Rauchmelder Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Smartwares Rauchmelder
Smartwares_Rauchmelder
Smartwares_Rauchmelder__4030969033029
Smartwares Rauchmelder
Leistung
Ausführung
Funktionen
Merkmale:
Maße
Durchmesser x Höhe
10,5 x 3,0 cm
VdS-Zertifizierung
Sicherheitszertifikat (Vertrauen durch Sicherheit)
10-Jahres Batterie
Batterie hält 10 Jahre ohne gewechselt werden zu müssen.
Testfunktion
Testknopf zur Überprüfung der Funktionalität. Signalton ertönt, wenn kein Fehler vorliegt.
Schalldruck85 dB
Vernetzbar
PREISTIPP
2
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EI Electronics Ei650
Ei_Electronics_Ei650
EI-Electronics_Ei650__4024121016968
EI Electronics Ei650
Leistung
Ausführung
Funktionen
Merkmale:
Maße
Durchmesser x Höhe
12,0 x 5,5 cm
VdS-Zertifizierung
Sicherheitszertifikat (Vertrauen durch Sicherheit)
10-Jahres Batterie
Batterie hält 10 Jahre ohne gewechselt werden zu müssen.
Testfunktion
Testknopf zur Überprüfung der Funktionalität. Signalton ertönt, wenn kein Fehler vorliegt.
Schalldruck85 dB
Vernetzbar
3
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Gira Basic Q
Gira_Basic_Q
Gira-_Basic-Q__4010337013525
Gira Basic Q
Leistung
Ausführung
Funktionen
Merkmale:
Maße
Durchmesser x Höhe
12,5 x 3,9 cm
VdS-Zertifizierung
Sicherheitszertifikat (Vertrauen durch Sicherheit)
10-Jahres Batterie
Batterie hält 10 Jahre ohne gewechselt werden zu müssen.
Testfunktion
Testknopf zur Überprüfung der Funktionalität. Signalton ertönt, wenn kein Fehler vorliegt.
Schalldruck85 dB
Vernetzbar
4
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Elro Cavius
Elro_Cavius
Elro-_Cavius__4897039991531
Elro Cavius
Leistung
Ausführung
Funktionen
Merkmale:
Maße
Durchmesser x Höhe
20,0 x 6,5 cm
VdS-Zertifizierung
Sicherheitszertifikat (Vertrauen durch Sicherheit)
10-Jahres Batterie
Batterie hält 10 Jahre ohne gewechselt werden zu müssen.
Testfunktion
Testknopf zur Überprüfung der Funktionalität. Signalton ertönt, wenn kein Fehler vorliegt.
Schalldruck85 dB
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5
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Jalo Lento Lento
Jalo_Lento
Jalo-Lento_Lento__6430038432063
Jalo Lento Lento
Leistung
Ausführung
Funktionen
Merkmale:
Maße
Durchmesser x Höhe
19,0 x 5,0 cm
VdS-Zertifizierung
Sicherheitszertifikat (Vertrauen durch Sicherheit)
10-Jahres Batterie
Batterie hält 10 Jahre ohne gewechselt werden zu müssen.
Testfunktion
Testknopf zur Überprüfung der Funktionalität. Signalton ertönt, wenn kein Fehler vorliegt.
Schalldruck85 dB
Vernetzbar
6
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X-Sense DS21
X-Sense_DS21
X-Sense-_DS21__4897051612926
X-Sense DS21
Leistung
Ausführung
Funktionen
Merkmale:
Maße
Durchmesser x Höhe
10,7 x 5,6 cm
VdS-Zertifizierung
Sicherheitszertifikat (Vertrauen durch Sicherheit)
10-Jahres Batterie
Batterie hält 10 Jahre ohne gewechselt werden zu müssen.
Testfunktion
Testknopf zur Überprüfung der Funktionalität. Signalton ertönt, wenn kein Fehler vorliegt.
Schalldruck85 dB
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7
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LogiLink SC0001A
LogiLink_SC0001A
LogiLink-_SC0001A__4052792005967
LogiLink SC0001A
Leistung
Ausführung
Funktionen
Merkmale:
Maße
Durchmesser x Höhe
10,0 x 3,7 cm
VdS-Zertifizierung
Sicherheitszertifikat (Vertrauen durch Sicherheit)
10-Jahres Batterie
Batterie hält 10 Jahre ohne gewechselt werden zu müssen.
Testfunktion
Testknopf zur Überprüfung der Funktionalität. Signalton ertönt, wenn kein Fehler vorliegt.
Schalldruck85 dB
Vernetzbar
8
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Bavaria BARM2RF
Bavaria_BARM2RF
Bavaria-_BARM2RF__4052921342772
Bavaria BARM2RF
Leistung
Ausführung
Funktionen
Merkmale:
Maße
Durchmesser x Höhe
18,0 x 6,0 cm
VdS-Zertifizierung
Sicherheitszertifikat (Vertrauen durch Sicherheit)
10-Jahres Batterie
Batterie hält 10 Jahre ohne gewechselt werden zu müssen.
Testfunktion
Testknopf zur Überprüfung der Funktionalität. Signalton ertönt, wenn kein Fehler vorliegt.
Schalldruck90 dB
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Der kleine Lebensretter im großen Rauchmelder Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Sie sind klein und unscheinbar und können Leben retten. Die Rede ist von Rauchmeldern. Das ein oder andere Menschenleben hätte gerettet werden können, wenn die betreffende Person sich im Vorfeld einen Rauchmelder zugelegt hätten. Da in Deutschland mittlerweile zum großen Teil eine Rauchmelderpflicht herrscht, macht es Sinn sich mit den kleinen Lebensrettern auseinanderzusetzen. in einem späteren Kapitel gehen wir noch verstärkt auf die Rauchmelderpflicht ein. Unser Rauchmelder Vergleich vergleicht verschiedene Rauchmelder miteinander, der am Ende den Rauchmelder Vergleichssieger ermittelt. Welches Gerät ist wirklich gut und welcher Melder ist nur Schall und Rauch. Finden wir es heraus.

    1. Der Rauchmelder

    Der Rauchmelder Vergleichssieger

    Der Rauchmelder von Gira

    Der Rauchmelder ist ein kleines technisches Gerät, welches bei Rauch ein Alarmsignal ertönen lässt. Dieses entsteht meist, wenn es qualmt. Angebracht werden die Geräte an der Decke in der Wohnung. Folgende Räume sollten auf jeden Fall mit einem Rauchmelder ausgestattet sein: Wohnzimmer, Flur, Kinderzimmer, Schlafzimmer. Im Kaminzimmer und in der Küche sollte nach Möglichkeit auf einen Rauchmelder verzichtet werden, da durch das Kochen Wasserdampf entstehen wird, der zu einem Fehlalarm führen kann. Für diese Räume bietet sich eher ein Hitzemelder an, der erst auslöst, wenn eine gewisse Temperatur in einem Raum überschritten wird. Der Rauchmelder gehört zu den automatischen Brandmelderanlagen. Eine manuelle Brandmelderanlage kennt jeder aus dem ein oder anderen Gebäude. Dies sind die kleinen Knöpfe hinter einer Scheibe, die man im Notfall einschlagen muss, um den Knopf zu drücken und den Alarm auszulösen. Rauchmelder erkennen hingegen direkt, wenn es qualmt. Wie die Rauchmelder funktionieren und was es noch für automatische Brandmelder gibt, zeigt das nächste Kapitel des Rauchmelder Ratgebers.

    2. Funktionsweise der Rauchmelder

    Wie funktioniert eigentlich ein Rauchmelder? Er reagiert auf Rauch, das ist klar. Aber was geschieht im Inneren? Was muss gewährleistet sein, damit der Melder Alarm schlägt. Das wollen wir uns einmal genauer anschauen.

    2.1 Optische- und fotoelektronische Rauchmelder

    Diese Art von Rauchmelder ist die am häufigsten verwendeten Rauchmelderart in Wohnungen. Sie arbeiten mithilfe des Streulichtverfahrens. Wenn der Rauchmelder aktiv ist, sendet eine Leuchtdiode einen Lichtstrahl aus. Das Licht verschwindet ungebrochen in die Plastikwand des Rauchmelders. Wenn es anfängt zu brennen, qualmt es im Raum. Der Rauch steigt ebenfalls in den Rauchmelder. Durch die Rauchpartikel in der Luft wird das Licht der Leuchtdiode gebrochen und dieses fällt dann auf eine Fotodiode. Diese wird im Normalfall ohne die Rauchpartikel nicht erreicht. Das Licht verpufft in der Rauchkammer. Die Fotodiode ist baulich so geschützt, dass kein Licht von außen herankommt und so einen Fehlalarm auslösen kann. Eine noch genauere Version dieses Rauchmelders ist der Lasermelder, bei dem statt einer Fotodiode eine Laserdiode eingesetzt wird. Diese erkennt schon kleinste Rauchpartikel in der Luft und ist genauer als ein normaler Rauchmelder. Optische Rauchmelder erkennen vorwiegend kalte Brände. Diese Brände nennt man auch Schwelbrände. Kalte Brände entstehen, wenn etwas vor sich her glimmt und es qualmt. Es entstehen jedoch keine lodernden Flammen.

    Merkmale

    • können große Rauchpartikel in der Luft erkennen
    • arbeiten mit Hilfe von Dioden
    • optimal für kalte Brände geeignet (Schwelbrand)

    2.2 Ionisationsrauchmelder

    Diese Art von Rauchmeldern wird nur unter strengen Auflagen eingesetzt, da diese mit radioaktiven Materialien arbeiten. In Deutschland ist an diese sehr schwer heranzukommen. Die Gefahr durch die Benutzung eines Melders ist gering, wenn richtig damit umgegangen wird. Diese Geräte können schon bei einer sehr geringen Anzahl von Rauchpartikeln in der Luft anschlagen. Die Strahlen der radioaktiven Substanz erzeugen Ionen, die zwischen zwei Metallplatten hin und her fließen. Es wird dadurch Strom erzeugt. Rauchpartikel in der Luft stören diesen Fluss und es kommt zum Stromabfall und dadurch zum Alarm. Im Gegensatz zu kalten Bränden kommen bei flammenden Bränden häufiger kleine Rauchpartikel vor, die ein optischer Rauchmelder schlechter erkennen kann. Daher werden Ionisationsrauchmelder für diesen Fall eingesetzt. Des Weiteren ist die Entsorgung hierzulande nicht so komfortabel. Ionisationsrauchmelder können in Nordamerika, wo sie am häufigsten vorkommen, über den Hausmüll entsorgt werden, während die Geräte aufgrund des Strahlenschutzgesetzes der EU in Deutschland als Sondermüll entsorgt werden müssen.

    Merkmale

    • arbeiten mit radioaktiven Materialien
    • können winzige Rauchpartikel in der Luft erkennen
    • besser für flammende Brände geeignet
    • strenge EU-Auflagen zum Strahlenschutzgesetz

    Aufgrund der strengen Auflagen kommen die Ionisationsrauchmelder in Deutschland nur noch im Sonderfall vor. Vorwiegend werden optische Rauchmelder eingesetzt, um die eigenen vier Wände vor dem Rauch zu warnen. Daher betrachten wir auch nur diese Modelle in unserem Rauchmelder Vergleich.

    3. Anbringung von Rauchmeldern

    Da der Rauch nach oben steigt, sollten Rauchmelder auf jeden Fall immer an der Decke angebracht werden. Werden diese an der Wand angebracht, kann es passieren, dass der Rauch einfach an der Rauchkammer vorbeizieht. Rauchmelder kann man ohne großes handwerkliches Geschick anbringen. Meist ist beim Kauf alles enthalten, was man benötigt. Im Normalfall werden zwei Löcher in die Decke gebohrt. Dann werden Dübel in die Löcher gesteckt und die Platte zur Anbringung kann festgeschraubt werden. Nur noch das Gerät einklinken und fertig ist die Montage. Für diejenigen, die keine Löcher in die Decke bohren wollen, gibt es zwei Alternativen. Entweder wird das Gerät mithilfe einer Magnetscheibe an der Decke befestigt oder mithilfe einer Klebefolie. Diese sind oft sicherheitszertifiziert und halten genauso gut wie ein festgebohrtes Modell. Die Magnetscheibe beziehungsweise die Klebescheibe wird meist mit einer Heißklebepistole oder mit Powerstrips an der Decke angebracht. Allerdings sollte man sich vorher die Beschaffenheit der Decke anschauen. Im schlimmsten Fall kann sich dort nämlich der Kleber lösen und der Melder rauscht in Richtung Boden und ist kaputt. Da kann auch der Rauchmelder Vergleichssieger nicht mehr vor der drohenden Gefahr warnen. Keine Angst vor dem Heißkleber. Wenn Sie den Rauchmelder von der Decke wieder entfernen lassen möchten, halten Sie ganz einfach den Fön einige Zeit daran. Durch die Hitze verformt sich der Kleber und lässt sich einfach wieder abziehen. Die Melder sollten möglichst mittig im Raum angebracht werden und mindestens 50 Zentimeter Abstand zu Balken, Lampen und Möbel haben, damit der Rauch auch von allen Seiten gut in die Rauchkammer eindringen kann. Bei Räumen ab 60 Quadratmetern bietet es sich außerdem an, zwei Geräte in diesem Raum anzubringen. Außerdem sollte der Melder nicht an einer Stelle montiert werden, die der Zugluft ausgesetzt ist. So kann es passieren, dass diese den Qualm am Gerät vorbeiweht. Wie vorher schon gesagt, empfiehlt es sich für Räume, in denen oft Dämpfe, Staub und Abgase entstehen, wie zum Beispiel Küche, Keller oder Garage, eher einen Hitzemelder zu installieren. Sonst wird es unweigerlich zu einem Fehlalarm kommen. Außerdem verschmutzt der Melder in letzteren beiden Fällen schneller, was irgendwann zu einem defekten Rauchmelder führt. Wer sich unsicher ist, an welcher Stelle im Zimmer er seinen Rauchmelder anbringen sollte, kann ein Brandschutzunternehmen beauftragen, welche die optimale Stelle im Zimmer für das Gerät finden. Gerade bei Dachschrägen kann das oft schwierig sein den Rauchmelder so zu platzieren, dass der Rauch nicht am Gerät vorbei in die Dachspitze zieht.

    4. Umgang mit dem Rauchmelder

    Eigentlich ist der Rauchmelder nur ein kleiner Kasten, der an der Decke hängt. Die Funktion und was in Innerem passiert, ist nun bekannt. Doch es gibt noch einiges mehr, was man mit dem Umgang mit einem Rauchmelder beachten muss. Viele Geräte besitzen eine Betriebs-LED. Diese blinkt in einem gewissen Abstand einmal kurz auf. Dies signalisiert dem Benutzer, dass das Gerät noch funktioniert. Des Weiteren können bestimmte Fehlermeldungen oder stiller Alarm über die LED ausgegeben werden. Das Aufblitzen der Lampe kann sowohl heller als auch dunkler ausfallen. Gerade für das Schlafzimmer ist eine helle LED, die im Standby-Betrieb blinkt, sehr störend. Modelle ohne Lampe werden oft auch als Silent-Standby-Rauchmelder bezeichnet. Sie kommen ganz ohne LED aus. Dies ist natürlich weniger benutzerfreundlich, sodass man nicht sieht, ob das Gerät noch in Betrieb ist. Für diesen Fall besitzen alle Modelle, die auch in unserem Rauchmelder Vergleich aufgeführt sind, einen Testknopf, der auf der Unterseite des Gerätes liegt. Durch Druck dieses Knopfes ertönt ein kurzer Warnton, der angibt, dass das Gerät aktiviert ist. Betrieben werden alle Modelle mit einer Batterie. Dies geschieht oft mit einem 9V-Block. Die meisten Modelle besitzen eine 10-Jahres-Batterie. Diese sind oft fest eingebaut und wenn die Batterie leer ist, muss auch das Gerät ausgetauscht werden. Dies sollte auch bei auswechselbaren 10-Jahres-Batterien getan werden, da Schmutz und Staub im Laufe der Jahre die Sensorik im Inneren des Gerätes beschädigen. Günstigere Modelle mit nicht fest verbauten und schwächeren Batterien halten meist nur zwei Jahre. Geht die Batterie zur Neige, gibt der Rauchmelder in bestimmten Intervallen einen kurzen Ton von sich, damit man weiß, dass es an der Zeit ist, die Batterie zu wechseln. Seit 2008 müssen alle Modelle die Norm DIN EN 14604 erfüllen. Diese existiert, wenn der Rauchmelder durch gewisse Prüfverfahren, wie zum Beispiel Tests der Rauchkammer oder der Batterie durchlaufen hat. Der VdS Schadenverhütung GmbH (VdS = Vertrauen durch Sicherheit) war dies nicht genug. Sie hat zusätzliche Richtlinien eingeführt, welche ihrer Meinung nach für einen sicheren Rauchmelder sorgen. Diese besagen unter anderem sind, dass die Geräte eine 10-Jahres-Batterie eingebaut haben müssen oder dass die Luftschlitze an den Rauchmeldern so klein sein müssen, dass keine Insekten und Spinnen in das Gerät gelangen können. Geräte, die diese Richtlinien erfüllen, werden mit dem VdS-Siegel ausgestattet. Auch viele Modelle in unserem Rauchmelder Vergleich sind mit diesem Siegel ausgestattet. Es gibt auch Modelle, die man untereinander via Funk vernetzen kann. Brennt es in einem Raum schlägt der Melder Alarm. Nun fangen auch alle anderen Rauchmelder, die mit dem Gerät vernetzt sind zu läuten. So hört man auf jeden Fall, dass Gefahr im Vollzug ist. Eine interessante Information im Rauchmelder Ratgeber.

    5. Spezielle Rauchmelder für Hörgeschädigte

    Leider haben normale Geräte einen Nachteil: Gehörlose können diese nicht hören und wären somit hilflos dem Qualm und dem Feuer ausgesetzt wenn sie abends im Bett unter der Bettdecke schlafen. Für diese Leute gibt es aber eine tolle Erfindung: das Modell mit Blitz und Rüttelkissen. Dieses hat auch schon die Stiftung Warentest unter die Lupe genommen. Es funktioniert folgendermaßen: An der Decke hängt ganz normal der Rauchmelder. Wenn es raucht, wird der Alarm ausgelöst. Das Gerät schickt dann per Funk ein Signal an ein Stroboskoplicht. Dieses muss vorher entweder auf den Nachttisch gestellt oder an der Wand befestigt werden. Das Stroboskoplicht wird mit Strom aus der Steckdose betrieben. Dieses leuchtet nun sehr hell auf. Es ist so hell, dass das Licht auch mit geschlossenen Augen wahrgenommen werden kann. Des Weiteren ist ein Vibrationspad an das Stroboskoplicht angeschlossen. Dieses wird unter oder in das Kopfkissen gelegt. Fängt das Stroboskoplicht an zu blinken, vibriert auch das Kopfkissen. In dieser Kombination wird mit großer Sicherheit jeder aus dem Schlaf geholt. Mittlerweile muss die Krankenkasse aufgrund eines Urteils des Sozialgerichtes die Kosten für solch einen Rauchmelder übernehmen. Diese belaufen sich gut und gerne auch schon mal auf 300 Euro. Damals wurde zwei Gehörlosen solch ein Rauchmelder vom Arzt empfohlen. Die Krankenkasse weigerte sich, für etwas nicht Medizinisches zu zahlen. Die beiden zogen vor Gericht und gewannen den Prozess. Seitdem ziehen alle Krankenkassen mit, da solch ein Rauchmelder maßgeblich zur Sicherheit beiträgt und die Gehörlosen aufgrund ihrer Behinderung nicht diskriminiert werden dürfen.

    6. Häufige Brandursachen

    Es gibt viele verschiedene Szenarien, wie Brände entstehen können. Dabei können viele verhindert werden, wenn man aufpasst. Damit nicht auch plötzlich bei Ihnen Zuhause ein Brand ausbricht, wollen wir im Rauchmelder Ratgeber auch vor diesen Gefahren warnen.

    6.1 Küchenbrand

    Sehr viele Brände passieren beim Kochen. Das passiert meist durch Unachtsamkeit. Man beginnt zu kochen, stellt die Herdplatte an, füllt Fett in die Pfanne und plötzlich klingelt das Telefon im Wohnzimmer. Die beste Freundin ruft an und möchte von ihren Problemen berichten. Man setzt sich auf die Couch und spendet Trost. Plötzlich zieht Rauch aus der Küche auf. Durch die Ablenkung wurde ganz vergessen die Herdplatte auszustellen. Das Fett hat mittlerweile Feuer gefangen und es qualmt.

    Insidertipp: Sie sollten einen Fettbrand nie mit Wasser löschen. Das brennende Fett ist nämlich viel heißer als der Siedepunkt des Wassers. Das Wasser würde direkt verdampfen und die Dampfwolke würde Feuer fangen. Es kommt zur sogenannten Fettexplosion, welche noch gefährlicher ist als Fettbrände. Daher sollten Sie solch einen Brand immer versuchen mit einem Deckel abzudecken. Dem Feuer muss die Luft entzogen werden, damit es ausgeht. Achten Sie jedoch auf ihre Arme. Mit Fettbränden ist nicht zu spaßen.

    Man sollte daher immer die ganze Zeit während des Kochens am Herd stehen bleiben. Bei potenziell längeren Ablenkungen muss man entweder das Telefon mit in die Küche nehmen oder die Herdplatte einfach ausschalten. Letzteres ist auch besonders wichtig, wenn man mit dem Kochen fertig ist. Sonst schmort die Pfanne oder der Topf noch munter auf dem Herd weiter, während man vielleicht schon längst im Bett ist. Da könnte der Brand zu einer bösen Überraschung führen.

    6.2 Die brennende Kerze

    Gerade in der Weihnachtszeit zündet man auch gerne mal eine Kerze an. Man schaut gerade einen Film im Fernsehen, es wird immer später und man schläft letztendlich auf der Couch ein, weil man so müde ist, dass man es nicht mehr ins Bett schafft. Die Kerze ist nun aber schon fast abgebrannt und fällt um. Sie kommt mit der Tischdecke in Kontakt, die nun anfängt in Brand aufzugehen. Schnell ist das Feuer vom Tisch auf einen anderen Teil des Zimmers übergesprungen und bevor man sich versieht, steht das ganze Wohnzimmer in Brand. Zunächst wäre es wichtig, ein Modell aus dem Rauchmelder Vergleich angebracht zu haben, der einen rechtzeitig aufweckt. Des Weiteren sollten Kerzen immer im Auge behalten werden. Sie sollten bei einem Anzeichen von Müdigkeit die Kerze ausgepusten. Für Leute, denen das immer noch zu unsicher ist, gibt es mittlerweile täuschend echte LED-Kerzen auf dem Markt, die sogar wie eine echte Kerze flackern. Wer aber aufpasst und vorsorgt, der kann auch weiterhin ein schönes Ambiente mit einer Kerze genießen.

    6.3 Der Raucher im Bett

    Es gibt viele Menschen, die gerne noch eine Zigarette im Bett rauchen. Manche Leute werden dann aber irgendwann müde und schlafen direkt mit dem Glimmstengel im Mund ein. Sehr fatal, denn nun fällt die noch glühende Zigarette ins Bett und die Bettwäsche geht in Flammen auf. Wenn sie jetzt kein Gerät aus dem Rauchmelder Vergleich haben, kann das böse ausgehen. Die Bettdecke wird sehr schnell in Flammen aufgehen und die Zigarette danach wird schnell zur allerletzten Zigarette. Daher der Tipp: Lassen Sie das Rauchen im Bett lieber ganz sein!

    6.4 Keine Mehrfachsteckdosen koppeln

    Wenn viele elektrische Geräte an einem Ort vorkommen, sind auch viele Stecker da. Dafür eignet sich eine Mehrfachsteckdose. Soweit so gut. Man sollte aber nicht auf die Idee kommen eine Mehrfachsteckdose in eine andere zu stecken. Durch die Menge an Strom die jetzt an einer Stelle fließt, kann es jetzt schnell zu einem Kurzschluss oder Kabelbrand kommen. Das Feuer kann auch gerne mal von der Steckdose überspringen. Gerade, wenn keine vom TÜV-geprüften Geräte angeschlossen werden, ist die Gefahr besonders hoch, dass was passiert. Daher lieber eine große Leiste mit vielen Steckerplätzen kaufen und TÜV-geprüfte Geräte anschließen.

    7. Verhalten im Brandfall

    Der Rauchmelder hat angeschlagen und es brennt. Man wird wach und verfällt vielleicht erst mal in Panik. Dabei sollte Ruhe bewahrt und folgende Hinweise aus unserem Rauchmelder Ratgeber beachtet werden. Versuchen Sie kleine Brände zu löschen. Im Idealfall besitzen Sie einen Feuerlöscher mit dem Sie den Brand löschen können. Ansonsten probieren Sie es mit Wasser. Achtung bei Fettbränden: Diese nicht mit Wasser löschen. Können Sie Ihr Zimmer nicht mehr verlassen, schließen Sie die Tür und stopfen nach Möglichkeit ein nasses Handtucht darunter. So wird fürs Erste verhindert, dass Rauch in das Zimmer eintritt. Öffnen Sie ein Fenster und machen Sie sich bemerkbar. Rufen Sie nach Möglichkeit die Feuerwehr, wenn Ihre Nachbarn oder Passanten dies nicht schon erledigt haben. Ist schon viel Rauch in das Zimmer eingetreten, legen Sie sich auf den Boden und versuchen Sie herauszurobben. Der Rauch sammelt sich zunächst an der Decke, sodass am Boden noch genug Sauerstoff vorhanden ist. Auch wenn es schwerfällt: Überlassen Sie persönliche Gegenstände dem Feuer. Setzen Sie nicht Ihr Leben aufs Spiel.

    8. Rauchmelderpflicht

    In vielen Bundesländern gibt es schon die Rauchmelderpflicht. Bei Neubauten gibt es diese teilweise seit dem Jahr 2004. Aber wie sieht es bei bestehenden Mietshäusern aus? Wer ist verpflichtet sich um die Montage zu kümmern? Wer kümmert sich um die Wartung? Die folgende Tabelle soll darüber informieren. Vielleicht müssten Sie schon längst einen Rauchmelder in Ihrer Wohnung montiert haben. Haben Sie noch keinen? Dann sollten Sie und eventuell Ihr Vermieter mal einen Blick auf diese Tabelle werfen.

    BUNDESLAND INFOS ZUR RAUCHMELDEPFLICHT
    Baden-Würtemberg
    • Pflicht ab 01.01.2015
    • Montage: Pflicht beim Vermieter
    • Wartung: Pflicht beim Mieter
    Bayern
    • Pflicht ab 01.01.2018
    • Montage: Pflicht beim Vermieter
    • Wartung: Pflicht beim Mieter
    Berlin
    • in Planung
    Brandenburg
    • in Planung
    Bremen
    • Pflicht ab 01.01.2016
    • Montage: Pflicht beim Vermieter
    • Wartung: Pflicht beim Mieter
    Hamburg
    • Pflicht ab 01.01.2011
    • Montage: Pflicht beim Vermieter
    • Wartung: Pflicht beim Vermieter
    Hessen
    • Pflicht ab 01.01.2015
    • Montage: Pflicht beim Vermieter
    • Wartung: Pflicht beim Mieter
    Mecklenburg-Vorpommern
    • Pflicht ab 01.01.2010
    • Montage: Pflicht beim Mieter
    • Wartung: Pflicht beim Vermieter
    Niedersachsen
    • Pflicht ab 01.01.2016
    • Montage: Pflicht beim Vermieter
    • Wartung: Pflicht beim Mieter
    Nordrhein-Westfahlen
    • Pflicht ab 01.01.2017
    • Montage: Pflicht beim Vermieter
    • Wartung: Pflicht beim Mieter
    Rheinland-Pfalz
    • Pflicht ab 12.07.2012
    • Montage: Pflicht beim Vermieter
    • Wartung: Pflicht beim Vermieter
    Saarland
    • keine Pflicht
    • im Ermessen des Vermieters
    Sachsen
    • Pflicht ab 01.01.2016
    • Montage: Pflicht beim Vermieter
    • Wartung: Pflicht beim Mieter
    Sachsen-Anhalt
    • Pflicht ab 01.01.2016
    • Montage: Pflicht beim Vermieter
    • Wartung: Pflicht beim Vermieter
    Schleswig-Holstein
    • Pflicht ab 01.01.2011
    • Montage: Pflicht beim Vermieter
    • Wartung: Pflicht beim Mieter
    Thüringen
    • Pflicht ab 01.01.2019
    • Montage: Pflicht beim Vermieter
    • Wartung: Pflicht beim Vermieter

    Wie die Tabelle zeigt, ist die Montage und Wartung von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Man darf sich nicht zu sicher sein, dass der Vermieter auch für die Wartung zuständig ist, wenn er die Batterie gewechselt hat.

    9. Fazit

    Wie der Rauchmelder Ratgeber zeigt, ist es wichtig, einen oder mehrere Rauchmelder zu besitzen. Es kann sehr schnell ein Brand entstehen. Mit einem guten Rauchmelder kann man diesen früh erkennen und dementsprechend reagieren. Besonders gute Geräte sind mit dem VdS-Siegel gekennzeichnet, welches Rauchmelder mit einer hohen Sicherheit und Zuverlässigkeit erhalten. Wer seine Decke nicht mit Löchern verunstalten will, kann seinen Rauchmelde auch per Magnet oder Klebefolie anbringen. Für Flur, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Kinderzimmer und Arbeitszimmer sollten Rauchmelder Pflicht sein. Spielen Sie nicht mit ihrem Leben, sondern schützen Sie es. Ihres und das Ihrer Familie.

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