Scanner Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Canon CanoScan 9000F II
Scanner Canon CanoScan 9000F Mark II
Canon-CanoScan_9000F-II__B00BPBFEC2
Canon CanoScan 9000F II
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypFlachbett
Auflösung9.600 x 9.600 dpi
max. VorlagengrößeA4
WLAN
Dia-Scan
Zubehör für Dia-Scan gehört zum Lieferumfang
Scan-Taste
Scan-Vorgang lässt sich am Scanner auslösen und nicht nur über mitgelieferte Software.
2
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Epson Perfection V370
Scanner Epson Perfection V370
Epson-Perfection_V370__B009IUJMVG
Epson Perfection V370
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypFlachbett
Auflösung4.800 x 9.600 dpi
max. VorlagengrößeA4
WLAN
Dia-Scan
Zubehör für Dia-Scan gehört zum Lieferumfang
Scan-Taste
Scan-Vorgang lässt sich am Scanner auslösen und nicht nur über mitgelieferte Software.
3
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HP Scanjet G4050
Scanner HP Scanjet G4050
HP-Scanjet-G4050___B003UUFFU2
HP Scanjet G4050
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypFlachbett
Auflösung4.800 x 9.600 dpi
max. VorlagengrößeA4
WLAN
Dia-Scan
Zubehör für Dia-Scan gehört zum Lieferumfang
Scan-Taste
Scan-Vorgang lässt sich am Scanner auslösen und nicht nur über mitgelieferte Software.
PREISTIPP
4
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HP Scanjet 300
Scanner HP Scanjet 300
HP-Scanjet-300___B00COMALEM
HP Scanjet 300
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypFlachbett
Auflösung4.800 x 4.800 dpi
max. VorlagengrößeA4
WLAN
Dia-Scan
Zubehör für Dia-Scan gehört zum Lieferumfang
Scan-Taste
Scan-Vorgang lässt sich am Scanner auslösen und nicht nur über mitgelieferte Software.
5
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Fujitsu ScanSnap iX500
Scanner Fujitsu ScanSnap iX500
Fujitsu-ScanSnap_iX500__B00BSR37G8
Fujitsu ScanSnap iX500
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypEinzug
Auflösung600 x 600 dpi
max. VorlagengrößeA3
WLAN
Dia-Scan
Zubehör für Dia-Scan gehört zum Lieferumfang
Scan-Taste
Scan-Vorgang lässt sich am Scanner auslösen und nicht nur über mitgelieferte Software.
6
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Brother ADS-1100W
Scanner Brother ADS-1100W
Brother-ADS-1100W___B00GHUCKBY
Brother ADS-1100W
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypEinzug
Auflösung1.200 x 1.200 dpi
max. VorlagengrößeA4
WLAN
Dia-Scan
Zubehör für Dia-Scan gehört zum Lieferumfang
Scan-Taste
Scan-Vorgang lässt sich am Scanner auslösen und nicht nur über mitgelieferte Software.
7
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Epson GT-1500
Scanner Epson GT-1500
Epson-GT-1500___B001AQ256K
Epson GT-1500
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypFlachbett
Auflösung1.200 x 2.400 dpi
max. VorlagengrößeA4
WLAN
Dia-Scan
Zubehör für Dia-Scan gehört zum Lieferumfang
Scan-Taste
Scan-Vorgang lässt sich am Scanner auslösen und nicht nur über mitgelieferte Software.
8
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Epson Perfection V39
Scanner Epson Perfection V39
Epson-Perfection-V39___B00UFGAPV8
Epson Perfection V39
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypFlachbett
Auflösung4.800 x 4.800 dpi
max. VorlagengrößeA4
WLAN
Dia-Scan
Zubehör für Dia-Scan gehört zum Lieferumfang
Scan-Taste
Scan-Vorgang lässt sich am Scanner auslösen und nicht nur über mitgelieferte Software.
9
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Canon LiDE 220
Scanner Canon LiDE 220
Canon-LiDE-220___B00MWLHV2U
Canon LiDE 220
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Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypFlachbett
Auflösung4.800 x 4.800 dpi
max. VorlagengrößeA4
WLAN
Dia-Scan
Zubehör für Dia-Scan gehört zum Lieferumfang
Scan-Taste
Scan-Vorgang lässt sich am Scanner auslösen und nicht nur über mitgelieferte Software.
10
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TaoTronics A4
Scanner TaoTronics A4
TaoTronics-A4___B00D40Y9ZK
TaoTronics A4
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
TypHandscanner
Auflösung900 x 900 dpi
max. VorlagengrößeA4
WLAN
Dia-Scan
Zubehör für Dia-Scan gehört zum Lieferumfang
Scan-Taste
Scan-Vorgang lässt sich am Scanner auslösen und nicht nur über mitgelieferte Software.

Der Scanner – ein Muss im Büro und in den eigenen vier Wänden

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Die Rechnung aus Papier muss per E-Mail verschickt werden? Hier kann ein Scanner die richtige Wahl sein. Solch ein Gerät wandelt die analoge Vorlage in eine digitale Datei um, die am PC weiter genutzt werden kann. Welcher Scanner für die eigenen vier Wände oder gar für das Büro geeignet ist, kann mithilfe eines Scanner Test herausgefunden werden. Vielleicht ist der Scanner Vergleichssieger genau das Modell, das man die gesamte Zeit vergebens gesucht hat.

    1. Eigenschaften eines Scanners

    Die Funktionsweise des Scanners ist einfach. Die Vorlage wird durch eine Lampe beleuchtet und reflektiert das Licht. Der Scankopf nimmt diese Reflektion auf und wertet sie zeilenweise aus. Die Farben der Vorlage werden bei der Digitalisierung einfach in Zahlenwerte umgewandelt. Die einzelnen Bildpunkte, die ausgewertet und auf dem Rechner geladen werden, ergeben letztendlich auf dem Bildschirm ein Bild. Diese Datei kann nun zu weiteren Zwecken verwendet werden. Ein Scanner ist vergleichsweise aufgebaut wie ein Fotokopierer. Im Vergleich zu einem Kopierer gibt dieser die Vorlage als digitalisierte Datei wieder und nicht wie der Kopierer auf einem Blatt. Das Wort Scanner kommt aus dem Englischen und bedeutet Abtaster. Demnach tastet dieses Gerät das Dokument, was eingescannt werden soll, ab. Mithilfe von Sensoren werden die abgetasteten Vorlagen als analoge Informationen aufgenommen. Die digitale Form ist durch einen A/D-Wandler möglich. So können die digitalen Dateien abgespeichert, erneut gedruckt, bearbeitet oder archiviert werden. Das passende Gerät zu finden, gestaltet sich als schwierig? Da kann ein Scanner Vergleich den nötigen Überblick schaffen.

    Video eines Scanner Test

    1.1 Bildpunkte (dpi) als Maßeinheit

    Um die Scanauflösung von Bildern auszuwerten, wird die Maßeinheit dpi genutzt. Die Bildpunkte, dots per inch (dpi) auf englisch, geben die Feinheit eines gedruckten Bildes an. Der erste Wert ist für die horizontale und der zweite für die vertikale Ausrichtung. Wie viele Bildpunkte ein Scanner braucht, kommt darauf an, wofür dieser genutzt wird. Klar ist, dass das Ergebnis umso besser wird, je mehr Leistung beziehungsweise Bildpunkte das Gerät hat. Die pixelfreie und anspruchsvolle Datei am Ende des Scanvorgangs ist unerlässlich und zeichnet eine gute Qualität aus. Je höher die Auflösung desto besser der Scanner. Nicht nur die Bildpunkte machen die Scanauflösung aus, auch die Farbwiedergabe und Schärfe spielen eine wichtige Rolle. Viele Scanner Tests zeigen, wie viel dpi die unterschiedlichen Modelle bieten.

    1.2 Farbmodelle

    Unterschiedliche Farben sind unerlässlich für eine hochwertige Digitalisierung. Gerade wenn die eingescannte Datei ausgedruckt werden soll, müssen die Farben farbecht bleiben. Das RGB-Modell definiert eine Farbe an ihren Anteilen von Rot, Grün und Blau. Der Rotwert, Grünwert und Blauwert kann eine Zahl zwischen 0 und 255 annehmen. Null bedeutet in dem Fall, dass kein Anteil der Grundfarbe besteht und 255 beschreibt den maximalen Anteil der Grundfarbe. Das Schema umfasst 16,7 Millionen Farben. Das RGB-Modell wird beispielsweise bei Bildmonitoren verwendet. Das CMYK-Modell ist das gängige Farbmodell für den Fotodruck. Dieses subtraktive Vierfarbenmodell gibt den prozentualen Anteil der Farben an. Die vier Farben sind Cyan (blau), Magenta (rot), Yellow (gelb) und die Schlüsselfarbe Schwarz. Gerade Druckereien arbeiten mit diesem Modell. So lässt sich die Farbechtheit der gedruckten Dateien messen und gegebenfalls verbessern.

    1.3 Der Modus

    Die Modi der Scanner belaufen sich über Bilevel, Modus der Graustufen
    und Modus der Echtgraustufen. Ersteres erfasst nur schwarz und weiß und ist für einfache Grafiken oder dergleichen brauchbar. Der Modus der Graustufen ist ein verbesserter Modus des Bilevels, der weniger Tinte verbraucht. Im Echtgraustufen-Modus kann zwischen 23, 64 oder 256 Graustufen gewählt werden. Der letzte Wert von 256 Graustufen kann von einem menschlichen Auge nicht mehr erfasst werden. Bei dem Modus der Echtgraustufen werden die Graustufen errechnet und liegen nicht direkt vor. Mit demselben Prinzip arbeitet auch der Farbscanner. Der Unterschied ist dabei, dass keine Graustufen sondern Farben verwendet werden.

    2. Unterschiedliche Varianten des Scanners

    Analoge Vorlagen werden mithilfe eines Scanners digitalisiert. Das Gerät wird in unterschiedlichen Varianten angeboten. Um einen Überblick zu bekommen, kann ein Scanner Vergleich als Hilfe dienen.

    2.1 Der Handscanner

    Scanner von Epson

    Scanner Perfection V39 von Epson

    Der Handscanner wurde mit als erstes Modell auf dem Markt angeboten. Dieser muss per Hand bedient werden. Eine gleichmäßige und langsame Bewegung über die Vorlage mithilfe von Rollen soll ein unverzerrtes Bild projizieren. Ein Scanvorgang reicht bei einem DIN A4-Blatt nicht aus. Die linke und rechte Seite muss einzeln gescannt werden. Die eingescannten Bereiche werden letztendlich von der Software zu einer Datei zusammengeführt. Ob das Ergebnis nicht verschwommen ist und auch alles beinhaltet, ist von der ruhigen Hand des Verbrauchers abhängig. Die preiswerten Handscanner weisen trotz alldem eine Auflösung von bis zu 400 dpi auf. Die Handscanner sind eher im Supermarkt als Barcodescanner zu finden. Als handliches Scanngerät scannt dieses die Barcodes auf den Etiketten oder auch die Kassenbons ein. Selbst das Smartphone bietet schon seit einiger Zeit den Barcodescanner als App an. Barcodescanner sind in der Lebensmittelbranche unerlässlich. Jedoch im privaten Haushalten eher unüblich. Hier sind die Stift-Scanner beliebt. In der Größe eines Stifts können diese Zeile für Zeile scannen und in eine digitale Datei umwandeln. Besonders bei Studenten sind diese Handscanner sehr gefragt.

    2.2 Der Rollenscanner

    Der Rollenscanner ist meist im professionellen Bereich zu finden. Durch zwei Andruckplatten läuft die Vorlage hindurch und wird eingescannt. Da es sich um ein Profigerät handelt, muss dieser mit einem leistungsstarken Rechner verbunden sein. Die Rollenscanner sind sehr kostspielig, weisen dafür aber eine hohe Auflösung und Qualität auf. Dadurch, dass diese eher im professionellen Bereich verwendet werden, können sie in einigen Scanner Tests eher weniger punkten.

    2.3 Der Overheadscanner

    Overheadscanner sind ebenfalls auf dem Markt zu finden. Diese scannen die Oberseite der Vorlage ein, indem sie über die Vorlage gleiten. Demnach sitzt die Technik in dem Mechanismus, der über die Oberseite der Vorlage fliegt. Die Modelle des Overheadscanner reichen von einem herkömmlichen Gerät für den Otto-Normal-Verbraucher bis zu enorm großen Geräten, die sogar 3D-Objekte einscannen können. In dem 3D-Scanner beleuchtet ein Laser anstatt einer Lampe die Vorlage. Durch die Entwicklung von dem 3D-Scanner ist es möglich Skulpturen oder andere Kunstgegenstände zu archivieren. Bei dem 3D-Scanner wirken selbst kleine Objekte wie fotografiert. Solch ein Modell ist auch für die breite Masse erschwinglich. Sollte es leichte Verzerrungen bei dem Scanergebnis geben, kann ein Bildbearbeitungsprogramm diese ausgleichen. Die 3D-Scanner können in dem Scanner Test der Stiftung Warentest überzeugen.

    2.4 Der Trommelscanner

    Der Trommelscanner arbeitet wie der Name schon sagt mit einer Trommel. Die Vorlage wird auf die Trommel gelegt, die anfängt beim Scanvorgang zu rotieren. Der Trommelscanner ist vergleichsweise schnell beim Scannen. Mit einer hohen Auflösung bis zu 12000 dpi kann solch ein Modell eine gute Investition sein. Allerdings weist der Trommelscanner eine sehr komplizierte Handhabung auf und ist teuer in der Anschaffung.

    2.5 Flachbettscanner vs. Einzugsscanner

    Die Modelle des Flachbettscanners und des Einzugsscanners sind die am häufigsten gekauften Geräte. Was sie ausmachen und wo ihre Unterschiede liegen, kann ein Scanner Vergleich zeigen. Bei dem Flachbettscanner legt man die Vorlage glatt auf eine Glasscheibe. Unter der Glasscheibe befindet sich die Technik, die die Vorlage von unten einscannt. Die Vorlage muss demnach mit der Oberseite nach unten auf die Glasscheibe gelegt werden. Dadurch, dass die Klappe (Cap) die Vorlage fixiert, kann der Flachbettscanner ohne Verrutschen diese einscannen. Entweder bewegt sich der Einlesemechanismus von selbst oder der Mechanismus bewegt die Vorlage. Der Scanvorgang wird zeilenweise durchgeführt. Sobald alle Zeilen gelesen wurden, kann die Datei auf dem Computer aufgerufen werden. Der Flachbettscanner ist sehr beliebt und ist durch seine einfache Technik zudem preisgünstig. Diese Variante punktet mit der Möglichkeit auch sperrige Dinge wie Bücher einscannen zu können. Eine Übersicht der Vor-und Nachteile kann aus einschlägigen Scanner Tests entnommen werden. Herkömmliche Flachbettscanner können eine Auflösung von 4800 dpi aufweisen. Durch die mitgelieferte Software werden die Dateien qualitativ hochwertiger gestaltet. Selbst das Scannen von Negativen oder Dias werden mit diesen Gerät und der richtigen Software möglich. Allderdings sind die Flachbettscanner vergleichsweise langsam. Merkmale wie ein USB-Anschluss und mobile Ausführungen können den Flachbettscanner zu einem Scanner Vergleichssieger machen. Auch die Einzugsscanner werden als mobile Variante angeboten. Die mobilen Einzugsscanner sind sehr handlich und können einfach transportiert werden. Über Rollen werden die Vorlagen vergleichbar wie bei einem Fax-Gerät eingezogen. Das Scannen von Büchern ist aber nicht möglich. Durch das handliche Design kann man auch auf Geschäftsreisen schnell wichtige Dateien einscannen. Die Stromversorgung erfolgt durch Batterien, Akkus oder den USB-Anschluss am PC oder Laptop. Der Dokumentenscanner ist meist ein Einzugsscanner und ist, wie schon erwähnt, vergleichbar mit der Technik eines Fax-Gerätes. Vorteilhaft kann der Einzugsscanner bei einem großen Packen Blätter sein. Diese können einfach hintereinander eingezogen und gescannt werden. Die Funktion nennt sich Stapeleinzug. Probleme können dabei beispielsweise durch den Einzug glatten Fotopapiers auftreten, da die Rollen das glatte Papier nicht greifen können. Um eine Übersicht über die Vor- und Nachteile eines Flachbettscanners und eines Einzugsscanners zu bekommen, kann die folgende Tabelle sich als nützlich erweisen. Verschiedene Scanner Tests ermöglichen hilfreiche Informationen auf einen Blick zu erlangen.

    Flachbettscanner

    VORTEILE

    • unterschiedliche Formate können eingescannt werden
    • Bücher und andere sperrige Gegenstände können gescannt werden
    • durch die Cap ist die Vorlage fixiert
    • hohe Auflösung
    • preiswert in der Anschaffung
    • unterschiedliche Schnittstellen
    • als mobiles Gerät erhältlich

    NACHTEILE

    • kein Stapeleinzug
    • geringe Scangeschwindigkeit
    • gebundene Dokumente können nur schwer eingescannt werden

    Einzugsscanner

    VORTEILE

    • durch einen Stapeleinzug können viele Blätter hintereinander eingescannt werden
    • als mobiles Gerät erhältlich

    NACHTEILE

    • keine Möglichkeit sperrige Bücher oder dergleichen zu scannen
    • Probleme beim Einscannen von unterschiedlichen Papierformaten und -arten
    • gebundene Dokumente können nicht eingescannt werden

    Werden nur spezielle Vorlagengrößen eingescannt, findet man im Sortiment manch eines Herstellers extra dafür ausgerichtete Geräte. Diascanner oder Negativ-Scanner können die Formate farbgetreu wiedergeben. Durch ihre hohe Auflösung können sie ein qualitativ hochwertiges Ergebnis erzielen. Wenn Visitenkarten eingescannt werden sollen, kann ein Visitenkartenscanner mit einer handlichen Bauart Abhilfe schaffen. Außerdem werden Fotoscanner auf dem Markt angeboten. Diese sind auf den Scanvorgang von Fotos ausgelegt.

    2.6 Multifunktionsgerät

    Neben dem herkömmlichen Scanner gibt es auch Multifunktionsgeräte. Diese können nicht nur scannen, sondern auch drucken, kopieren und faxen. Der Scanner im Multifunktionsgerät muss mindestens 300 Bildpunkte (dpi) aufweisen. Unter diesem Wert taugt der integrierte Scanner nichts. Wenn die eingescannten Dateien wieder ausgedruckt werden sollen, ist die Qualität bei einem beispielsweise 200 dpi Modell minderwertig und nicht zu gebrauchen. Für Abzüge von Zeitschriften, Zeitungen oder Bücher sollte der Scanner 200 bis 300 dpi mindestens aufweisen. Papierfotos können mit einem 300 dpi Gerät digitalisiert werden.

    3. Wissenswertes

    Manch ein Modell kann brauchbare Extras aufweisen. Welches Gerät den Käufer letztendlich am meisten überzeugt, kann mithilfe eines Scanner Tests herausgefunden werden. Der Scanner Vergleichssieger erfüllt mit am besten die Anforderungen.

    Scanner von Canon

    Scanner CanoScan 9000F von Canon

    3.1 Optische Zeichenerkennung (OCR)

    Die optische Zeichenerkennung, auf englisch Optical character recognition (OCR), erkennt auf der Vorlage mit einem gut durchdachten System die Buchstaben des Textes, Grafiken und Tabellen. Für die optische Zeichenerkennung benötigt es nicht nur einen Scanner sondern auch die passende Software. Die Software weist einen großen internen Speicher auf, der Schriftarten, Tabellen und Grafiken gespeichert hat. Sobald ein Buchstabe erkannt wird, wird dieser digitalisiert und kann mithilfe eines normalen Textprogramms bearbeitet werden. Sollten Fehler beim richtigen Erkennen der Buchstaben unterlaufen, können diese durch das standardmäßige Rechtschreibprogramm erkannt und ausgebessert werden. Selbst die Bearbeitung von Tabellen und Grafiken mit einem dafür vorgesehenen System ist möglich. Sollte ein Bild auf der Vorlage vorhanden sein, werden dessen Bildpunkte ausgewertet und als vollständiges Bild auf dem Bildschirm wieder angezeigt. Wenn der Scanner und das entsprechende OCR-Programm hochwertig sind, ist das Ergebnis in einigen Sekunden auf dem Rechner abrufbar. Die Qualität hat natürlich ihren Preis. Meist sind die OCR- und Bearbeitungssoftwares beim Kauf eines Scanners jedoch mitinbegriffen. Welches OCR-Programm bei dem favorisierten Modell angeboten wird, können die meisten Scanner Tests zeigen. Die wohl wichtigste Software ist allerdings der Twain-Treiber, der die Verbindung zwischen PC und Scanner herstellt und ermöglicht, dass die eingescannten Dateien weiter bearbeitet werden können.

    3.2 Nützliche Merkmale und Extras

    Die Weiterentwicklung von technischen Geräten schreitet immer weiter voran. Manch ein Scanner kann die eingescannte Datei als PDF-Format an eine E-Mail-Adresse versenden. Durch einen USB-Anschluss können die eingescannten Dateien direkt an den PC oder Laptop übertragen werden. Auch die Geräte für die eigenen vier Wände sind für eine hohe Auflösung, anpassbare Farbprofile und eine sehr gute Qualität bekannt. Wenn der Scanner direkt mit dem Drucker verbunden ist, können die eingescannten Vorlagen direkt wieder ausgedruckt werden – egal, ob es sich um einen Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker handelt. Der Scanner sollte eine gewisse Scangeschwindigkeit aufweisen, damit vielfaches Einscannen nicht zur langwierigen Tortur wird. Die Verbindung mit dem WLAN ist nicht bei jedem Gerät möglich, kann aber dem Kabelsalat ein Ende machen. Diese Funktion ist nützlich bei einem Haushalt mit mehreren PCs. Auch ein Tablet PC oder ein Smartphone kann auf Drucker im WLAN zugreifen. So kann jedes Gerät per WLAN-Verbindung auf den Scanner zugreifen. Sollte das auserkorende Modell diese Eigenschaft aufweisen, kann ein Scanner Vergleich die nötigen Informationen bieten. Das Zubehör des Filmscans muss nicht immer sinnvoll sein. Gerade wenn keine Filme gescannt werden, kann diese Funktion sich als überflüssig erweisen. Die Stiftung Warentest zeigt in ihrem Scanner Test, dass man sich dieses kostspielige Extra auch sparen kann. Welches Gerät letztendlich überzeugt, kann ein Scanner Vergleich zeigen.

    3.3 Die Scan-App

    Ein Smartphone weist neben spielerischen Apps auch nützliche und sinnvolle Programme auf. Eine Scanner-App kann beim Scannen von Visitenkarten, Belegen oder gar Zeitungsartikeln Abhilfe schaffen. Auch hier wird die optische Texterkennung genutzt, die den Vorgang erleichtert und hochwertiger gestaltet. Ob schon gespeicherte Fotos oder gerade geschossene: Eine Scann-App wandelt den Text, die Grafik, das Bild oder die Tabelle in ein digitales Format um, dass nachher am PC bearbeitet werden kann. Manch eine App braucht für die Digitalisierung jedoch einige Minuten. Das Ergebnis muss danach jedoch überarbeitet und verbessert werden. In zahlreichen Scanner Tests wurde der Zeitaufwand und die notwendigen Verbesserungen, die am Ergebnis noch vorgenommen werden müssen, bemängelt. Wer Interesse hat, kann die App ja mal ausprobieren.

    4. Fazit

    Ein Scanner wird für die Umwandlung von analogen zu digitalen Informationen benutzt. Welches Modell beziehungsweise welche Scan-Methode der Verbraucher wählt: Der Scanner ist ein nützliches Gerät und kann das heimische Papier-Chaos dezimieren. Wer viele Dokumente in seinen Schubladen lagert, kann diese mit dem passenden Scanner digital archivieren und schafft so wieder Platz. Auch wollen oft Versicherungen oder Behörden Unterlagen zugeschickt bekommen. Die müssen nicht immer aus Papier und per Post daher kommen. Oft reicht auch eine Datei. Das spart Zeit und Geld für das Porto. Es muss dabei nicht unbedingt der Scanner Vergleichssieger sein. Vielleicht finden Sie in unserem Scanner Vergleich auch ein anderes Gerät, das gut zu Ihren Vorstellungen passt.

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