Smartphone Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Samsung Galaxy S7 Edge
Smartphone Samsung Galaxy S7 Edge
Samsung-Galaxy-S7_Edge__B01BTZFSTC
Samsung Galaxy S7 Edge
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
7,3 x 0,7 x 15,1
BetriebssystemAndroid 6.0
Kamera12 MP
RAM4 GB
Akku Standby336 Std.
Gesprächszeit36 Std.
PREISLEISTUNGSSIEGER
2
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LG G4
Smartphone LG G4
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LG G4
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
7,6 x 1,0 x 14,9
BetriebssystemAndroid 6.0
Kamera16 MP
RAM3 GB
Akku Standby440 Std.
Gesprächszeit14 Std.
3
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Apple iPhone 6s Plus
Smartphone Apple iPhone 6s Plus
Apple-iPhone-6s-Plus___B015COHRM2
Apple iPhone 6s Plus
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
7,8 x 0,7 x 15,8
BetriebssystemiOS 9
Kamera12 MP
RAM2 GB
Akku Standby384 Std.
Gesprächszeit24 Std.
4
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Samsung Galaxy S6
Smartphone Samsung Galaxy S6
Samsung-Galaxy-S6___B00TX5OZ6S
Samsung Galaxy S6
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
7,1 x 0,7 x 14,3
BetriebssystemAndroid 5.0
Kamera16 MP
RAM3 GB
Akku Standby400 Std.
Gesprächszeit18 Std.
5
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Microsoft Lumia 950
Smartphone Microsoft Lumia 950
Microsoft-Lumia-950___B016AAM81M
Microsoft Lumia 950
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
7,3 x 0,8 x 14,5
BetriebssystemWindows 10
Kamera20 MP
RAM3 GB
Akku Standby288 Std.
Gesprächszeit23 Std.
6
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HTC One M9
Smartphone HTC One M9
HTC-One-M9___B00TX5QJX0
HTC One M9
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
7,0 x 1,0 x 14,5
BetriebssystemAndroid 5.0
Kamera20 MP
RAM3 GB
Akku Standby402 Std.
Gesprächszeit22 Std.
7
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Huawei P8
Smartphone Huawei P8
Huawei-P8___B00W1KSGJY
Huawei P8
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
7,2 x 0,6 x 14,5
BetriebssystemAndroid 5.0
Kamera13 MP
RAM3 GB
Akku Standby480 Std.
Gesprächszeit13 Std.
8
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Honor 7
Smartphone Honor 7
Honor-7___B01483WYBW
Honor 7
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
7,2 x 0,9 x 14,4
BetriebssystemAndroid 5.0
Kamera20 MP
RAM3 GB
Akku Standby350 Std.
Gesprächszeit8 Std.
9
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Wiko Highway Star
Smartphone Wiko Highway Star
Wiko-Highway-Star___B00VFO3NEK
Wiko Highway Star
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
7,1 x 0,7 x 14,1
BetriebssystemAndroid 4.4
Kamera13 MP
RAM2 GB
Akku Standby184 Std.
Gesprächszeit19 Std.
10
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TrekStor WinPhone 4.7
Smartphone TrekStor WinPhone 4.7
TrekStor-WinPhone_4.7__B00UUSNDKQ
TrekStor WinPhone 4.7
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
6,8 x 0,8 x 13,6
BetriebssystemWindows 8.1
Kamera8 MP
RAM1 GB
Akku Standby120 Std.
Gesprächszeit8 Std.

Das kleine Wunderwerk des modernen Zeitalters

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Werfen wir einen Blick in die Fußgängerzone von heute: Die Menschen schlurfen durch die Straßen, der Blick ist immer in Richtung Boden geneigt. Sie scheinen alles um sich herum auszublenden und zu vergessen. Sie schauen aber nicht einfach stur auf den Boden, sondern richten ihren Blick auf etwas, das sie in der Hand halten. Sie schauen auf ihr Mobiltelefon. Es ist aber nicht irgendein Mobiltelefon. Es ist ein Smartphone. Was das Smartphone von normalen Mobiltelefonen unterscheidet und was dieses schlaue Telefon überhaupt ist, wollen wir Ihnen in diesem Smartphone Test vermitteln. Was benötigt es um die Konkurrenz zu überholen und Smartphone Vergleichssieger zu werden? Und wieso verbringen die Leute soviel Zeit mit diesem Wunderwerk der Technik? Dies wollen wir einmal unter die Lupe nehmen.

    1. Das Smartphone

    Video eines Smartphone Test

    Das Smartphone ist grob gesagt ein Mobiltelefon mit ausgeprägten Computereigenschaften. Das reine Telefonieren funktioniert natürlich auch mit einem Smartphone, aber sie können einiges mehr. Sie sind mit vielen verschiedenen Funktionen ausgestattet. Sie sind kleine Computer in Handyform. Sie können sich mit dem Internet verbinden (sowohl per WLAN als auch mobil), E-Mails verschicken und Spiele kann man auf ihnen auch spielen. Diese sind teilweise von recht guter Qualität und liegen meilenweit vor Handyspiele-Klassikern wie zum Beispiel Snake. Telefonieren rückt bei den Smartphones in den Hintergrund. Sie sind eher auf die Anwendungen optimiert, die auf dem Gerät laufen.

    Geschichte des Smartphones: Das allererste Smartphone wurde laut Wikipedia von der Firma IBM im Jahre 1994 entwickelt und trug den Namen “Simon”. Dieses besaß einen Kalender und einen Notizblock. Des Weiteren konnte es faxen, sowie E-Mails senden und empfangen. Es wurde mit dem Betriebssystem Symbian ausgestattet. Mit der Markteinführung des iPhones von Apple im Jahre 2007 und der wachsenden Konkurrenz von Google und Microsoft, wurde Symbian immer weiter aus der Smartphone-Welt zurückgedrängt, bis es schließlich ganz verschwand.

    Die Hauptvoraussetzung für die Bedienung eines Smartphones ist, dass es mit dem Touchscreen kontrolliert wird und es mit Apps ausgestattet ist. Desweiteren kann man sich mit dem Internet verbinden. Dies ging zwar auch schon mit normalen Handys, aber die Verbindung war damals sehr langsam und teuer. Viele kennen sicherlich noch das panische Handeln, wenn man aus Versehen auf das Internet-Icon auf seinem alten Handy gekommen ist. Da haben zehn Sekunden in der damaligen Zeit schon recht viel gekostet. Erst mit dem Übertragungsstandard UMTS und den Internet-Flatrates wurde das Internet auf den Handys populär. Dieser sorgte für eine schnelle Übertragungsrate, sodass das Surfen auf dem Smartphone angenehm war. Mittlerweile gibt es den Übertragungsstandard LTE, der für eine noch schnellere Datenübertragung sorgt. Des Weiteren können sich die Geräte mit WLAN-Netzwerken verbinden. Ohne Internet funktionieren meist die beliebten Anwendungen wie Messaging oder soziale Netzwerke nicht, die jeder auf dem Smartphone gerne benutzt. Smartphones kann man in zwei Gattungen unterteilen. Es gibt die sogenannten Q-Smartphones, die mit einer QWERTZ-Tastatur ausgestattet sind. Diese ist entweder direkt zu sehen oder kann unter dem Bildschirm eingeklappt werden. QWERTZ steht dabei für die ersten sechs Zeichen der Tastatur von links nach rechts gelesen. Diese sind in manchen Ländern unterschiedlich. Amerikanische Tastaturen heißen beispielsweise QWERTY-Tastatur, da an der sechsten Stelle der Buchstabe Y anstelle des Buchstaben X beheimatet ist. Die weitaus verbreitetere Art der Smartphones ist die der Touchscreen-Smartphones. Durch die Tatsache, dass die Tastatur nur, wenn sie benötigt wird, auf dem Bildschirm auftaucht, sind die Bildschirme oft viel größer. Dies müssen sie für eine komfortable Touch-Bedienung auch sein, da das Navigieren auf einem kleinen Bildschirm schnell zur Katastrophe werden kann, wenn man mit dem dicken Finger nicht das richtige Icon trifft. Aber was versucht man dort eigentlich anzutippen? Wie nennt man diese Icons auf dem Bildschirm? Es sind Apps. Was sind Apps denn genau? Diese Fragen werden wir im nächsten Kapitel vom Smartphone Test erläutern.

    2. Was ist eine App?

    Der Begriff App ist die Kurzform des englischen Wortes Application. Ins Deutsche übersetzt bedeutet dies soviel wie Anwendungssoftware. Obwohl das Wort für jegliche Anwendungssoftware (auch auf Computern) steht, hat es sich als Bezeichnung für mobile Anwendungen durchgesetzt. Dabei gibt es viele verschiedene Arten von Apps für die Smartphones. Die einen sind sinnvoll, viele sind ein netter Zeitvertreib und einige werden oft als unnötig erachtet. Zu Letzterem gehört sicherlich die WC-Sound-App mit der man Geräusche von Pupse oder der Klospülung abspielen kann. Manche Apps sind schon auf dem Smartphone vorinstalliert. Diese sind oft für den Betrieb des Smartphones unerlässlich, wie zum Beispiel die App “Einstellungen”. Dort werden alle wichtigen Einstellungen zur Steuerung und Bedienung des Gerätes konfiguriert. Weitere Apps bekommt man aus dem jeweiligen App-Shop des jeweiligen Anbieters. Diese können sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig sein. Bezahlt werden kann per Kreditkarte oder per Guthaben, welches man leicht in jedem Supermarkt an der Kasse erwerben kann. Hierbei wird eine Guthabenkarte gekauft und an der Kasse aktiviert. Auf der Karte befindet sich ein Code, den man freirubbeln muss. Diesen gibt man meist im Shop des jeweiligen Anbieters ein und bekommt das jeweilige Guthaben auf sein Kundenkonto gutgeschrieben. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Apps, die auch hier im Smartphone Test vorgestellt werden. Nützlich für den Alltag dürften E-Mail-App, Internet-App, Notizbuch-App und Kalender-App sein. Vor allem bei der jungen Generation kommt kein Smartphone mehr ohne Messaging-Apps wie zum Beispiel Whatsapp aus. Auch Facebook, Twitter sowie YouTube dürfen auf keinem Smartphone fehlen. Auch für Gamer oder den Freizeitzocker gibt es eine Fülle an verschiedenen Spielen auf dem Markt. Vom simplen Puzzle bis hin zum aufwendigen 3D-Spiel: Für jeden Geschmack gibt es dort etwas zu finden. Auch als Navigationsgerät hat sich das Smartphone bewährt. Es gibt viele verschiedene Apps zur Navigation, sodass man kein Zusatzgerät mehr benötigt, um von A nach B zu finden. Dank des eingebauten Kompasses ist das Smartphone nicht nur als Navi zu verwenden, sondern auch als GPS-Handgerät. Egal ob man auf Wanderschaft gehen will oder den nächsten Geocache finden möchte: Gerade viele Einsteiger im Geocaching gehen mit der Smartphone-App auf die Suche, bevor sie sich ein professionelles GPS-Gerät mit mehr Funktionen suchen. Wir könnten noch stundenlang weiter über die Apps berichten. Es gibt einfach so viele davon. Daher hört man bei manchen Problemen häufig den Spruch: “Dafür gibt’s doch sicher eine App”. Sie machen das Smartphone zu einem mächtigen Werkzeug. Ohne die ganzen Apps wären die Smartphones nicht so erfolgreich geworden, denn es bliebe sonst ein einfaches Mobiltelefon mit Touchscreen. Wir gehen später in unserem Smartphone Vergleich noch mal genauer auf die Möglichkeiten eines Smartphones ein. Bei der Bedienung der verschiedenen Geräte gibt es Unterschiede. Das Betriebssystem ist ausschlaggebend dafür. Davon gibt es verschiedene auf dem Markt. Worin sie sich unterscheiden und was es für Betriebssysteme gibt, zeigt das nächste Kapitel in unserem Smartphone Test.

    3. Betriebssysteme im Vergleich

    Genau wie bei den Betriebssystemen der Computer (zum Beispiel Windows, Linux und MacOS), hat sich bei den Smartphones im Laufe der Zeit eine Reihe an Betriebssystemen entwickelt. Bei den Computern haben die Leute auch bei den Smartphones Favoriten bei den Betriebssystemen. Die wichtigsten Betriebssysteme, die sich auf dem Markt etabliert haben, stellen wir in unserem Smartphone Vergleich vor.

    3.1 iOS

    iOS wurde von der Firma Apple Anfang 2007 zusammen mit ihrem allerersten Smartphone auf den Markt gebracht: dem iPhone. Der gravierende Unterschied zu anderen Betriebssystemen ist, dass iOS nur auf Geräten von Apple funktioniert. Dies wären iPhone, iPad etcetera. Andere Handyhersteller gucken da in die Röhre. Apps bezieht man aus dem hauseigenen App-Store. Bei der ersten Benutzung von iOS muss das jeweilige Gerät mit einem PC aktiviert und synchronisiert werden. Dies geschieht mithilfe des Programms “iTunes”. Dieses ist unerlässlich für den Betrieb und die Benutzung eines iOS-Gerätes. Damit können Sicherungskopien des Telefons auf dem Rechner abgelegt werden oder man kopiert seine Musik mithilfe des Programms auf das iOS-Gerät. Das Gerät wird fast ausschließlich mit dem Multitouch-Bildschirm gesteuert. Das bedeutet man kann mit zwei Fingern den Bildschirm bedienen und somit zum Beispiel zoomen, wenn die Finger auf dem Bildschirm gespreizt werden. Auf mehreren sogenannten Bildschirm-Seiten können Apps ausgewählt werden. Die einzigen physischen Knöpfe sind der Homebutton, der Ausschaltknopf und die Lautstärkeknöpfe. Der Homebutton ist zum Schließen von Apps zuständig. Ein großer Vorteil ist, dass iOS-Systeme frei von Schad-Software sind. Apple prüft alle Apps, die es im App-Store zu kaufen gibt, sehr genau. Des Weiteren können Apps nur mit einem speziell von Apple zur Verfügung gestellten App-Entwicklungsprogramm entworfen werden. Dadurch kann zwar keine Schad-Software aufs Handy gelangen, aber es ist auch sehr schwierig eigene Dateien wie zum Beispiel Musik aufs Handy zu laden. Während man bei anderen Betriebssystemen diese einfach am PC rüberkopieren kann, läuft dies bei iOS umständlicherweise über das Programm iTunes. iOS ist zwar ein sicheres, aber dafür auch leider geschlossenes System. Des Weiteren bieten Apple-Geräte auch keine Möglichkeit, eine externe Speicherkarte einzulegen. Dies ist bei der Konkurrenz meistens möglich. Daher ist es sinnvoll, auf ein Modell mit großem internen Speicher zurückzugreifen. Der Akku ist ein weiterer Nachteil. Dieser ist fest verbaut, sodass bei einem Akkutausch das Gerät eingeschickt werden muss. Mit den richtigen Kenntnissen kann es aufgeschraubt werden, um den Akku zu wechseln. Dies ist jedoch nichts für Laien, da man spezielles Werkzeug und Kenntnisse benötigt. Die Garantie erlischt ebenfalls bei Aufschrauben des Gerätes. Auch für Aktualisierungen ist gesorg. Apple bietet regelmäßige Updates an. Aber falls das Gerät zu alt ist, wird irgendwann Schluss sein. Neue Betriebssysteme unterstützen alte Geräte dann nicht mehr und man ist gezwungen, sich ein neues Gerät zuzulegen, wenn man immer neue Updates haben möchte. Die folgende Tabelle in unserem Smartphone Test soll noch einmal die Vorteile und Nachteile des Betriebssystems iOS darstellen.

    VORTEILE

    • hohe Kompatibilität zwischen Betriebssystem und Apps aufgrund perfekter Abstimmung von Gerät und Software
    • intuitive Bedienung
    • sehr geringe Gefahr vor Schad-Software durch kontrollierte Apps

    NACHTEILE

    • iTunes-Zwang
    • als Smartphone nur iPhones zur Auswahl
    • nur in geringem Ausmaß anpassbar
    • läuft herstellerbedingt nur auf iPhones, die einen fest verbauten Akku besitzen

    3.2 Android

    Das Maskottchen von Android ist ein kleiner lustiger grüner Roboter. Viele haben diesen bestimmt schon mal in der Werbung oder auf irgendwelchen Plakaten gesehen. Dieser ist das Symbol für das Betriebssystem Android, welches Ende 2008 von der Firma Google auf den Markt gebracht wurde. Im Gegensatz zu iOS ist Android ein quelloffenes Betriebssystem, welches frei verfügbar ist. Jeder kann für sich persönlich, mit den entsprechenden Programmierkenntnissen, sein Android personalisieren, gestalten und verändern. Auch die Auswahl der Smartphones ist nicht auf ein einzelnes Modell, wie bei Apple, eingeschränkt. Es gibt daher verschiedene Anbieter, die Smartphones mit Android-Betriebssystemen verkaufen. Die Apps für Android-Geräte erhält man über den Google Play Store. Bei der allerersten Benutzung des Gerätes muss man sich ein Google-Konto erstellen. Dieses haben aber jedoch viele Benutzer schon, wenn sie eine E-Mail-Adresse bei Google besitzen. Gesteuert wird das Android-System ähnlich wie iOS. Es gibt verschiedene Seiten, die mit Apps ausgestattet sind. Zusätzlich zu den Apps gibt es die sogenannten Widgets. Dies sind kleine sichtbare Fenster auf dem Bildschirm, in denen eine App läuft. Meist werden standardmäßig Wetter-Widgets oder Nachrichten-Widgets benutzt. So ist man ständig über das Wetter oder die neusten Nachrichten auf dem Bildschirm informiert, ohne dass eine App geöffnet werden muss. Allerdings ziehen Widgets durch die ständige Benutzung viel Strom. Android ist ein offenes System. Daher lässt sich viel leichter Schad-Software auf das Gerät bringen, als bei iOS-Geräten. Das ist ein deutlicher Nachteil. Jedoch gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Virenscanner-Apps, die für den Schutz des Smartphones zur Verfügung stehen. Aufgrund der Tatsache, dass Android im Gegensatz zu iOS, auf vielen verschiedenen Smartphones anzutreffen ist, verwundert es nicht, dass Android mittlerweile Marktführer im Bereich der Smartphone-Betriebssysteme ist. Beim Kauf von Android-Geräten sollte immer auf die Versionsnummer geachtet werden. Die einzelnen Android-Versionen unterscheiden sich schon recht stark voneinander und teilweise können neue Betriebssysteme nicht auf alte Smartphones überspielt werden. Des Weiteren passen die Hersteller das Betriebssystem auch jeweils auf ihre Modelle an. Die folgende Tabelle in unserem Smartphone Test soll noch einmal die jeweiligen Vorteile und Nachteile des Betriebssystems Android darstellen.

    VORTEILE

    • eine große Vielzahl an Apps im Play Store erhältlich
    • einfache Bedienung
    • Apps von Google perfekt eingebunden
    • individuell anpassbar
    • läuft dank offenem System auf verschiedenen Smartphones
    • auch schon günstige Android-Smartphones erhältlich

    NACHTEILE

    • Gefahr durch Viren ist deutlich höher somit sollte eine Antiviren-App Pflicht sein)
    • unterschiedliche Bedienung bei verschiedenen Androidversionen

    3.3 Windows Phone

    Es gibt auch Smartphones, die mit dem Betriebsystem Windows Phone ausgestattet sind. Ja Sie haben richtig gelesen. Dies ist immer noch der Smartphone Test. Windows gibt es nicht nur für den Computer. Auch für das Smartphone gibt es das Betriebssystem Windows Phone, welches von Microsoft entwickelt worden ist. Die ersten Smartphones wurden mit einer abgespeckten Version von Windows 7 ausgestattet. Die neueren Modelle laufen alle mit Windows 8 oder 10. Der App-Store des Windows Phone nennt sich Windows Phone Store. Für die erste Benutzung des Windows Phone muss ein Microsoft-Konto angelegt werden. Bedient wird das Smartphone über ein Kachelsystem, welches die einzelnen Apps beinhaltet. Was auf dem Computer mit den Kacheln für viel Kritik gesorgt hat, funktioniert auf dem Smartphone aber erstaunlich gut. Das Betriebssystem punktet durch eine hohe Performance. Trotzdem sind Windows Phones weit abgeschlagen hinter Android und iOS anzutreffen, da deutlich mehr Hersteller auf Android setzen und viele Nutzer die anderen Systeme präferieren. Daher gibt es auch nur wenige Hersteller, die Windows Phone nutzen. Den Großteil machen die Lumia-Modelle von Microsoft selber aus. Die Mobilfunk-Abteilung von Nokia, welche die Lumia-Smartphones produzierten, wurden 2014 von Microsoft aufgekauft. Vor dem Verkauf an Microsoft war Nokia bis 2011 Markführer im Vertrieb von Mobiltelefonen. Diese Stellung verloren sie aufgrund des verkaufsschwachen Betriebssystems immer mehr an anderen Hersteller, wie zum Beispiel im Jahre 2012 an Samsung. Die folgende Tabelle in unserem Smartphone Test soll noch einmal die jeweiligen Vorteile und Nachteile des Betriebssystem Windows Phone darstellen.

    VORTEILE

    • einfache Bedienung
    • hohe Performance

    NACHTEILE

    • weniger Apps als bei Google und Apple vorhanden
    • geschlossenes System
    • nur wenige Handyhersteller nutzen es

    3.4 Weitere Betriebssysteme

    Nachdem wir die drei bekanntesten und erfolgreichsten Betriebssysteme unter die Lupe genommen haben, schauen wir uns in unserem Smartphone Test einmal an, was es noch für Betriebssysteme auf dem Markt gibt. Da wäre zum einen Blackberry OS. Dieses wird exklusiv für die Smartphones von Blackberry entwickelt. Es ist perfekt auf Business-Anwender ausgelegt und wird oft von Außendienstlern verwendet. Leider kommt es nur mit wenigen Apps daher und Multimediaanwendungen sucht man auch vergeblich. Ein weiteres Betriebssystem, was man sich anschauen sollte, ist das Fire OS. Dieses wurde von Amazon entwickelt und ist wie Android ein freies System. Dieses ist sehr beliebt unter Hobby-Programmierern. Es gibt aber nur das Firephone auf dem Smartphone-Markt, dass dieses Betriebssystem nutzt. Auch das Tablet Kindle Fire von Amazon ist damit ausgestattet. Wie beim Blackberry gibt es auch hier nur eine geringe Auswahl an verschiedenen Apps. Aufgrund des sehr geringen Anklangs, den diese Betriebssysteme finden, konzentrieren wir uns im Smartphone Vergleich auf die großen Drei: Android, iOS, Windows Phone.

    3.5 Welches Betriebssystem sollte ich nehmen?

    Bevor ich mir ein Smartphone zulege, stellt sich die Frage nach dem Betriebssystem. Seit Jahren tobt ein erbitterter Kampf zwischen der iOS- und Android-Fraktion. Dabei ist dieser Kampf unnötig, denn es ist ganz einfach Geschmackssache. Dem Otto-Normal-Benutzer dürfte es also egal sein, für welches System er sich letztendlich entscheidet. Nutzer, die ein Smartphone schon für den kleinen Geldbeutel suchen, finden auch schon sehr günstige Modelle, die mit Android ausgestattet sind. Auch Nutzer, die ihr Gerät mit Hilfe von Änderungen am Systtem noch individuell einrichten wollen, sei zu Android geraten. Jedoch kommen günstige Androidgeräte nicht an die Leistung der iOS-Geräte heran. Da muss schon etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden. Nutzer, denen die persönliche Einrichtung egal ist und die etwas mehr Geld für ein Smartphone ausgeben möchten, kann zu iOS geraten werden. Letztendlich bleibt es Geschmackssache, für welches System man sich entscheidet. Viel falsch machen kann man bei den großen Drei in unserem Smartphone Vergleich nicht wirklich.

    4. Anwendungsmöglichkeiten

    Aufgrund der Apps und der Möglichkeiten, die ein Smartphone bietet, kann es für viele verschiedene Anwendungen eingesetzt werden und gilt für viele als ein Multifunktionswerkzeug. Was das Smartphone alles kann und für welche Gebiete es eingesetzt wird, zeigt dieses Kapitel des Smartphone Test.

    4.1 Navigationsgerät – immer sicher ans Ziel

    Die Zeiten, in denen ein Navigationsgerät für das Auto benötigt wurde, sind vorbei. Dies geht ganz einfach mit dem Smartphone. Es gibt eine Vielzahl von Apps, die für die Navigation geeignet sind. Bei manchen ist darin die Basiskarte für Deutschland enthalten. Weitere Karten können gegen Bares heruntergeladen werden. Dies sind meist Offline-Karten, welche zwar Speicherplatz auf dem Smartphone verbrauchen, das Datenvolumen aber nicht beeinträchtigen. Anders sieht das bei Apps wie zum Beispiel Google Maps aus. Diese laufen ausschließlich online und verbrauchen keinen Speicherplatz auf dem Smartphone. Dafür zeigen sie aktuelle Staus und bieten Umleitungen an, um den Stau zu umfahren. Dies funktioniert bei Navigationsapps mit herunterladbaren Karten aber auch meist gegen einen geringen Obulus. Wenn die Funktion freigeschaltet wurde, benötigt man aber auch Internetvolumen, damit die App aktuelle Staumeldungen abfragen kann. Eine weitere Sparte der Navigation ist die mit einem GPS-Handgerät. Gerade für Wanderungen oder das immer populärer werdende Geocaching kann mittlerweile das Smartphone verwendet werden. Einfach die offizielle Geocaching-App herunterladen und schon kann man in der großen weiten Welt auf Tupperdosensuche gehen. Diese sucht man nämlich bei diesem Hobby. Jemand versteckt beim Geocaching eine Tupperdose mit Krimskrams im Wald und veröffentlicht die Koordinaten im Internet. Andere können diese Dose nun finden. Eine tolle Alternative zum Spazierengehen. Auch verschiedene Wanderkarten können heruntergeladen werden. So benötigt man nur ein Smartphone mit einer Karte und eine Powerbank für den nötigen Strom um eine Wanderung beispielsweise durch die Berge zu unternehmen.

    4.2 Messaging ohne Grenzen

    Bei den früheren Mobiltelefonen war die SMS eine Revolution. Für einen gewissen Pfennig- beziehungsweise Centbetrag konnte man eine Textnachricht an jemanden senden. Heutzutage schreibt kaum noch jemand eine SMS. Obwohl es mit jedem Mobilfunkvertrag eine SMS-Flatrate dabei gibt, nutzt fast jeder ausschließlich eine Messenger-App wie Whatsapp. Der Vorteil ist, dass diese nichts kosten. Man kann soviel schreiben, wie man will. Vorausgesetzt man hat Internetempfang. Das ist die einzige Voraussetzung. Außerdem muss das schreibende Gegenüber auch diesen Dienst besitzen.

    4.3 Spielekonsole

    In den App-Stores gibt es eine wahnsinnig große Auswahl an Spielen. Egal ob Puzzlespiele wie zum Beispiel Mah-Jongg und das immer beliebter werdende Candy Crush Saga oder komplexe 3D-Spiele wie Call of Duty oder GTA. Auf dem Smartphone kommen alle Zockerfreunde auf ihre Kosten. Natürlich ist für komplexe Spiele ein relativ schneller Prozessor von Nöten. Sonst wird das Ganze schnell zur Ruckelpartie. Bei der großen Auswahl an Spielen dürfte jeder etwas Passendes für sich finden. Zwar kommt das Smartphone nicht an eine richtige Spielekonsole heran, aber ein erster Schritt in die richtige Richtung ist es schon einmal.

    4.4 Computer und HiFi-Anlage

    Der Computer in den heimischen vier Wänden hat mit einem Smartphone schon fast ausgedient. Fast alle Funktionen eines Computers kann auch das Telefon übernehmen. Es können E-Mails empfangen und verschickt werden, man kann im Internet surfen. Mit Hilfe von WLAN oder Bluetooth kann das Handy sich mit einem Drucker verbinden und Texte und Bilder ausdrucken. Des Weiteren fungiert es als mögliche Stereoanlage. Man kann Musik damit abspielen. Der eingebaute Lautsprecher bietet jedoch keine zufriedenstellende Qualität. Aber das Smartphone lässt sich leicht mit einem WLAN-Lautsprecher oder Bluetooth-Lautsprecher verbinden, sodass die nächste Party starten kann. Vorallem der Bluetooth-Lautsprecher punktet durch seine Mobilität, sodass dieser schnell und einfach an den nächsten See mitgenommen werden kann, um in Verbindung mit dem Telefon die passende Musik erklingen zu lassen.

    4.5 Social Network

    Auf fast jedem Smartphone ist sicherlich die Social-Network-App Facebook zu finden. Frei nach dem Motto eines jungen Herren bei einer TV Total Straßenumfrage: “Mach ich Foto, tu ich Facebook”, posten viele junge Leute Selfies von sich oder mit ihren Freunden und laden diese auf Facebook hoch. Viele Frauen machen auf den Selfies ein sogenanntes Duckface. Dieses nicht nur bei Facebook, sondern vor allem bei Instagram. Dort wird der Mund einfach zu einem Kussmund geformt und schon sieht es aus, als hätte man einen Schnabel wie eine Ente. Mit der Möglichkeit sich einen Selfie Stick zuzulegen tun sich noch mal ganz andere Dimensionen des Selfie-Knipsens auf. Aber auch in den Social Networks Twitter oder Snapchat tummeln sich Millionen von Nutzern und posten dort teilweise jede Kleinigkeit aus ihrem Leben. Im Social Network ist man nie alleine.

    4.6 Ach ja – Telefonieren kann ich ja auch!

    Obwohl das Smartphone wie ein kleiner Computer daher kommt, wollen wir eine Funktion im Smartphone Test nicht vergessen. Das Smartphone ist ja auch zum Telefonieren da. Es gibt eine Kontakte-App, die wie ein Telefonbuch funktioniert und wo alle Nummern gespeichert werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit die Kontakte sowohl auf der SIM-Karte zu speichern, als auch auf dem Telefon an sich. Viele Hersteller bieten an, die Kontakte auch in der persönlichen Cloud zwischenzuspeichern, damit bei einem Gerätewechsel die Kontakte einfach wieder auf das neue Handy geladen werden können. Die Cloud ist ein persönlicher Online-Speicher, auf den mit den korrekten Benutzerdaten von überall aus zugegriffen werden kann. Mit der Telefon-App kann ganz einfach telefoniert werden und Anruflisten eingesehen werden.

    5. Gefahren durch Smartphones

    In unserem Smartphone Test wollen wir auch auf Gefahren im Umgang mit den Smartphones hinweisen. Dabei lassen wir die mögliche Gefahr von Handystrahlungen mal außen vor. Zuallererst wäre da die Gefahr, dass man die Außenwelt nicht mehr richtig wahrnimmt. Wie im Beispiel am Anfang des Smartphone Vergleichs erwähnt wurde, schlurfen viele mit ihrem Smartphone in der Hand durch die Innenstadt. Sie haben ihre Kopfhörer im Ohr, hören Musik, schreiben eine Whatsapp und surfen gleichzeitig noch im Internet. Sie vergessen alles um sich herum und sind in einer eigenen Welt.

    Interessantes am Rande: Die durch die Innenstadt schlurfenden Menschen, die auf ihr Smartphone starren, werden als “Smombie” bezeichnet. Der Begriff setzt sich aus den beiden Wörtern Smartphone und Zombie zusammen. Gedankenverloren schlurfen die Menschen wie Zombies durch die Innenstadt und wirken wie Zombies, da sie nur noch Augen für ihr mobiles Gerät haben. Das Wort wurde vom Langenscheidt-Verlag zum Jugendwort des Jahres 2015 gekürt.

    Das ständige Senken des Kopfes nach unten kann mit der Zeit zur Schädigung des Nackens und der Körperhaltung führen. Des Weiteren läuft man auch schnell mal irgendwo gegen – im schlimmsten Fall vor ein Auto. Ein weiterer Fall, vor dem wir warnen, ist der vom Handy am Steuer. Schon vor den Smartphones war es verboten beim Autofahren zu telefonieren. Nur mit einer Freisprechanlage war dieses erlaubt. Die Gefahr liegt bei Smartphones aber noch in einem anderen Bereich: Messenger-Dienste. Viele lesen oder schreiben während der Autofahrt noch schnell eine Whatsapp-Nachricht. Dies kann fatal enden, da schon ein Sekundenbruchteil der Unaufmerksamkeit ausreicht, um einen schweren Unfall zu verursachen. Daher gehört das Smartphone während der Autofahrt nicht in die Hand. Egal ob zum Telefonieren oder schreiben. Ein weitere Gefahr ist, dass das Smartphone aber auch zu Verlust der Kommunikation führen kann. Viele schreiben sich nur noch Nachrichten und unterhalten sich nicht mehr miteinander. Schwere Fälle sitzen sich am Tisch gegenüber und texten lieber, anstatt zu reden. Viele können nicht mehr ohne ihr Smartphone leben. Die Smartphone-Sucht hat sie schwer im Griff. Laut einer Studie der Forscher der Universität Bonn schaut der durchschnittliche Benutzer 80 mal am Tag auf sein Smartphone, nur um zu sehen, ob sich was getan hat. Eine erschreckend hohe Zahl. Wer aber verantwortungsvoll mit der Materie umgeht, wird viel Freude an dem kleinen Gerät haben.

    6. Tipps und Tricks

    Der Smartphone Vergleichssieger

    Das Smartphone Galaxy S7 EDGE von Samsung

    In diesem Smartphone Test sollen auch Tipps zum Umgang mit solch einem Gerät gegeben werden. Man will ja schließlich lange Freude daran haben und das Telefon auch optimal nutzen. Es folgen ein paar kleine Ratgeber, mit denen der persönliche Smartphone Vergleichssieger optimal genutzt werden kann. Der Akku sollte erst geladen werden, wenn es notwendig ist. Ein zu häufig aufgeladener Akku verliert mit der Zeit an Kapazität. Die Bildschirmhelligkeit sollte reduziert werden. Ein zu heller Bildschirm ist nicht nur schädlich für die Augen, sondern zieht auch ordentlich Strom. Das GPS zieht viel Strom. Gerade Navigations-Apps benötigen viel Energie. Auch die Standortbestimmung vieler Apps greift auf das GPS zu. Daher ist es sinnvoll das GPS auszuschalten, wenn es nicht benötigt wird. Denn es kann immer passieren, dass das GPS im Hintergrund weiter aktiv Strom zieht. Eine Hülle ist sinnvoll. Während die damaligen Handys auch schon mal den einen oder anderen Sturz überlebt haben, sieht das bei den empfindlichen Smartphones schon anders aus. Nicht selten fällt dieses unglücklich auf den Boden und der Riss im Bildschirm zerrt am Geldbeutel. Daher rät der Smartphone Test zur Anschaffung einer Hülle. Automatische Aktualisierungen sollten abgeschaltet werden. Es ist sinnvoll, dass Apps immer auf den neusten Stand gebracht werden. Dies zieht jedoch unnötig Datenvolumen. Daher sollte man die Aktualisierungen so einstellen, dass sie nur ausgeführt werden, wenn das Smartphone im WLAN-Netz verbunden ist. Auslagern von Apps und Bildern schafft Platz. Wenn das Smartphone wieder aus allen Nähten platzt, gibt es viele Möglichkeiten wieder Platz zu schaffen. Bilder können einfach in die persönliche Cloud geladen oder auf dem Laptop beziehungsweise auf dem Desktop PC gespeichert werden. Für Apps bietet sich eine externe Speicherkarte an, die in alle Android-Geräte und Windows Phones gesteckt werden kann. Wer sein Smartphone oft unterwegs nutzt, dem sei eine Powerbank ans Herz gelegt. Dieser kleine Stromspender für unterwegs muss vorher aufgeladen werden. Wenn sich der Akku des Telefons dann dem Ende zuneigt, wird es einfach an die Powerbank angeschlossen und der Akku lädt sich wieder auf. Wer nicht gerade im Internet surft, sollte die 3G-Beschleunigung ausschalten. 3G steht hierbei für die Verbindung der dritten Generation – UMTS. Durch diese Verstärkung des Internetempfanges verbraucht das Smartphone Akku. Und wenn es in der Hosentasche oder woanders herumliegt, benötigt man kein schnelles Internet.

    7. Kaufberatung

    Wir sehen es im Smartphone Test als unsere Pflicht an, darauf aufmerksam zu machen, worauf man beim Kauf alles achten sollte. Zum Einen wäre dort das Display anzumerken. Dies sollte schon eine minimale Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel bei einer Größe von circa fünf Zoll besitzen. Schlechtere Auflösungen bieten bei gleichbleibender Größe ein verwaschenes und wenig klares Bild, was bei häufiger Benutzung anstrengender für die Augen werden kann. Wer das Smartphone in der Hosentasche tragen möchte, sollte sich eines mit einer geringen Größe und einem geringen Gewicht anschaffen. Frauen, die es oft in der Handtasche transportieren, werden sicherlich diesen Punkten wenig Beachtung schenken. Fast alle Smartphones werden mit einer Bluetooth-Konnektivität ausgestattet sein. Eine weitere drahtlose Möglichkeit das Telefon zu verbinden ist die NFC-Verbindung, bei der durch einen physischen Kontak mit dem jeweiligen Endgerät eine Verbindung hergestellt wird. Ein weiteres Extra auf das man achten sollte. Für Fans von Videos und Fotos ist darauf zu achten, dass die Kamera eine Fotoauflösung von 12 Megapixel und eine Videoauflösung von 3.840 x 2.160 Pixel besitzt. Die Frontkamera, die auch gerne als Selfiekamera bezeichnet wird, hat meist eine schlechtere Auflösung als die gute Kamera auf der Rückseite. Für Freunde des Geocaching und der Autonavigation ist ein GPS-Modul unerlässlich. Es gibt auch günstige Modelle, in denen kein Empfänger verbaut ist. Dabei sollte dieser in jedem Smartphone mittlerweile Standard sein. Wer sein Telefon häufig benutzt, benötigt auch viel Energie. Daher sollte auf eine hohe Akkulaufzeit geachtet werden. Hersteller geben in den Produktbeschreibungen oft die Standby-Zeit und die Gesprächszeit an. Wenn das Smartphone aber zum Spielen oder Surfen benutzt wird, fällt diese häufig deutlich geringer aus. Da sollte nach jeweiligen Erfahrungswerten geschaut werden. Je intensiver es benutzt wird, desto schneller schwächelt der Akku. Manche Smartphones haben zusätzlich noch nette Gimmicks, wie einen Fingerabdrucksensor mit denen man das Gerät entsperren kann. Ideal für Leute, die sich ihren Code zum Entsperren nicht merken können.

    8. Fazit

    Wie unser Smartphone Vergleich zeigt, gibt es zwischen den einzelnen Modellen oft nur Unterschiede im Betriebssystem. Welches von den drei Beliebten man benutzen möchte, richtet sich meist nach den persönlichen Vorlieben. Bedienen können Sie diese alle hervorragend. Ein kompliziertes Betriebssystem gibt es dort nicht. Es ist nur eine Frage des Geldes, was man bereit ist, für ein Smartphone zu bezahlen. Hohe Leistung kostet in dem Falle dementsprechend Geld. Des Weiteren ist wichtig auf den internen Speicher zu schauen und ob sich dieser via Speicherkartenschlitz erweitern lässt. Mit Hilfe dieses Smartphone Tests werden auch Sie sicherlich den Smartphone Vergleichssieger, der Ihren Wünschen entspricht, finden. Dann werden Sie viel Freude mit dem kleinen technischen Wunderwerk haben. Doch übertreiben Sie es nicht und lassen Sie ab und zu auch mal die Finger vom Gerät. Sonst sind Sie bald auch Mitglied in der schlurfenden Armee der Smombies.

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