Katzenfutter Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Catz Finefood Pouches
Catz Finefood Pouches
Catz-Finefood-Pouches___B0090JSX8I
Catz Finefood Pouches
Zusammensetzung
Verträglichkeit
Geschmack
Merkmale:
AlterAlle
TypFleisch
Proteingehalt11,1 %
Fettgehalt6,2 %
Rohfaser
Anteil unverdaulicher Bestandteile nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen
0,4 %
Konservierungsstoffe
PREISTIPP
2
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Animonda Carny
Animonda Carny
Animonda-Carny___B00352M8UU
Animonda Carny
Zusammensetzung
Verträglichkeit
Geschmack
Merkmale:
AlterAb 1 Jahr
TypFleisch
Proteingehalt11,5 %
Fettgehalt5,5 %
Rohfaser
Anteil unverdaulicher Bestandteile nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen
0,5 %
Konservierungsstoffe
3
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Felix Fleischauswahl
Felix Fleischauswahl
Felix-Fleischauswahl___B016HO45QC
Felix Fleischauswahl
Zusammensetzung
Verträglichkeit
Geschmack
Merkmale:
AlterAb 1 Jahr
TypFleisch
Proteingehalt13 %
Fettgehalt3 %
Rohfaser
Anteil unverdaulicher Bestandteile nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen
0,5 %
Konservierungsstoffe
4
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Gourmet Perle
Gourmet Perle
Gourmet-Perle___B00C5HTKHK
Gourmet Perle
Zusammensetzung
Verträglichkeit
Geschmack
Merkmale:
AlterAb 1 Jahr
TypFleisch
Proteingehalt14 %
Fettgehalt2,5 %
Rohfaser
Anteil unverdaulicher Bestandteile nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen
0,5 %
Konservierungsstoffe
5
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Lucky-Kitty Premium
Lucky-Kitty Premium
Lucky-Kitty-Premium___B00GR4K6KW
Lucky-Kitty Premium
Zusammensetzung
Verträglichkeit
Geschmack
Merkmale:
AlterAlle
TypPute
Proteingehalt17,8 %
Fettgehalt5,7 %
Rohfaser
Anteil unverdaulicher Bestandteile nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen
1,4 %
Konservierungsstoffe
EMPFEHLUNG
1
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Kitekat Rind und Gemüse
Kitekat Rind und Gemüse
Kitekat-Rind-und-Gemuese___B008YRI4NQ
Kitekat Rind und Gemüse
Zusammensetzung
Verträglichkeit
Geschmack
Merkmale:
AlterAb 1 Jahr
TypRind
Proteingehalt28 %
Fettgehalt10 %
Rohfaser
Anteil unverdaulicher Bestandteile nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen
2,1 %
Konservierungsstoffe
PREISTIPP
2
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Felix Meaty Sensations
Felix Meaty Sensations
Felix-Meaty-Sensations___B00DL27N86
Felix Meaty Sensations
Zusammensetzung
Verträglichkeit
Geschmack
Merkmale:
AlterAlle
TypGeflügel
Proteingehalt3 %
Fettgehalt10 %
Rohfaser
Anteil unverdaulicher Bestandteile nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen
2 %
Konservierungsstoffe
3
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Royal Canin Fit
Royal Canin Fit
Royal-Canin-Fit___B000VJXWG4
Royal Canin Fit
Zusammensetzung
Verträglichkeit
Geschmack
Merkmale:
AlterAb 1 Jahr
TypGeflügel
Proteingehalt32 %
Fettgehalt15 %
Rohfaser
Anteil unverdaulicher Bestandteile nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen
4,4 %
Konservierungsstoffe
4
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Josera SensiCat
Josera SensiCat
Josera-SensiCat___B00435DYQA
Josera SensiCat
Zusammensetzung
Verträglichkeit
Geschmack
Merkmale:
AlterAb 1 Jahr
TypEnte
Proteingehalt33 %
Fettgehalt18 %
Rohfaser
Anteil unverdaulicher Bestandteile nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen
2 %
Konservierungsstoffe
5
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One Sensitive
One Sensitive
One-Sensitive___B005J36C00
One Sensitive
Zusammensetzung
Verträglichkeit
Geschmack
Merkmale:
AlterAlle
TypTruthahn
Proteingehalt36 %
Fettgehalt16 %
Rohfaser
Anteil unverdaulicher Bestandteile nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen
1,5 %
Konservierungsstoffe
6
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Royal Canin Fit
Royal Canin Fit
Royal-Canin-Fit___
Royal Canin Fit
Zusammensetzung
Verträglichkeit
Geschmack
Merkmale:
AlterAb 1 Jahr
TypGeflügel
Proteingehalt32 %
Fettgehalt15 %
Rohfaser
Anteil unverdaulicher Bestandteile nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen
4,4 %
Konservierungsstoffe

Eine Katze frisst den ganzen Tag – Der große Katzenfutter Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    “Damit es ihr gut geht, will sie fressen. Ich stelle ihr was hin: Sie isst es auf!”. Mit diesen klugen Worten beschrieb der Kabarettist Helge Schneider in seinem 1993 erschienenen Lied “Katzenklo” treffend die Beziehung der meisten Katzenhalter zu ihren pelzigen Lieblingen. Katzen könnten den ganzen Tag fressen, sind im Gegensatz zu den meisten Hunden allerdings häufig regelrechte Futterspezialisten. Als würden die wählerischen Samtpfoten das Leben vieler Katzenfreunde nicht schon schwer genug machen, ist dazu auch nicht jedes Futter das Beste für die Katze. Ein gesundes Katzenfutter auszusuchen ist auch nicht allzu einfach: Die große Auswahl in Supermärkten, Drogerien, Futtermärkten und auch bei Onlinehändlern kann insbesondere frischgebackene Katzenhalter überfordern. Selbstverständlich verspricht jedes Futter eine optimale Versorgung mit Nährstoffen und großartigen Geschmack. Allerdings kann nicht jeder Hersteller diese Versprechen auch einhalten. Deshalb ist es nötig, sich vor dem Kauf im Katzenfutter Vergleich zu informieren, welches Futter der Katzenfutter Vergleichssieger für die eigene Katze ist. Schließlich ist die Katze das beliebteste Haustier der Deutschen, weshalb wir für sie nur das Beste wollen.

    1. Welche Arten von Katzenfutter gibt es?

    Nicht nur unsere Kost soll abwechslungsreich sein: Auch Samtpfötchen wollen Vielfalt auf ihrem Ernährungsplan. Deshalb bieten Hersteller sowohl Nass- als auch Trockenfutter an. Bei beiden handelt es sich um sogenannte “Alleinfuttermittel”. Dieser Begriff bezeichnet Haustierfutter, welches nicht durch spezielle Mittel ergänzt werden muss, da es alle notwendigen Nährstoffe enthält. Der offensichtliche Unterschied zwischen Nass- und Trockenfutter ist der Wassergehalt. Nassfutter besteht bis zu 84 Prozent aus Wasser und deckt pro Portion bis zu 80 Prozent des Flüssigkeitsbedarfs einer Katze ab. Trockenfutter hingegen bietet nur bis zu 12 Prozent Wassergehalt. Allerdings hat es ebenfalls sehr gute Argumente. Optimalerweise sollte aber eine Mischkost aus trockenem und feuchtem Futter serviert werden, da beide Arten ihre Vor- und Nachteile haben. Diese werden im Folgenden erläutert.

    1.1 Nassfutter

    Nassfutter ist bei Hunden und Katzen deutlich beliebter. Kein Wunder: Die feuchte Kost ist geschmacksintensiver und bietet in der Regel einen höheren Anteil an Fleisch. Aber insbesondere für Katzen zeigt sich das feuchte Futter im Katzenfutter Test als optimal: Diese trinken in der Regel nur sehr ungern, weshalb es insbesondere bei warmen Temperaturen wichtig ist, ihren Flüssigkeitshaushalt konstant zu halten. Da kann nasses Katzenfutter helfen: In ihm befindet sich eine ordentliche Portion Wasser, welches den Tagesbedarf der Katze fast vollständig deckt. Aber auch für übergewichtige Katzen ist das Futter aufgrund des hohen Wasseranteils hilfreich. Trockenfutter hat im Katzenfutter Test eine höhere Kaloriendichte, da es nur sehr wenig Wasser enthält. Wer seine Katze also mit Nassfutter füttert, hat die Kalorienzufuhr besser im Blick. Nassfutter kann eine Erleichterung sein, wenn die Katze Zahnprobleme hat. Da kann es mitunter schwierig werden, Trockenfutter zu zerkauen. Nicht ganz so vorteilhaft ist, dass Nassfutter vor allem bei heißen Temperaturen sehr schnell verdirbt. Zwar ist die Gefahr, dass Katzen das verdorbene Futter fressen und sich vergiften vergleichsweise gering; vermutlich kann sich aber jeder vorstellen, dass Sorten wie “Weißfisch” oder “Krabbe” verdorben unangenehm riechen.

    VORTEILE

    • wird von Katzen im Katzenfutter Test häufig besser angenommen, da es geschmacksintensiver ist
    • geringere Kaloriendichte
    • hoher Wassergehalt ist praktisch, da Katzen häufig trinkfaul sind
    • hoher Fleischgehalt
    • erleichtert Katzen mit Zahnproblemen das Fressen

    NACHTEILE

    • verdirbt leicht
    • muss nach Anbruch im Kühlschrank gelagert werden

    1.2 Trockenfutter

    Im Gegensatz zum Nassfutter bietet Trockenfutter im Katzenfutter Test insbesondere für den Menschen eine ganze Reihe an Erleichterungen. Da es häufig in größeren Packungen besorgt wird, muss es auch seltener eingekauft werden. Diese lassen sich gut verstauen, da sie auch geöffnet keinen Platz im Kühlschrank brauchen. Trockenes Futter kann bei Bedarf auch einfach umgefüllt werden. Sollte mal etwas daneben gehen, lässt sich das Futter einfach wegsaugen. Zusätzlich kann es auch etwas länger stehen bleiben und ist zum Beispiel ideal, wenn die Katze gefüttert werden soll und man selbst nicht anwesend ist. So praktisch die trockene Kost für den Menschen auch sein mag: Katzen schmeckt sie meist nicht so gut. Das trockene Futter birgt häufig einen hohen Getreideanteil, der für die Fellnasen nunmal nicht so verlockend ist wie Fleisch. Dabei kann Trockenfutter die natürlichen Fressgewohnheiten der Katze unterstützen. Da es länger stehen gelassen werden kann, ist es der Katze möglich, über den Tag verteilt kleinere Bissen zu nehmen. Wildkatzen in der freien Wildbahn ernähren sich auch hauptsächlich von leichterer Kost, die über den Tag verteilt ist. Katzenbesitzer jedoch füttern in der Regel morgens und abends eine ganze Portion. Diese Gewohnheit passt allerdings besser zum Fressverhalten eines Hundes. Ein weiterer Vorteil des trockenen Futters ist, dass die Zähne der Katze gereinigt werden. Premium-Hersteller im Katzenfutter Test widmen ganze Forschungszweige der Optimierung von Katzenfutter auf das Gebiss der Stubentiger; erwartet werden kann das im Normalfall allerdings nicht. Die meisten Hersteller stimmen die Optik der Futterstücke eher auf die Vorlieben der Halter ab, weshalb man im Katzenfutter oft kleine Herzchen oder kleine Fische findet. Wie bereits erwähnt, birgt trockenes Futter aber auch deutlich mehr Kalorien. Wenn Karlo jedoch schlichtweg zu dick ist, sollte die Fütterung mit Trockenfutter reduziert werden. Trockenfutter verfügt nicht nur über eine höhere Kaloriendichte, sondern lässt sich auch schlechter portionieren. Schließlich wiegen nur die wenigsten Katzenbesitzer das Futter ab, bevor sie es ihrem Liebling servieren. Mit dem Augenmaß als Portionierhilfe ist es schnell möglich, die Katze dick zu machen.

    VORTEILE

    • bessere Lagerung
    • einfachere Reinigung
    • verdirbt weniger schnell
    • hohe Kaloriendichte, gut für sehr aktive oder große Katzen
    • pflegt das Gebiss der Katzen
    • kann das natürliche Fressverhalten von Katzen unterstützen

    NACHTEILE

    • schmeckt Katzen nicht so gut wie Nassfutter
    • kann Übergewicht fördern, da schlechter portionierbar
    • enthält zumeist Getreide, welches dick macht und Gesundheitsrisiken mit sich führt

    Insidertipp: Wer im Sommer nicht riskieren möchte, dass Nassfutter verdirbt, aber trotzdem um den Feuchtigkeitshaushalt seiner Katze bemüht ist, kann Trockenfutter in Wasser aufquellen lassen. Dieses wird häufig gerne angenommen und versorgt die Fellnase mit einer Extraportion Wasser.

    2. Was sollte im Futter enthalten sein?

    Es gibt Hundehalter, die eine seltsame Befriedigung daraus ziehen, bei jeder Gelegenheit zu erwähnen, dass Hunde reine Fleischfresser seien. Dabei ist diese Behauptung unwahr: Dadurch, dass nach der Jagd auch die Innereien wie Pansen und Blättermagen, in denen Pflanzenreste existieren, mitgefressen werden, hat sich die Verdauung des Hundes auch auf pflanzliche Kost umgestellt. Anders hingegen ist es bei Katzen. Diese sind nämlich reine Fleischfresser und können Kohlenhydrate auch nicht verwerten. Aus diesem Grund sind diese auf ihrem Ernährungsplan auch nicht notwendig; anders als Ballaststoffe. Bei Hauskatzen können diese beispielsweise durch Gemüse ersetzt werden, in der freien Wildbahn allerdings werden sie unter anderem durch das mitgefressene Fell von Mäusen gegeben. Eine reine Fütterung mit Fleisch und einem Teil an Gemüse garantiert jedoch nicht die Versorgung mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen. Insbesondere essentielle Stoffe, also solche, die Katzen nicht selbst produzieren können, müssen in der Nahrung enthalten sein. Dazu zählen unter anderem Taurin, Arachidonsäure und Vitamin A. Allerdings ließ sich im Katzenfutter Test etwas positives beobachten – Nicht nur der Katzenfutter Vergleichssieger, sondern fast alle Sorten im Katzenfutter Vergleich können den Nährstoffhaushalt der Katze optimal decken. Nur die Sorten, die über den richtigen Anteil aller wichtigen Nährstoffe verfügen, können Katzenfutter Vergleichssieger werden.

    2.1 Arachidonsäure

    Für die Fortpflanzung der Katze spielt Arachidonsäure eine große Rolle. Diese mehrfach ungesättigte Fettsäure sorgt nämlich für die Produktion von Gewebshormonen. Deshalb äußert sich ein Mangel der Fettsäure in erster Linie durch eine gestörte Fortpflanzung. Allerdings sind auch Störungen der Blutgerinnung, eine Anfälligkeit für Infekte, Nieren-Dysfunktionen und entzündliche Hautveränderungen eine Folge. Möglich sind auch Krankheiten wie Arthritis und Rheuma. Jedoch ist Arachidonsäure in der pflanzlichen Welt überhaupt nicht zu finden. Stattdessen ist sie in tierischen Produkten wie Fleisch, Schweineschmalz, Butter, Eigelb und Innereien enthalten.

    2.2 Taurin

    Taurin ist einer der wichtigsten Nährstoffe neben Protein, der nach dem Katzenfutter Test auf dem Speiseplan der Katze stehen muss. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Aminosulfonsäure, die ausschließlich in tierischem Gewebe vorkommt. Diese ist verantwortlich dafür, dass das Nerven- und das Reizleitungssystem intakt bleiben. Eine Folge einer Taurin-Insuffiizienz wäre die Blindheit der Katze, da es zu einer Netzhautdegeneration kommen kann. Auch Herzstörungen sowie Hirnschäden können vorkommen. Katzen sind allerdings eine der wenigen Tierarten, die Taurin nicht selbst herstellen können. Zusätzlich dazu wird der Großteil davon auch noch ausgeschieden. Deshalb muss es regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden.

    Insidertipp: Eine Extraportion natürliches Taurin kann in Grünlippmuscheln (Muschelart aus Familie der Miesmuscheln) gefunden werden. Dies ist insbesondere interessant für Personen, die das Katzenfutter selbst herstellen. Grünlippmuschel-Extrakt findet man häufig in Fachgeschäften für Tiere.

    2.3 Vitamin A

    Auch das Vorkommen von Vitamin A im Katzenfutter ist wichtig für eine gesunde Ernährung der Katze. Vitamin A ist insbesondere für eine gesunde Haut einschließlich Fell bedeutend, aber auch die Sehkraft profitiert von dem Vitamin. Dabei kommt auch dieser Nährstoff in der Natur lediglich in Produkten tierischen Ursprungs vor. Eine Vorstufe, die Beta Carotin genannt wird, findet sich allerdings zum Beispiel in gelbem und orangenem Gemüse. Einige Sorten im Katzenfutter Test enthalten beispielsweise Karotten.

    3. Kaufkriterien

    Wer nur das Beste für seinen Liebling will, muss sich vor dem Kauf des Futters einige Gedanken machen. Im Katzenfutter Vergleich jedoch können diese etwas strukturiert werden. Hier können die wichtigsten Kaufkriterien für das Fellnasen-Futter nachgelesen werden.

    3.1 Fleischanteil

    Katzen sind reine Fleischfresser. Kohlenhydrate können sie nicht besonders gut verwerten. Deshalb ist es wichtig, dass der Fleischanteil im Futter besonders hoch ist; nicht zuletzt, weil die für Katzen essentiellen Nährstoffe nur im Fleisch aufzufinden sind. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, dass es sich auch wirklich um Fleisch handelt und weniger um tierische Nebenerzeugnisse. Darunter können nämlich Abfallprodukte wie Hufe und Fleischmehl fallen. Ein hoher Fleischanteil im Futter garantiert allerdings nicht automatisch einen ausgewogenen Nährstoffgehalt, zu einem gleichen Ergebnis kommt auch die Stiftung Warentest.

    3.2 Altersempfehlung

    Erwachsenenkost ist für Babys nur selten empfohlen. Das gilt auch für Kätzchen. Kitten sollten idealerweise bis zur achten Lebenswoche von ihrer Mutter gesäugt werden. Allerdings gibt es auch die Fälle, in denen der Mensch diese Aufgabe übernehmen muss und das Katzenbaby mit der Flasche aufziehen muss.  Hierbei sollte man auf spezielle Katzenaufzuchtmilch zurückgreifen. Nach etwa zwei bis drei Monaten können die jungen Katzen auch langsam an Futter für adulte Katzen herangeführt werden. Am besten geschieht dies, indem man Nassfutter mit Milch zu einem Brei vermengt. Ab einem Jahr gilt die Katze für gewöhnlich als ausgewachsen. Falls keine Lebensmittelallergien oder ähnliches vorliegen, kann gewöhnliches Katzenfutter gefüttert werden. Die nächste Stufe in einem Katzenleben stellt das Seniorfutter dar. Hauskatzen werden durchschnittlich 15 Jahre alt. Ab einem bestimmten Alter benötigen sie eine geringere Kaloriendichte, dafür aber mehr Mineralstoffe. Empfehlenswert ist dieses ungefähr ab dem achten Lebensjahr.

    3.3 Tierversuche

    Kaum jemand kann sich vorstellen, dass selbst Katzenfutter an Tieren getestet werden. Dabei machen sogar einige namhafte Hersteller im Katzenfutter Test Tierversuche. Die Stubentiger verbringen ihr ganzes Leben in einem Labor, in dem sie kein Sonnenlicht und keine Liebe bekommen. Auch Artgenossen sehen sie nicht. Deshalb ist es nicht nur wichtig, sich um seinen eigenen Liebling zu sorgen. Die Produktionsangaben auf dem Katzenfutter sind ebenfalls wichtig. Falls die Verpackung nichts über den Ablauf der Produktion verrät, ist es möglich, den Hersteller anzuschreiben. So kann man sichergehen, dass man nicht nur der eigenen Katze ein schönes Leben ermöglicht.

    3.4 Getreide

    Getreide ist, was die Fütterung von Haustieren angeht, generell umstritten. Während Hunde allerdings Kohlenhydrate eigentlich ganz gut verwerten können, sind und bleiben Katzen reine Fleischfresser. Deshalb ist es schwierig, ein geeignetes Nassfutter auszusuchen, weil die meisten Sorten bis zu 30 Prozent Getreide enthalten. Für die Verdauung einer Katze ist dies allerdings viel zu viel. Dass Getreide die Fellnasen dick machen könne, ist das beliebteste Argument. Schlimmer jedoch sind gesundheitlichen Schäden, die eine regelmäßige Fütterung mit Getreide mit sich bringt. Eine häufige Fütterung mit Getreide kann Allergien auslösen und zu Verdauungsproblemen führen.

    3.5 Zuckerzusatz

    Was für den Menschen ungesund ist, bekommt auch der Katze nicht. Insbesondere, weil die Katze Zucker überhaupt nicht schmecken kann. Stattdessen riskiert der Katzenfreund eine große Palette an unangenehmen Gesundheitsrisiken bei seinem Liebling. So kann Zucker im Futter langzeitlich Karies verursachen. Auch kann Zucker dazu führen, dass die Katze übergewichtig wird. Und übergewichtige Katzen haben ein erhöhtes Diabetes-Risiko.

    Insidertipp: Häufig muss man nach guten Produkten im höheren Preissektor suchen. Anders bei Katzenfutter – die meisten Hausmarken von Drogerien und Discountern bieten Futter an, das keinen Zucker enthält und auch ansonsten ernährungsphysiologisch zu empfehlen ist.

    4. Was darf meine Katze essen, was nicht?

    Abgesehen von Katzenfutter gibt es noch diverse Sachen, die Katzen ungeheuer interessieren. Im Normalfall sind diese auch nicht schädlich für sie, da die Stubentiger sich von Natur aus eher zu für sie “gesünderen” Dingen hingezogen fühlen. Allerdings gibt es auch vereinzelte Gourmets, die Nahrungsmittel bevorzugen, die ganz und gar nicht gut für sie sind. Einige Lebensmittel, die wir auch genießen, können zum Aufpeppen von Katzenfutter genutzt werden. Allen voran Obst. Selbstverständlich sollte dies in kleinen Mengen geschehen. Zusätzlich allerdings gilt es darauf zu achten, dass manche Obstsorten für Katzen regelrecht giftig sind. Diese und andere schädliche Lebensmittel folgen nun im Katzenfutter Vergleich.

    • Zimmerpflanzen: Viele Zimmerpflanzen, die häufig in Wohnzimmern stehen, sind hochgradig giftig für Katzen. Beispielsweise zieren viele gern ihre Wohnräume mit Farnen, welche für Stubentiger allerdings gefährlich werden können. Auch Schnittblumen stellen ein Risiko dar: Nicht nur die Blumen selbst können hierbei gefährlich sein, auch werden sie dazu oft mit schädlichen Lacken bearbeitet.
    • Avocado: Die Avocado gilt gemeinhin als sehr gesund und wird oft auf dem Speiseplan empfohlen. Allerdings sollte dies ausschließlich für Menschen gelten. Die exotische Frucht enthält nämlich Persin. Dabei handelt es sich um eine toxische Substanz, die bei Tieren zu Herzmuskelschädigungen führen kann. Diese enden in der Regel tödlich, weil noch keine geeignete Behandlung bekannt ist.
    • Alle Zwiebelgewächse: Ob Zwiebeln, Knoblauch oder Lauch – Zwiebelgewächse gehören keineswegs ins Tierfutter. Zwar wird Knoblauch oft als Vorbeugemittel gegen Parasiten gelobt; die Risiken, die er für das Tier mit sich bringt, sind den schützenden Effekt jedoch nicht wert. So können Zwiebelgewächse die sogenannte Heinz-Körper-Anämie auslösen, die für Verklumpungen des Blutes verantwortlich ist. Dasselbe gilt übrigens für Zimmerpflanzen, die aus Blumenzwiebeln wachsen.
    • Trauben und Rosinen: Auch Trauben und Rosinen zählen zu den Lebensmitteln, die für die Menschen zwar gesund sind, für Tiere leider weniger. Sie können schon in kleinen Mengen zu Nierenversagen führen.
    • Schokolade: Schokolade ist der Klassiker in der Liste. Je höher der Gehalt an Kakao, desto höher der Gehalt an Theobromin, der für Hunde und Katzen tödlich enden kann. Falls festgestellt werden sollte, dass sich das Tier heimlich Schokolade erlaubt hat, gilt es, zunächst zu prüfen, wie viel es war. Anschließend sollte der Tierarzt konsultiert werden, da selbst kleine Mengen schon gefährlich werden können. Eine ganze Tafel Schokolade bedeutet für die Katze im Normalfall den sicheren Tod.
    • Kuhmilch: Zwar nicht tödlich, aber für die Katze dennoch unangenehm, ist Kuhmilch. Katzen verfügen nämlich über keine körpereigene Laktase, was sie zu geborenen Laktoseallergikern macht. Ein Stückchen Käse ab und an freut den Tiger, aber sollte nicht allzu oft verfüttert werden und schon gar nicht in größeren Mengen. Dies kann nämlich zu Verdauungsproblemen führen.
    • Thunfisch: Häufig glaubt man, der Katze etwas gutes zu tun, dabei birgt es ein Gesundheitsrisiko. Ebenso verhält es sich mit Thunfisch. Die meisten Katzen lieben Thunfisch vermutlich mehr als ihre Halter. Sobald sie nur von weitem eine Dose wahrnehmen, die im Begriff ist, sich zu öffnen, gibt es kein Halten mehr. Dabei dürfen Katzen vom Dosenfisch nicht einmal so viel essen, wie sie vermutlich gerne würden. Thunfisch ist in der Regel nämlich stark quecksilberbelastet. Große Mengen können für die Katze giftig sein. Hin und wieder ist ein Stückchen Thunfisch allerdings in Ordnung.
    • Aktive Bäckerhefe: Hierbei sollte zunächst zwischen Hefeflocken und Bäckerhefe unterschieden werden. Hefeflocken werden von Katzen gern angenommen, sind unbedenklich und können das Futter aufpeppen. Aktive Bäckerhefe, wie sie uns häufig beim Backen in Würfelform begegnet, kann allerdings zu Blähungen führen und den Verdauungstrakt beschädigen.

    Hundefutter für Katzen – Ja oder Nein? Prinzipiell kann man erst einmal Entwarnung geben: Wenn Hund und Katze manchmal gegenseitig aus ihren Näpfen naschen, ist das unbedenklich. Nur sollte auf keinen Fall der Gedanke aufkommen, für beide Tierarten nur ein Futter zu kaufen. Hundenahrung ist zu stärke- und proteinreich für Katzen. Deshalb macht es ihnen auch nichts aus, Kohlenhydrate zu verdauen. Zusätzlich mangelt es Hundefutter an Fett, welches in Katzennahrung genügend enthalten sein muss. Auch die essentiellen Aminosäuren, die für Katzen lebensnotwendig sind, werden dem Hundefutter logischerweise nicht zugesetzt. Schließlich können Hunde all diese Stoffe selbst herstellen. Aus diesem Grund sollte es selbstverständlich sein, dass Hund und Katz ihr eigenes Futter bekommen. Bei Katzen kann ein Mangel an Taurin, Arginin, Arachidonsäure oder Vitamin A – alles Stoffe, die im Normalfall jedem Alleinfuttermittel zugesetzt werden – mitunter tödlich enden.

    5. Tipps zum Füttern der Katze

    Damit das Fressen Spaß macht und nicht zum Problem wird, gibt es im Katzenfutter Vergleich zusätzlich noch ein paar Tipps, wie die Fütterung auf jeden Fall erfolgreich wird. Statt immer die gleiche Sorte und Marke zu füttern, ist es sinnvoller, der Katze Abwechslung zu bieten. Eine gute Auswahl bietet der Katzenfutter Test. Zum einen vermeidet man so, sich einen “Futterspezialisten” zu erziehen und kann im Notfall auch mal andere Sorten füttern, zum anderen wird der Katze ihr Speiseplan nicht ganz so schnell langweilig. Der Wassernapf gehört bestenfalls nicht direkt neben den Futternapf. In der freien Wildbahn rechnen Wildkatzen auch nicht damit, direkt neben ihrem Fressen auch Wasser zu finden. Und da Katzen bekanntlich eher trinkfaule Tiere sind, werden sie den Napf neben dem Fressen in der Regel sowieso übersehen. Besser ist es, den Wassernapf etwas weiter weg zu platzieren, sodass sie der Anblick des Wassers im Vorbeigehen auch an das Trinken erinnert. Ideal sind deshalb mehrere Wassernäpfe im Haus. Angebrochenes Nassfutter gehört in den Kühlschrank. Das ist klar. Allerdings sollte es auch nicht kalt verfüttert werden. Wer das Katzenfutter direkt aus dem Kühlschrank holt, sollte es zunächst aufwärmen oder zumindest längere Zeit bei Zimmertemperatur stehen lassen. Zu kalte Speisen können die Magenschleimhaut von Katzen reizen und zum Erbrechen führen. Fütterungsempfehlungen auf der Verpackung richten sich nach der Durchschnittskatze. Jeder Katzenhalter sollte sich darüber im Klaren sein, dass seine eigene Katze diesem Typus nicht unbedingt entsprechen muss. Für einen dicken Kater kann die Portion gegebenenfalls zu groß sein, weshalb man ihm dann mehr Schaden zufügt. Zusätzlich zeigt der Katzenfutter Test, dass die Portionierungsempfehlungen auf vielen Verpackungen zu großzügig ausgemessen sind. Deshalb sollte man dabei immer auf die eigene Katze achten. Nach dem Essen sollte die Katze sich eine Runde ausruhen dürfen. Mit vollem Magen tobt es sich nicht besonders gut. Um die Katze nicht dick zu machen, ist es sinnvoll, Leckerchen stets mit körperlicher Ertüchtigung zu kombinieren. Die einfachste Form davon ist die kleinen Delikatessen zu werfen, sodass die Katze hinterhersprinten kann. Allerdings sollte auch hier irgendwann Schluss sein.

    6. Fazit

    Das richtige Katzenfutter auszusuchen gestaltet sich manchmal als wirklich schwierig. Selbstverständlich will man nur das Beste für seinen Liebling – aber was könnte das sein? Hersteller, Tierärzte und einfach überzeugte Einzelpersonen haben alle eine andere Meinung darüber, was für die Katze gesund ist und was nicht. Fakt ist: Eine Katze braucht Fleisch. Darin enthalten sind im Normalfall auch alle essentiellen Fettsäuren und Vitamine, die sie zum Leben benötigt. Wer beim Kauf des Katzenfutters also darauf achtet, dass ein möglichst hoher Anteil an Fleisch verwendet wurde, steht eigentlich schon auf der sicheren Seite. Ein hoher Fleischanteil bedeutet nämlich einen geringen Anteil an tierischen Nebenerzeugnissen und Getreide. Zusätzlich sind eigentlich alle essentiellen Nährstoffe in Fleisch enthalten. Letztendlich sollte man dem Liebling sowohl Trockenfutter als auch Nassfutter anbieten, um eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu garantieren.

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