Stabmixer Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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WMF Lineo Stabmixer
Stabmixer WMF Lineo
WMF-Lineo-Stabmixer___B00EB1PYSC
WMF Lineo Stabmixer
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht0,5 kg
MaterialEdelstahl
Leistung700 Watt
Klingenzahl4
Stufen1
Spülmaschinenfest
2
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Russell Hobbs Desire
Stabmixer ussell Hobbs Desire 18986-56
Russell-Hobbs-Desire___B00MGADOJQ
Russell Hobbs Desire
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1,4 kg
MaterialEdelstahl
Leistung400 Watt
Klingenzahl2
Stufen2
Spülmaschinenfest
3
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Kenwood HB 724
Stabmixer Kenwood HB 724
Kenwood-HB-724___B0036DDGJU
Kenwood HB 724
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht2,0 kg
MaterialKunststoff & Stahl
Leistung700 Watt
Klingenzahl3
Stufen5
Spülmaschinenfest
PREISTIPP
4
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AEG STM 1456
Stabmixer AEG STM 1456
AEG-STM-1456___B008DW9ZVW
AEG STM 1456
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht0,9 kg
MaterialKunststoff & Stahl
Leistung600 Watt
Klingenzahl2
Stufen2
Spülmaschinenfest
5
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Grundig BL 5040
Stabmixer Grundig BL 5040
Grundig-BL-5040___B0046FU52S
Grundig BL 5040
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1,4 kg
MaterialKunststoff & Stahl
Leistung400 Watt
Klingenzahl2
Stufen2
Spülmaschinenfest
6
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Kenwood HDP 408WH
Stabmixer Kenwood HDP 408WH
Kenwood-HDP-408WH___B00O204LD6
Kenwood HDP 408WH
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht2,0 kg
MaterialKunststoff & Stahl
Leistung800 Watt
Klingenzahl3
Stufen1
Spülmaschinenfest
7
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Braun MQ 735
Stabmixer Braun MQ 735
Braun-MQ-735___B00EQB0ZOA
Braun MQ 735
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1,4 kg
MaterialKunststoff & Stahl
Leistung750 Watt
Klingenzahl2
Stufen1
Spülmaschinenfest
8
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Philips HR1604/00
Stabmixer Philips HR160400
Philips-HR160400___B00BCQIRYC
Philips HR1604/00
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1,0 kg
MaterialKunststoff & Stahl
Leistung550 Watt
Klingenzahl12
Stufen1
Spülmaschinenfest
9
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Bosch MSM6B150
Stabmixer Bosch MSM6B150
Bosch-MSM6B150___B000T7URXY
Bosch MSM6B150
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht0,7 kg
MaterialKunststoff & Stahl
Leistung300 Watt
Klingenzahl2
Stufen1
Spülmaschinenfest
10
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Unold 90120 M 100 D
Stabmixer Unold 90120 M 100 D
Unold-90120-M-100-D___B00361KSXO
Unold 90120 M 100 D
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht0,9 kg
MaterialKunstoff & Stahl
Leistung120 Watt
Klingenzahl2
Stufen2
Spülmaschinenfest

Ein bisschen Zauber in der Küche – Stabmixer im Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Der Stabmixer firmiert unter vielen Namen in den Küchen. Einige nennen ihn Pürierstab, andere Blender. Dann wird er mal Mixstab genannt und von einigen auch Zauberstab. Ziemlich viele Namen für ein Gerät, das eigentlich nicht viel kann. Der Stabmixer hat Klingen und kann zerkleinern. Das war es auch schon. Oder? Nein, oft kann der kleine Helfer mehr – das passende Zubehör vorausgesetzt. Was sie alles können, worauf es im Stabmixer Test ankommt, in welchen Punkten sich die einzelnen Geräte unterscheiden und welche Alternativen es gibt, soll dieser Stabmixer Ratgeber zeigen.

    1. Das ist ein Stabmixer

    Der Stabmixer Preis Leistung Sieger

    Der Stabmixer STM 1456 Stabmixer PerfectBlend von AEG

    Bei dem Namen ist es nicht verwunderlich: Der Stabmixer ist ein Gerät in Stabform. In dessen Griff ist ein Motor eingebaut und in einigen Fällen außerdem ein Akku. Auch, wenn es der Name vermuten lässt, ist der Stabmixer nicht in erster Linie auf das Mixen ausgelegt – zumindest dann nicht, wenn man unter Mixen auch Mischen versteht. Die Kernkompetenz des gemeinen Stabmixers liegt im erbarmungslosen Zerkleinern von Dingen. Während am oberen Ende meistens ein Kabel entspringt, haben die Mixstäbe am unteren Ende eine Klinge. Diese eignet sich hervorragend zum Pürieren von Speisen wie etwa Suppen. Den Stabmixer gibt es übrigens bereits seit 1950. Damals meldete der Schweizer Roger Perrinjaquet ein Patent für ein tragbares Küchengerät an, bei dem es sich um den späteren Zauberstab handeln soll. Das erklärt zumindest der Zauberstab-Hersteller ESGE auf seiner Homepage. Das Besondere sei gewesen, dass sich das Küchengerät ohne Probleme in den verschiedenen Gefäßen anwenden ließ, aufwendiges Umschütten war nicht mehr nötig. 1953 veröffentlichte das Bundesamt für Geistiges Eigentum das Patent, 1954 verkaufte es Roger Perrinjaquet an ESGE. Der Firmenname steht für die Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Firmengründer Werner Spingler und Josef Gschwend. Bereits 1955 stellten die Unternehmer auf einer Messe den bamix-Stabmixer vor. Dieser erste Pürierstab kam aus marketingrechtlichen Gründen in Deutschland als ESGE-Zauberstab auf dem Markt. Sie bewarben das Gerät als “Zauberstab der Hausfrau”. Dieser Pionier unter den Stabmixern und seine direkten Nachfahren leisten zwar immer noch in vielen Küchen treu ihren Dienst und sind immer noch im Handel erhältlich. Aber es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Herstellern, die Alternativen zum Original aus den 1950er-Jahren auf den Markt gebracht haben und im Stabmixer Test überzeugen können.

    2. Darauf sollte man achten

    Stabmixer sind praktisch, scheinen aber nicht viel zu können. Das ist ein Irrtum. Mit dem richtigen Zubehör machen viele Pürierstäbe in verschiedenen Disziplinen eine gute Figur. Aber nicht nur das Zubehör spielt im Stabmixer Test eine wichtige Rolle. Viele Faktoren kommen zusammen und bestimmen den Stabmixer Vergleichssieger. Worauf es sich beim Kauf zu achten lohnt, soll die folgende Übersicht aufführen.

    2.1 Zubehör

    Es gibt immer noch viele Standard-Modelle im Stabmixer Vergleich, die eignen sich lediglich zum Pürieren. Am unteren Ende ist fest ihre Klinge verbaut. Einen Schritt weiter gehen die Stabmixer, die immerhin mit einem passenden Becher geliefert werden. Hat dieser eine Skala, eignet er sich nicht nur als Becher zum Pürieren sondern auch als Messbecher. Oft gehört zum Lieferumfang dann noch ein passender Spritzschutz. Bei vielen Stabmixern lässt sich allerdings das untere Ende entfernen. In einigen Fällen dient das der einfacheren Reinigung, oft lassen sich aber unterschiedliche Aufsätze anschließen. Ein beliebter Aufsatz ist der Schneebesen. Mit dem lässt sich nicht nur Eischnee schlagen, sondern auch Schlagsahne und auch Nachtische sind schnell angerührt. Als Alternative zum Schneebesen haben viele Hersteller eine Schlagscheibe als Aufsatz im Angebot. Allerdings haben sich die Experten der Stiftung Warentest in einem eigenen Stabmixer Test mit Schneebesen-Aufsätzen und Schlagscheiben beschäftigt. Ihr Ergebnis: Wer Sahne oder festen Eischnee möchte, sollte zu einem Gerät mit Schneebesen greifen. Dieser bringt wesentlich mehr Luft in die Masse und sorgt erst so für die richtige luftig-lockere und trotzdem feste Konsistenz. Wer gerne Kräuter oder Nüsse hackt, sollte im Stabmixer Vergleich darauf achten, dass zum Lieferumfang ein Minihacker gehört oder dieser nachgekauft werden kann. Bei diesem handelt es sich um einen kleinen Becher, in dem Klingen angebracht sind, die direkt auf das Hacken ausgelegt sind.

    Allerdings geben die Experten der Stiftung Warentest einen Tipp: Wenn sich die Klingen austauschen lassen, sollte man sich ein zweites Klingen-Set zulegen – zumindest, wenn man Kräuter und Nüsse verarbeiten möchte. Das ständige Hacken von Nüssen kann die Klinge soweit abstumpfen, dass sie sich nicht mehr für das Hacken von Kräutern eignet. Diese werden dann mehr gematscht als gehackt.

    Einige Pürierstäbe prahlen sogar damit, es mit Kuchenteig aufnehmen zu können. Dafür greifen sie mitunter auf einen Knethaken-Aufsatz zurück samt Multifunktionstopf. Solche Geräte gibt es unter anderem von Braun oder Red Baron. Auch der Zauberstab von ESGE stellt sich der Kuchenrohmasse. Laut Stiftung Warentest überzeugen die meisten Pürierstäbe beim Teigkneten allerdings nicht. Wenn es um Knetteige geht, verlassen viele Stabmixer ihren Wohlfühlbereich. Hier sollten sich lieber Küchenmaschinen und Handmixer austoben.

    Stabmixer im Test

    Das HB 724 Stabmixer-Set von Kenwood

    2.2 Betriebszeit und Gewicht

    Nicht nur das Zubehör ist wichtig im Stabmixer Test. Sehr wichtig ist ebenfalls die Betriebszeit. Einige Mixer halten minutenlang durch, andere schaffen nach Hersteller-Angaben maximale 15 Sekunden Dauereinsatz. Das ist für den Alltag natürlich viel zu wenig. Wer einen großen Topf mit Suppe pürieren möchte, der hat in 15 Sekunden nicht sonderlich viel erreicht. Wer dem Gerät nicht immer wieder Verschnaufspausen gönnen möchte, der sollte sich einen Pürierstab anschaffen, der ausdauernd ist. Stabmixer überzeugen viele Nutzer dadurch, dass sie handlich sind. Sie sind klein, kompakt und leicht – und dadurch immer griffbereit. Allerdings überzeugen nicht alle Geräte im Stabmixer Test durch ein geringes Gewicht. Es gibt Pürierstäbe, die bringen gerade mal ein gutes Pfund auf die Waage. Andere machen nicht einmal vor der Zwei-Kilo-Grenze Halt. Nicht alle finden so ein hohes Gewicht angenehm. Deswegen sollte vor dem Kauf darauf geachtet werden.

    2.3 Stabmixer mit Akku

    Wer seinen Pürierstab besonders flexibel einsetzen möchte, der kann sich die Anschaffung eines Gerätes mit Akku überlegen. Ihr großer Vorteil: Sie lassen sich unabhängig von Steckdosen in der ganzen Küche einsetzen. Außerdem verheddert sich nichts im Kabel. Allerdings ist die Akku-Kapazität endlich. Nach einigen Minuten ist der Akku leer. Bis sie wieder einsatzbereit sind, können Stunden vergehen. Großfamilien könnten also Probleme bekommen, wenn große Portionen püriert werden müssen. Für den normalen Hausgebrauch reicht ein Stabmixer mit Akku aber meistens aus. Allerdings benötigt die Ladestation einen festen Platz in der Küche. Das hat aber auch einen Vorteil: Da der Akku-Stabmixer einen festen Platz hat, verschwindet er nicht im Schrank. So ist er immer griffbereit und lässt sich jederzeit einsetzen – einen vollen Akku vorrausgesetzt. In Sachen Kraft muss man sich bei Akkugeräten übrigens keine Sorgen machen. Die Experten der Stiftung Warentest haben festgestellt, dass diese Stabmixer “erstaunlich stark” sind.

    Der Stromverbrauch eines Stabmixers ist eigentlich nicht der Rede wert. Sie erledigen ihre Arbeit meist sehr schnell und werden dann von der Steckdose getrennt – dann verbrauchen sie keine Energie mehr. Anders sieht es allerdings bei den Akku-Stabmixern aus. Sie hängen immer am Netz, verschlingen immer Strom – auch im Standby. Einige Geräte belasten die Haushaltskasse dadurch jährlich mit mehr als drei Euro. Damit machen sie sogar Fernsehern Konkurrenz. Das gibt Abzüge im Stabmixer Test.

    2.4 “Wir brauchen Watt”

    Es gibt Pürierstäbe, die geben sich mit 200 Watt sehr bescheiden. Dann prahlen andere mit 500 Watt Leistung oder mehr. Laut Stiftung Warentest sagt das wenig über die tatsächliche Leistung aus. Allerdings schwören viele ambitionierte Hobby-Köche in diversen Foren auf Geräte mit hoher Wattzahl. Immerhin ist sie ein gutes Indiz für die Leistung, die ein Mixer in die Schüssel bringt. Auch lohnt es sich, vor dem Kauf auf die maximale Anzahl der Umdrehungen pro Minute zu achten.

    Mit oder ohne Stufen?Volle Kraft voraus! Viele Pürierstäbe haben lediglich zwei Geschwindigkeitsstufen. Eine sehr, sehr langsame und eine schnelle. Es handelt sich um “an” und “aus”. Einige Geräte bieten allerdings die Möglichkeit, die Geschwindigkeit ein bisschen feiner abgestuft zu regulieren. Ob man das wirklich benötigt, das bleibt jedem selbst überlassen. Den meisten reicht eine Stufe, weil sie mit ihrem Pürierstab lediglich eines machen wollen: Essen in möglichst kurzer Zeit möglichst klein bekommen. Wer etwas mehr Kontrolle haben möchte, der kann sich die Anschaffung eines Gerätes mit mehreren Leistungsstufen überlegen.

    2.5 Das Material

    Stabmixer gibt es in verschiedenen Ausführungen, einige sind fast komplett aus Metall hergestellt, andere komplett aus Kunststoff und dann gibt es welche, die einen Griff aus Plastik haben, der untere Teil aber aus Metall ist. Generell ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, welches Material es sein soll. Große qualitative Unterschiede gibt es kaum. Allerdings neigt weißes Plastik zu Verfärbungen. Wer oft Kürbis oder frische grüne Kräuter verarbeitet und keine Verfärbungen riskieren möchte, sollte zu einem Modell mit Metallaufsatz greifen.

    2.6 Einfache Reinigung

    Der Stabmixer Vergleichssieger

    Der LINEO Edelstab Stabmixer von WMF

    Natürlich bleiben Stabmixer, wenn sie Lebensmittel zerkleinen, dabei nicht sauber. Deswegen ist nach jedem Einsatz eine gründliche Reinigung angesagt. Einige Geräte im Stabmixer Vergleich lassen sich auseinandernehmen. Wenn dann noch der Klingen-Aufsatz spülmaschinentauglich ist, ist alles gut. Wer einen Pürierstab mit fest verbauter Klinge hat oder wenn die Klinge nicht in die Spülmaschine darf, dann gibt es eine einfache Lösung: Einfach etwas Spülmittel und Wasser in einen Becher geben, den Mixer reinhalten und anschalten. Nach einigen Sekunden sieht er aus wie neu. Jetzt noch mit klarem Wasser abspülen und abtrocknen. In einigen Fällen reicht es schon, den Pürierstab direkt nach dem Einsatz unter fließendes Wasser zu halten. Ohnehin ist es sinnvoll, mit der Reinigung nicht zu lange zu warten. Angetrocknete Lebensmittelreste lassen sich hinter den Klingen nur schlecht entfernen.

    2.7 Die Hersteller

    Wer als Hersteller Küchenmaschinen oder Handmixer anbietet, hat meistens auch einen Stabmixer im Sortiment. Viele Hersteller mischen in diesem Bereich kräftig mit. Unter anderem bieten folgende Firmen Pürierstäbe an und finden sich ab und an im Stabmixer Test wieder: KitchenAid, Bosch, Kenwood, Philips, Braun, Russel Hobbs, Severin, Medion, ESGE, Jolta, WMF, Moulinex, Rosenstein & Söhne, Siemens, Grundig, AEG, Clatronic, Bomann, Unold.

    3. Alternativen zum Stabmixer

    Der Stabmixer Test zeigt, dass diese Geräte kleine praktische Helfer sind, die viele Arbeiten in der Küche einfacher oder überhaupt erst möglich machen. Aber natürlich gibt es Alternativen. Wie gut sich diese im Vergleich zum Stabmixer schlagen, soll folgende Übersicht zeigen.

    3.1 Handmixer

    Einen Handmixer gibt es eigentlich in jeder Küche. Mit Knethaken rückt er schweren Teigen zu Leibe, mit Rührstäben bereitet er Nachspeisen oder leichte Teige. Wem es hauptsächlich um das Pürieren geht, der kommt scheinbar nicht am Pürierstab vorbei, denn das kann der Handmixer nicht – normalerweise. Es gibt auch Handmixer, die können mit einem Pürier-Aufsatz erweitert werden. Wer so einen Handmixer hat, wird auf einen Stabmixer verzichten können. Wer allerdings einen normalen Handmixer hat und pürieren möchte, der sollte zum Stabmixer greifen. Der liegt besser in der Hand. In Sachen Teig-Verarbeitung hat natürlich der Handmixer die Nase vorn. Selbst Stabmixer mit Knet-Funktion und -Aufsatz eignen sich höchstens für kleine Mengen.

    3.2 Standmixer

    Ein Standmixer ist oft eine gute Alternative zum Pürierstab. Es handelt sich um einen großen Becher mit Klingen, der auf einen Standfuß mit Motor gesetzt wird. Diese Geräte zerkleinern ebenfalls zuverlässig Kräuter, Suppenzutaten oder auch Obst. Allerdings gibt es einige Unterschiede. Der Stabmixer ist flexibler. Er lässt sich in den Suppentopf halten und kann danach im hohen Becher einen Smoothie zaubern. In einen Standmixer muss alles erst eingefüllt werden. Außerdem gibt es meistens eine Mindestmenge, die eingefüllt werden muss. Dafür kommen kräftige Standmixer oft besser mit Eis oder ähnlich harten Zutaten zurecht und man hat bei ihrer Benutzung die Hände frei. Weder ist der Stabmixer ein wirklicher Ersatz für den Standmixer noch andersherum. Die Geräte ergänzen sich perfekt.

    3.3 Küchenmaschine

    Bei Küchenmaschinen gibt es viele Unterschiede. Es gibt welche, in denen unten im Gefäß das Rührwerkzeug angebracht ist. Dieses lässt sich meistens durch Klingen austauschen. Die können natürlich auch Zutaten zerkleinern, aber machen das oft nicht so zuverlässig und fein wie ein Pürierstab. Außerdem sind Küchenmaschinen sperriger. Dann gibt es noch Küchenmaschinen mit absenkbaren Knethaken. Diese haben normalerweise keine Klingen und können auch nichts pürieren. Allerdings gibt es Geräte mit Absenkwerkzeug, die einen zusätzlichen Anschluss für einen Mixbehälter haben. So verwandeln sie sich in einen Standmixer mit all seinen Vor- und Nachteilen. So dienen auch sie eher als Ergänzung für einen Stabmixer, aber nicht als vollwertiger Ersatz.

    4. Rezepte

    Vieles wurde bis hier über den Stabmixer geschrieben. Aber was kann er nun wirklich? Wie wird er eingesetzt und was kann man dabei beachten? Jetzt gibt es einige Rezepte, die sich mit allen Modellen aus dem Stabmixer Test umsetzen lassen sollten.

    4.1 Milchschaum

    Ein leckerer Kaffee wie beim Italiener, das wäre was Feines. Dazu gehört aber auch Milchschaum. Zutaten braucht man nicht viel. Kalte Milch mit einem Fettgehalt von 1,5 Prozent reicht aus. In die hält man nun den Pürierstab. Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn der Pürierstab in einem Winkel von 45 Grad in die Milch gehalten wird und der Kopf zur Hälfte herausragt. So kommt viel Luft in die Milch. Damit man sich nicht die Küche versaut, kann man einfach einen Löffel über den Klingen-Aufsatz halten. Anschließend den Milchschaum in der Mikrowelle oder auf dem Herd kurz erwärmen.

    4.2 Grüner Smoothie für Anfänger

    Grüne Smoothies sind lecker und gesund. Fortgeschrittene benutzen mehr Gemüse als Obst. Wer aber gerade erst die Welt der grünen Smoothies für sich entdeckt, sollte lieber mehr Obst nehmen. Das überlagert völlig den Gemüse-Geschmack, aber man hat trotzdem einen gesunden Drink mit Chlorophyll. Diese Zutaten werden gebraucht: eine Handvoll Baby-Spinat, eine Banane, sowie einen Apfel und eine Mango. Die Zubereitung geht wie folgt: Spinat waschen, die Banane schälen, Mango und Apfel entkernen. Dann alles in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer zerkleinern. Für eine bessere Konsistenz und zum einfacheren Pürieren kann man je nach Belieben Wasser hinzufügen.

    4.3 Feta-Creme

    Wer einen Dip für die nächste Grillparty sucht, der kann mit seinem Pürierstab in Windeseile eine leckere Feta-Creme herstellen. Es wird nur ein Glas gewürfelter Feta (je nach Geschmack mit Paprika und Oliven oder nur mit Kräutern), 300 Gramm Balkankäse oder Feta (entspricht etwa anderthalb Packungen) und Knoblauch nach Belieben (zwei Zehen sind ein guter Richtwert) gebraucht. Und so geht es: Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben – auch das Öl, in dem der gewürfelte Feta eingelegt ist! Die Knoblauchzehen vorher durch eine Knoblauchpresse drücken. Nun einfach alles mit dem Stabmixer zu einer Creme verarbeiten. Fertig! Dazu passt gut Fladenbrot, Baguette oder Ciabatta. Auch Grissini-Stangen kann man gut in die Creme dippen.

    5. Für wen eignet sich ein Stabmixer?

    Ein Stabmixer sollte in kaum einer Küche fehlen. Es muss nicht unbedingt der Stabmixer Vergleichssieger sein. Auch einfache Geräte sind bereits eine wertvolle Hilfe im Haushalt. Wer gerne Creme-Suppen mag, der kommt um diese praktischen Helfer nicht herum. Auch für Babybrei oder Kartoffelpüree eignen sich Stabmixer hervorragend. Selbst Smoothies lassen sich damit zaubern. Wer allerdings gerne Kräuter oder Nüsse hackt, sollte auf das passende Zubehör achten. Ein Becher mit extra Klingen ist sinnvoll. Wer Geld sparen möchte, der kann aber oft schon zur einfachen Variante greifen. Allerdings sollte der Geiz Grenzen haben. Die unabhängigen Tester der Stiftung Warentest haben in ihrem Stabmixer Test herausgefunden, dass ganz billige Geräte oft nicht viel taugen. Schnell kann der Motor kaputt gehen. Wer also weiß, was er mit seinem Stabmixer zubereiten wird, kann also am besten am Zubehör sparen, nicht an der Qualität.

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