einen kleinen Sensor mit sehr vielen Pixeln, können die sich durch elektrische Spannung gegenseitig stören. Das kann höchstens eine gute kamerainterne Verarbeitung der Signale ausgleichen. Besser ist natürlich ein größerer Sensor. Allerdings haben die meisten Kompaktkameras einen Sensor, der 1/2,3 Zoll groß ist. Viel Auswahl besteht in der Regel nicht. Kein Wunder: Denn wenn der Sensor größer ist, muss auch die Kamera größer sein. Dann lassen sich kompakte Ausmaße nicht mehr verwirklichen.

    5.1 Soundsystem Logitech

    Kompaktkamera von Sony

    2.7 Megapixel

    Immer noch gehen viele Hersteller und Händler mit der Angabe von riesigen Megapixel-Zahlen auf Kundenfang. Allerdings sagen die Megapixel nur bedingt etwas über die Bildqualität der Kamera aus. Das Wettrüsten der Hersteller ist deswegen eigentlich unnötig. Weniger als zehn Megapixel sollten es heutzutage nicht sein. Aber solche Modelle finden sich in unserem Kompaktkamera Test ohnehin nicht. Allerdings muss eine Kamera auch nicht weit mehr als 20 Megapixel haben. Falls die Zahl zu hoch ist und somit auch die Pixeldichte auf dem Sensor, dann kann die Bildqualität sogar leiden.

    2.8 ISO-Wert

    Was bei Filmen der ASA-Wert war, ist heutzutage ISO. Dieser Wert gibt die Lichtempfindlichkeit des Sensors an. Dabei ist der Wert keineswegs immer feststehend, sondern kann eingestellt werden – entweder vom Fotografen oder direkt durch die Kamera selbst. Das ist sinnvoll. Denn wenn der maximale ISO-Wert eingestellt ist, dann kann die Kamera zwar auch mit wenig Licht noch mit kurzen Verschlusszeiten fotografieren. Aber die Qualität der Aufnahme leidet. Ein zu hoher ISO-Wert führt zum sogenannten Bildrauschen. Dann sieht das aufgenommene Foto “krisselig” aus. Das macht sich vor allem in einfarbigen und dunklen Flächen bemerkbar. Dabei hängt die Stärke des Bildrauschens nicht vom genauen ISO-Wert ab. Eine Kamera kann bei ISO 400 schon stark rauschen, die andere erst bei ISO 3200. Die Ausprägung des Rauschens hängt eher vom maximalen ISO-Wert ab. Ist der Maximal-Wert gering, tritt das Rauschen schon bei niedrigen Werten auf. Achten Sie also darauf, dass der maximale ISO-Wert möglichst hoch ist. Bei einem Kompaktkamera Vergleich finden Sie schnell die passenden Angaben.

    2.9 Bildstabilisatoren in der Kompaktkamera

    Geräte mit einem 30-fachen Zoom sind im Kompaktkamera-Test keine Seltenheit mehr. Deswegen sollte ein Kompaktkamera Vergleichssieger tunlichst ein ganz besonderes Ausstattungsmerkmal aufweisen: einen optischen Bildstabilisator. Gerade dann, wenn man nah an ein Motiv heranzoomt, kann das Bild durch noch so kleine Bewegungen des Fotografen verwackeln. Ein optischer Bildstabilisator verhindert das. Er wirkt nämlich der  unruhigen Hand des Fotografen entgegen und gleicht deren Bewegungen aus. So bleiben die Linsen schön ruhig und stabil. Das Ergebnis ist eine scharfe Aufnahme.

    2.10 GPS im Kompaktkamera Vergleich

    Ein GPS-Modul haben fast alle Telefone. Damit lassen sich Satelliten-Signale empfangen und das Handy weiß so immer, wo es sich gerade befindet. Die gleiche Technik steckt auch in Navigationsgeräten für Autos und Fahrräder. Für Wanderer gibt es auch extra GPS-Geräte. Selbst viele Kameras besitzen ein GPS-Modul. So werden die Geo-Koordinaten direkt bei der Aufnahme in die Bildinformationen geschrieben. Allerdings bieten meistens nur größere Kamera-Typen diese Funktion. Im Kompaktkamera Test ist ein GPS-Modul eher die Ausnahme.

    2.11 Wifi-Funktion

    Ohne Internet geht heute gar nichts mehr. Eine eBook Reader oder ein Smartphone ohne WLAN ist schlicht undenkbar. Auch Drucker oder andere Geräte besitzen immer häufiger ein WLAN-Modul. Selbst Kompaktkameras haben es immer häufiger. Diese können die Aufnahmen dann mühelos auf Tablets und Smartphones, den heimischen Rechner oder ins Internet übertragen. Besonders einfach geht das, wenn die Kamera noch ein NFC-Modul besitzt. So lässt sich die Kamera noch schneller mit dem WLAN verbinden.

    3. Fazit

    Kompaktkameras haben auch im Zeitalter der Smartphones keineswegs ausgedient. Im  Gegensatz zu diesen besitzen sie einen optischen Zoom, der sich sehen lassen kann. Auch Bildstabilisatoren sind in Smartphones keine Selbstverständlichkeit. Außerdem sind die verbauten Objektive und Sensoren meist besser. Durch ihre kleinen Ausmaße können sie trotzdem unterwegs zu treuen Begleitern werden, die man immer dabei hat. Ob Sie nun zu unserem Kompaktkamera-Vergleichssieger greifen, das bleibt Ihnen überlassen. Allerdings lohnt ein Blick in unseren Kompaktkamera Test. Denn es gibt viele Kriterien, die für die Qualität der Kamera entscheidend sind.

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