Tintenstrahldrucker

Welcher Tintenstrahldrucker ist der Beste?

Tintenstrahldrucker sind sehr beliebt. Dies liegt sowohl am niedrigen Preis als auch der hohen Druckqualität. Es gibt viele Produkte auf dem Markt. Dabei ist es schwer den Überblick zu behalten. Käufer stellen sich viele Fragen: Was ist beim Kauf zu beachten? Welche Modelle gibt es? Was sind die Vorteile gegenüber Laserdruckern? Der Vergleich für Tintenstrahldrucker beantwortet all Ihre Fragen und noch mehr.

Der Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker sind anschlagfreie Drucker. Non-Impact ist ein Druckverfahren, das keine feste Druckplatte erfordert. Das Druckbild entsteht aus kleinen Tintentröpfchen.

Die Tinte kommt aus einer Farbkartusche. Herkömmliche Tintenpatronen haben vier Farben. Eine ist schwarz und der andere ist Cyan, Magenta und Gelb. Tintenstrahldrucker basieren auf durchdachter Technik und sprühen gezielt Farben auf das Papier. Außerdem können spezielle Tintenpatronen zum Drucken von Fotos eine höhere Auflösung erreichen.

Bei Tintenstrahldruckern gibt es zwei Arten von Technologie: einerseits gibt es die Bubble-Jet-Technologie. Diese verwendet ein Heizelement, um die Tinte in der Tintenpatrone zu erwärmen. Durch eine Dampfblase entstehen Tintentröpfchen.

Andererseits gibt es noch die piezoelektrische Technologie. Diese ist recht ungewöhnlich und nur in wenigen Tintenstrahldruckern zu finden. Die piezoelektrische Technologie presst die Tinte durch elektrische Impulse als Tröpfchen aus der Kartusche.

Die unterschiedlichen Druckermodelle

Es gibt verschiedene Arten von Druckern. Einige haben mehrere Funktionen, andere sind spezialisiert auf bestimmte Druckformate. Den Tintenstrahldrucker findet man unter allen Modellen.

Fotodrucker

Der Fotodrucker ist speziell zum Drucken von Fotos konzipiert. Solche Modelle können farbige, hochwertige Fotos drucken. Sie zeichnen sich daher durch eine gute Druckqualität und ein besseres Papierhandling aus. Es gibt auch Tintenstrahldrucker, die sich für das Drucken von Fotos eignen. Dafür haben sie zusätzlich zu den vier Tintenpatronen weitere Farbpatronen. Daraus ergeben sich bessere Mischfarben und ein farbenfroherer Fotodruck.

Mobile Drucker

Der mobile Drucker lässt sich bequem aus dem Büro mit nach Hause nehmen. Er ist kabellos. Für mehrere Personen eignet sich ein Netzwerkdrucker. Diese lassen sich mit einem Router verbinden. Viele Drucker können Fotos von Smartphones, Netbooks oder Tablets drucken.

Multifunktionsdrucker

Multifunktionsdrucker können nicht nur drucken, sondern auch scannen und kopieren.

Multifunktionsgeräte

Tintenstrahldrucker gibt es auch als Multifunktionsgeräte. Neben drucken, können sie auch scannen, faxen und kopieren. Vor dem Kauf eines Multifunktionsgerätes gibt es jedoch einige Dinge zu beachten:

Der Scanner muss mindestens 300 Pixel (dpi) haben. Integrierte Scanner unterhalb dieses Wertes sind nutzlos. Die neueren Modelle sind hinsichtlich der Grundfunktionen fast gleich. Allerdings unterscheiden sie sich in Zubehör und Zusatzfunktionen. Der automatische Dokumenteneinzug erleichtert das Scannen. Ein weiterer Vorteil des Multifunktionsgeräts ist, dass es gleichzeitig Dateien scannen und kopieren kann. Dies kann viel Zeit sparen.

Durch diese Funktionen nutzen besonders Büros Multifunktionsgeräte. Im Test werden diese Geräte anhand ihrer Platzersparnis und technischen Fähigkeiten bewertet.

Kauftipps für den perfekten Tintenstrahldrucker

Vor dem Kauf eines Druckers sollten Sie ausreichend recherchieren. Neben technischen Daten und Anforderungen sind auch Kosten und Druckqualität wichtige Kriterien. Der Tintenstrahldrucker Test gibt den perfekten Überblick.

Folgekosten

Das wichtigste beim Druckerkauf sind die Folgekosten. Die Drucker selbst sind nicht teuer, dafür aber ihre Patronen. Diese müssen je nach Verbrauch ausgetauscht werden. Daher sollten Sie vor dem Kauf die Druckkosten pro Seite berechnen. Der Inkjet-Vergleichssieger hat die niedrigsten Folgekosten.

Bildpunkte (dpi)

Die Druckqualität ist das A und O beim Druckerkauf. Bildpunkte oder dots per inch (dpi) im Englischen genannt, bestimmen die Feinheit des gedruckten Bildes. Der erste Wert steht für die horizontale, der zweite für die vertikale Ausrichtung. Die Anzahl an Pixel hängt vom Zweck des Tintenstrahldruckers ab. So reichen 600 x 600 dpi für Texte oder einfache Grafiken aus. Bei Bildern sind jedoch mindestens 1200 × 600 dpi erforderlich.

Druckgeschwindigkeit und Speichergröße

Wenn Sie mit Inkjet Fotos oder Grafiken drucken möchten, müssen Sie die Druckgeschwindigkeit beachten. Diese gibt an, wie lange ein Drucker zum Drucken benötigt. Bei den Herstellerangaben steht die maximal erreichbare Druckgeschwindigkeit zusammen mit der minimalen Druckqualität. Doch hier macht die Praxis der Theorie einen Strich durch die Rechnung. Darum sollte der Drucker vorab getestet werden, um die wirkliche Druckgeschwindigkeit zu ermitteln.

Wichtig ist auch ein großer interner Speicher. Ein Drucker speichert alle an ihn geschickten Druckaufträge. Er beginnt also nicht sofort mit dem Drucken. Ist der Speicherplatz zu klein, verzögert sich der Druck. Im schlimmsten Fall kann er das Dokument gar nicht drucken.

Papiergrößen und Grammatur

Druckformat und Papier sind für eine gute Druckqualität unerlässlich. Die meisten Drucker beschränken das maximale Druckformat auf DIN A4. Es gibt aber auch Drucker, die größere und kleinere Formate drucken können.

Die Grammatur, also das Grundgewicht des Papiers, ist wichtig. Kopierpapier, Einladungen, Fotos, Visitenkarten – alle haben eine andere Grammatur. Bei zu viel Gewicht kommt es zum Stau beim Papiereinzug. Um dies zu verhindern, sollten Sie sich bei Bedarf einen Drucker holen, der mehr Papiergewicht bedrucken kann.

Stromkosten

Insbesondere Laserdrucker verbrauchen im Standby-Modus viel Strom. Schauen Sie, dass Sie ein Model bekommen, welches vom Stromnetz abgeschaltet werden kann.

Tintenstrahldrucker sollten Sie jedoch nicht vollständig von der Stromversorgung trennen. Herkömmliche Geräte neigen dazu, den Drucker bei jedem Neustart zu reinigen. Dieser Vorgang verbraucht Tinte, die wiederum teurer als Standby-Strom ist.

Nützliche Zusatzfunktionen

Einige Zusatzfunktionen können das tägliche Drucken erleichtern.

Für Personen, die viel Text drucken, kann der Duplexdruck nützlich sein. Dadurch bedruckt der Drucker das Papier beidseitig. Das spart Zeit und Papier.

Eine weitere nützliche Funktion kann der sogenannte Sorter sein. Dieser sortiert die gedruckten Blätter und sorgt für eine klare Ordnung.

Nützliche Informationen

Einen Drucker zu kaufen ist eine große Sache. Nicht zuletzt, weil es viel zu beachten gibt. Hier erfahren Sie, wie Sie Fehlkäufe vermeiden können.

Tintenstrahl- oder Laserdrucker?

In der Vergangenheit waren die Anschaffungskosten von Laserdruckern höher als heute. Der Laserdrucker ist ein echter Konkurrent des Vierwand-Tintenstrahldruckers. Für Verbraucher, die große Mengen an Text und Grafiken drucken, sind Laserdrucker eine sinnvolle Investition. Sie drucken farbintentsiv und schnell. Laserdrucker erfordern keinen häufigen Austausch der Tintenpatronen. Dafür verursacht der Toner eine höhere Feinstaubbelastung.

Im alltäglichen Leben und im Büro aber hat sich der Tintenstrahldrucker als Multifunktionsgerät bewährt. Sie sind zwar in den Folgekosten teurer, jedoch können diese Kosten durch Tintenpatronen von Drittanbietern gesenkt werden. Auch Tintenstrahldrucker sind bekannt für ihren hochwertigen Farbdruck.

Tipps und Tricks von der Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat einige Tipps und Tricks für die Verwendung und den Kauf von Druckern zusammengestellt.

  • Papierauswahl

Die Wahl des Papiers hat einen großen Einfluss auf die Druckqualität. Schweres und dickes Druckpapier kann einen besseren Druck erzielen. Für Fotos eignet sich spezielles Fotopapier. Für beste Ergebnisse muss der Drucker wissen, welche Papiersorte er drucken soll. Dabei sollten Sie sicherstellen, dass der Drucker verschiedenes Papier über seinen Papiereinzug aufnehmen kann. Die Papierauswahl kann manuell am PC eingestellt werden.

  • Wartung

Bei längerer Nichtbenutzung trocknet die Tinte im Druckkopf eines Tintenstrahldruckers aus. Dann sollte die Abdeckung des Druckkopfes mit Tinte gespült werden. Diese Reinigung kann man normalerweise manuell am Drucker einstellen. Alternativ können Sie den Druckkopf nach Möglichkeit entfernen und mit einem weichen Tuch und etwas Alkohol reinigen.

  • Entwurfsmodus

Wenn Sie lediglich einen Probedruck eines Dokuments machen möchten, empfiehlt sich der Entwurfsmodus. Dieser spart bis zu 50 % Tinte. Dafür ist die Qualität etwas beeinträchtigt.

Tintenstrahldrucker vs. Thermodrucker?

Es gibt keinen offensichtlichen Unterschied zwischen Thermodruckern und Tintenstrahldruckern. Allerdings können Thermodrucker nur Formate drucken, die kleiner als Din A4 sind. Der einzige Vorteil von Thermodruckern ist, dass die Fotos direkt trocknen und unempfindlich gegen Sonnenlicht sind. Die Auflösung und Detailschärfe des Inkjets sind jedoch qualitativ besser.

Fazit

Ob Multifunktionsgerät im Büro oder Familiendrucker für zu Hause: Die Wahl des richtigen Druckers ist nicht immer einfach. Die meisten Tintenstrahldrucker Tests helfen bei der Entscheidung. Sie haben viele Vorteile, wie zum Beispiel eine gute Druckqualität und diverse Zusatzfunktionen. Die teils teuren Folgekosten können durch günstige Drittanbieterangebote verringert werden.