Systemkamera Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
Mehr Infos
Samsung NX500
Systemkamera von Samsung
Samsung-NX500___B00TFGU1EU
Samsung NX500
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
12,0 x 6,4 x 4,2
Gewicht292 g
Auflösung28,1 MP
Videoqualität2.160p (4k)
AufnahmeMP4, AVI
WiFi-Funktion
PREISLEISTUNGSSIEGER
2
Mehr Infos
Panasonic DMC-G6KEG-K
Panasonic Systemkamera
Panasonic_DMC-G6KEG-K__B00CP0M1LO
Panasonic DMC-G6KEG-K
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
12,4 x 8,5 x 7,1
Gewicht340 g
Auflösung16,0 MP
Videoqualität1.080 p
AufnahmeAVCHD, MP4
WiFi-Funktion
3
Mehr Infos
Panasonic Lumix DMC-GX7
Systemkamera von Panasonic
Panasonic-Lumix_DMC-GX7__B00ENHIX82
Panasonic Lumix DMC-GX7
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
14,0 x 12,3 x 7,1
Gewicht513 g
Auflösung16,0 MP
Videoqualität1.080 p
AufnahmeMP4/AVCHD
WiFi-Funktion
4
Mehr Infos
Sony Alpha 6000
Sony Alpha Kamera
Sony-Alpha-6000___B00IE9XHE0
Sony Alpha 6000
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
12,0 x 6,7 x 4,5
Gewicht285 g
Auflösung24,3 MP
Videoqualität1.080 p
AufnahmeMP4/AVCHD
WiFi-Funktion
5
Mehr Infos
Sony Alpha 5100
Kamera von Sony
Sony-Alpha-5100___B00MTZI376
Sony Alpha 5100
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
10,9 x 6,3 x 3,6
Gewicht222 g
Auflösung24,3 MP
Videoqualität1.080 p
AufnahmeMP4/AVCHD/XAVC-S
WiFi-Funktion
6
Mehr Infos
Sony Alpha 5000
Sony Alpha 5000
Sony-Alpha-5000___B00HH8A60C
Sony Alpha 5000
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
11,0 x 6,3 x 3,6
Gewicht210 g
Auflösung20,1 MP
Videoqualität1.080 p
AufnahmeMP4/AVCHD
WiFi-Funktion
7
Mehr Infos
Canon EOS M3
Canon-EOS-M3
Canon-EOS-M3___B00TFDDO6A
Canon EOS M3
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
11,1 x 6,8 x 4,4
Gewicht367 g
Auflösung24,2 MP
Videoqualität1.080 p
AufnahmeMP4
WiFi-Funktion
8
Mehr Infos
Panasonic DMC-GM5KEG-K
Panasonic DMC-GM5KEG-K
Panasonic_DMC-GM5KEG-K__B00NN6IZ3M
Panasonic DMC-GM5KEG-K
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
9,9 x 5,9 x 3,6
Gewicht213 g
Auflösung16,0 MP
Videoqualität1.080 p
AufnahmeMP4/AVCHD
WiFi-Funktion
9
Mehr Infos
Sony DSC-HX60V
Sony DSC-HX60V
Sony-DSC-HX60V___B00IFEWK56
Sony DSC-HX60V
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
10,8 x 6,4 x 3,8
Gewicht245 g
Auflösung20,4 MP
Videoqualität1.080 p
AufnahmeAVCHD
WiFi-Funktion
10
Mehr Infos
Fujifilm X-T10
Systemkamera von Fujifilm
Fujifilm-X-T10___B00XW693XE
Fujifilm X-T10
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
11,8 x 11,2 x 8,3
Gewicht331 g
Auflösung16,3 MP
Videoqualität1.080 p
AufnahmeMP4
WiFi-Funktion

Fotos mit System – Systemkameras werden immer beliebter

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Sie ist fast so handlich wie eine Kompaktkamera und so vielfältig wie eine Spiegelreflexkamera. Die Rede ist von der Systemkamera. Ob Landschaftsfotografie, Bilder bei schwierigen Lichtverhältnissen, gelungene Porträts mit geringer Tiefenschärfe oder das Einfangen von weit entfernten Motiven – mit einer guten Systemkamera und den passenden Objektiven ist fast alles möglich. Worauf im Systemkamera Vergleich geachtet werden sollte, erklärt dieser Ratgeber.

    1. “Eine Spiegelreflexkamera ohne Spiegel”

    Video eines Systemkamera Test

    Was ist überhaupt eine Systemkamera? Die einfachste Antwort ist die, die man auch am häufigsten hört: “Eine Spiegelreflexkamera ohne Spiegel.” Das ist nicht ganz falsch, aber auch nicht richtig. Eine Systemkamera zeichnet sich dadurch aus, dass es sich um eine Kamera handelt, bei der einzelne Komponenten ausgetauscht werden können – unter anderem die Objektive. Genau dadurch zeichnet sich auch eine Spiegelreflexkamera aus. Allerdings wird der Begriff Systemkamera mittlerweile fast ausschließlich für Kameras benutzt, an denen man die Objektive wechseln kann, die aber keinen Spiegel aufweisen und deutlich kleiner sind als eine digitale Spiegelreflexkamera (auch DSLR genannt). Bei einer Spiegelreflexkamera wird nämlich das Bild, welches das Objektiv einfängt, über einen Spiegel in den optischen Sucher weitergeleitet. Eine Systemkamera verzichtet auf den Spiegel. Das Bild gelangt direkt auf den Sensor, also den digitalen Nachfolger des Kamerafilmes. Dank des Sensors kann das Bild dann die ganze Zeit auf einem Display wiedergegeben werden. Bei einer Spiegelreflexkamera muss der Spiegel erst hochschwingen um dem Bild den Weg zum Sensor zu ermöglichen – nur so kann ein Foto aufgenommen werden. Systemkameras in ihrer heutigen Bedeutung gibt es bereits seit mehreren Jahren. Anfangs schlossen sie eine Lücke zwischen den Kompaktkameras mit ihren fest verbauten Objektiven und Spiegelreflexkameras. Allerdings arbeiten immer mehr namhafte Kamerahersteller an Systemkameras. Das führt dazu, dass die Geräte im Systemkamera Test immer besser werden und in vielen Bereichen digitalen Spiegelreflexkameras ebenbürtig oder sogar überlegen sind.

    Übrigens: Wegen ihres Verzichtes auf einen Spiegel werden Systemkameras auch als DSLM bezeichnet. DSLM steht für digital single lens mirrorless, also eine digitale Kamera mit einer Linse (einem Objektiv) ohne Spiegel. DSLR hingegen steht für digital single-lens reflex.

    2. Unterschiede zwischen Systemkamera und DSLR

    Die Systemkamera nähert sich in Sachen Qualität immer mehr ihrem wuchtigen Verwandten an. Aber natürlich gibt es immer noch einige Unterschiede zwischen den beiden Gattungen. Um diese geht es im Folgenden.

    2.1 Gewicht und Größe

    Durch den Verzicht auf einen Spiegel kann eine Systemkamera viel kompakter gebaut werden als eine Spiegelreflexkamera. Und das machen die Hersteller natürlich auch. Sie sind mitunter so handlich wie eine klassische Digitalkamera. Selbstverständlich könnte auch eine Systemkamera ebenso wuchtig und schwer konzipiert werden, aber das möchte kaum jemand. Die meisten Nutzer einer Systemkamera schwören nämlich auf das geringe Gewicht ihrer Ausrüstung. Wer mal auf einem längeren Ausflug eine DSLR mit zwei oder drei guten Objektiven getragen hat, der weiß, wie schwer so eine Kamera werden kann. Außerdem ist sie sperrig. Die passende Tasche muss her und wird schnell so groß wie ein kleiner Trolley. Es scheint also, als wäre eine kompakte Bauart das Nonplusultra im Systemkamera Test. Allerdings schwören viele Profifotografen auf ihre große Kamera und rüsten sie zusätzlich noch mit einem Batteriegriff auf, damit sie noch wuchtiger wird. Selbst einige Kamerahersteller, wie etwa Lumix, konstruieren einige Systemkamera-Modelle extra groß. Natürlich hat auch das gute Gründe. Je schwerer eine Kamera ist, desto ruhiger kann der Fotograf sie halten. Das liegt an der Massenträgheit. Bei kleinen und leichten Kameras reicht ein Druck auf den Auslöser, um die ganze Kamera in Bewegung zu versetzen. Eine schwere Kamera setzt diesem Bewegungsimpuls mehr Masse entgegen. Wer bei wenig Licht und mit etwas längeren Belichtungszeiten fotografiert, legt oft wert auf die Massenträgheit, die Verwackler verringert. Allerdings werden die Kamera-Sensoren immer lichtempfindlicher, so dass Massenträgheit immer seltener eine wichtige Rolle spielt. Ein weiterer Vorteil einer großen Kamera: Auf ihr finden mehr Knöpfe Platz. Profis wollen schnell alles mögliche an ihrer Kamera einstellen, sei es die Bildqualität, der ISO-Wert, Autofokus-Modus, Belichtungskorrektur oder mehr. Dafür wollen sie sich nicht erst durch Menüs manövrieren, sondern alles schnell mit einem Druck auf den jeweiligen Knopf einstellen können. Dadurch sehen Kameras zwar auf den ersten Blick unübersichtlich aus, wer aber erstmal weiß, welche Funktion unter welchem Knopf liegt, kommt so oft schneller und besser zurecht. Deswegen hat eine Systemkamera in der Regel auch mehr Knöpfe als eine Kompaktkamera oft aber nicht so viele wie eine DSLR. Allerdings unterscheiden sich die Modelle im Systemkamera Test gerne mit Blick auf dieses Kriterium.

    2.2 Der Sucher

    Systemkamera von Samsung

    Systemkamera NX500 von Samsung

    Ein wichtiger Punkt, in dem sich eine DSLR von einer DSLM unterscheidet, ist der Sucher. Es gibt dabei nicht nur einen Unterschied zwischen elektronischen und optischen Suchern, sondern auch zwischen den einzelnen optischen Suchern. Der Sucher ist an der Kamera übrigens das, wo der Fotograf mit seinem Auge durchschaut. Spiegelreflexkameras sind bekannt für ihre ausgezeichneten optischen Sucher. In einer Spiegelreflexkamera sieht der Fotograf genau das, was später auf dem Foto zu sehen sein wird, da das Bild aus dem Objektiv über einen Spiegel direkt zum Sucher und somit an das menschliche Auge weitergeleitet wird. Zoomt man also mit dem Objektiv, verändert sich auf der Betrachtungswinkel im Sucher. Auch System- oder gar Kompaktkameras können einen optischen Sucher besitzen. Aber dessen Bild kommt durch eine extra Öffnung neben dem Objektiv und zeigt somit nicht 1:1 das Bild, welches durch das Objektiv aufgenommen wird. Der optische Sucher einer DSLR zeigt also zuverlässig, scharf und hell das, was auf den Sensor kommen wird. Mit der Qualität des optischen Suchers einer Spiegelreflexkamera konnten elektronische Sucher lange Zeit nicht mithalten. Bei diesen handelt es sich nämlich um kleine Monitore. Und diese hatten lange Zeit eine schlechte Auflösung. Der Blick in den Sucher zeigte oft ein unscharfes Bild, das sich auch nur langsam den Bewegungen der Kamera angepasst hat. Moderne Systemkameras haben da mehr zu bieten. Die Auflösung ist oft dermaßen hoch, dass sie sich vor dem optischen Sucher einer DSLR nur noch selten verstecken müssen. Zudem bietet die Systemkamera mit ihrem elektronischen Sucher einen entscheidenden Mehrwert: In ihm lassen sich Zusatzinformationen wie der aktuelle ISO-Wert oder die Belichtungszeit einblenden oder auch Gitterlinien, um die Kamera optimal auszurichten. Allerdings haben nicht alle Geräte im Systemkamera Vergleich einen derartigen Sucher. Viele setzen einzig und allein auf den großen Monitor.

    2.3 Akkulaufzeit

    Schwere Spiegelreflexkameras kommen meist mit einem ebenfalls schweren Akku daher. Nicht nur diesem haben sie eine lange Akkulaufzeit zu verdanken. Wer mit einer DSLR arbeitet, nutzt meistens den optischen Sucher – selbst dann, wenn das große Display Live-View bietet, also ebenfalls als Sucher zu benutzen ist. Das ist sinnvoll, denn ein Dispay ist ein richtiger Stromfresser. Und dieser ist bei einer Systemkamera beim Fotografieren eigentlich immer eingeschaltet. Deswegen hält eine Systemkamera nicht so lange durch wie eine Spiegelreflexkamera und schreit häufiger nach einem frischen Akku. Allerdings hängt es auch von der Nutzung ab. Wer an seiner DSLR immer den großen Monitor mit Live-View nutzt, der muss häufiger den Akku wechseln als der Systemkamera-Besitzer, der nur durch einen kleinen elektronischen Sucher schaut.

    2.4 Objektive

    Spiegelreflexkameras gibt es schon seit mehreren Jahrzehnten. Dementsprechend viel Zeit hatten die Hersteller, um gute Objektive zu entwickeln. Oft überdauern gute Objektive eine Kamera in Sachen Langlebigkeit um ein Vielfaches. Deswegen ist Profis ein gutgepflegter Objektiv-Fuhrpark wichtiger als ihre Kamera, denn diese wird häufiger ausgetauscht. Unterschiede gibt es im Material des Objektives, der Vergütung der Linsen, der Brennweite, der Blende, dem Motor, der den Autofokus antreibt oder in der Art der Fokussierung (Innenfokussierung versus normaler Fokussierung). Es gibt Objektive für knapp unter hundert Euro und Objektive für viele tausend Euro. Die Auswahl an Objektiven für Systemkameras ist weitaus geringer, da diese noch nicht so lange auf dem Markt sind. Allerdings gibt es einige Hersteller, wie etwa Canon, die es erlauben, Objektive anzuschließen, die eigentlich für ihre Spiegelreflexkameras konstruiert sind. Das geschieht mit Adaptern, die man sich als optionales Zubehör kaufen kann.

    Systemkamera (DSLM)

    VORTEILE

    • kann sehr kompakt sein
    • durch Wechselobjektive sehr vielseitig

    NACHTEILE

    • kürzere Akkulaufzeit
    • Sucher oft nur als Zubehör erhältlich

    Spiegelreflexkamera (DSLR)

    VORTEILE

    • durch Wechselobjektive sehr vielseitig
    • viele Objektive verfügbar
    • guter optischer Sucher

    NACHTEILE

    • schwer und unhandlich

    3. Kaufkriterien

    Die unterschiedlichen Kameratypen haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Sind diese gegeneinander abgewogen und die Wahl auf eine kompakte und vielseitige Systemkamera gefallen, gibt es aber noch einige Kriterien, die vor dem Kauf im Systemkamera Vergleich beachtet werden sollten.

    3.1 Der Sucher

    Bei jeder Systemkamera dient der Monitor beziehungsweise das Display als Sucher. Es gibt aber auch immer wieder Geräte im Systemkamera Test, die einen zusätzlichen kleinen Sucher besitzen. Der große Vorteil eines kleinen Suchers, der mit einer Augenmuschel abgeschirmt ist: Der Fotograf geht mit seinem Auge ganz nah an den Sucher und die Augenmuschel schirmt Sonnenlicht ab. Denn starkes Sonnenlicht sorgt oft dafür, dass man auf dem großen Display nicht mehr erkennt, was man denn nun gerade fotografiert. Der Blick durch den kleinen Sucher verrät es einem dann sofort. Aber Sucher ist nicht gleich Sucher. Es gibt, wie bereits erwähnt, optische und digitale Sucher. Der digitale Sucher ist ebenfalls ein kleines Display, das viele Zusatzinformationen einblenden kann. Jedoch sollte es hochauflösend und reaktionsschnell sein. Sonst wird der Blick in den Sucher zur Tortur. Die andere Variante sind optische Sucher. Im Gegensatz zur Spiegelreflexkamera zeigen diese aber nicht genau das an, was durch das Objektiv zu sehen wäre. Meistens ist nämlich neben dem Objektiv ein zusätzlicher Lichtschacht für den optischen Sucher verbaut. Somit zeigt dieser einen leicht anderen Winkel. Außerdem zeigt er immer den gleichen Ausschnitt, egal wie stark man zoomt. Es gibt übrigens auch Kameras im Systemkamera Test, die mit einem Sucher nachgerüstet werden können. Das geschieht über den sogenannten Blitzschuh auf der Oberseite der Kamera. Auf den lassen sich nicht nur Blitze stecken, sondern in einigen Fällen zusätzliches Zubehör – wie eben Sucher.

    Systemkamera Samsung

    Systemkamera NX3000 von Samsung

    3.2 Das Display

    Da das Display einer Systemkamera normalerweise den Sucher ersetzt, sollte es dementsprechend gut und groß sein. 2,5 Zoll darf es schon haben, gerne auch etwas mehr. Viele gute Geräte im Systemkamera Vergleich bieten ohnehin einen 3-Zoll-Monitor. Ein großes Display verbraucht zwar mehr Strom, aber der Komfort macht das wett. Ein großes Display ist also ein wichtiges Kriterium im Systemkamera Vergleich. Aber nicht nur die Größe zählt. Das Display der Systemkamera sollte auch hoch genug auflösen. 300.000 Pixel sollten es bei 2,5 Zoll schon sein. Je größer das Display ist, desto mehr Pixel muss es haben, damit das Bild gut aussieht. Fotografen, die beim Fotografieren gerne auf ungewöhnliche Perspektiven setzen, profitieren zudem sehr von einem schwenkbaren Display. Das erlaubt auch tolle Aufnahmen aus Bodenhöhe oder Über-Kopf-Fotos. Oft kann man diese Displays auch so einklappen, dass der Monitor mit seiner empfindlichen Scheibe zur Kamera zeigt und man nur die Plastikrückseite sieht. Diese “Ruheposition” ist praktisch für den Transport und schützt das Display vor Kratzern. Hat eine Systemkamera wenig Bedienelemente, ist es sinnvoll im Systemkamera Test auf einen Touchscreen-Monitor zu achten. Der erlaubt schnelle Einstellungen, ohne sich umständlich mit Pfeiltasten durch das Menü kämpfen zu müssen.

    3.3 Auflösung und Videoqualität

    Mehr ist nicht immer mehr. Das gilt auch für die Auflösung einer Kamera. Klar: Je besser die Kamera auflöst, desto stärker kann der Fotograf anschließend das Foto vergrößern. Allerdings lohnt bei hoher Auflösung auch ein Blick auf die Sensorgröße. Denn je mehr Pixel sich auf einen kleinen Sensor nebeneinander quetschen müssen, desto eher kommt es zu Bildfehlern wie etwa Bildrauschen. Denn die dicht beieinanderliegenden Pixel können sich gegenseitig stören. Mehr als zehn Megapixel sollten es aber schon sein. Hat eine Systemkamera allerdings 40 Megapixel, darf gerne ein Vollformatsensor verbaut sein. Viele Spiegelreflexkameras haben konstruktionsbedingt ihre Probleme mit der Videofunktion. Sie können oft nicht so schnell nachfokussieren wie eine Systemkamera. Allerdings zeigt sich im Systemkamera Vergleich, dass nicht alle gleich gute Aufnahmen liefern. Oft schaffen sie Aufnahmen in Full-HD-Qualität, aber eben nicht immer. Darauf sollte man vor dem Kauf achten. Einige Kameras nehmen sogar in Ultra HD auf.

    3.4 Sensor

    Viele Modelle im Systemkamera Test können großen Spiegelreflexkameras in puncto Qualität das Wasser reichen. Das liegt daran, dass oft die gleichen Sensoren verbaut sind. Kompaktkameras haben oft nur sehr kleine Sensoren. Das sieht bei einer Systemkamera ganz anders aus. Gerade Modelle mit großem Sensor überzeugen im Systemkamera Test. Viele Spiegelreflexkameras arbeiten mit einem APS-C-Sensor (22,2 x 14,8 mm), etwa die meisten Modelle von Canon. Diese Sensoren finden sich auch in vielen Systemkameras von Canon, Samsung, Sony oder Fujifilm. Etwas kleiner ist der Four-Third-Standard, auf den Olympus und Panasonic setzen (17,3 x 13,0 mm). Einige Hersteller bieten auch Sensoren mit einer Diagonalen von einem Zoll an (13,2 x 8,8 mm), aber diese Größe sollte die allerunterste Grenze markieren, wenn man auf eine hohe Bildqualität achtet. Lange schien es, dass Vollformatsensoren, die so groß sind, wie damalige Kleinbildfilme (36,0 x 24,0 mm) nur Profi-Spiegelreflexkameras vorbehalten sind. Mittlerweile setzen aber Hersteller wie etwa Sony diese Sensoren auch in ihren Systemkameras ein. Diese Flagschiffe eignen sich sogar für den ambitionierten Profi-Einsatz. Das schlägt sich natürlich im Preis nieder. So eine Systemkamera kann schnell mehrere tausend Euro kosten.

    3.5 ISO-Wert

    Je größer der Sensor ist, desto besser kommt die Kamera in der Theorie mit schlechten Lichtverhältnissen zurecht. Dafür muss sie aber einen hohen maximalen ISO-Wert besitzen. Der ISO-Wert steht für die Lichtempfindlichkeit des Sensors und kann an der Kamera eingestellt werden. Je höher er sein kann, desto dunkler darf es werden. Viele Systemkameras erlauben maximale ISO-Werte von 25.600 oder mehr. Diese sollte man nur ausreizen, wenn es nötig ist. Denn je höher der ISO-Wert eingestellt ist, desto stärker ist das sogenannte Bildrauschen. Es handelt sich dabei um kleine Bildfehler, die besonders auf einfarbigen Flächen gut zu sehen sind.
    Hat eine Kamera einen hohen ISO-Wert, fängt das Rauschen später an. Bei alten Kameras mit einem maximalen ISO-Wert von 1600 machte sich Bildrauschen schon bei Werten von 400 oder 800 stark bemerkbar. Heute sind auch Aufnahmen mit einem ISO-Wert von 3200 kein Problem. Die schafft ein Systemkamera Testsieger ohne Probleme.

    5.1 Soundsystem Logitech

    Systemkamera OM-D E-M 10 von Olympus

    3.6 Gewicht und Größe

    Darf es ein bisschen mehr sein? Systemkameras erlauben zwar eine kompakte Bauform, aber oft werden sie trotzdem etwas größer konstruiert. Wie bereits weiter oben erwähnt, geht es um Vorteile durch Massenträgheit und mehr Bedienelemente. Auch ein größeres Display und ein Sensor können dazu führen, dass eine Systemkamera etwas größer wird. Fotografen mit großen Händen kommt das oft entgegen, vor allem dann, wenn die Kamera auch noch eine Ausbuchtung für einen besseren Griff hat. Dann liegt das Gerät besser in der Hand. Soll die Kamera aber zu einem dezenten Begleiter werden, der lange getragen wird, darf das Gewicht gerne geringer ausfallen. Vor dem Kauf sollte sich Gedanken gemacht werden, wie schwer die Kamera sein darf. Im Systemkamera Test gibt es verschiedene Modelle.

    3.7 Objektive

    Gute Objektive sind das Herzstück eines Kamerasystems. Dumm nur, wenn das Angebot an Objektiven nicht groß genug ist und das passende fehlt. Wer sich für ein System entscheidet, tut gut daran, im Systemkamera Test darauf zu achten, welche Objektive angeschlossen werden können. Jeder Hersteller hat seinen eigenen Anschluss und stellt selbst Objektive her. Nur die Kameras mit Four-Third-Standard sind untereinander kompatibel. Allerdings gibt es Kameras im Systemkamera Test, die dank Adapter von einer großen Auswahl an Objektiven profitieren können. Canon erlaubt beispielsweise den Anschluss von EF- und EF-S-Objektiven durch seinen Mount Adapter an die EOS M.

    3.8 Zubehör

    Gute Karten auf den Titel Systemkamera Testsieger hat eine Kamera, die anschlussfreudig und offen für viel Zubehör ist. Sinnvoll ist es, wenn eine Systemkamera einen Blitzschuh aufweist. Dieser befindet sich auf der Oberseite der Kamera und ist eigentlich dafür gedacht, ein externes Blitzgerät anzuschließen. In viele Fällen ermöglicht er es aber auch, die Systemkamera mit einem Sucher aufzurüsten. Unter anderem Sony bietet auch ein Mikrofon an, welches auf dem Blitzschuh Platz findet. So kann man bessere Tonqualität bei Video-Aufnahmen erreichen. Wer gerne bei schlechten Lichtverhältnissen fotografiert oder mit langen Belichtungszeiten experimentiert, sollte sich vor dem Kauf vergewissern, dass ein Stativgewinde vorhanden ist. Nur so lassen sich gut und sicher Stative befestigen. Ein Stativgewinde findet sich aber eigentlich bei allen Modellen im Systemkamera Test. Selbst die meisten Kompaktkameras erlauben den Anschluss eines Stativs. Wem Systemkameras zu klein sind, der kann viele Modelle auch mit einem zusätzlichen Handgriff ausstatten, damit sie besser in der Hand liegen. Der wird normalerweise in den Stativanschluss am Kameraboden geschraubt und bietet dank einer Griffmulde mehr Platz für die Hand an. Wer nicht so oft den Akku wechseln möchte, sollte darauf achten, dass die Kamera mit einem Batteriegriff erweitert werden kann. Der nimmt einen zusätzlichen Akku auf und erlaubt normalerweise durch einen zusätzlichen Auslöser einfachere Hochformataufnahmen. Aber Vorsicht: Bei einigen Kameras verdeckt der Batteriegriff den Zugriff auf das Fach mit der Speicherkarte. Wer seine Kamera nicht direkt an ein Kabel anschließt, sondern Fotos mit einem Kartenleser ausliest, der kann dadurch sehr gestört werden.

    3.9 Alternativen zur Systemkamera

    Systemkameras können kompakt gebaut werden. Allerdings halten sie mit Blick auf die Größe kaum mit Handykameras oder Kompaktkameras mit. Bei letzteren verschwinden die kleinen Zoomobjektive bei Nichtgebrauch einfach in der Kamera. Von der Größe vergleichbar sind Systemkameras eher mit Bridge- oder Superzoomkameras. Allerdings haben Systemkameras die Nase weit vorne. Sie besitzen normalerweise größere Sensoren und liefern mit diesen eine bessere Bildqualität. Durch Wechselobjektive sind sie zudem vielseitiger einsetzbar. Je nach Bedarf lassen sie sich mit einem Fish-Eye-Objektiv, einer lichtstarken Festbrennweite oder einem Makro ausstatten. Das Manko einer Systemkamera der Preis.Sie sind oft fast oder ebenso teuer wie Spiegelreflexkameras. Es gibt sie mit einem Einsteigerobjektiv zwar bereits oft für wenige hundert Euro, aber es gibt auch Modelle, die mit weit mehr als 1000 Euro den Geldbeutel belasten. Aber selbst eine günstige Einsteigerkamera kann mit guten Objektiven schnell sehr teuer werden. Das Problem gibt es bei einer Superzoom- oder Bridgekamera kaum. Diese müssen sich mit dem vorhandenen Objektiv begnügen.

    4. Staub vermeiden

    Wie Spiegelreflexkameras sind Systemkameras anfällig gegen Staub oder andere Schmutzpartikel. Dabei ist nicht Staub gemeint, der sich auf dem Gehäuse absetzen kann. Die Schwachstelle ist der Objektivwechsel. Wer in staubiger Umgebung das Objektiv wechselt, hat schnell ein Staubkorn auf dem Sensor. Das klingt nicht weiter schlimm, kann sich aber auf Fotos als hässlicher Fleck bemerkbar machen. Darunter leiden auch die Bilder des Systemkamera Testsiegers. Deswegen besitzen die meisten Modelle im aktuellen Systemkamera Test eine Reinigungsfunktion, die den Sensor mit Ultraschall reinigen. Als Vorsichtsmaßnahme empfiehlt es sich, beim Objektivwechsel die Kamera mit dem Sensor nach unten zu halten und Objektive regelmäßig auf Staub zu überprüfen. Die interne Reinigungsfunktion wird übrigens nicht mit allen Staubkörnern fertig, einige sind hartnäckig. Ein kleiner Blasebalg kann sich dann als nützlich erweisen. Es gibt spezielle Blasebälge, die für Kameras gedacht sind. Wer einen anderen Blasebalg nutzen möchte, kann das zwar machen, muss aber darauf achten, dass dieser ohne Talk hergestellt wurde. Oft befinden sich Rückstände im Blasebalg. Wird dieser dann benutzt, dann pustet man den Talk auf den Sensor. In diesem Fall wäre ein Staubkorn das kleinere Übel. Außerdem darf man den empfindlichen Sensor auf keinen Fall mit dem Blasebalg berühren. Die Gefahr einer Beschädigung ist zu groß! Es gibt noch spezielles Reinigungswerkzeug und Flüssigkeiten. Die Meinungen darüber gehen in einschlägigen Internetforen aber weit auseinander. Einige erzielen gute Ergebnisse, bei anderen bleiben Schlieren auf dem Sensor und verderben die Fotos. Schnell kann man also den Sensor ruinieren – egal, wie gut das Modell im Systemkamera Test abgeschnitten hat. Sinnvoller ist in diesem Fall eine professionelle Reinigung. Die führen einige Fachhändler durch, oft kann man seine Kamera aber auch einschicken. Eine preiswerte Möglichkeit: Viele Hersteller bieten auf Messen oder großen Veranstaltungen rund ums Thema Fotografie einen kostenlosen Reinigungsservice für ihre Modelle an.

    5. Die richtige Wahl

    Den spiegellosen Systemkameras gehört die Zukunft. Der Systemkamera Test zeigt: Sie haben in vielen Punkten die digitale Spiegelreflexkamera längst eingeholt. Sie sind vielseitig, mit Objektiven und Zubehör erweiterbar, eignen sich hervorragend zum Filmen, können handlich sein und bieten oft eine ausgezeichnete Bildqualität. Wer Geld sparen möchte, bleibt am besten bei einer Kompaktkamera. Wer aber mehr als nur Schnappschüsse machen und die Fotografie als spannendes Hobby entdecken möchte, der darf guten Gewissens zur Systemkamera greifen.

    Ähnliche Seiten