Fieberthermometer Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Medisana FTN Infrarot
Medisana Fieberthermometer
Medisana-FTN-Infrarot___B002Q4TV4E
Medisana FTN Infrarot
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Messdauer1 Sek.
Messbereich0,0 - 100,0 °C
Messspeicher30
MessartStirn
Abschaltung
Abschaltautomatik
Wasserdicht
PREISLEISTUNGSSIEGER
2
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reer 98020 SkinTemp 3in1
reer Skin Thermometer
reer-98020-SkinTemp_3in1__B00U8S0IP6
reer 98020 SkinTemp 3in1
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Messdauer1 Sek.
Messbereich32,0 - 42,9 °C
Messspeicher19
MessartOhr, Schläfe
Abschaltung
Abschaltautomatik
Wasserdicht
3
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Etekcity Duales Infrarot
Etekcity Fieberthermometer
Etekcity-Duales_Infrarot__B01FVTN79K
Etekcity Duales Infrarot
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Messdauer1 Sek.
Messbereich0,0 - 100,0 °C
Messspeicher20
MessartOral, Stirn
Abschaltung
Abschaltautomatik
Wasserdicht
4
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Beurer FT 90 Kontaktlos
BBeurer Fieberthermometer
Beurer-FT-90_Kontaktlos__B006YTF2BS
Beurer FT 90 Kontaktlos
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Messdauer2 Sek.
Messbereich10,0 - 40,0 °C
Messspeicher60
MessartStirn
Abschaltung
Abschaltautomatik
Wasserdicht
5
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AEG FT 4919 Thermometer
AEG Fieberthermometer
AEG-FT-4919_Thermometer__B001RB203Q
AEG FT 4919 Thermometer
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Messdauer1 Sek.
Messbereich22,0 - 80,0 °C
Messspeicher9
MessartOhr
Abschaltung
Abschaltautomatik
Wasserdicht
6
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Braun IRT6520 Thermo Scan 7
Thermo Scan 7 Fieberthermometer von Braun
Braun-IRT6520_Thermo-Scan-7__B00NVMIO02
Braun IRT6520 Thermo Scan 7
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Messdauer1 Sek.
Messbereich34,0 - 42,2 °C
Messspeicher9
MessartOhr
Abschaltung
Abschaltautomatik
Wasserdicht
7
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reer 9850 Digital
Reer Fieberthermometer
reer-9850-Digital___B0017EU07Q
reer 9850 Digital
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Messdauer10 Sek.
Messbereich30,0 - 43,0 °C
Messspeicher1
MessartOral, rektal, axillar
Abschaltung
Abschaltautomatik
Wasserdicht
8
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Geratherm rapid GT-195-1
Geratherm rapid Fieberthermometer
Geratherm-rapid_GT-195-1__B001O1D9V6
Geratherm rapid GT-195-1
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Messdauer9 Sek.
Messbereich32,0 - 43,9 °C
Messspeicher1
MessartOral, rektal, axillar
Abschaltung
Abschaltautomatik
Wasserdicht
9
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Braun PRT 1000 HighSpeed
Braun High Speed Fieberthermometer
Braun-PRT-1000_HighSpeed__B000FHC0QK
Braun PRT 1000 HighSpeed
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Messdauer10 Sek.
Messbereich32,0 - 42,9 °C
Messspeicher1
MessartOral, axillar
Abschaltung
Abschaltautomatik
Wasserdicht
10
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Braun IRT6020 Thermo Scan 5
Termo Scan 5 Fieberthermometer von Braun
Braun-IRT6020_Thermo-Scan-5__B00M35Y2MC
Braun IRT6020 Thermo Scan 5
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Messdauer5 Sek.
Messbereich34,0 - 42,2 °C
Messspeicher1
MessartOhr
Abschaltung
Abschaltautomatik
Wasserdicht

Ganz schön heiß – Fieberthermometer im Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Es sollte in keinem Haushalt fehlen. Das Fieberthermometer. Die wenigsten schaffen es, mit dem kleinen Helfer etwas Positives zu verbinden. Kein Wunder. Kommt es zum Einsatz, dann ist man krank – oder fühlt sich zumindest so. Oder die Sorge um den Nachwuchs ist so groß, das Gewissheit her muss. Dann kann das Fieberthermometer ganz schnell alle Ängste nehmen oder den Ausschlag geben, vernünftigerweise den Arzt aufzusuchen. So nützlich ein Fieberthermometer auch sein kann, so viel ist bei seinem Einsatz zu beachten. Wo messe ich mit dem Thermometer? Was ist eine normale Temperatur? Welche Modelle gibt es? Und was muss das Fieberthermometer überhaupt können? Der Fieberthermometer Vergleich soll diese Fragen beantworten.

    1. Das Fieberthermometer

    Viele kennen noch das klassische Fieberthermometer mit Quecksilber. Das hat die EU mittlerweile verboten, da Quecksilber giftig ist. Allerdings hat diese Art Fieberthermometer ohnehin Nachfolger bekommen, die sich viel einfacher einsetzen lassen und auch im Fieberthermometer Test überzeugen.

    1.1 Ausdehnungsthermometer

    Dem Quecksilberthermometer am ähnlichsten sind die Ausdehnungsthermometer, auch Glasthermometer genannt. Diese sind eigentlich nichts anderes als das verbotene Quecksilber-Modell. Sie arbeiten zwar mit einem anderen Material, aber nach dem selben Prinzip. In dem Glasgehäuse des Fieberthermometers befindet sich ein dünnes Röhrchen mit einer Flüssigkeit, die sich bei Wärme ausdehnt und bei Kälte zusammenzieht. Bei dieser Flüssigkeit handelt es sich normalerweise um Galinstan. Galinstan ist – genau genommen – eine Legierung aus Gallium, Indium und Zinn, die bei Raumtemperatur flüssig ist. Direkt am Röhrchen befindet sich eine Skala, die anzeigt, wie warm es ist, je nachdem, wie weit sich das Galinstan ausgedehnt hat.

    1.2 Digitale Fieberthermometer

    Komfortabler als das Ausdehnungsthermometer ist das digitale Fieberthermometer. Das weist nämlich normalerweise durch einen Piepton darauf hin, dass die Messung fertig ist. Außerdem ist die Skala am Ausdehnungsthermometer in der Regel ziemlich klein und deswegen schlecht abzulesen. Vor allem, wenn man Fieber hat, sich schlapp fühlt und der Kopf schmerzt, ist das nicht immer schön – ein echtes Manko im Fieberthermometer Test. Ein digitales Fieberthermometer hat ein LCD-Display, welches sich besser ablesen lässt als die Skala eines Ausdehnungsthermometers. Die Temperatur ermittelt das digitale Fieberthermometer mit einem Sensor. Ein weiterer Vorteil des digitalen Fieberthermometers im Fieberthermometer Test ist, dass es das Ergebnis schneller liefert. Brauchen herkömmliche Thermometer mehrere Minuten, liegt das Ergebnis eines digitalen Fieberthermometers nach etwa einer Minute vor. Generell liegen digitale Fieberthermometer im Fieberthermometer Test vor den Glasthermometern, aber einen Nachteil haben sie. Sie brauchen Strom. Ist die Batterie leer, ist keine Messung möglich. Wer dann keine Ersatzbatterie im Haus hat, darf sich unter Umständen krank zum nächsten Geschäft schleppen, um eine neue Batterie zu kaufen.

    1.3 Infrarotthermometer

    Vergleichsweise neu auf dem Markt und im Fieberthermometer Test sind Infrarotthermometer. Die messen die Temperatur mit einem Sensor, vor dem sich eine Linse befindet, die die Infrarotstrahlung weiterleitet. Durch diese Art der Messung liegt ein Ergebnis bereits nach wenigen Sekunden vor. Das erleichtert das Fiebermessen vor allem bei Kleinkindern. Mittlerweile liefern Infrarotthermometer auch präzise Ergebnisse – zumindest in der Theorie. Im Fieberthermometer Test unterscheiden sich die verschiedenen Modelle in ihrer Handhabung, das haben auch die Experten der Stiftung Warentest bestätigt. Nicht alle Infrarotthermometer im Fieberthermometer Vergleich sind derart simpel zu bedienen, dass sie korrekte Ergebnisse zu Tage fördern. Aber gerade das zeichnet einen Fieberthermometer Vergleichssieger aus. Außerdem unterscheiden sich die Infrarotthermometer in weiteren Punkten. Zum einen gibt es welche, die mit Körperkontakt messen und welche, die berührungslos arbeiten. Bei der Messung mit Körperkontakt, müssen die Fieberthermometer entweder jedes Mal desinfiziert oder mit Schutzkappen versehen werden. Das hängt vom Modell ab. Zudem kann man die Infrarot-Fieberthermometer in drei Kategorien einteilen. Zum einen als Ohrthermometer, dass die Temperatur des Trommelfells misst. Zum anderen als Stirnthermometer, misst die Temperatur, der Name lässt es erahnen, an der Stirn. Das Thermometer wird während der Messung in vielen Fällen von einer Schläfe bis zur anderen geführt. Danach liegt dann auch schon das Ergebnis vor. Zuletzt als kombinierte Ohr-/Stirnthermometer. Diese können im Ohr und an der Stirn eingesetzt werden. Durch Abziehen einer Kappe verwandelt sich das Stirnthermometer in ein Ohrthermometer.

    MODELL VORTEIL NACHTEIL
    Ausdehnungsthermometer / Glasthermometer
    • sehr genaue Messung und günstig in der Anschaffung
    • einfach in der Handhabung
    • langsame Messung
    • Ergebnis nicht immer einfach ablesbar
    • funktioniert immer
    • Bruchgefahr besteht
    digitales Fieberthermometer
    • genaue Messung
    • meist günstig in der Anschaffung
    • gut abzulesen und einfach in der Handhabung
    • schneller als Glasthermometer
    • von Batterien abhängig
    • langsamer als Infrarothermometer
    Infrarotthermometer
    • sehr schnelle Messung
    • angenehme Messung
    • Ergebnisse nicht immer ganz so genau, wie mit herkömmlichen Fieberthermometern
    • komplizierter in der Handhabung
    • von Batterien abhängig

    Das Fieberthermometer in der Geschichte: Die ersten Fieberthermometer hatten bis auf die Funktion wenig mit den heute bekannten Modellen gemeinsam. Daniel Gabriel Fahrenheit soll Anfang des 18. Jahrhunderts das erste Fieberthermometer entwickelt haben. Das besaß eine stolze Länge von 60 Zentimetern. 1867 stellte Thomas Clifford Allbutt ein kurzes Fieberthermometer vor, welches ähnlich lang war wie die heutigen Ausführungen. Mit diesem konnten sogar recht genaue Ergebnisse erzielt werden. Allerdings war es in der Handhabung sehr kompliziert und Ärzten vorbehalten. Außerdem gab es einen weiteren Unterschied. Es handelte sich um ein Quecksilber-Thermometer. Im Gegensatz zu heutigen Modellen war es aber noch nicht geschlossen. Ein geschlossenes Fieberthermometer aus Glas entwickelte erst der Drogist Wilhelm Uebe im Jahr 1890. Diese Ausführung ähnelte dann den Thermometern, wie es sie bis vor einigen Jahren noch gab. 2009 hat die Europäische Union den Verkauf von quecksilberhaltigen Fieberthermometern nämlich verboten. Deswegen finden sich diese auch nicht im Fieberthermometer Test.

    2. Worauf beim Kauf achten?

    Es gibt verschiedene Arten von Fieberthermometern mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Aber es gibt generelle Kriterien im Fieberthermometer Vergleich, die berücksichtigt werden sollten.

    2.1 Wie genau misst das Thermometer?

    Alle tollen Funktionen nützen nichts, wenn das Fieberthermometer die Temperatur nicht zuverlässig ermittelt. Das ist das wichtigste Kriterium im Fieberthermometer Test. Fast so wichtig wie die Genauigkeit des Thermometers ist dessen Handhabung. Wenn nur ausgebildetes Fachpersonal wie Krankenschwestern oder Ärzte gute Ergebnisse erzielen, hat das Gerät im Haushalt nichts zu suchen. Jeder muss zuverlässig die richtige Temperatur ermitteln können. Zudem lassen sich nicht alle Thermometer mit LCD-Anzeige gleich gut ablesen. Es hängt natürlich von Qualität und Größe des Displays ab.

    Fieberthermometer von Braun

    Fieberthermometer IRT6020 von Braun

    2.2 Wie lange dauert die Messung?

    Für viele Nutzer ist diese Frage sehr wichtig. Gerade Eltern von kleinen Kindern wollen oft, dass es schnell geht. Viele Kinder finden das Fiebermessen nämlich unangenehm oder störend und fangen an zu zappeln oder zu quengeln. Das kann ungenaue Ergebnisse verursachen.

    2.3 Hat das Fieberthermometer Batterien?

    Arbeitet das Fieberthermometer mit Batterien, sollte darauf geachtet werden, dass sich diese auch wechseln lassen. Das ist nicht bei allen Geräten ohne Probleme möglich. Können Batterien gewechselt werden, sollte auch immer eine Ersatzbatterie im Haus sein und eventuell der passende Schraubendreher, wenn eine Schraube gelöst werden muss. Diese sind übrigens meistens sehr klein. Kann man die Batterie beim Thermometer wechseln, ist es praktisch, wenn es auf eine schwache Batterie hinweist. Das kann akustisch oder optisch geschehen. So kann man sich rechtzeitig auf den Austausch einstellen und nötigenfalls rechtzeitig eine neue Batterie kaufen.

    2.4 Speichert das Fieberthermometer die Daten ab?

    Für viele eine unnütze Spielerei, für andere ein praktisches Merkmal: Einige Thermometer können die letzten Messwerte speichern. Schnell lässt sich so ermitteln, wann das Fieber wie hoch war. Das ist praktisch, um den Verlauf des Fiebers im Blick zu haben. Handelt es sich um ein Thermometer, welches mit Einweg-Schutzkappen arbeitet, sollte man sich im Vorfeld darüber informieren, wie teuer diese sind. So lassen sich unschöne Überraschungen beim Nachkauf vermeiden.

    2.5 Wie viel kostet ein Thermometer?

    Für viele Menschen spielt der Preis beim Kaufentscheid verständlicherweise eine sehr große Rolle. Dieser sagt übrigens wenig über die Qualität des Fieberthermometers aus. Bereits für wenige Euro (einige Thermometer kosten weniger als fünf Euro), gibt es Geräte, die die Temperatur zuverlässig und sicher ermitteln. Je nach Ausstattung, Verfahren und Hersteller können Fieberthermometer aber auch 50 Euro oder noch viel mehr kosten. Wie es bei Preisen oft der Fall ist, gibt es nach oben kaum eine Grenze.

    3. Was ist Fieber eigentlich?

    Fieber ist eine Reaktion des Körpers auf eine Krankheit. Dabei ist Fieber keineswegs generell schlecht. Es ist ein Zeichen dafür, dass der Körper arbeitet und gegen die Erreger vorgeht. Dafür erzeugt der Körper Pyrogene. Bei diesen handelt es sich um Abwehrstoffe, die das Fieber hervorrufen. Das ist durchaus sinnvoll. Denn Fieber ist nicht nur ein Zeichen für Abwehrreaktionen des Körpers, sondern beschleunigt diese sogar. Allerdings ist Fieber stets auch ein Zeichen dafür, dass irgendetwas im Körper im Ungleichgewicht ist. Wer sich sicher ist, keine Grippe oder einen grippalen Infekt zu haben, sollte Fieber als warnendes Indiz sehr ernst nehmen und zum Arzt gehen. Auch zu hohes Fieber sollte nicht unbehandelt bleiben. Das kann zur Austrocknung des Körpers führen oder Herz- und Kreislaufprobleme verursachen. Besonders kleine Kinder und ältere Menschen sind in diesem Fall gefährdet. Da stellt sich die Frage, ab wann ein Mensch überhaupt Fieber hat. Unabhängig von der Art der Messung hat der Bundesverband Deutscher Internisten auf seiner Internetseite zwischen verschieden Fieber-Höhen unterschieden (alle Angaben in Grad Celsius):

    GRAD FIEBER-HÖHE
    36,5 bis 37,4 Grad Normal-Temperatur
    37,5 bis 38,0 Grad Subfebrile Temperatur (erhöhte Temperatur)
    37,5 bis 38,0 Grad Leichtes Fieber
    38,6 bis 39,0 Grad Mäßiges Fieber
    39,1 bis 39,9 Grad Hohes Fieber
    40,0 bis 42,0 Grad Sehr hohes Fieber

    Natürlich spielt es eine Rolle, an welcher Stelle die Temperatur gemessen wird. Der Bundesverband Deutscher Internisten gibt durchschnittliche Temperaturen je nach Ort der Messung an. Oral, sprich im Mund, sind 37 Grad angebracht. Wenn man das Fieberthermometer unter den Achsel (Axiliär) verwendet, sind es 36,5 Grad. Rektal, im After, ist eine Temperatur von 37,8 Grad durchschnittlich. Schließlich im Ohr (Aurikulär) sind 37,5 Grad vom Bundesverband Deutscher Internisten vorgegeben. Neben der schnellen Messung an der Stirn oder im Ohr ist vor allem die Messung unter der Achsel am wenigsten unangenehm. Allerdings ist sie auch am ungenauesten. Besser ist da schon die Messung im Mund. Wichtig ist hierbei aber, dass die Spitze des Thermometers einen möglichst guten Kontakt zum Gewebe im Mund hat. Deswegen sollte das Thermometer unter der Zunge eingeklemmt werden. Die genauste Messmethode ist leider auch die unangenehmste. Es handelt sich um die rektale Messung. Wegen des genauen Ergebnisses wird sie trotzdem oft angewandt – vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern. Unabhängig von der Stelle, an der das Fieber gemessen wird, ist es normal, dass die Temperatur im Laufe des Tages schwankt. Im Vergleich zum Morgen kann die abendliche Körpertemperatur um ein Grad steigen. Auch Sport oder andere anstrengende Tätigkeiten können zu einem Anstieg führen – bis zu zwei Grad. Zusätzlich haben ältere Menschen in der Regel eine leicht niedrigere Temperatur als jüngere. Generell empfiehlt der Internisten-Verband ab einer Körpertemperatur von 40 Grad Celsius unbedingt einen Arzt aufzusuchen. Das gilt auch für den Fall, dass das Fieber bereits zwei oder drei Tage lang anhält. Schwächeres Fieber (39 bis 40 Grad) kann auch mit Paracetamol oder Wadenwickeln bekämpft werden. Außerdem gilt: Wer Fieber hat, muss unbedingt genug trinken! Steigt die Temperatur über 37 Grad, dann muss pro Grad ein halber Liter mehr getrunken werden. Die normale Menge liegt täglich bei etwa 1,5 bis 2,5 Litern. Vor allem gilt: Alle Tipps im Internet können einen Besuch beim Arzt nicht ersetzen! Wer krank ist, sollte seinen Hausarzt oder den zuständigen Facharzt aufsuchen. Das gilt erst recht, bevor mit einer Selbstbehandlung begonnen wird!

    Insidertipp: Wadenwickel!Um Fieber zu senken, eignen sich Wadenwickel. Diese Methode ist zwar alt, aber auch altbewährt. Ein Handtuch wird dabei in kaltes (nicht eiskaltes!) Wasser getaucht und um die Waden gewickelt. Darum kommt ein trockenes Handtuch. Dabei gilt zu beachten, dass zwar die Waden gekühlt werden sollen, der Rest des Körpers aber warm gehalten werden muss. Vor allem die Füße müssen warm sein. Kühlen sie ab, muss die Behandlung abgebrochen werden. Nach einigen Minuten, wenn der Wickel warm geworden ist, kann ein neuer angelegt werden. Wadenwickel eignen sich übrigens auch für Kinder. Dann sollte das Wasser aber handwarm sein.

    4. Es darf in keinem Haushalt fehlen

    Fieberthermometer können keinen Arztbesuch ersetzen – das steht fest. Allerdings sollten sie trotzdem in keinem Haushalt fehlen. Fieberthermometer können schnell einen Hinweis darauf geben, wie dringend der Arztbesuch ist oder ob eine Krankheit so langsam abklingt. Der Fieberthermometer Test zeigt, dass das nicht nur mit den teuren Geräten möglich ist. Den Fieberthermometer Vergleichssieger zeichnen andere Kriterien aus. Aber natürlich spielen auch persönliche Vorlieben bei der Entscheidung für ein bestimmtes Modell eine große Rolle. Ob es denn ein ganz neues Modell sein soll, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Wer allerdings noch ein Thermometer mit giftigem Quecksilber hat, sollte es auf jeden Fall austauschen.

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