Waschmaschine Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Siemens iQ300 WM14E446
Siemens_iQ300_WM14E446
Siemens_iQ300-WM14E446__4242003683545
Siemens iQ300 WM14E446
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Füllmenge7,0 kg
Strom/Jahr
Jahresverbrauch, Strom
165 kWh
Drehzahl1.400 U/min
Wasser/Jahr
Jahresverbrauch,Wasser
10.686 Liter
Klasse
Schleuderwirkungsklasse
B
Effizienz
Energieklasse
A+++
2
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Beko WMB 71643 PTN
Beko_WMB 71643 PTN
Beko_WMB-71643-PTN__8690842089725
Beko WMB 71643 PTN
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Produktspezifikation
Merkmale:
Füllmenge7,0 kg
Strom/Jahr
Der Stromverbrauch pro Jahr
171 kWh
Max. Drehzahl
Die Maximale Drehzahl im Schleuderprogramm
1.600 U/min
Wasser/Jahr
Der Wasserverbrauch pro Jahr
9.680 l
Schleuderklasse
Einteilung der Restfeuchte des Waschguts
A
Energieklasse
Die Kennzeichnung des Energieverbrauchs
A+++
PREISTIPP
3
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Bosch WAE283ECO
Bosch_WAE283ECO
Bosch_WAE283ECO__4242002800233
Bosch WAE283ECO
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Füllmenge7,0 kg
Strom/Jahr
Jahresverbrauch, Strom
165 kWh
Drehzahl1.400 U/min
Wasser/Jahr
Jahresverbrauch,Wasser
10.686 Liter
Klasse
Schleuderwirkungsklasse
B
Effizienz
Energieklasse
A+++
4
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Siemens iQ300 WM14E425 iSensor
Siemens_iQ300_WM14E425_iSensor
Siemens_iQ300-WM14E425-iSensor__4242003632147
Siemens iQ300 WM14E425 iSensor
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Füllmenge7,0 kg
Strom/Jahr
Jahresverbrauch, Strom
165 kWh
Drehzahl1.400 U/min
Wasser/Jahr
Jahresverbrauch,Wasser
10.686 Liter
Klasse
Schleuderwirkungsklasse
B
Effizienz
Energieklasse
A+++
5
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Siemens iQ700 WM14W540
Siemens_iQ700_WM14W540
Siemens_iQ700-WM14W540__4242003664582
Siemens iQ700 WM14W540
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Füllmenge8,0 kg
Strom/Jahr
Jahresverbrauch, Strom
137 kWh
Drehzahl1.400 U/min
Wasser/Jahr
Jahresverbrauch,Wasser
9.900 Liter
Klasse
Schleuderwirkungsklasse
B
Effizienz
Energieklasse
A+++
6
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Siemens iQ700 WM16W540
Siemens_iQ700_WM16W540
Siemens_iQ700-WM16W540__4242003664605
Siemens iQ700 WM16W540
Kundenbewertung
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Füllmenge8,0 kg
Strom/Jahr
Jahresverbrauch, Strom
137 kWh
Drehzahl1.600 U/min
Wasser/Jahr
Jahresverbrauch,Wasser
9.900 Liter
Klasse
Schleuderwirkungsklasse
B
Effizienz
Energieklasse
A+++
7
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Bauknecht WA PLUS 634
Bauknecht_WA_PLUS_634
Bauknecht_WA-PLUS-634__4011577458718
Bauknecht WA PLUS 634
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Füllmenge6,0 kg
Strom/Jahr
Jahresverbrauch, Strom
147 kWh
Drehzahl1.400 U/min
Wasser/Jahr
Jahresverbrauch,Wasser
9.272 Liter
Klasse
Schleuderwirkungsklasse
B
Effizienz
Energieklasse
A+++
8
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Bauknecht WM Style 824 ZEN
Bauknecht_WM_Style_824_ZEN
Bauknecht_WM-Style-824-ZEN__4011577460254
Bauknecht WM Style 824 ZEN
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Merkmale:
Füllmenge8,0 kg
Strom/Jahr
Jahresverbrauch, Strom
98 kWh
Drehzahl1.400 U/min
Wasser/Jahr
Jahresverbrauch,Wasser
8.500 Liter
Klasse
Schleuderwirkungsklasse
B
Effizienz
Energieklasse
A+++
9
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Bauknecht WMT EcoStar 732 Di
Bauknecht_WMT_EcoStar_732_Di
Bauknecht_WMT-EcoStar-732-Di__4011577733686
Bauknecht WMT EcoStar 732 Di
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Füllmenge7,0 kg
Strom/Jahr
Jahresverbrauch, Strom
174 kWh
Drehzahl1.200 U/min
Wasser/Jahr
Jahresverbrauch,Wasser
8.900 Liter
Klasse
Schleuderwirkungsklasse
C
Effizienz
Energieklasse
A+++
10
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AEG L72675FL
AEG_L72675FL
AEG_L72675FL__7332543281510
AEG L72675FL
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Füllmenge7,0 kg
Strom/Jahr
Jahresverbrauch, Strom
167 kWh
Drehzahl1.600 U/min
Wasser/Jahr
Jahresverbrauch,Wasser
8.999 Liter
Klasse
Schleuderwirkungsklasse
A
Effizienz
Energieklasse
A+++
11
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AEG Lavamat LÖKO
AEG_Lavamat__LÖKO
AEG_Lavamat--LOeKO__7332543404667
AEG Lavamat LÖKO
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Füllmenge8,0 kg
Strom/Jahr
Jahresverbrauch, Strom
97 kWh
Drehzahl1.400 U/min
Wasser/Jahr
Jahresverbrauch,Wasser
10.299 Liter
Klasse
Schleuderwirkungsklasse
B
Effizienz
Energieklasse
A+++

Immer mit frischer Wäsche durchs Leben gehen – Der große Waschmaschine Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Es gibt eine Vielzahl von elektrischen Geräten, ohne die wir im Alltag nur schlecht zurechtkommen. Eins von diesen Geräten ist die Waschmaschine. Ohne dieses Gerät würden wir mit schmutziger Wäsche durch den Alltag schlendern. Was alles beim Kauf einer Waschmaschine beachtet werden muss, was sie können sollte und was es für Unterschiede bei den verschiedenen Modellen gibt, zeigt der Waschmaschine Test. Das beste Modell wird zum Waschmaschine Vergleichssieger gekürt. Mit diesem macht das Waschen richtig Spaß und plötzlich ist die Hausarbeit kein lästiges Übel mehr.

    1. Die Waschmaschine

    Die Mechanisierung des Waschens war eine Revolution. Früher wurde die Wäsche von Hand mithilfe eines Waschbrettes in einem Waschzuber gewaschen. Die war vor allem bei großen Familien mit viel Arbeit verbunden. 1946 kam in Amerika die erste Waschmaschine, so wie wir sie heute kennen auf den Markt. In Deutschland erst im Jahre 1951. Die Einführung der Waschmaschine sorgte dafür, dass die Menschen hygienebewusster wurden. Sie wechselten häufiger ihre Kleidung, da sie nun nicht mehr so viel Zeit für das Waschen aufbringen mussten. Jedoch konnten sich viele Haushalte keine Waschmaschine leisten, sodass es Firmen gab, die Waschmaschinen verliehen haben. Auch heute gibt es das Problem. Zu diesem Zwecke gibt es sogenannte Waschsalons. Die Waschmaschinen dort sind mit einem Münzschlitz ausgestattet, sodass man gegen kleines Geld dort seine Wäsche waschen kann. Dies ist auch nützlich für Leute, die keinen Platz für eine Waschmaschine besitzen. Wie genau aber funktioniert eine Waschmaschine und welche unterschiedlichen Modelle gibt es? Auch das wollen wir im Waschmaschine Test einmal herausfinden.

    2. Unterschiedliche Modelle

    Video eines Waschmaschine Test

    Bei den heutigen Waschmaschinen gibt es zwei verschiedene Modelle, die im Haushalt zum Einsatz kommen. Zum einen wäre dies sowohl der bekannte Frontloader als auch die Toploader. Was die einzelnen Modelle voneinander unterscheidet, wollen wir im Waschmaschine Test unter die Lupe nehmen.

    2.1 Frontloader

    Dies ist wohl das bekannteste Modell der Waschmaschinen. Sie sind kompakt und mit einer Fronttür ausgestattet. Diese hat die Eigenschaft eines Bullauges, sodass man sehen kann, wie die Wäsche gewaschen wird. Durch die kompakte Bauweise kann man diese auch leicht in die Küche anstatt eines Unterschrankes stellen. Solange ein Wasseranschluss und genug Platz nach vorne zum Öffnen der Fronttür gegeben ist, spricht nichts dagegen. Steht das Gerät alleine da, zum Beispiel im Keller, hat der Frontloader eine Arbeitsfläche auf der Waschmaschine zu bieten. Auf diese lässt sich Waschmittel etc. abstellen. Außerdem besteht die Möglichkeit einen Trockner auf die Waschmaschine zu stellen, um Platz zu sparen. Der Frontloader hat einen festen Stand, sodass dieser auch bei hohen Schleuderzahlen fest auf dem Boden stehen bleibt. Des Weiteren bietet der Frontloader viel Platz. Wäschemengen von bis zu acht Kilogramm sind kein Problem. Bei diesen Modellen kann es aber auch schnell zum Phänomen der verschwundenen Socke kommen. Viele haben sicherlich schon mal die Wäsche aus der Trommel genommen, und dabei eine Socke vermisst. Die Maschine wurde scherzhaft als sockenfressendes Monster bezeichnet. Dies hat aber einen Grund. Während des Waschens kann es passieren, dass eine Socke in die Dichtung des Bullauges gezogen wird. Durch den Druck wird sie in die Maschine gezogen und wickelt sich um die Heizstäbe. Im Laufe der Zeit löst sie sich dann auf. Die folgende Tabelle des Waschmaschine Tests soll noch einmal die Vorteile und Nachteile des Frontloaders darstellen.

    VORTEILE

    • kann statt eines Unterschranks in die Küche gestellt werden
    • bietet Arbeitsfläche
    • ein Trockner kann auf die Maschine gestapelt werden
    • für große Waschmengen geeignet
    • sehr standfest

    NACHTEILE

    • sehr breit
    • frisst aufgrund der offenen Trommel auch mal gerne Socken

    2.2 Toploader

    Diese Modelle der Waschmaschine besitzen die Luke zum Einfüllen der Wäsche auf der Oberseite. Wenn die Luke geschlossen ist, kann man der Wäsche nicht beim Waschen zusehen. Im Gegensatz zum Frontloader ist der Toploader viel schmaler, aber dafür höher. Man kann ihn in recht kleine Nischen stellen, dafür haben kleine Menschen Probleme diesen zu befüllen und müssen sich teilweise auf Zehenspitzen stellen. Leider bieten sie nicht so viel Platz wie ein Toploader. Bei ca. 5,5 Kilogramm ist dort Schluss. Gerade für Familien, die viel Wäsche produzieren ist das Waschen damit sehr umständlich. Durch die schmale und hohe Bauweise kann es beim Schleudern auch schon mal passieren, dass die Maschine sich selbstständig macht oder umfällt. Bei neueren Geräten wurde die Trommel besser fixiert, sodass die Maschine ruhiger ist. Da die Klappe zum Befüllen oben liegt, kann man auf der Maschine im Gegensatz zum Frontloader nichts abstellen. Da die Technik im Inneren viel kompakter ist, als bei Frontloadern sind Anschaffungskosten und Reparaturkosten recht teuer. Die folgende Tabelle des Waschmaschine Tests soll noch einmal die Vorteile und Nachteile des Toploaders darstellen.

    VORTEILE

    • sehr schmale Bauweise
    • Wäsche kann im Stehen eingeworfen werden
    • Frisst aufgrund der geschlossenen Trommel keine Socken

    NACHTEILE

    • wenig Fassungsvolumen
    • ältere Modelle nicht sehr standfest
    • keine Ablagefläche
    • sehr teuer

    Wie der Waschmaschine Vergleich zeigt, sind Frontloader im Gegensatz zu Toploadern zu bevorzugen, da letztere nur durch eine schmale Bauweise überzeugen und ein Fronloader bei großen Wäschemengen einfach komfortabler ist.

    2.3 Hybridmodelle

    Immer beliebter auf dem Markt werden die sogenannten Waschtrockner. Bei diesen Modellen ist der Name Programm. Zunächst wird die Wäsche ganz normal gewaschen. Wenn die Wäsche geschleudert und das Wasser abgepumpt wurde, startet die Maschine den Trockenvorgang. Natürlich kann auch nur eine Funktion der Maschine genutzt werden. Aber praktisch ist diese Kombination schon, falls man sich überlegt beide Geräte anzuschaffen. Dies spart Platz und Geld. Der Nachteil solcher Geräte ist, wenn sie kaputt sind, kann die andere Funktion auch nicht mehr benutzt werden. Das Stichwort Trockner führt zum nächsten Thema: der Schleuderzahl. Früher waren Trockner noch nicht so weit verbreitet. Die Schleuderzahlen einer Waschmaschine lagen zwischen 1.000 und 1.200 Umdrehungen pro Minute. Dies reicht aus, damit die Wäsche auf der Leine trocknen kann, aber sie ist noch ziemlich feucht. Für heutige Trockner wäre die Feuchtigkeit aber zu hoch. Die Energie, die aufgebracht werden muss, um sie zu trocknen, wäre zu hoch und im schlimmsten Fall würde die Wäsche nicht trocknen. Standardumdrehungen sind heute 1.400 Umdrehungen pro Minute. In der Wäsche ist dann nur noch 50 Prozent Restfeuchtigkeit vorhanden. Somit trocknet die Wäsche bis zu 40 Minuten schneller als bei niedriger Drehzahl, wie Stiftung Warentest im Test über die Schleuderdrehzahl herausgefunden hat. Waschmaschinen mit einer Drehzahl von 1.600 Umdrehungen pro Minute bekommen noch mal fünf Prozent mehr Feuchtigkeit aus der Wäsche. Dies ist ein optimaler Wert für Trockner, da die Wäsche so schneller trocken wird. Der Nachteil bei solch einer hohen Drehzahl ist, dass die Wäsche schneller knittert und man schneller zum Bügeleisen greifen muss.

    3. Die Magie des Waschens

    Für den Betrieb einer Waschmaschine braucht es nicht viel. Alles was für den Betrieb benötigt wird, ist ein Stromanschluss und ein Wasseranschluss. Ohne diese Voraussetzungen gibt es keine saubere Wäsche. Des Weiteren benötigt man ein Waschmittel. Dieses gibt es sowohl in Pulverform als auch auf flüssiger Basis zu erwerben. Bei der Wahl des Waschmittels scheiden sich die Geister. Die eine Partei schwört auf das flüssige Waschmittel, die andere auf die Pulverwaschmittel. Ob und welche Partei recht hat, werden wir in einem späteren Kapitel des Waschmaschine Test unter die Lupe nehmen. Nun packen wir die dreckige Wäsche in die Waschtrommel, wählen ein Programm an der Maschine aus, füllen Waschpulver und eventuell Weichspüler in das jeweilige Fach und starten die Maschine. Zuallererst wird vom Wasseranschluss Wasser in die Trommel gepumpt. Dieses wird mit Waschmittel vermischt und die Wäsche anschließend eingeweicht. Nun startet meist der Hauptwaschgang. Mithilfe der rotierenden Trommel und der Mischung aus Wasser und Waschmittel wird der Schmutz aus der Wäsche herausgelöst. Dieser Durchgang wird einige Zeit wiederholt. Dann folgt die Phase des letzten Spülgangs. In diesem wird der Weichspüler zur Wäsche gegeben, damit dieser in das Textil einziehen kann. Im letzten Durchgang dreht die Trommel sich mit einer hohen Umdrehungszahl. Dieser Vorgang wird schleudern genannt. Das Wasser wird durch diesen Vorgang aus der Wäsche hinausbefördert. Gleichzeitig wird das überschüssige Wasser aus der Maschine abgepumpt. So kann die Wäsche klamm herausgenommen werden und auf einen Wäscheständer gehängt werden.

    3.1 Waschmittel in Pulverform vs. flüssiges Waschmittel

    Viele Hersteller bieten Waschmittel sowohl in Pulverform als auch in flüssiger Form an. Aber gibt es wirklich Unterschiede? Ja die gibt es. Es kommt nämlich ganz darauf an, welche Art von Wäsche man waschen möchte. Pulverwaschmittel enthalten Bleichmittel. Diese sorgen für weißere Wäsche und reinigen Bleichflecken. Bleichflecken treten unter anderem bei Verschmutzungen wie Kaffee- oder Weinflecken auf. Bei höheren Temperaturen wirken sie sogar gegen Keime. Bei Krankheiten, sowie Allergien sollte daher zu einem Pulverwaschmittel gegriffen werden. Allerdings kann es passieren, dass durch das Bleichmittel Rückstände auf der Wäsche verbleiben können, die notfalls mit einem zweiten Waschgang wieder entfernt werden können. Flüssigwaschmittel haben den Vorteil, dass sie keine Rückstände auf der Wäsche hinterlassen, weil sie keine Bleichmittel enthalten. Allerdings bekommen sie daher auch die oben angesprochenen Verschmutzungen schlechter aus der Wäsche heraus und diese vergraut auch mit der Zeit. Da Flüssigwaschmittel aufgrund ihrer Konsistenz haltbar gemacht werden müssen, enthalten sie Konservierungsmittel. Diese sind schädlich für die Umwelt und können bei manchen Menschen Allergien auslösen. Zusätzlich ist ein Aufheller enthalten, der für weißere Wäsche sorgen soll. Beide Waschmittel werden Vollwaschmittel genannt. Des Weiteren gibt es beide Arten der Waschmittel auch in einer Form namens “Color”. Diese Art von Waschmittel erhält die Farbe von Textilien. Werden farbige Textilien nämlich mit Vollwaschmittel gewaschen, können diese ihre Farbe verändern. Daher sollte man bunte Wäsche immer mit Color-Waschmittel waschen und weiße Wäsche mit einem Vollwaschmittel. Es gibt auch Color-Waschmittel in Pulverform. Ausgenommen davon sind Textilien aus Wolle und Seide. Diese müssen mit einem speziellen Wollwaschmittel gewaschen werden, da diese pH-neutral sind und daher die empfindliche Wäsche nicht angreifen. Für schwarze Wäsche gibt es noch mal ein gesondertes Waschmittel. Diese erhält das satte Schwarz der Textilien. Die folgende Tabelle in unserem Waschmaschine Test zeigt noch einmal die Merkmale der verschiedenen Waschmittel.

    WASCHMITTEL MERKMALE
    Vollwaschmittel in Pulverform
    • ideal für weiße Wäsche
    • reinigt Bleichflecken optimal
    • bekämpft bei hohen Temperaturen Krankheitserreger
    • kann Rückstände auf der Wäsche hinterlassen
    • können die Farbe von bunten Textilien verändern
    Vollwaschmittel in flüssiger Form
    • hinterlassen keine Rückstände auf der Wäsche
    • Aufheller sorgt für weißere Wäsche
    • enthalten Konservierungsstoffe
    • schädlich für die Umwelt
    • können die Farben von farbigen Textilien verändern
    Color-Waschmittel in Pulverform
    • erhalten die Farben von bunten Textilien
    • müssen genau dosiert werden, damit der gewünschte Effekt erzielt wird.
    Colorwaschmittel in Flüssigform
    • erhalten die Farben von bunten Textilien
    • enthalten Konservierungsstoffe
    • schädlich für die Umwelt

    Wie die Tabelle zeigt, kommt es immer auf die jeweilige Farbe der Textilien und den Anwendungsgrund an. Trotzdem zeichnet sich ein größerer Vorteil auf der Seite der Pulverwaschmittel ab. Zu diesem Urteil kam auch Stiftung Warentest in ihrem Test von Waschmitteln.

    3.2 Weichspüler und Hygienespüler

    Zusätzlich zum Waschmittel werden weitere Mittel dazugegeben, die für eine bessere Pflege der Wäsche sorgen. Das sind unter anderem Weichspüler und Hygienespüler. Der Weichspüler wird der Wäsche hinzugegeben, damit diese während des Trocknens nicht in eine Trockenstarre verfällt und sich weich und geschmeidig anfühlt. Die Weichspüler werden oft noch mit speziellen Duftstoffen versehen, damit die Wäsche noch frischer riecht. Weichspüler als Rauschmittel: In den Gefängnissen breitet sich eine neue Droge aus. Bei einer Kontrolle wurde in Nasensprays von Häftlingen Weichspüler gefunden. Sie schnupften sich dieses für einen schnellen Rausch. Da sie ihre Wäsche im Gefängnis selber waschen dürfen, kamen sie ganz legal daran. Mittlerweile werden die Nasensprays überprüft und das Waschen mit Weichspüler verboten. Als weiteren möglichen Waschzusatz gibt es Hygienespüler. Diese bekämpfen Keime und Bakterien, die sich in den Textilien eingenistet haben. Während Vollwaschmittel erst bei hohen Temperaturen ab 60 °C ihre Wirkung gegen Keime entfalten, können Hygienespüler auch schon bei niedrigen Temperaturen wie 30 °C oder 40 °C Bakterien bekämpfen.

    4. Das richtige Programm für jede Wäsche

    Wer mit seiner Wäsche vor der Maschine steht, hat oft die Qual der Wahl. Welche Wäsche muss jetzt bei welcher Gradzahl in welchem Programm gewaschen werden. Viele Leute sind damit oft überfordert, sodass der folgende kleine Ratgeber im Waschmaschine Test helfen soll.

    PROGRAMM HINWEISE
    Kurzwäsche Mit diesem Programm werden nur leicht verschmutzte Wäschestücke gewaschen. Dies geschieht meist im Niedrigtemperatursektor bei 30°C.
    Normale Wäsche Das ist meist das Standardprogramm jeder Waschmaschine. Die Wäsche wird ganz normal bei 40°C gewaschen.
    Kochwäsche Mit diesem Programm werden strapazierfähige Textilien gewaschen, die Keime oder andere Mikroorganismen enthalten können. Dazu zählt Bettwäsche, Unterwäsche, Babywäsche etc. Diese wird meist bei 60°C oder 95°C gewaschen. Während im normalen Gebrauch 60°C ausreicht, sollte bei Krankheiten oder hartnäckigen Keimen die 95°C-Wäsche gewählt werden.
    Buntwäsche Dieses Programm ist für bunte Textilien gedacht und variiert zwischen 30°C und 60°C. Weiße Textilien sollten nicht zusammen mit den bunten Textilien gewaschen werden, da es zu Verfärbungen kommen kann. Niemand will später, dass sein weißes Business-Hemd einen pinken Touch erhält.
    Feinwäsche Dieses Programm ist für Textilien aus feinem Stoff wie Seide oder auch Gardinen. Hier wird mit viel Wasser bei einer geringen Drehzahl der Trommel bei maximal 40°C gewaschen.
    Sparprogramm Bei diesem Programm wird die Wäsche länger eingeweicht. Das spart Wasser und Energie.
    Handwäsche Manche Handwäsche-Programme sind schonender als die manuelle Wäsche per Hand. Daher sollte vorher genau ein Blick auf das Programm geworfen werden. Geeignet ist dieses unter anderem für Dessous und Spitzenunterwäsche.
    Wollwäsche Da Wolle sehr empfindlich ist, dreht sich die Trommel wenig bis gar nicht um die nasse Wolle zu schonen. Allerdings sollte vorher überprüft werden, ob die Wolle als maschinentauglich gekennzeichnet ist.

    Bei stark beschmutzter Wäsche, wie zum Beispiel beim Auftreten von Blut- oder Weinflecken empfiehlt es sich, die Wäsche vorzubehandeln. Mittlerweile gibt es viele Fleckenmittel, die für die verschiedensten Fleckenarten geeignet sind. Einfach das Pulver auf den Fleck geben, Wasser daraufschütten, kurz verreiben und dann einwirken lassen. Bei sehr aggressiven Flecken wie Blut oder Wein, sollte dies unmittelbar nach der Verschmutzung geschehen, damit der Fleck auch ohne Probleme ausgewaschen werden kann.

    5. Nützliche Funktionen erleichtern den Umgang

    Die modernen Waschmaschinen sind mit sehr vielen nützlichen Funktionen ausgestattet. Oft steht man vor der Frage wie viel Waschmittel man für, die in die Trommel gegebene Wäsche, benötigt. Dies erleichtert ein Beladungssensor. Dieser wiegt die Wäsche in der Trommel und gibt an, wie viel Waschmittel benötigt wird. Manche Maschinen machen das sogar automatisch. Dies geht aber nur, wenn die Maschinen eine Waschmittel- und Weichspülkammer besitzen. Dort wird ein gewisser Vorrat angelegt und die Waschmaschine nimmt sich nur so viel, wie sie für diese Waschladung benötigt. Es ist sehr ärgerlich, wenn durch einen Defekt Wasser aus der Maschine austritt. Gerade, wenn die Waschmaschine in der Küche steht, kann einer Überflutung viele Folgeschäden wie zum Beispiel einen aufquellenden Boden oder Möbel verursachen. Daher sind viele Maschinen mit einer Aquastop-Funktion ausgestattet. Bei einem Leck im Zulaufschlauch tropft das überschüssige Wasser in ein Auffangbecken und die Maschine schaltet die automatische Wasserzufuhr ab, damit es nicht zu einem Wasserschaden kommt. Wer einen Warmwasseranschluss besitzt, kann sich freuen. Es gibt auch Modelle, die man an diesen anschließen kann, sodass die Maschine nicht mehr selber über die Heizstäbe das kalte Wasser erhitzen muss. Dies spart Energie. Apropos Energie: Alle Waschmaschinen sind mit einem Energielabel ausgestattet. Dieses wurde von der EU-Kommision eingeführt. Seitdem müssen alle Waschmaschinen dieses Label tragen. Die Skala reicht von A bis D, wobei Klasse A noch mal in A+ bis A+++ aufgeteilt ist. A+++ steht bei der Skala für die beste Energieeffizienz, wobei D für die schlechteste steht. Des Weiteren müssen folgende Werte auf dem Energielabel aufgeführt werden: Lautstärke beim Waschen und beim Schleudern, Schleudereffizienzklasse, Wasserverbrauch pro Jahr und Energieverbrauch pro Jahr. Für die letztere Beiden wurde eine Waschmenge von 220 Maschinen pro Jahr bei einer Temperatur von 40°C als Grundlage genommen. Auch diese Werte der Energieeffizienz fließen bei unserem Waschmaschine Vergleich in die Wertung.

    6. Reinigung sorgt für ein langes Leben

    Es gibt einige Tipps, die man im Umgang mit einer Waschmaschine beachten sollte. Ein paar dieser Tricks und Kniffe wollen wir auch im Waschmaschine Test vorstellen.

    • Waschmaschinen haben ein Flusensieb. Dort sammeln sich Flusen, die sich im Waschwasser befinden. Sie werden dort gefiltert, damit keine Flusen in der Pumpe landen und so die Mechanik verstopfen. Das Sieb sollte in regelmäßigen Abständen von Flusen befreit werden. Aber Vorsicht: Beim Öffnen des Siebes, entweicht eine große Menge an Wasser, welches sich in Siebnähe ansammelt. Daher sollte immer eine Schale zum Auffangen des Wassers bereitgestellt werden.
    • Trocknen Sie nach dem Waschen das Material gründlich ab. Das Bullauge und der Schlitten, in dem Waschpulver und Weichspüler liegen werden wahrscheinlich von jedem getrocknet. Allerdings vergessen bei Frontloadern viele die Gummidichtung. Dort sammeln sich schnell Flusen. Außerdem bildet sich dort schnell Schimmel, wenn die Zwischenräume nicht getrocknet werden. Schimmel im Waschpulverfach oder in der Dichtung führen zu einem unangenehmen Geruch, der sich beim Waschen auf die Textilien übertragen kann. Falls die Wäsche nach dem Waschen mal muffig riecht, sollte man vielleicht wieder die Maschine reinigen.
    • Über ein Pflegemittel sollte ebenfalls von Zeit zu Zeit nachgedacht werden. Im gut sortierten Supermarkt finden sich viele Waschmaschinenreiniger. Diese füllt man entweder direkt in die Trommel oder in das Fach für Weichspüler. Dann wird die Maschine einmal auf Kurzwäsche eingestellt und mithilfe des Mittels gereinigt. Dies löst Kalk und andere Ablagerungen, welche die Maschine beschädigen oder für einen unangenehmen Geruch sorgen können.
    • Räumen Sie die Waschmaschine rechtzeitig aus. Wenn Sie es vermeiden können, sollten die Sachen immer direkt nach Ende des Waschvorgangs aus der Trommel genommen werden. Wenn nasse Wäsche lange auf einem Haufen liegt, wird sie muffig und im schlimmsten Fall muss diese deswegen noch einmal gewaschen werden.
    • Lassen Sie nach dem Waschen die Klappe oder die Tür der Waschmaschine auf. Es ist wichtig die Trommel, nach einem Waschgang lüften zu lassen. Wird die Klappe direkt wieder zugemacht, kann sich an schwer erreichbaren Stellen Schimmel bilden, was zu einem muffigen Geruch führt.

    7. Fazit

    Wie unser Waschmaschine Test zeigt, gibt es viele verschiedene Punkte, die beim Kauf einer Waschmaschine beachtet werden müssen. Soll die Maschine im Keller oder in der Küche stehen? Wie viel Platz ist vorhanden und sollte es ein Frontloader oder Toploader sein. Ein Singlehaushalt kommt schon mit Letzterem aus, während eine Familie schon die Kapazität eines Frontloaders benötigt. Wer sich außerdem mit der Energieeffizienz auseinandersetzt, kann bares Geld sparen. Wäsche muss man oft waschen, sodass pro Waschgang einige Cent gespart werden können. Wer außerdem seine Maschine sauber hält und die richtige Wäsche mit dem passenden Waschmittel und dem korrekten Programm wäscht, wird viel Freude mit seinem Waschmaschinen Vergleichssieger haben. Da macht der Haushalt doch gleich viel mehr Spaß.

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