Friteuse Vergleich 2017

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Tefal ActiFry YV9601
Fritteuse ActiFry
Tefal-ActiFry-YV9601___B006TF4OP2
Tefal ActiFry YV9601
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
38,9 x 30,0 x 49,0
Volumen
Füllmenge des Frittierguts
1,5 kg
Leistung1.400 Watt
Fettfüllmenge0,02 l
MaterialKunststoff
FrittiertechnikHeißluft-Friteuse
2
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Philips HD9240/90 Airfryer XL
Fritteuse Philips
Philips-HD924090_Airfryer-XL__B00BS97UUA
Philips HD9240/90 Airfryer XL
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
31,5 x 30,2 x 42,3
Volumen
Füllmenge des Frittierguts
1,2 kg
Leistung2.100 Watt
Fettfüllmenge0,01 l
MaterialKunststoff
FrittiertechnikHeißluft-Fritteuse
3
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Gourmetmaxx
Gormetmaxx Friteuse
Gourmetmaxx___B00OIT7ZYI
Gourmetmaxx
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
34,0 x 36,0 x 33,0
Volumen
Füllmenge des Frittierguts
0,5 kg
Leistung1.500 Watt
Fettfüllmenge0,01 l
MaterialKunststoff
FrittiertechnikHeißluft-Fritteuse
PREISLEISTUNGSSIEGER
4
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DeLonghi RotoFry F28311.W1
Fritteuse DeLonghi
DeLonghi-RotoFry_F28311.W1__B00DNX58NK
DeLonghi RotoFry F28311.W1
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
31,0 x 24,0 x 36,0
Volumen
Füllmenge des Frittierguts
1,0 kg
Leistung1.800 Watt
Fettfüllmenge1,1 l
MaterialKunststoff
FrittiertechnikRoto-Fritteuse
5
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Tefal FR4046 Filtra Pro Inox
Fritteuse Tefal
Tefal-FR4046-Filtra_Pro-Inox__B00344IKQA
Tefal FR4046 Filtra Pro Inox
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Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
47,0 x 31,0 x 28,0
Volumen
Füllmenge des Frittierguts
1,2 kg
Leistung2.300 Watt
Fettfüllmenge5,0 l
MaterialEdelstahl
FrittiertechnikKaltzonen-Fritteuse
6
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Clatronic FR 3195
Fritteuse Clatronic
Clatronic-FR-3195___B001EONVY8
Clatronic FR 3195
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
38,5 x 22,7 x 37,5
Volumen
Füllmenge des Frittierguts
1,0 kg
Leistung2.000 Watt
Fettfüllmenge4,0 l
MaterialEdelstahl
FrittiertechnikKaltzonen-Fritteuse
7
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Moulinex AM3021 Super Uno
Fritteuse Moulinex
Moulinex-AM3021_Super-Uno__B006TF4F88
Moulinex AM3021 Super Uno
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
29,3 x 32,3 x 46,3
Volumen
Füllmenge des Frittierguts
1,5 kg
Leistung1.800 Watt
Fettfüllmenge2,2 l
MaterialKunststoff
FrittiertechnikStandard-Fritteuse
8
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Tefal FR8040 Oleoclean
Friteuse von Tefal
Tefal-FR8040_Oleoclean__B00MIKIZGG
Tefal FR8040 Oleoclean
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
46,0 x 39,0 x 35,0
Volumen
Füllmenge des Frittierguts
1,2 l
Leistung2.300 Watt
Fettfüllmenge3,5 l
MaterialEdelstahl
FrittiertechnikKaltzonen-Fritteuse
9
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Tefal FF1631 One Filtra
Fritteuse Tefal
Tefal-FF1631-One_Filtra__B006TF4S3U
Tefal FF1631 One Filtra
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
28,4 x 38,1 x 34,4
Volumen
Füllmenge des Frittierguts
1,2 l
Leistung1.900 Watt
Fettfüllmenge2,1 l
MaterialKunststoff
FrittiertechnikStandard-Fritteuse
10
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Clatronic FR 2881
Fritteuse Clatronic
Clatronic-FR-2881___B0007QNJXW
Clatronic FR 2881
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
27,0 x 23,0 x 28,0 cm
Volumen
Füllmenge des Frittierguts
1,0 kg
Leistung1.600 Watt
Fettfüllmenge2,2 l
MaterialKunststoff
FrittiertechnikStandard-Fritteuse

Nicht nur gut für Pommes – Friteusen im Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Vorsicht, heiß und fettig! Daran denken viele, wenn sie das Wort Friteuse hören. Dass Essen aus der Friteuse nicht immer vor Fett triefen muss, das wissen noch nicht alle. Heißluft-Friteusen schaffen Abhilfe. Aber ob klassisch oder fettarm – beim Kauf einer Friteuse und beim Friteusen Test gibt es einiges zu beachten. Schließlich gibt es zwischen den einzelnen Arten viele Unterschiede, wie unser Friteusen Test zeigt.

    1. Was ist eigentlich eine Friteuse?

    Der Friteuse Vergleichssieger

    Die Friteuse ActiFry YV9601 von Tefal

    Generell ist eine Friteuse (oder Fritteuse) ein Küchengerät, welches zum Ausbacken von Lebensmitteln genutzt wird. Das bekannteste Beispiel für Essen aus der Friteuse sind wohl Pommes frites. Ursprünglich geschah das Ausbacken in Öl oder heißem Fett, aber mittlerweile gibt es Verfahren und Geräte, die eine gesündere Ernährung erlauben und auch für Menschen geeignet sind, die auf ihre Linie achten. Arbeitet die Friteuse allerdings klassisch, also mit Öl oder Fett, bezeichnet man diese Grundlage als Frittüre.

    Fritteuse oder Friteuse? Laut Duden gibt es nur eine richtige Schreibweise: “Fritteuse”. Wikipedia sieht zusätzlich noch die Schreibweise “Friteuse“ vor, also mit nur einem “T”. Das spiegelt die Tatsache wider, dass viele Menschen im Internet nach “Friteuse” statt nach “Fritteuse” suchen. Diesen
    Umstand tragen wir Rechnung und verwenden überwiegend die Schreibweise mit einem “T”.

    Warum sollte ich mir denn eine Friteuse anschaffen, wenn das Essen oft fettig ist? Reicht denn nicht mein Backofen? Diese Fragen mögen sich viele stellen. Aber ein Friteusen Test zeigt: Es gibt gute Gründe für Friteusen. Zum einen sorgen sie für Abwechslung in der Küche und auf dem Esstisch. Zum anderen ist Essen aus der Friteuse in einigen Fällen sogar gesünder als Essen aus dem Backofen. Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass Backofen-Pommes mehr Acrylamide (Schadstoffe) haben, als Pommes aus der Friteuse. Zudem ist Fett ein Geschmacksträger. Zwar ist es hochkalorisch, aber es gibt Speisen, die schmecken frittiert einfach besser. Es geht nicht immer nur um die schlanke Linie.

    2. Kriterien für den Kauf

    Bei den Friteusen, die klassisch mit einer Frittüre arbeiten, gibt es zwei gängige Ausführungen: mit und ohne Kaltzone. Die Ausführung ohne Kaltzone lässt sich als herkömmliche Friteuse bezeichnen. Bei ihr liegt das Heizelement unter dem Frittierbehälter und kommt mit dem Fett nicht in Berührung.

    2.1 Herkömmliche Friteuse

    Der große Vorteil einer herkömmlichen Friteuse liegt darin, dass sie leichter gereinigt werden kann. Dadurch, dass die gebogenen Heizelemente nicht im Öl liegen, müssen sie nicht aufwendig gereinigt werden. Allerdings gibt es einen großen Nachteil. Das Fett ist direkt am Boden besonders heiß. Fällt also Panade vom Essen ab, sammelt sich diese am Boden und wird so stark erhitzt, dass sich Acrylamide bilden können. Diese gelangen in das Frittier-Fett. Das nimmt neben den Schadstoffen auch Geschmack an und muss öfter gewechselt werden.

    2.2 Kaltzonen-Friteuse

    Bei der Kaltzonen-Friteuse befindet sich das Heizelement innerhalb des Frittierfettes. Zwischen Heizelement und Geräteboden liegen einige Zentimeter. Wenn heißes Fett über dem Heizelement aufsteigt, kühlt es sich an der Oberfläche ab und fließt, da es wieder schwerer wird, auf den Geräteboden. Dort befindet sich also eine Zone, in der das Fett kälter ist. Deswegen verbrennen die herabgefallenen Frittier-Reste dort nicht. Somit entstehen keine Schadstoffe und das Frittier-Fett bleibt länger frisch. Dafür ist die Reinigung des Heizelementes aber aufwendiger, wie ein Friteusen Test zeigt.

    MODELL EIGENSCHAFTEN
    Herkömmliche Friteuse
    • leichte Reinigung
    • Frittierreste können schneller verbrennen und sorgen so für Acrylamid
    Kaltzonen-Friteuse
    • Fett bleibt länger frisch
    • Schadstoffe gelangen nicht so schnell in das Fett
    • Reinigung ist aufwendiger

    2.3 Die Temperaturregulierung und Isolierung

    Wichtig im Friteusen Vergleich ist das genaue Einstellen der Temperatur. Auch die Maximal-Temperatur kann wichtig sein. Viele Friteusen kommen beispielsweise auf Temperaturen von mehr als 200 Grad Celsius. Das hat Vor-, aber auch Nachteile. Ein Vorteil einer hohen Temperatur liegt darin, dass das Essen schneller gar ist. Dadurch, dass es nicht so lange im Fett schwimmt, saugt es auch weniger davon auf. Außerdem kommt eine Friteuse mit hoher Maximaltemperatur und entsprechender Watt-Zahl schneller wieder auf Betriebstemperatur, wenn sie mit einer großen Menge Gefriergut befüllt wird. Allerdings entstehen gerade bei hohen Temperaturen die schädlichen Stoffe, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken können. Eine Friteuse mit vergleichsweise kühlen 170 Grad Maximaltemperatur gart die Speisen nicht ganz so schnell, dafür aber schonender. So gerät der Benutzer nicht in Versuchung, immer alles bei höchster Temperatur zu frittieren. Somit können auch sie im Friteusen Test ein gutes Ergebnis erzielen. Sinnvoll ist es aber auf jeden Fall, die Temperatur über einen Thermostat zuverlässig regeln zu können, um die Leistung den eigenen Wünschen anzupassen. Friteusen gibt es auch aus verschiedenen Materialien und sie sind dementsprechend unterschiedlich isoliert. Einige Geräte werden während ihres Einsatzes richtig heiß. Viele Geräte aus unserem Friteusen Test sind aber gut isoliert. Das sollten sie vor allem dann sein, wenn Kinder im Haushalt leben. Schnell haben sie sich an einer nicht isolierten Ausführung verbrannt. Besonders schlimm wird es, wenn sie dann vor lauter Schreck die Friteuse umreißen. Beim Kauf also lieber auf Nummer sicher gehen!

    2.4 Wie lange dauert es noch? – Friteusen mit Sichtfenster und Timer

    Nicht alle Friteusen sind blickdicht. Einige haben ein Sichtfenster. Das kann sehr sinnvoll sein, um einen Blick auf das Essen zu werfen, um zum Beispiel zu überprüfen, ob es schon gar ist. Das spart viel Energie. Was in der Theorie gut klingt, muss nicht immer praktikabel sein. Es gibt Sichtfenster, die kühl bleiben. Allerdings kann ein Sichtfenster auch eine Schwachstelle der Isolierung sein und heiß werden. Das ist gefährlich und vergeudet Energie. Außerdem bringt das schönste Sichtfenster an einer Friteuse nichts, wenn es beschlägt. Nicht alle Geräte haben in einem Friteusen Test ein klares Sichtfenster behalten. Das sollte vor dem Kauf geklärt werden. Er ist nur ein kleines Gimmick im Friteusen Test, kann aber sehr hilfreich sein – der Timer. Die meisten Hobby-Köche habe in ihrer Küche ohnehin eine Eieruhr oder einen Kurzzeitmesser. Ansonsten greifen viele zu ihrem Handy und bemühen dessen Uhr. Wenn aber verschiedene Gerichte auf dem Herd brutzeln, dann kann ein Timer an der Friteuse ein wahrer Segen sein.

    Wer muss alles satt werden? – die richtige Größe
    Es gibt beim Friteusen Vergleich viel zu beachten. Auch die Größe. Es gibt Mini-Friteusen für den Single-Haushalt oder Paare, die nur ab und an eine Beilage frittieren. Aber es gibt auch riesige Geräte für die Großfamilie. Die brauchen länger, um auf Temperatur zu kommen und benötigen mehr Energie. Aber dafür werden auch alle zeitgleich satt. So gibt es dann auch Friteusen mit einem Fassungsvermögen von nur einem Liter, aber auch mit drei Litern Volumen. Neben dem Volumen kann ein anderer Aspekt wichtig sein. Größere Friteusen haben manchmal zwei Gar-Körbe. Diese Doppel-Friteusen erleichtern es, unterschiedliche Dinge mit verschiedenen Garpunkten zuzubereiten.

    2.5 Das Fett muss weg – Reinigung einer Friteuse

    Das Fett einer Friteuse bleibt nicht ewig frisch. Ab und an muss es erneuert und die Friteuse gereinigt werden. Hilfreich ist es in diesem Fall, wenn sich der Deckel komplett abnehmen lässt. Ein herausnehmebarer Einsatz, der womöglich noch spülmaschinentauglich ist, ist ein weiterer Aspekt, der beim Friteusen Vergleich berücksichtigt werden kann. Eine Anti-Haft-Beschichtung erleichtert die Reinigung zusätzlich, da sich das Fett einfacher entfernen lässt. Auch bleiben Essensreste weniger schnell haften. Besonders komfortabel wird die Reinigung bei Friteusen, die über eine Fettablass-Vorrichtung verfügen. Über einen Schlauch wird dann das Fett abgelassen und aufgefangen. Handelt es sich um ein Gerät, dass das Fett beim Ablassen zusätzlich filtert, kann man es unter Umständen erneut benutzen. Frittiertes schmeckt lecker. Aber nach dem Genuss stört der Geruch. Wer will schon, dass seine Küche wie ein Schnellimbiss riecht? Wer den Geruch minimieren möchte, kann zu einem Gerät mit Karbonfilter greifen. Der sollte zwar nach etwa 80 Frittiervorgängen gewechselt werden. Im Kombination mit einer Kaltzonen-Friteuse wird so allerdings die Geruchsentwicklung sehr klein gehalten.

    3. Tipps zum richtigen Umgang mit der Friteuse

    Da steht sie nun – die neue Friteuse. Doch was gilt es bei der Zubereitung zu beachten? Und was kommt danach? Wie reinige ich sie? Und wann? Diese Fragen sollen im Folgenden beantwortet werden. Ohne Fett oder Öl läuft in einer Friteuse nichts. Deswegen gibt es spezielles Frittier-Fett in großen Blöcken. Das wird, wenn es erkaltet, hart und erleichtert so den Transport der Friteuse. Wer Abwechslung möchte, kann auch zu sogenannten Frittier-Ölen greifen, die für den Einsatz in einer Friteuse bestimmt sind. Wer experimentieren möchte, sollte vorsichtig sein. Nicht alle Öle lassen sich gleich gut und hoch erhitzen. Sicherheitshalber sollte zu Fetten und Ölen gegriffen werden, die einen Rauchpunkt über 200 Grad haben. Viele normale Speiseöle scheiden deswegen genauso aus wie Butter oder Margarine.

    3.1 Wie oft muss das Fett gewechselt werden?

    Im Gegensatz zu einer Pfanne, kann ein Koch das Fett in seiner Friteuse häufiger nutzen. Allerdings muss es irgendwann gewechselt werden. Nach wie vielen Frittier-Vorgängen das der Fall sein muss, lässt sich pauschal schlecht sagen. Zu beachten ist, dass einige Lebensmittel stärker Geschmack ans Fett abgeben als andere. Wer Backfisch zubereitet hat, sollte also lieber das Fett wechseln, bevor süße Krapfen in die Friteuse wandern. Ein regelmäßiges Durchsieben des Fettes kann einen Wechsel übrigens verzögern. Doch wenn es seine Beschaffenheit ändert oder anfängt, einen Eigengeruch anzunehmen, muss das Fett gewechselt werden.

    Übrigens: Altes Fett wird nicht dadurch besser, dass frisches Fett hinzugefügt wird. Man muss das Fett komplett erneuern.

    Nach dem Fettwechsel muss die alte Frittüre irgendwohin. Die Entsorgung fällt leichter, wenn es sich um festes Frittier-Fett handelt. Bei Öl empfiehlt es sich, die Flasche zu verwahren und das erkaltete und alte Öl wieder einzufüllen. So kann es leicht zum nächsten Wertstoffhof gebracht werden. Kleine Mengen lassen sich auch im Hausmüll entsorgen. Flüssiges Öl sollte aber unbedingt in einem Glas oder einem anderen dichten Gefäß entsorgt werden. Mit etwas Glück findet sich auch in der Imbissbude um die Ecke ein Abnehmer, der die Entsorgung übernimmt. Vielleicht kostet das etwas Geld, aber es erspart den Weg zum Wertstoffhof.
    Im Abfluss oder Klo hat das alte Fett und Öl auf keinen Fall etwas zu suchen! Das Fett kann zu Ablagerungen führen oder Ratten anlocken. Laut Angaben der Verbraucherzentrale Sachsen sorgt diese Art der Fett-Entsorgung auch für mehr Schadstoffe im Abwasser, wodurch die Abwasserreinigung erschwert wird.

    3.2 Wie ungesund ist eigentlich Fett?

    Fett hat einen schlechten Ruf. Nicht zu Unrecht. Wer sein Essen frittiert, sollte sich dessen bewusst sein. Dieser Aspekt ist auch für einen Friteusen Test wichtig. Ein großer Nachteil ist, dass Fett eine hohe Energiedichte hat. Fett hat also mehr Kalorien als die gleiche Menge Eiweiß oder Kohlenhydrate. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung reichen 60 bis 80 Gramm Fett täglich aus. Das ist natürlich nur ein Richtwert, denn jeder Mensch ist anders gebaut. Dennoch sollte der durchschnittliche Bürger nicht viel mehr Fett zu sich nehmen. Allerdings wäre es falsch, Fett zu verteufeln und gänzlich zu meiden. Fett spielt für den menschlichen Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Gerade mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind wichtig für den Körper. Fett enthält essenzielle Fettsäuren und fördert die Verwertung von Vitaminen. Wie Forscher der Technischen Universität München herausgefunden haben, ist Fett zudem ein guter Sattmacher. Das trifft vor allem auf Olivenöl zu. Wie so oft gilt und wie Paracelsus schon wusste: Allein die Dosis macht das Gift.

    3.3 Gefahren beim Umgang mit der Friteuse

    Heißes Fett birgt generell eine Verletzungsgefahr. Wasser hat in der Nähe der Friteuse deswegen nichts zu suchen, da es schnell zu gefährlichen Spritzern führen kann. Auch Kinder oder Haustiere sollten die Nähe von Friteusen meiden. Das klingt alles soweit ganz logisch. Vorsicht ist aber auch beim Einsatz einer Friteuse unter der Dunstabzugshaube angesagt.
    Wie unter anderem die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen berichtet, sollten Friteusen niemals unter einer angeschalteten Dunstabzugshaube betrieben werden. Die Dunstabzugshaube verwirbelt das verdunstete Fett mit der Luft und leicht brennbare Mischungen können entstehen. Wenn allen Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz das Fett anfangen sollte zu brennen, dann darf man auf keinen Fall versuchen, es mit Wasser zu löschen. Der richtige Weg ist es, die Flammen durch einen Deckel oder ein robustes feuchtes Tuch zu ersticken. Es gibt auch spezielle Löschdecken. Diese lassen sich platzsparend in der Küche lagern, sollten aber schnell erreichbar sein.

    4. Ein besonderes Rezept

    Pommes, Backfisch oder Hähnchen-Nuggets – jeder weiß, dass dieses Essen in der Friteuse besonders knusprig wird. Aber sie können mehr. Warum nicht mal Eis frittieren? Dafür braucht man eine Packung Eis nach Wahl (zum Beispiel Vanille- oder Schokoladen-Eis), zwei Eier, sowie eine Tüte gemahlene Nüsse und 100 Gramm Cornflakes. Und so geht’s: Zuerst müssen die Eier verquirlt werden. Anschließend Cornflakes etwas kleiner drücken und mit den Nüssen mischen. Dann aus dem Eis Kugeln formen, durch das Ei rollen und anschließend in der Cornflakes-Nuss-Mischung wälzen. Die Prozedur sollte wiederholt werden, bis die Panade etwa einen Zentimeter dick ist. Die fertigen Kugeln am besten locker in Alufolie einschlagen und für ein bis zwei Stunden wieder in das Gefrierfach legen. Sind die Kugeln wieder gut durchgefroren, können sie frittiert werden. Achtung, das Fett muss richtig Heiß sein! Nach zwei bis drei Minuten ist das Eis fertig und sollte schnell angerichtet werden. Dazu passt Puderzucker zum Bestäuben, frisches Obst oder eine Vanille- oder Schokosauce.

    5. Mit viel und wenig Fett – von Heißluft-Friteusen und rotierenden Körben

    Friteusen haben einige Nachteile. Siedendes Fett ist eine Gefahrenquelle und Pommes, Backfisch und Konsorten sind die reinsten Fettfallen. Mit diesen Nachteilen muss auch ein Friteusen Vergleichssieger leben. Wer auf seine Linie achten möchte und es ungefährlich mag kann zur Heißluft-Friteuse greifen. Bei diesen entfällt auch die aufwendige Fett-Entsorgung. Heißluft-Friteusen haben einige Vorteile gegenüber ihren fettigen Verwandten. Allerdings handelt es sich bei ihnen streng genommen nicht um Friteusen. Diese zeichnen sich schließlich dadurch aus, dass in einer Frittüre Speisen zubereitet – also in Fett ausgebacken – werden. Heißluft-Friteusen verfolgen einen anderen Ansatz. Heißluft-Friteusen kommen mit wenig Öl aus. Normalerweise reichen wenige Teelöffel für die Zubereitung von Speisen aus. Dieses wird erhitzt und reichert die Luft in der Friteuse an. Da sie mit Umluft arbeitet, zirkuliert das Luft-Fett-Gemisch um das Essen und gart es auf diese Weise. Fettarm und sicherer – es scheint, die Heißluft-Friteuse ist die optimale Alternative zur herkömmlichen Friteuse. Allerdings lässt sich nicht jedes Essen ähnlich gut in ihr zubereiten. Deswegen wird sie im Vergleich nicht automatisch der Friteusen Vergleichssieger. Durch ihr Umluftprinzip lassen sie sich eher mit einem kleinen Backofen vergleichen, benötigen aber erheblich weniger Energie. Durch den Einsatz von Fett in der Umluft geraten Speisen außerdem knuspriger als im Backofen. Der Friteusen Vergleich zeigt zwar, dass sie sich nicht für ein wirkliches Ausbacken eignen, aber Pommes werden beispielsweise knuspriger als im Backofen. Optimal sind diese Geräte zudem für die Zubereitung von Geflügel geeignet. Der Friteusen Test hat gezeigt, dass das Fleisch saftig bleibt. Hobbyköche können auf eine Pfanne mit viel Fett verzichten. Dabei ist es egal, ob das Fleisch pur oder paniert auf den Teller kommen soll. Backfisch, Krapfen oder ähnliches lassen sich nicht in Heißluft-Friteusen zubereiten. Dafür fehlt einfach die große Menge an Fett. Dieser Verzicht hat aber einen weiteren großen Vorteil. Sobald das Gerät ausgekühlt ist, was im Vergleich zu einer gängigen Friteuse sehr schnell geschieht, lässt sie sich leicht reinigen. Normalerweise lassen sich alle schmutzigen Bauteile schnell entnehmen und sind spülmaschinenfest.

    VORTEILE

    • fettarme Zubereitung
    • niedriger Stromverbrauch
    • schnelle Zubereitung des Essens
    • einfach zu reinigen
    • sicherer

    NACHTEILE

    • Heißluft-Friteusen frittieren nicht richtig
    • sind deswegen nicht für alle Speisen gleichermaßen geeignet

    Eine weiterer Geräte-Typ darf im Friteusen Test nicht fehlen. Es handelt sich um Friteusen mit rotierenden Körben. Sie benötigen weniger Fett. Das Essen wird in ihnen immer wieder durch das Fett gedreht. Das Essen nimmt dadurch zwar Fett an, aber es ist weniger als in einer klassischen Friteuse. Das ist der große Vorteil der sogenannten Roto-Friteuse. Aber sie weist im großen und ganzen die gleichen Nachteile einer normalen Friteuse auf. Sie lässt sich vergleichsweise schlecht reinigen, kann zu unangenehmen Gerüchen führen und birgt die gleichen Gefahren wie andere Friteusen. Sie arbeitet eben nach wie vor mit siedendem Fett.

    6. Fritteusen sorgen für Abwechslung

    Der Fritteusen Vergleich hat gezeigt, dass Fritteusen nicht zur Standard-Ausstattung einer Küche gehören müssen. Allerdings sorgen sie für Abwechslung auf dem Teller. Viele Gerichte lassen sich mit einer Fritteuse einfacher, schneller oder sogar gesünder zubereiten als im Backofen oder einer Pfanne. Essen aus einer normalen Fritteuse ist zwar relativ fettig, aber kann einen Salat sinnvoll ergänzen. Wichtig ist es, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, dann darf auch mal geschlemmt werden. Fritteusen Tests haben zudem ergeben, dass Heißluft-Fritteusen eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative zu Fritteusen sein können. Sie kommen mit sehr wenig Fett aus und erlauben eine schonende Zubereitung. Allerdings frittieren sie nicht richtig. Auf jeden Fall sind Fritteusen vielseitig einsetzbar und in vielen Fällen besser als ihr Ruf.

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