Kinderwagen Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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LCP Kids PASSO
PASSO Kinderwagen von LCD
LCP-Kids-PASSO___B00632YL2M
LCP Kids PASSO
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
BereifungLuftreifen
Material
Baumwolle: CO, Polyester: PES
CO & PES
Gewicht16,0 kg
Griff
verstellbarer Kinderwagengriff
Schwenkräder
Babyschale
2
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Knorr-Baby Alive
Alive Kinderwagen von Knorr
Knorr-Baby-Alive___B00IF2UMRG
Knorr-Baby Alive
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
BereifungLuftreifen
Material
Baumwolle: CO, Polyester: PES
Polyester
Gewicht13,0 kg
Griff
verstellbarer Kinderwagengriff
Schwenkräder
Babyschale
PREISTIPP
3
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Froggy® MAGICA
Froggy Kinderwagen
Froggy®-MAGICA___B0081EIH7K
Froggy® MAGICA
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
BereifungGummi-Reifen
Material
Baumwolle: CO, Polyester: PES
Polyester
Gewicht11,5 kg
Griff
verstellbarer Kinderwagengriff
Schwenkräder
Babyschale
4
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LCP Kids NANO
LCD Nano Kinderwagen
LCP-Kids-NANO___B00HMSYVR6
LCP Kids NANO
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
BereifungLuftreifen
Material
Baumwolle: CO, Polyester: PES
CO & PES
Gewicht24,0 kg
Griff
verstellbarer Kinderwagengriff
Schwenkräder
Babyschale
5
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Bergsteiger Capri
Capri Kinderwagen von Bergsteiger
Bergsteiger-Capri___B008204SZI
Bergsteiger Capri
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
BereifungLuftreifen
Material
Baumwolle: CO, Polyester: PES
Polyester
Gewicht9,9 kg
Griff
verstellbarer Kinderwagengriff
Schwenkräder
Babyschale
6
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Hauck King Air Trio
Kinderwagen Set von Hauck
Hauck-King-Air-Trio___B00NB17G66
Hauck King Air Trio
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
BereifungLuftreifen
Material
Baumwolle: CO, Polyester: PES
Polyester
Gewicht22,0 kg
Griff
verstellbarer Kinderwagengriff
Schwenkräder
Babyschale
7
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Bergsteiger Milano
Milano Kinderwagen von Bergsteiger
Bergsteiger-Milano___B00HUR1O7O
Bergsteiger Milano
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
BereifungLuftreifen
Material
Baumwolle: CO, Polyester: PES
Polyester
Gewicht16,5 kg
Griff
verstellbarer Kinderwagengriff
Schwenkräder
Babyschale
8
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Bergsteiger Rio
Rio Kinderwagen von Bergsteiger
Bergsteiger-Rio___B00BLJWWXM
Bergsteiger Rio
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
BereifungLuftreifen
Material
Baumwolle: CO, Polyester: PES
Polyester
Gewicht14,5 kg
Griff
verstellbarer Kinderwagengriff
Schwenkräder
Babyschale
9
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Chic 4 Baby Viva Orchidee
Viva Orchidee Kinderwagen Chic 4 Baby
Chic-4-Baby-Viva_Orchidee__B009PFZWWC
Chic 4 Baby Viva Orchidee
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
BereifungLuftreifen
Material
Baumwolle: CO, Polyester: PES
Polyester
Gewicht17,0 kg
Griff
verstellbarer Kinderwagengriff
Schwenkräder
Babyschale
10
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Romantic'Orion Retro'
Orion Retro Kinderwagen
Romantic'Orion-Retro'___B0117LSCNC
Romantic'Orion Retro'
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
BereifungGummi-Reifen
Material
Baumwolle: CO, Polyester: PES
Mischgewebe
Gewicht14,0 kg
Griff
verstellbarer Kinderwagengriff
Schwenkräder
Babyschale

Das mobile Bettchen – Der Kinderwagen Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Sobald Nachwuchs auf dem Weg ist, gibt es für werdende Eltern jede Menge zu tun. Schließlich will man sich auf die Elternrolle bestens vorbereiten, damit es dem Säugling nach der Geburt an nichts fehlt. Das passende Kinderbettchen muss gefunden werden, die besten Babystrampler müssen her– genau wie ein idealer Kinderwagen, um das Baby auch unterwegs sicher zu transportieren. Und gerade beim Kinderwagen stellt man sich viele Fragen. Was ist die optimale Größe, welches Modell soll es sein und bis zu welchem Alter ist ein Kinderwagen überhaupt nötig? Fragen über Fragen. Damit man sich über den Wagen nicht allzu viele Gedanken macht, kann ein Blick in den Kinderwagen Test helfen. Und auch im Folgenden werden alle wichtigen Fragen, rund um das mobile Säuglingsbett noch einmal geklärt.

    1. Warum ein Kinderwagen?

    Wie der Kinderwagen Test beweist, sollte ein fahrbarer Untersatz auf jeden Fall zu der Erstausstattung für den Nachwuchs gehören. Denn der Wagen kann den Alltag erheblich erleichtern. Sei es auf Spaziergängen, bei Einkäufen oder bei einem Stadtbummel. Der kleine Säugling kann so in das mobile Kinderbettchen gelegt werden und dann einfach im Wagen vor sich her geschoben werden. So hat man als Elternteil das kleine Baby immer im Blick, während sich dieses im Kinderwagen geborgen und sicher fühlt. Wie der Kinderwagen Test zeigt, ist das Angebot für die Fahrgestelle riesig. Kein Wunder also, dass man schnell mal den Überblick verlieren kann, bei den unzähligen Modellen. Schließlich ist die Produktvielfalt geradezu erschlagend: vom ganz klassischen Kinderwagen über Wagen mit jeder Menge Einstellungsmöglichkeiten bis hin zu futuristisch aussehenden Design-Modellen. Wie soll man also da noch den Überblick behalten? Wie gut, dass es auch im Urwald der Kinderwagen-Modelle einige Kriterien gibt, die man vor dem Kauf des Fahrgestells beachten kann. So findet ganz sicher jeder seinen Kinderwagen Vergleichssieger.

    1.1 Der Untergrund

    Es ist zwar kaum vorstellbar, aber: Ob man in der Stadt oder doch auf dem Dorf wohnt, kann den Kauf des Kinderwagens mit beeinflussen. Der Kinderwagen Vergleich zeigt nämlich, dass es Modelle gibt, die sich eher für den Gebrauch in der Stadt eignen und andere, die besser für die Anwendung auf dem Dorf sind. Das liegt selbstverständlich nicht an der Größe der Stadt, falls in diesem Zusammenhang Irrtümer aufkommen, sondern an dem jeweiligen Untergrund. Schon der Boden kann bei der Kaufentscheidung eines Wagens mit entscheiden. Ist der Untergrund aus Asphalt oder Kopfsteinpflaster? Muss man mit dem Wagen häufig über Wiesen oder Feldwege fahren? Schon hier zeigen sich nämlich Unterschiede bei den jeweiligen Kinderwagen-Modellen. Hier spielt vor allem der Reifen des Wagens eine wichtige Rolle. Plastikräder oder kleine Räder sind eher für ebene Untergründe konzipiert. Mit ihnen lässt sich der Kinderwagen problemlos über Straßen und Bürgersteige schieben. Auf Feldwegen oder Kopfsteinpflaster scheitern die Plastikräder aber meist. Fährt man mit diesen Modellen beispielsweise über Feldwege, kann der kleine Säugling schon mal ganz schön durchgeschüttelt werden. Und das möchte selbstverständlich kein Elternteil. Schließlich soll das Kleine wie auf einer Wolke liegen und nicht durch jeden kleinen Stein auf dem Boden wach gerüttelt werden. Daher bieten sich Gummiräder für einen unebenen Untergrund besser an. Diese sind nämlich größer, stabiler und gleichzeitig auch flexibler. Gummireifen können sich besser an den Untergrund anpassen, weshalb sie auf Feldwegen, Kopfsteinpflastern und Wiesen den besseren Job erledigen. Somit sind die Reifen schon ein wichtiger Aspekt, der dazu beiträgt, das passende Modell zu finden. Bei einem Kinderwagen Vergleich sollte daher auch auf die richtige Bereifung geachtet werden.

    1.2 Die Mobilität und Nutzung

    Gerade wenn man viel unterwegs ist und seine Mobilität auch mit dem Säugling nicht aufgeben möchte, muss sich ein passender Kinderwagen diesen Umständen anpassen. Das heißt: Wenn man viel mit dem Auto unterwegs ist, muss der Wagen gut verstaut werden können. Hier ist es vor allem wichtig, dass der Wagen schnell auf- und zugeklappt werden kann. Auch das Gewicht ist hier entscheidend, denn keiner möchte ständig einen schweren Wagen aus dem Auto hieven. Das Gewicht ist auch dann ein wichtiger Aspekt, wenn man viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn unterwegs ist.

    Schon mal etwas vom Shop’n’Drive System gehört? Nicht? Dann wird es jetzt höchste Zeit. Dieses System ist nämlich eine Kombination aus einem Autositz und dem Kinderwagen-Gestell. Und das funktioniert so: Mithilfe eines Adapters wird der Autositz des Kindes direkt auf den Kinderwagen montiert. Weil der Transport des Kindes so besonders schonend für seine Wirbelsäule ist, erleichtert das den Ein- und Ausstieg ins Auto. Allerdings ist selbst diese Sitzgelegenheit für das Kind ziemlich unbequem, weshalb das Baby gerade auf langen Autostrecken oft genug aus dem Sitz genommen werden sollte.

    Wie lange soll der Kinderwagen eigentlich genutzt werden? Auch eine Frage, die man sich im Kinderwagen Vergleich stellen sollte. Möchte man nur ein Modell für die gesamte Zeit oder holt man sich später einen Zweiten? Eine Frage, die vor dem Kauf gut bedacht werden sollte. Fakt ist, dass sich ein klassischer Wagen nicht immer lohnt. Zumindest dann nicht, wenn man sich zu einem späteren Zeitpunkt kein zweites Modell kaufen möchte. Denn ab dem neunten Monat sind Kinderwagen ohne ein verstellbares Rückenteil nicht mehr lohnenswert. Kinder ab diesem Alter wollen nämlich nicht mehr so lange liegen. Daher empfehlen sich dann Buggys, weil das Kind hier stabil und sicher sitzen kann. Es gibt aber auch Modelle die als echte Allrounder eingesetzt werden können und das Kind von der Geburt bis zu einem Alter von etwa vier Jahren transportieren können. Zu den Modellen gibt es später noch mehr.

    2. Die Modelle

    Wie der Kinderwagen Vergleich zeigt, gibt es Modelle für jedes Alter. Aber ab welchem Alter setze ich mein Kind in welches Modell? Und welche Vorzüge haben die einzelnen Kinderwagen eigentlich? Diese Fragen beantworten wir nun.

    2.1 Der Kinderwagen

    Ein Kinderwagen ist am besten für Säuglinge bis zu einem Alter von etwa neun bis zehn Monaten gedacht. Wichtig bei dem klassischen Modell ist, dass der Rücken des Säuglings ausreichend geschützt wird. Deshalb ist eine gerade Liegefläche extrem wichtig. Einen Kinderwagen Vergleichssieger erkennt man zudem an großen Rädern, einer weichen Federung und einem Verdeck am Kopf, der den Säugling vor Wind, Sonne und Regen schützt. Die Geschlossenheit ist ein weiterer Punkt, der einen Kinderwagen von anderen Modellen unterscheidet. Der Korb, in den das Baby hineingelegt wird, ist sehr hoch, damit es beim Rollen nicht herausfallen kann. Zudem hat ein klassischer Wagen immer ein Kopfkissen, eine Matratze und eine Decke, damit der Säugling  nicht auskühlt und es rundum gemütlich hat. Leider wird der klassische Kinderwagen immer nur sehr kurz genutzt, weshalb man sich über Alternativen, wie einen Kombi-Kinderwagen, Gedanken machen sollte.

    2.2 Der Sportwagen

    Ein Sportwagen kann als Ablöse des klassischen Kinderwagens dienen. Er kommt dann zum Einsatz, wenn der Sprössling in der Lage ist, selbstständig zu sitzen. Das Gute an einem Sportwagen ist seine verstellbare Sitzposition. Entweder das Kind sitzt in oder entgegen der Fahrtrichtung. Ein Sportwagen besitzt zudem eine verstellbare Fußleiste, sodass das Kind die Füßchen auf dieser Leiste abstellen kann. Und falls das Kind sich für ein Schläfchen zurücklegen möchte, ist dank der verstellbaren Rückenlehne auch dies kein Problem.

    Glück im Unglück: Leider gibt es immer wieder Nachrichten, die davon berichten, dass Kinderwagen auf Bahngleise rollen und die kleinen Kinder dieses Unglück nicht überlegen. Glück im Unglück hatten in diesem Fall ein kleines Kind aus Duisburg und ein kleines Baby in Australien. In beiden Fällen sind die Kinder mit dem Wagen auf die Gleise gefallen und wurden von einem Zug erfasst. Gott sei Dank überlebten beide Babys den Unfall. Möglicherweise waren schlechte Bremsen an dem rollenden Kinderwagen schuld.

    2.3 Der Kombi-Kinderwagen

    Wie bereits angesprochen, ist der Kombi-Kinderwagen eine gute Alternative zum klassischen Kinderwagen. Ein Kombi-Kinderwagen lässt sich in zwei Arten einteilen. Ein klassischer Kinderwagen kann hier als Grundkonstruktion dienen. In diesem Fall kann der Kinderwagen-Aufsatz dann durch einen Sportwagenaufsatz ersetzt werden. Die erste Konstruktion bietet den Vorteil, dass der Säugling zunächst liegen und dann als Kleinkind bequem sitzen kann. Die zweite Form lässt sich aus einem Sportwagen herstellen. Dafür werden einfach das Fuß- und Kopfteil in die Waagerechte runter beziehungsweise hoch geklappt. Das klingt allerdings nicht besonders bequem für das Baby, was es auch in den meisten Fällen nicht ist. Durch die nicht vorhandene Isolierung kann das Kleinkind zudem schneller frieren als in einem klassischen Kinderwagen.

    2.4 Der Jogger

    Mit dem Jogger geht es sportlich und schnell. Wie es der Name schon erahnen lässt, lässt sich dieses Modell ganz unproblematisch zum Joggen oder Walken mitnehmen. Vor allem für Eltern, die gerne Sport machen und ihr Baby dabei haben wollen, ist dieses Modell perfekt. Der Jogger besticht durch hohe Räder, die in einer Dreirad-Anordnung gebaut sind. Eine zusätzliche Handbremse, meist am Griff, sorgt dafür, dass man in Notsituationen schnell reagieren kann. Auch wenn es bergab geht, ist die ergänzende Bremse ein Vorteil. Der Jogger ist allerdings sehr groß, sodass er selbst zusammengeklappt noch sehr viel Platz einnimmt. Deshalb ist der Transport im Auto oder sein Gebrauch in Bus und Bahn nicht von Vorteil.

    2.5 Der Buggy

    Das letzte Modell, das wir vorstellen, ist der Buggy. Laut Kinderwagen Test sind diese Modelle sehr einfach zu tragen und zu transportieren. Deshalb sind sie ideal als Begleiter für kurze Strecken. Zum längeren Sitzen oder für längere Ausflüge ist der Buggy jedoch ungeeignet, weil Modelle dieser Art auf Dauer nicht besonders bequem sind. Dem Buggy fehlt es nämlich an einer zusätzlichen Federung. Auch die unstabile Lehne bietet wenig Stabilität. In einigen Fällen lässt sich diese Lehne aber zurückklappen, sodass das Kind schlafen kann. Das muss man dem Buggy positiv anrechnen. Allerdings ist dieses Modell eher ein Sommergefährt, weil es im Winter schlecht durch Schnee und Eis kommt. Außerdem bietet der  Buggy keinen ausreichenden Wärmeschutz, sodass es dem kleinen Kind an Rücken oder Po schnell zu kalt werden kann.

    MODELL VORTEILE NACHTEILE
    Kinderwagen
    • bietet Sicherheit für den Säugling
    • große Räder und gute Federung
    • ideale Position für Neugeborene
    • in der Anschaffung sehr teuer
    • lässt sich nur bis zum neunten
      Monat einsetzten
    Kombi-Kinderwagen
    • für Säuglinge und Kleinkinder geeignet
    • zwei Arten vorhanden
    • fehlende Isolierung
    Sportwagen
    • Ablöse des klassischen Kinderwagens
    • verstellbare Sitzposition
    • verstellbare Fußleiste
    • wird seltener verkauft
    • zu viele Konkurrenten
    Jogger
    • lässt sich zum Sport mitnehmen
    • zusätzliche Handbremse
    • sehr groß – nimmt daher viel Platz weg
    Buggy
    • ideal für kurze Strecken
    • sehr einfach zu transportieren
    • schlechte Fortbewegung im Winter
    • schlechte Isolierung an Rücken und Po

    2.6 Der Maxi Cosi

    In den vergangenen Jahren tauchte immer wieder besonders ein Name im Zusammenhang mit Kinderwagen auf. Maxi Cosi. Diese Marke gehört zu der niederländischen Firma Dorel, die ebenfalls Kinderwagen produziert. Unter anderem eignet sich der Maxi Cosi aufgrund seiner Bauart für den Gebrauch in der Stadt.

    3. Woran erkenne ich einen guten Kinderwagen?

    Werdenden Eltern ist beim Kauf einer Babykutsche meistens ein Punkt besonders wichtig: Der Wagen muss und sollte qualitativ hochwertig sein. Absolut verständlich, denn schließlich soll der Säugling vollkommen sicher transportiert werden. Wie der Kinderwagen Test zeigt, gibt es auch hier einige Merkmale, die einen guten Wagen von einem schlechten Modell unterscheiden. Wer auf die unterschiedlichen Aspekte eingeht, der wird ganz sicher seinen persönlichen Kinderwagen Vergleichssieger finden.

    3.1 Die Siegel

    Kinderwagen die mit einem GS-Zeichen oder dem TÜV-Siegel gekennzeichnet sind, erfüllen bestimmte Anforderungen in Sachen Qualität, Haltbarkeit und Sicherheit. Denn nur Modelle, die diesen Anforderungen gerecht werden können, dürfen mit einem solchen Siegel versehen werden. Wofür diese überhaupt stehen, erklären wir jetzt:

    • GS-Zeichen: GS steht für geprüfte Sicherheit. Dieses Siegel wird erst dann an ein Produkt verliehen, wenn es die Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes erfüllt. Das Produktsicherheitsgesetz bestimmt Regeln zur Sicherheitsanforderung in Deutschland und dient den Verbrauchern somit als Informationshilfe zu einem Produkt. Das GS-Zeichen entspricht einer europäischen Norm und ist in allen EU-Staaten gleich.
    • TÜV: Der TÜV ist ein technischer Überwachungsverein der als eingetragener Verein Sicherheitskontrollen, die durch staatliche Gesetze vorgeschrieben sind, durchführt. Besonders bekannt ist dieser Verein durch die regelmäßige TÜV-Kontrolle an Autos.

    Der erste Blick zählt. Das kann man auch bei den mobilen Bettchen sagen. Denn schon durch den ersten Blick können Verbraucher viel erkennen. Zum Beispiel die Verarbeitung und Stabilität eines Wagens. Wenn der Wagen sofort vernünftig aussieht und auch beim Rütteln stabil bleibt, kann man sich in der Regel auf sein Bauchgefühl verlassen.

    3.2 Die Räder

    Zwar haben wir weiter oben im Text schon beschrieben, welche Räder sich für welchen Untergrund besser eignen, allerdings sind wir noch nicht auf den Abstand der Ränder zueinander eingegangen. Denn ein weiter Rad-Abstand garantiert Kippsicherheit. Wenn die Räder zu eng beieinander liegen, ist nämlich das Risiko höher, dass der Wagen umstürzen könnte. Ob es schwenkbare Räder werden sollen oder nicht, bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen. Allerdings hat der Kinderwagen Test gezeigt, dass  sich Schwenkräder besser für wendige Strecken eignen, also wenn viele Kurven gefahren werden. Ein wichtiger Bestandteil der Kinderkutsche sind die Bremsen. Denn laut Kinderwagen Test müssen diese stabil sein und mindestens auf zwei Räder wirken. Denn das Schlimmste was einem passieren kann, ist, wenn sich die Bremsen lösen und der Wagen plötzlich losrollt. Feststellbremsen, die mindestens zwei Räder arretieren, sind daher eine absolute Pflicht. Bei Wagenmodellen für Kleinkinder sollte auch immer ein Gurt vorhanden sein. Dieser kann Babys vor dem Rausfallen schützen. Bei Kinderwagen für Säuglinge braucht man einen Gurt nicht, da die Babys nur in dem Wagen liegen und somit auch nicht rausfallen können.

    3.3 Die Verstellbarkeit und Fahrtrichtung

    Bei einigen Modellen sind verstellbare Rückenlehnen und Fußstützen vorhanden. Vor allem bei Sportwagen und Buggys findet man diese Extras. Laut Kinderwagen Test sollte zudem der Schiebegriff unbedingt verstellbar sein. So können große und kleine Menschen den Wagen gleichermaßen nutzen. Vorwärts oder Rückwärts? Ganz egal. Bei einem guten Modell sollte laut Kinderwagen Test die Fahrtrichtung verstellbar sein, sodass das Kind entweder nach vorne gucken oder den Blick auf die Eltern richten kann. Das geht, indem man den Babykorb in beide Richtungen auf dem Gestell befestigen kann.

    3.4 Die Geräumigkeit

    Ein Wagen mit einer großen Tragetasche sollte ein Muss sein. Diese bietet nicht nur Windeln und Fläschchen Platz. Auch Einkäufe können in ihr verstaut werden. Vor allem die Länge der Rückenlehne ist in diesem Zusammenhang wichtig. Diese sollte mindestens 50 Zentimeter betragen. Nur mit einer erstklassigen Rückenlehne können die Babys ungestört schlummern und sich uneingeschränkt bewegen.

    4. Die Alternative

    Jetzt haben wir die verschiedenen Modelle vorgestellt und gesagt, worauf Sie beim Kinderwagen-Kauf achten sollten. Wer sich gegen Buggy, Jogger und Co. entscheidet, könnte als Alternative das Tragetuch auswählen. In einem Tragetuch wird das Kind direkt am Körper getragen, was einige Vorteile mit sich bringt. Das Tragetuch ermöglicht es den Eltern, sich freier zu bewegen. Sie haben immer beide Hände frei, haben kein Problem mit Treppen und finden einfacher Platz in öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit einem Wagen wird das häufig schwieriger. Menschen sind zudem ohnehin eigentlich Traglinge. Das bedeutet, dass sie aufgrund der Evolution lieber getragen werden, als im Kinderwagen zu liegen. Die Entwicklung der Babys soll durch das Tragen deswegen sogar besser werden. Denn so erhält der Nachwuchs mehr Eindrücke von der Umwelt und kann diese besser verarbeiten. Anders als beim Kinderwagen ist das Baby hier mittendrin als nur dabei. All das soll angeblich die Synapsenbildung im Gehirn des Säuglings anregen. Das Tragen kann außerdem das Immunsystem der Säuglinge stärken. Tragetücher gibt es übrigens in verschiedenen Varianten. Eine ist das gewebte Babytuch. Dieses ist sehr dehnbar. Das entsteht durch die spezielle Kreuzbindung. Diese Bindung sorgt zudem dafür, dass sich das Tuch ideal an den Rücken des Neugeborenen anpasst und die Körperhaltung der Mutter unterstützt. Ein weiterer Pluspunkt dieses Modells: Das Tuch verliert kaum an Elastizität, sodass auch schwere Kinder damit getragen werden können. Die zweite Art von Babytuch sind Jacquard-Tragetücher. Von der Machart sind sie den gewebten Tragetüchern sehr ähnlich. Bei Jacquard-Tüchern ist es allerdings so, dass sie im Vergleich zu dem ersten Modell deutlich bunter sind. Denn bei Jaqcuard-Tüchern werden häufig bunte Motive mit eingewebt, die das Tuch farbenfroher aussehen lassen. Die letzte Art ist das elastische Tragetuch. Dieses Modell ist auch das beliebteste und wird am meisten verkauft. Denn dieses Modell ist sehr flexibel und bietet den Eltern ein komfortables Tragegefühl. Bei dem elastischen Tragetuch wird empfohlen, eine längere Tuchlänge auszuwählen. Als Orientierungswert kann man sagen, dass eine 1,75 Meter große Person, mit der Kleidergröße 38/40 ein Tuch auswählen sollte, welches mindestens 4,6 Meter lang ist. Für welches Tuch man sich letztlich entscheidet, bleibt einem natürlich selbst überlassen, denn jedes Modell hat Vor- und Nachteile. Im Anschluss haben bieten wir nochmal einen übersichtlichen Vergleich zwischen Kinderwagen und Tragetuch, um für den Kinderwagen Test alle Aspekte auf einen Blick parat zu haben.

    Kinderwagen

    VORTEILE

    • Der Kinderwagen ist geräumiger und bietet mehr Stauraum für Einkäufe und anderes
    • schont den Rücken

    NACHTEILE

    • Kinderwagen sind schwieriger zu transportieren

    Tragetuch

    VORTEILE

    • mehr Bewegungsfreiheit
    • Vertrauen zwischen Eltern und Kind wird gestärkt
    • die Hände sind frei

    NACHTEILE

    • mehr Belastung für den Rücken
    • Wickeltasche muss zusätzlich getragen werden

    5. Auf was sollten Käufer achten?

    Woran sie einen guten Kinderwagen erkennen können, haben wir weiter oben bereits erläutert. Diese Aspekte bestimmen dann natürlich auch den Kauf eines Kinderwagens, weshalb die wichtigsten Kaufkriterien nun nochmal zusammengefasst werden. Eines dieser Kriterien ist der eigene Geschmack. Auch das beste Modell  aus dem Kinderwagen Test wird Sie nicht glücklich machen, wenn Sie es von vornherein nicht mögen oder hässlich finden. Daher entscheidet vor allem die eigene Vorliebe, für welches Modell man sich letztlich entscheidet. Auch der Preis spielt bei der Auswahl eine wichtige Rolle. Möchte man einen komplett neuen Wagen oder reicht ein gebrauchter? Diese sind nämlich deutlich billiger und erfüllen ihre Aufgabe meist genauso gut. So sind gebrauchte Kinderwagen eine Alternative zu neuen Modellen.
    Aber auch bei gebrauchten Fahrgestellen gibt es eine Menge zu beachten. Wenn man sich dazu entschließt, sich ein älteres Modell zu holen, sollte dieses zuvor ganz genau begutachtet werden. Denn nicht nur äußere Faktoren wie Dreck oder Schrammen geben Auskunft über die vorherige Benutzung. Eltern sollten genauer hinsehen, bevor sie sich für einen gebrauchten Wagen entscheiden. Fragen, die man sich stellen sollte, lauten: Wie sehen die Bremsen aus, ist das Gestell noch stabil genug und sind Bezüge und Kopfkissen auch nicht durchgelegen? Über oberflächliche Rostschäden sollte man sich keine Gedanken machen. Denn die Lackschäden lassen sich mithilfe günstiger Hilfsmittel aus dem Baumarkt relativ schnell abdecken. Wichtig ist vor allem, dass an den tragenden Elementen, wie dem Gestell oder den Reifen keine Schäden vorhanden sind. Denn das Gestell lässt sich im Gegensatz zu Kleinteilen wie Decke oder Kopfkissen nicht austauschen oder nachkaufen. Zudem darf auch nicht vergessen werden, dass gebrauchte Wagen öfter schon etwas älter sind und es somit keine Garantie mehr gibt. Bei auftretenden Schäden übernimmt der Hersteller dann keine Reparaturkosten mehr. Wer also einen neuen Kinderwagen möchte, aber nicht bereit ist, viel Geld zu zahlen, sollte auf Modelle aus vorherigen Kollektionen gucken. Wie der Kinderwagen Test zeigt, sind die Modelle von der Qualität keineswegs schlechter. Nur das Design könnte womöglich nicht mehr so zeitgemäß sein.

    5.1 Das sagt Stiftung Warentest

    Die Experten von Stiftung Warentest haben sich einige Kinderwagen mal genauer angesehen. Von 14 getesteten Kombi-Kinderwagen erzielte nur einer die Note „gut“. Die anderen Modelle, so bemängeln die Tester, engen die Babys ein oder enthalten Schadstoffe. Das ist eine traurige Bilanz, wenn man überlegt, dass man für die Kleinen nur das Beste möchte. Lob gab es von den Experten hingegen für einen Hersteller, der statt Polyesterwatte Schurwolle für die Babytrage einsetzte. Bei diesen schützt eine Platte aus Echtholz Rücken. Zudem bestehen die Griffe aus Kork statt aus Kunststoff. Ein weiterer Kritikpunkt der Experten an allen getesteten Kinderwagen ist der geringe Platz, den die Kleinen häufig in den Kinderwagen haben. Optimal sei eine Größe von 35 bis 78 Zentimetern, sodass sich die Babys im Schlaf gut bewegen können. Leider fanden die Tester raus, dass die Größe der Wagen oft ausreichend für die Kleinen ist. Manchmal sind die Wagen weniger als 30 Zentimeter breit. Das ist schade, denn der Kinderwagen sollte dem Nachwuchs schließlich auch als Ort der Erholung dienen. Aber nicht nur für das Kind sollte der Kinderwagen einen bestimmten Komfort besitzen. Auch die Eltern und Angehörigen sollten sich nicht zu sehr mit dem Wagen abquälen. Doch leider bestätigen auch hier die Experten der Stiftung Warentest: Bei manchen Modellen müssen sich die Eltern wortwörtlich verbiegen. So laufen Menschen, die größer als 1,80 Meter sind, häufig gebückt, wenn sie ihr Kind vor sich herschieben. Die Stiftung Warentest benotete die Kinderwagen anhand folgender Kriterien: Handhabung,kindergerechte Gestaltung, Haltbarkeit, Schadstoffe und Sicherheit. Aus all diesen Kriterien setzte sich dann das Test-Ergebnis zusammen.

    5.2 Die Hersteller

    Für einen ausführlichen Kinderwagen Vergleich darf ein Überblick über einige Hersteller nicht fehlen. Leider kann diese Übersicht nur unvollständig sein, da es viele gute Hersteller gibt.

    HERSTELLER GESCHICHTE
    Bebidoo Das Unternehmen Bebidoo gehört zu der knorr-baby GmbH. Bereits in der dritten Generation vertreibt Bebidoo Kinderwagen und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.
    Gesslein Das Unternehmen Gesslein besitzt eine über 60-jährige Firmengeschichte. Die Firma produziert ihre Kinderwagen in Deutschland.
    Hartan Das familiengeführte Unternehmen Hartan hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindwerwagen und Zubehör zu produzieren. Die Firman wird bereits in vierter Generation geführt.
    Quinny 1989 fuhren die ersten Kinderwagen und Buggys der Firma Quinny über die Straßen. Seither produziert die Firma ständig neue Kinderwagen und Buggys.
    Teutonia Die Firma Teutonia, mit Sitz in Westfalen, spezialisiert sich seit mehr als 65 Jahren auf die Herstellung von Kinderwagen.

    6. Das Zubehör

    Wer sich einen Wagen kauft, sollte im Kinderwagen Vergleich auch gleichzeitig auf das richtige Zubehör achten. Auch wenn man es nicht glaubt, aber es gibt jede Menge Zubehörartikel, die einem Kinderwagen Vergleichssieger gut zu Gesicht stehen.

    6.1 Der Schirm

    Im Sommer darf ein zusätzlicher Sonnenschirm keinesfalls fehlen. Denn gerade Säuglinge müssen vor starker Sonneneinstrahlung geschützt werden. Ein Schirm schützt vor schädlicher Strahlung und zu starker Hitze. Das bewahrt den kleinen Sprössling vor dem Schwitzen. Und so ein Sonnenschirm mit bunten und lustigen Motiven sieht am Kinderwagen außerdem auch noch schick aus.

    Hinweis: Für ihre Kinder möchten Eltern natürlich nur das Beste. Daher sollte das Mittagsschläfchen im Schatten stattfinden. Dort fühlen sich die Babys nämlich am wohlsten. Zwischenzeitlich sollten Eltern trotzdem immer wieder auf den Wagen schauen, denn die Sonne wandert schnell. So kann es passieren, dass ein Beinchen oder Ärmchen der Sonne ausgesetzt ist. So kann sich ein Baby einen schmerzhaften Sonnenbrand zuziehen.

    6.2 Der Regenschutz

    Schutz vor Sonne ist wichtig, aber auch Schutz vor Regen. Ein Regenschutz kommt deswegen unabhängig von der Jahreszeit über den Kinderwagen. Denn sobald es zu regnen beginnt, kann man diesen blitzschnell über den Wagen spannen.

    6.3 Die Transporttaschen

    Wer oft mit dem Wagen in der Stadt unterwegs ist, der braucht auch viel Stauraum. Die Einkäufe müssen schließlich transportiert werden. Und wer schon einen Kinderwagen schiebt, der möchte nicht noch zusätzlich mehrere Taschen mit sich herumtragen müssen. Wie gut, dass es da verschiedene Lösungen gibt: Mit einem Einkaufskorb und einem Einkaufsnetz kann ganz einfach der Stauraum erweitert werden. Den Einkaufskorb einfach zwischen die Räder geklemmt und das Netz über den Lenker gehangen schon hat man genug Möglichkeiten, sowohl Einkäufe als auch Kinderwagen sicher und leicht zu transportieren.

    6.4 Der Insektenschutz

    Gerade im Sommer plagen uns verschiedene Insekten, wie Mücken oder Wespen. Und weil alle wissen, wie nervig diese Plagegeister sein können, sollten vor allem die Säuglinge vor den Insekten geschützt werden. Das geht mit einem Mückenschutz, der ähnlich wie ein Regenschutz über den Kinderwagen gespannt wird.

    6.5 Das Trittbrett

    Wer bereits ein Kleinkind hat und nun nochmal Nachwuchs erwartet, steht vor der Frage, wie beide Kinder transportiert werden sollen. Dafür gibt es aber eine einfache Lösung: ein Trittbrett am Kinderwagen. Dieses Brett wird einfach und unkompliziert am Wagen befestigt. Wie der Kinderwagen Test zeigt, lassen sich so beide Kinder superleicht transportieren. Denn hat das ältere Geschwisterchen keine Lust mehr zu laufen, kann es sich einfach auf das Trittbrett stellen und mitschieben lassen.

    6.6 Das Spielzeug

    Eine Kinderwagenkette oder ein Mobile kann ein schönes Extra für das Baby sein. Denn die farbenfrohen Spielzeuge können den Kindern bei Langeweile eine gelungene Abwechslung bieten. Gerade wenn Mama oder Papa mal keine Zeit haben, um sich mit dem Nachwuchs zu beschäftigen. Zudem werten sie im Kinderwagen Test das rollende Mobil optisch auf.

    7. Fazit

    Wie der Kinderwagen Test bestätigt, ist die Anschaffung eines Fahrgestells eine perfekt Lösung, um das Baby ideal zu transportieren. Bei so vielen Modellen und unterschiedlichen Funktionen, finden alle Eltern den Kinderwagen, den sie sich vorstellen. Ganz egal welches Design, welche Form und welcher Hersteller. Hauptsache der Nachwuchs fühlt sich in dem mobilen Bettchen wohl. Da freuen sich auch die Eltern und sind zufrieden mit ihrer Investition. Denn wie heißt es so richtig? Kind zufrieden, Eltern zufrieden.

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