Elektrogrill Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Hoberg BBQ Plus V2
HOBERG BBQ
Hoberg-BBQ-Plus-V2___B00EQ14A1Y
Hoberg BBQ Plus V2
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Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
51,70 x 51,7 x 53,4
Regulierbar
Temperatur regulierbar
Leistung1.600 Watt
GrillflächeØ 40,0 cm
BeschichtungAntihaft
TypStandgrill
2
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Tristar BP-2965
Tristar BP
Tristar-BP-2965___B0012LAYSO
Tristar BP-2965
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
57,0 x 8,0 x 26,0 cm
Regulierbar
Temperatur regulierbar
Leistung2.000 Watt
Grillfläche26,0 x 46,0 cm
BeschichtungAntihaft
TypTischgrill
PREISLEISTUNGSSIEGER
3
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Severin PG 1511
Severin PG
Severin-PG-1511___B000P6B8MI
Severin PG 1511
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
48,2 x 10,3 x 43,3
Regulierbar
Temperatur regulierbar
Leistung2.300 Watt
Grillfläche23,0 x 37,0 cm
BeschichtungVerchromt
TypTischgrill
4
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oneConcept T-Bone
onceconcept
oneConcept-T-Bone___B00WMUTY2Q
oneConcept T-Bone
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Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
50,0 x 78,0 x 36,0
Regulierbar
Temperatur regulierbar
Leistung2.000 Watt
Grillfläche22,0 x 38,0 cm
BeschichtungVerchromt
TypStandgrill
5
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Clatronic BQ2977
Clatronic
Clatronic-BQ2977___B000A89EFE
Clatronic BQ2977
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
50,0 x 8,0 x 32,0
Regulierbar
Temperatur regulierbar
Leistung2.000 Watt
Grillfläche24,5 x 35,5 cm
BeschichtungVerchromt
TypTischgrill
6
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Steba VG200
Steba VG
Steba-VG200___B0015Q46VC
Steba VG200
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
55,0 x 11,0 x 43,0
Regulierbar
Temperatur regulierbar
Leistung2.200 Watt
Grillfläche39,0 x 44,0 cm
BeschichtungAntihaft
TypTischgrill
7
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Bomann BQ 1240
Bomann BQ
Bomann-BQ-1240___B000RMI2ZG
Bomann BQ 1240
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
54,4 x 11,0 x 37,5
Regulierbar
Temperatur regulierbar
Leistung2.000 Watt
Grillfläche24,5 x 35,5 cm
BeschichtungVerchromt
TypTischgrill
8
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Tepro Elgin
Tepro Elgin
Tepro-Elgin___B006CE0U8K
Tepro Elgin
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
55,0 x 100,0 x 50,0
Regulierbar
Temperatur regulierbar
Leistung2.200 Watt
GrillflächeØ 45,0 cm
BeschichtungAntihaft
TypStandgrill
9
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Cloer 656
Elektrogrill von Cloer
Cloer-656___B00008Y8KZ
Cloer 656
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
61,0 x 18,0 x 36,0
Regulierbar
Temperatur regulierbar
Leistung2.000 Watt
Grillfläche30,5 x 43,0 cm
BeschichtungAntihaft
TypTischgrill
10
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Steba VG 300
Steba 300
Steba-VG-300___B0009MC9NK
Steba VG 300
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
55,0 x 100,0 x 43,0
Regulierbar
Temperatur regulierbar
Leistung2.200 Watt
Grillfläche39,0 x 44,0 cm
BeschichtungAntihaft
TypStandgrill

Strom statt Qualm – Der Elektrogrill im Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Fleisch muss von den Flammen geküsst sein und schmeckt nur dann, wenn eine ordentliche Schicht Ruß dran haftet! Diese Vorurteile sind zum Glück von gestern. Es muss nicht immer Kohle sein: Der Elektrogrill erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit. Das hat gute Gründe. Er ist einfach in der Handhabung und bereitet das Grillgut gesund zu. Worauf beim Kauf zu achten ist und was ein elektrischer Grill so alles kann, das zeigt der Elektrogrill Vergleich.

    1. Das ist ein Elektrogrill

    Eigentlich unterscheidet sich der Elektrogrill nicht großartig von seinem schmutzigen Verwandten, der mit Kohlen arbeitet. Aber eben nur eigentlich. Normalerweise haben die Geräte im Elektrogrill Test einen Rost, auf dem das Grillgut landet. Unter dem Rost befindet sich dann die Hitzequelle in Form von Heizstäben, die spiralförmig unter dem Rost angeordnet sind. Diese sorgen mit ihrer hohen Temperatur dafür, dass das Fleisch, Gemüse oder was auch immer gar wird. Wie ein Elektrogrill aussieht, das wurde eben beschrieben. Allerdings gibt es eine Vielzahl von Elektrogrills in unterschiedlichen Ausführungen und mit verschiedenen Merkmalen. Vom gängigen Grill unterscheiden sich vor allem folgende Geräte.

    Video eines Elektrogrill Test

    1.1 Der Kontaktgrill

    Der Kontaktgrill arbeitet wie das Standard-Modell mit Elektrizität. Ganz streng genommen handelt es sich aber um keinen Grill. Das Wort Grillen leitet sich von dem lateinischen “craticulum” ab, was für “Flechtwerk” steht. Auf diesem Flechtwerk oder Rost werden Speisen durch Wärmestrahlung erhitzt. Ein Kontaktgrill hingegen hat keinen Rost und keine Wärmestrahlung. Das Grillgut liegt beim Kontaktgrill direkt auf der erhitzten Fläche auf, wird also durch direkten Kontakt gegart. Da viele Kontaktgrills im Elektrogrill Test aber Heizplatten mit Rillen haben, gibt es trotzdem ein schönes Muster auf dem Grillgut. Und Fett kann dann ebensogut wie beim normalen Grill abfließen. Zusätzlich arbeitet ein Kontaktgrill mit Ober- und Unterhitze und kann oft ganz aufgeklappt werden, sodass er wie ein normaler Elektrogrill nur von einer Seite gart. Grill-Puristen mögen ihn trotzdem nicht und schwören auf die Zubereitung auf einem Rost. Außerdem zeigt sich ein Kontaktgrill im Elektrogrill Vergleich in der Regel teurer und schwerer als ein ganz normaler Elektrogrill.

    1.2 Elektrogrill mit Grillplatten

    Nicht nur der Kontaktgrill ist ganz streng genommen kein richtiger Grill. Es gibt auch andere Elektrogrills im Test, die statt eines Rostes Grillplatten haben, sogenannte Flächengrills. Diese bestehen normalerweise aus Metall. In der Handhabung und im Ergebnis unterscheiden sie sich aber nicht von einem herkömmlichen Elektrogrill und sind Teil des normalen Elektrogrill Test.

    2. Darauf sollte geachtet werden

    Es gibt wenig verschiedene Arten von Elektrogrills, aber sehr viele Merkmale, in denen sich die einzelnen Modelle im Elektrogrill Vergleich unterscheiden können.

    2.1 Gib mir die Kugel – der Elektro-Kugelgrill

    Mittlerweile schwören immer mehr selbsternannte Grillmeister auf den Kugelgrill. Dem hat die amerikanische Firma Weber zu Ruhm verholfen. Die Grillfläche ist rund und kann mit einer Kuppel abgedeckt werden. Das sorgt für eine schöne und gleichmäßige Wärmeverteilung im Grill und für ein gutes Grillergebnis. Kein Wunder, dass auch elektrische Varianten des Kugelgrills im Elektrogrill Test auftreten. Ursprünglich arbeitet er natürlich auch mit Kohlen. Nicht nur Kugelgrills haben eine Haube, um sie abzudecken. Auch eckige Kandidaten im Elektrogrill Test verfügen manchmal über einen abnehmbaren Deckel. Der hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Der Vorteil am Grillen unter der Haube: Das Essen wird schneller gar und die Hitze kommt von allen Seiten an das Grillgut. Da kann auch mal ein dicker Braten auf dem Grill landen. Im Elektrogrill Test gibt es unterschiedlich hohe Grills. Einige sind kompakt gebaut und für den Einsatz auf dem Tisch gedacht. Andere Modelle brauchen keinen extra Tisch. Sie haben lange Standbeine, also ein Standuntergestell. Das ist aber nicht in allen Fällen fest mit dem Elektrogrill verbunden. Oft ist es auch möglich, ihn aus dem Gestell zu holen und ganz normal als Tischgrill zu benutzen.

    2.2 Mit oder ohne Wasserwanne?

    Oft kommt ein E-Grill mit einer Wasserwanne. Diese befindet sich unterhalb des Heizelementes und bietet einige Vorteile: Sie fangen herabtropfendes Fett auf. Das erleichtert zum einen die Reinigung. Schließlich brennt das Fett nicht an und kann einfach mit dem Wasser weggeschüttet werden. Außerdem könnte das Fett, wenn es nicht in eine Wasserwanne tropft und anbrennt, rauchen. Dieser Rauch ist ungesund. Zwar macht bekanntlich die Dosis das Gift, aber viele Menschen wollen gänzlich auf Nummer sicher gehen und alle potenziell gefährlichen Substanzen meiden. Doch ein Grill mit Wasserwanne liefert nicht nur Vorteile. Die Experten von Stiftung Warentest haben ebenfalls einen Elektrogrill Test durchgeführt. Dabei haben die Tester festgestellt, dass der Grill mit Wasserwanne länger brauchte, um das Grillgut zu garen. Durch die Wasserwanne wird Hitze nicht so gut reflektiert. Außerdem fällt die Reinigung der Wasserwanne zwar leicht, weil das Fett nirgendwo antrocknet. Allerdings muss mit einer Wanne voll Wasser hantiert werden, das schnell über den Rand schwappen kann – ziemlich umständlich.

    Wer es besonders einfach mag, der sollte darauf achten, dass der Elektrogrill spülmaschinentauglich ist. Der Grill ist zwar so groß, dass dann oft nichts anderes mehr in die Maschine passt. Aber angenehmer ist es allemal, das Gerät in die Spülmaschine stecken zu können.

    2.3 Leistung satt – ganz viel Watt

    Wie so oft bei Elektrogeräten, unterscheiden sich auch die einzelnen Modelle im Elektrogrill Test hinsichtlich ihrer Leistungsaufnahme. 2000 Watt sollten es dabei schon sein. Eine hohe Wattzahl steht im Elektrogrill Test nicht nur für eine kurze Aufheizzeit. Sie gibt auch Aufschluss darüber, wie heiß der Grill werden kann. Die Experten der Stiftung Warentest haben in ihrem Elektrogrill Test einen Kandidaten, dessen maximale Temperatur bei gerade mal 135 Grad lag. Das reichte aus, um das Essen zu garen. Lecker knusprig und schön braun wurde das Grillgut aber nicht. Es schadet also nicht, auf Leistung und Maximal-Temperatur zu achten.

    Sinnvolle Fragen vor dem Kauf im Überblick: Hole ich einen Kugelgrill oder einen mit normaler Form? Soll er eine Deckel haben oder kann ich darauf verzichten? Wie lang sollen die Standbeine sein? Will ich den Grill auf den Tisch stellen? Möchte ich eine Wasserwanne? Wieviel Leistung soll mein Grill haben? Wie hoch ist der Stromverbrauch? Wie viel möchte ich ausgeben?

    2.4 Preiswerter Grillgenuss dank Strom

    Ein Elektrogrill verbraucht Strom. Und der kostet. Das ist klar. Trotzdem sind die Folgekosten eines E-Grills in der Regel geringer als bei einem Holzkohlegrill. Der benötigt immerhin Kohle. Laut den Experten der Stiftung Warentest kostet ein Grillgang mit Kohle etwa 52 Cent. Auf die brachte es auch der teuerste Elektrogrill im Test. Die meisten Modelle benötigten allerdings nur Strom für 4 bis 16 Cent. Der Blick auf den Stromverbrauch lohnt sich. Es gibt Modelle im Elektrogrill Vergleich, die kosten kaum mehr als 20 Euro. Wer mehr Geld ausgeben möchte, hat aber auch dazu die Chance. Einige namhafte Hersteller offerieren ihre Edel-Griller für 200 Euro und mehr. Das sagt aber nicht zwangsläufig etwas über die Kernkompetenzen eines Elektrogrills aus. Der Preis kürt also keinen Elektrogrill Vergleichssieger. Auch günstige Geräte können schnell aufheizen und Bratwürstchen knusprig bekommen.

    Wem schnödes Grillen nicht genug sein mag, der kann mit seinem Elektrogrill unter Umständen mehr machen. Einige Anbieter haben nämlich Sonderzubehör im Angebot. Ganz groß im Zubehör-Bereich ist Weber. Der Hersteller hat für seinen Elekrogrill unter anderem eine Wokpfanne und eine Pizzaplatte im Angebot. Wer seinen Grill erweitern möchte, der sollte also darauf achten, ob der Hersteller das auch zulässt.

    3. Tipps und Tricks

    Viele Menschen bemängeln beim Elektrogrill, dass das Raucharoma zu kurz kommt. Für dieses ist, wie bereits erwähnt, auch Kohle kein Garant. Denn auf der Kohle sollte nur gegrillt werden, wenn sie durchgeglüht ist. Und dann sollte sie keinen Geruch mehr abgeben. Trotzdem gibt es einen Tipp für die Grillfreunde, die auf eine Rauchnote nicht verzichten wollen. Eigentlich sind es sogar zwei. Mittlerweile gibt es spezielle Holzchips. Legt man diese auf den Grill, fangen sie an zu rauchen. Effektiv funktioniert das aber nur, wenn man den Grill mit einem Deckel verschließen kann. Eine andere Möglichkeit zum Einsatz der Holzchips wäre, das angegrillte Stück Fleisch zum Durchgaren in ein Säckchen aus Alufolie mitsamt Holzchip zu legen. Aber es gibt eine ganz andere Methode, um Raucharoma in das Grillgut zu bekommen. Mittlerweile gibt es eine “Smoking Gun”, also eine Rauch-Pistole. In dieser erhitzt man Holzspäne und kann dann Rauch verschießen. Füllt man den zum Beispiel in einen Topf und legt kurz Fleisch hinzu, bekommt es schnell eine Rauchnote. Selbst mariniert ist immer noch am besten: Klar, es gibt im Supermarkt alle möglichen Fleischsorten grillfertig mariniert – teilweise an der Fleischtheke, teilweise eingepackt. Aber oft weiß man als Kunde gar nicht so genau, was da so alles drin steckt. In der Marinade können sich Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe tummeln und so aus einem natürlichen Grillgenuss eine Chemie-Attacke machen. Okay, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber selbst marinieren ist trotzdem gesünder. Außerdem geht es ganz einfach, eine leckere Marinade selbst zu machen – ganz nach den eigenen Wünschen. Wichtig ist, dass immer eine Zutat in der Marinade ist, die Säure beinhaltet, etwa Essig oder Zitronensaft. Dadurch wird das Fleisch schön zart. Weitere Zutaten können sein: Olivenöl, frische Kräuter, Gewürze wie Paprika oder Curry, Knoblauch, Rotwein, Senf und vieles mehr. Erlaubt ist, was gefällt!
    Grillen macht übrigens mehr Spaß mit dem passenden Equipment. Dazu gehört nicht unbedingt die schicke Schürze mit dem “Grillgott”-Aufdruck. Es gibt wirklich praktische Helfer, die das Grillen einfacher oder schöner machen. Das A und O ist dabei eine gescheite Grillzange. Wer bislang immer mit einer Gabel in seinem Fleisch rumgestochert hat, um es zu wenden, sollte sich dringend eine Zange anschaffen. Diese ist nicht nur einfacher in der Handhabung. Eine Gabel hat den Nachteil, dass immer Saft aus den Einstichstellen tropft und das Fleisch so schneller austrocknet. Richtig prunkvoll ist natürlich ein ganzer Koffer voll mit Grillbesteck. Sehr nützlich sind außerdem Kochbücher rund ums Thema Grillen. Denn nicht nur der Elektrogrill Vergleichssieger kann mehr als Würstchen. Es gibt tolle Rezepte mit Fisch oder Gemüse und auch Nachtisch kann auf einem Grill zubereitet werden. Ebenfalls nützlich ist ein Fleischthermometer für Steakfreunde. Das misst die Kerntemperatur und gibt Aufschluss darüber, wann das Fleisch auf den Punkt genau gegart ist.

    4. Alternativen zum Elektrogrill

    Wer grillen möchte, muss nicht immer zu einem Modell aus dem Elektrogrill Test greifen. Es gibt auch andere Arten, das Fleisch auf einem Rost gar zu bekommen. Wir stellen Alternativen vor.

    4.1 Der herkömmliche Holzkohlegrill

    Gasgrill

    Kooki 54963 Gasgrill

    Vor dem Elektrogrill kam der Holzkohlegrill. Der hat Jahrhunderte gute Dienste geleistet und tut es immer noch. Wenngleich der Elektrogrill sich zunehmender Beliebtheit erfreut: Der Holzkohlegrill hat nach wie vor seine treuen Anhänger, die nichts anderes als Glut unter ihrem Fleisch wollen. Sie mögen den archaischen Charme und schwören darauf, dass ihr Essen durch die Kohle eine ganz besondere geschmackliche Note bekommt. Profis sehen das allerdings anders. Wenn die Kohle richtig durchgeglüht ist, sollte sie geruchsneutral sein und somit keinen Geschmack mehr abgeben können. Aber immerhin: Der gute alte Holzkohlegrill ist unabhängig von einer Steckdose und kann auch im Park eingesetzt werden (sofern man dort grillen darf). Außerdem gibt es Holzkohlegrills in vielen verschiedenen Ausführungen, unter anderem als Kugelgrill, Rundgrill, Einweggrill oder Grillwagen. Alle Formen haben aber eines gemeinsam: Kohle kommt zum Einsatz, was tendenziell immer ungesund ist. Außerdem hat man nach dem Grillvergnügen immer das Problem der Entsorgung. Aber soweit muss es erst einmal kommen. Im Grill-Vergleich benötigen Kohlegrills die meiste Zeit, um betriebsbereit zu sein. Die Kohle muss erst ordentlich durchglühen, bevor gegrillt werden kann.

    Übrigens: Mittlerweile gibt es eine Mischform aus Kohlegrill und Elektrogrill. Der Lotusgrill heizt zwar mit Kohle, aber sie befindet sich in einem kleinen Behälter. Der wird über einen batteriebetriebenen Ventilator mit frischer Luft versorgt, was die Kohle auf Temperatur bringt. Durch ein gut konstruiertes Belüftungssystem verteilt sich die heiße Luft unter der gesamten Grillfläche. Dabei soll das Grillen, wie bei einem Elektrogrill – rauchfrei ablaufen.

    4.2 Der Gasgrill

    In Amerika prägt er schon lange die Grillszene, in Deutschland setzt er sich Schritt für Schritt auf dem Markt durch: der Gasgrill. Der braucht keine Kohle und keinen Strom – dafür natürlich Gas. Zu den Vorteilen gehört, dass sich beim Gasgrill die Temperatur gut und schnell regulieren lässt. Über Drehknöpfe kann man die Flammen größer oder kleiner stellen. Außerdem verursacht das Grillen mit Gas keine Schadstoffe. Im Vergleich zum Kohlegrill kann er also punkten. Zusätzlich entfällt das lästige Vorglühen der Kohlen, wie es beim Kohlegrill nötig ist. Allerdings plündern Gasgrills in der Regel ziemlich ordentlich den Geldbeutel. Sie gehören zu den teuersten Arten von Grills. Und sie sind vom Gas abhängig. Einen Sack Kohle gibt es überall – im Supermarkt, beim Discounter, an der Tankstelle. Bei Gasflaschen sieht die Lage schon ganz anders aus. Außerdem sollte immer eine Reserve-Flasche im Haus sein. Denn geht das Gas mitten beim Grillvergnügen aus, weil die Flasche leer ist, dann ist es schnell vorbei mit der guten Laune.

    VORTEILE NACHTEILE
    Kohlegrill
    • unabhängig von Steckdosen
    • “ursprüngliches” Grillvergnügen
    • einzigartiger Geruch von Holzkohle
    • große Vielfalt an Modellen
    • Kohle und Feuer stellen immer eine Gefahrenquelle dar
    • umständlich in der Reinigung
    • Schadstoffe durch Fett, das auf Kohlen tropft
    Gasgrill
    • gute Temperaturregulierung
    • gesünder als Kohlegrill
    • schnell einsatzbereit
    • sehr teuer
    • Gasflaschen werden nicht überall verkauft
    • Reserveflasche ist nötig und nimmt Platz im Haushalt weg
    Elektrogrill
    • große Modellvielfalt
    • sicher
    • gesund
    • preiswert in den Folgekosten
    • schnell einsatzbereit
    • Steckdose nötig
    • vielen fehlt die “klassische Grillatmosphäre”

    5. Fazit

    Es muss nicht nur der Elektrogrill Vergleichssieger sein: Alle Geräte im Elektrogrill Vergleich haben gewichtige Vorteile gegenüber anderen Grills. Im Gegensatz zum Kohlegrill ist das Grillen mit dem Elektrogrill viel gesünder. Es kann kein Fett auf die glühende Kohle tropfen und somit Schadstoffe verursachen. Außerdem ist der Elektrogrill schnell einsatzbereit. Die Heizelemente benötigen nur sehr wenig Zeit, bis sie auf Temperatur sind. Kohle-Griller hingegen müssen eine ordentliche Portion Geduld mitbringen. Klar, der Elektrogrill benötigt eine Steckdose, denn ohne Strom geht es nicht. Da ist ein Kohlegrill natürlich flexibler. Mit dem Einsatz einer Verlängerungsschnur kann ein Elektrogrill allerdings auch ohne Probleme auf dem Balkon oder der Terrasse eingesetzt werden. In Sachen Reinigung hat ein Elektrogrill ohnehin die Nase vorn. Der Kohlegrill muss erst abkühlen und dann muss die Kohle entsorgt werden. Das verursacht eine Menge Schmutz. Das geht beim Elektrogrill einfacher. Viele der Vorteile, die ein Elektrogrill bietet, weist auch ein Gasgrill auf. Dieser ist ebenfalls schnell einsatzbereit, leichter zu reinigen als ein Kohlegrill und das Grillen mit ihm ist gesünder als über Kohle. Allerdings sind Elektrogrills in der Regel viel preiswerter als Gasgrills. Abgesehen davon ist ein Gasgrill normalerweise sehr sperrig und Gasflaschen sind nicht einfach zu beschaffen. Der Elektrogrill arbeitet mit Strom. Den gibt es unkompliziert aus jeder Steckdose. Außerdem ist er fast immer klein und kompakt. Man kann ihn nach dem Grillen leicht verstauen und vor allem in der Wohnung nutzen. Dadurch, dass kein lästiger Qualm entsteht und nicht mit offenen Flammen gearbeitet wird, eignet er sich perfekt für den Einsatz in den eigenen vier Wänden. So können auch Menschen grillen, die weder Balkon, Garten noch Terrasse haben. Außerdem ist man mit einem Elektrogrill nicht vom Wetter abhängig. Sommer oder Winter, ob Regen oder Sonnenschein: Grillen geht immer!

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