Rasierer Vergleich 2017

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Braun Series 5 5030s
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Glatt wie ein Babypopo – der Rasierer Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Nass oder Trocken? Eine Frage, die so kurz und knapp ist, kann doch stundenlange Diskussionen auslösen. Denn wenn es um die tägliche Rasur geht, dann kann Mann schon mal zum Philosophen werden. So stilvoll es auch viele finden mögen, mit einer scharfen Klinge durch den Schaum zu gleiten: Die elektrische Rasur geht schnell, ist ebenfalls gründlich und hat einen ganz eigenen Charme. Außerdem gibt es mittlerweile elektrische Rasierer, die ebenfalls mit nasser und sogar eingeschäumter Baartpracht zurechtkommen. Kein Wunder, dass der Griff zum elektrischen Rasierer beliebt ist. Im Laufe der Jahre hat er sich ordentlich gemausert. Was die Glattmacher zu bieten haben und was einen guten Rasierer ausmacht, das sagen wir Ihnen in diesem Rasierer Ratgeber.

    1. Folie oder Rotation?

    Im Rasierer Vergleich gibt es einen Aspekt, der besonders auffällt. Lautete vor 20 Jahren noch die Frage, ob man ein Gerät mit Kabel oder Akku haben will, sieht sie mittlerweile anders aus. Folie oder Rotation? Das ist die Frage, mit der sich die Männerwelt heutzutage konfrontiert sieht. Denn im Rasierer Vergleich finden sich genau diese beiden Typen: Folienrasierer und Rotationsrasierer. Aber was ist der Unterschied?

    1.1 Folienrasierer

    Die Besonderheit des Folienrasierers (auch Klingenblockrasierer genannt) ist auch verantwortlich für den Namen. Denn über dem Scherkopf, beziehungsweise dem vibrierenden Klingenblock befindet sich eine dünne Folie. In dieser befinden sich wiederum Löcher für die Barthaare. Kommen Haare durch die Löcher der Folie, werden sie sofort durch die sich bewegenden Klingen abgetrennt. Der große Vorteil der Folien besteht darin, dass sie die Haut vor Verletzungen durch die Klingen schützen. Um sich zu rasieren, muss man den Folienrasierer wie einen Nassrasierer in Bahnen über die Gesichtshaut führen.

    1.2 Rotationsrasierer

    Der Rotationsrasierer heißt nicht nur anders und arbeitet anders als der Folienrasierer. Er sieht auch ganz anders aus. Auffällig sind die runden Rotationsklingen. Meistens handelt es sich um drei, es können aber auch vier sein. Sie drehen sich und erfassen dabei die Barthaare und trennen sie ab. Im Gegensatz zum Folien- oder Klingenblockrasierer sollte der Rotationsrasierer nicht in Bahnen über das Gesicht geführt werden. Richtig sind kreisende Bewegungen.

    1.3 Unterschiede im Ergebnis

    Einen klaren Rasierer Vergleichssieger gibt es im Vergleich der beiden Systeme nicht. Während der Rotationsrasierer schnell große Bereiche von Bartwuchs befreit, eignet sich der Folienrasierer besser für Konturen. Wer also einen Kinnbart, Schnäuzer oder Ähnliches im Gesicht mit sich führt, der ist vielleicht mit einem Folienrasierer besser beraten. Rotationsrasierer sind dafür meist leiser und vibrieren weniger stark. In puncto Gründlichkeit und Hautschonung gibt es aber kaum systembedingte Unterschiede – das haben bereits die Experten der Stiftung Warentest festgestellt. Es geht um die Qualität der einzelnen Modelle.

    FOLIENRASIERER ROTATIONSRASIERER
    • arbeitet mit vibrierendem Klingenblock
    • Rasur in geraden Bahnen
    • besser für Konturen geeignet
    • Folie schützt Haut vor Klingen
    • arbeitet mit rotierenden Scherköpfen
    • Rasur in kreisenden Bewegungen
    • gut für große Flächen
    • meist etwas leiser als Folienrasierer

    2. Kriterien für den Rasierer Kauf

    Neben der Art des Scher-Systems gibt es eine Reihe weiterer Faktoren, die vor dem Rasierer Kauf eine Rolle spielen und beachtet werden sollten. Welche das sind, haben wir uns mal angesehen.

    2.1 Wasserfest

    Ein wichtiges Kaufkriterium und wichtig in vielen Rasierer Tests ist die Frage, ob der Rasierer wasserfest ist. Wer sich für ein wasserfestes Modell entscheidet, kann sich nicht nur unter der Dusche rasieren und so die warmen Wasserstrahlen genießen und dadurch vielleicht sogar etwas Zeit sparen. Der größte Vorteil liegt wohl in der einfachen Reinigung. Denn schließlich müssen die Klingen regelmäßig von den alten Haaren befreit werden, um ein gutes Ergebnis erzielen zu können. Das ist mit einem wasserfesten Rasierer besonders einfach. Diesen müssen Sie nur unter den Strahl des Wasserhahns halten und schon ist er sauber. Auf diese Art können sogar einige Geräte gereinigt werden, die nicht komplett wasserfest sind. Hier lohnt ein Blick auf die Angaben des Herstellers.

    2.2 Rasur mit Schaum

    Wir haben es bereits gesagt: Die Rasur mit Rasierschaum oder -creme ist nicht länger Alleinstellungsmerkmal der Nassrasierer. Mittlerweile gibt es auch mehr und mehr Elektrorasierer, die mit ihren Klingen durch den Schaum pflügen. Das Schöne am Einsatz von Rasiergel und Co: Die Haut wird geschmeidig und durch die Inhaltstoffe des Schaums mit Nährstoffen versorgt. Außerdem gleitet der Rasierer besser über die Haut und die Rasur fühlt sich angenehmer an. Allerdings berichtet die Stiftung Warentest, dass ihre Probanden die Nassrasur mit einem elektrischen Rasierer als nicht so gründlich empfanden wie die reine Trockenrasur. Oft hätten sie noch einmal trocken nachrasieren müssen, um ein ordentliches Ergebnis zu erzielen.

    2.3 Betrieb am Kabel

    Einen elektrischen Rasierer ohne Akku gibt es eigentlich gar nicht mehr. Heutzutage kann Mann sich bedenkenlos ohne Kabel rasieren. Allerdings ist es nicht verkehrt, nach einem Rasierer Ausschau zu halten, der zusätzlich den Kabelbetrieb erlaubt. Denn einige Geräte im Rasierer Vergleich lassen sich, wenn das Ladekabel angeschlossen ist, nicht nutzen. Einige Modelle mit Ladestation oder Ladeschale lassen sich übrigens auch nur in dieser laden. An sie kann man das Kabel gar nicht erst anschließen. Das ist besonders dann ärgerlich, wenn der Akku mitten während der Rasur schlappmacht. Manche Modelle bieten zwar eine Schnellladefunktion, damit der Rasierer schon nach einigen Minuten die Rasur zu Ende bringen kann. Wenn es morgens aber schnell gehen soll, dann sind mitunter auch wenige Minuten zu viel. Dieses Problem hätten Sie mit einem Rasierer, der mit herkömmlichen Batterien angetrieben wird, natürlich nicht – vorausgesetzt, dass Sie Ersatzbatterien oder Akkus im Haus haben. Allerdings finden sich batteriebetriebene Rasierer nur im niedrigpreisigen Segment.

    2.4 Akku-Anzeige

    Dass der Rasierer während der Rasur den Dienst verweigert, das muss nicht sein. Entweder laden Sie das Gerät ohnehin regelmäßig oder Sie achten auf einen Rasierer, der eine Akku-Anzeige (auch Akkustands-Anzeige genannt) besitzt. Der signalisiert Ihnen mit einem kleinen Lämpchen, wann es Zeit ist, wieder an den Strom zu gehen – ein klarer Vorteil in den meisten Rasierer Tests. Einige Modelle zeigen den Akkustand auch mit einer Balkenanzeige an. So wissen Sie immer, wie viel Strom noch im Akku steckt und wie viele Rasuren Ihr Gerät noch meistert.

    2.5 Rasierdauer und Ladezeit

    Ob der Rasierer am Kabel betrieben werden kann, das kann wichtig sein. Muss aber nicht. Was auf jeden Fall extrem wichtig ist, das ist die Akkulaufzeit. Wenn ein Rasierer nach wenigen Minuten zurück an den Strom will, dann hätte er gar keinen Akku gebraucht. Es ist schon sinnvoll, dass ein Gerät Strom für mehrere Rasuren speichert. So muss man auch nicht bei jeder kurzen Reise das Ladekabel oder gar die ganze Ladestation mitnehmen. Gute Geräte bringen es auf mindestens 45 bis 50 Minuten. Je nach Rasierdauer, die natürlich vom eigenen Bartwuchs abhängt, sind Sie damit für etwa eine Woche unabhängig vom Stromnetz. Neben der Rasierdauer, also der Akkuleistung, ist auch die Ladezeit wichtig im Rasierer Vergleich. Sinnvoll kann eine Schnellladefunktion sein, die dem Rasierer in wenigen Minuten genügend Strom beschert, um eine Rasur zu vollenden. Das ist vor allem dann wichtig, wenn das Gerät nicht betrieben werden kann, so lange es lädt. Davon zu unterscheiden ist die Zeit, die für eine komplette Ladung benötigt wird. Die kann sich erheblich unterscheiden. Einige Modelle sind nach etwa einer Stunde wieder vollständig zu diensten. Andere benötigen acht Stunden oder sogar mehr.

    2.6 Das Gewicht und der Griff

    Ein elektrischer Rasierer sollte soviel Power und so gute Klingen haben, dass eine Rasur nicht zu lange dauert. Aber ein paar Minuten werden Sie immer in die tägliche Rasur investieren müssen. Deswegen ist das Gewicht des Rasierers nicht ganz unwichtig. Ist er zu leicht, dann fühlt er sich nicht wertig, sondern billig an. Ist er hingegen zu schwer, kann es irgendwann anstrengend werden, ihn zu halten und gleichmäßig über die Haut gleiten zu lassen. Am besten ist ein gesundes Mittelmaß. Damit der Rasierer gut in der Hand liegt, ist nicht nur das Gewicht wichtig. Es geht auch um den Griff. Da man gerade im Bad öfter nasse Hände hat, sollte der Griff beschichtet oder generell aus einem Material gefertigt sein, das nicht rutscht. Ist der Rasierer ergonomisch geformt, ist es natürlich umso besser.

    2.7 Ladestation und Reinigungsstation

    Einige Modelle in den meisten Rasierer Tests kommen mit einer Ladeschale zum Käufer. Das ist ein nettes Extra, denn so hat der Rasierer immer einen festen Platz im Bad. Das ist natürlich nur dann schön, wenn Sie denn auch genügend Platz haben. Findet sich kein freies Fleckchen für die Ladeschale, dann ist es egal, ob der Rasierer eine besitzt. Im Zweifelsfall kann sie sogar ein Nachteil sein – nämlich dann, wenn der Rasierer nur über die Ladeschale und nicht direkt über das Kabel geladen werden kann. Mehr als nur ein nettes Extra ist im Rasierer Vergleich eine Reinigungsstation. Denn damit der Rasierer konstant gute Ergebnisse liefert, muss er regelmäßig gereinigt werden. Dann ist es natürlich praktisch, wenn der Rasierer sich um sich selbst kümmert: Einfach rasieren, den Rasierer anschließend in die Station legen und entspannt zurücklehnen. Allerdings haben diese Reinigungsstationen einen großen Nachteil: die Folgekosten. Sie funktionieren nicht mit Luft und Liebe. Sie werden mit einer speziellen Reinigungslösung befüllt. Nutzt man die Reinigungsstation täglich – was einige Hersteller empfehlen – dann betragen die Folgekosten monatlich fünf Euro oder mehr. Dass ein Rasierer Folgekosten verursacht, ist prinzipiell nichts Neues. Wer auf Nassrasur schwört, weiß, wie teuer Ersatzklingen auf Dauer sind. Allerdings benötigt ein Elektrorasierer auch ab und an einen neuen Scherkopf. Außerdem sind die Geräte in der Regel viel teurer als Nassrasierer und verbrauchen Strom. Zusätzliche Folgekosten in Form von Reinigungsmitteln muten da schon fast wie eine Unverschämtheit an. Allerdings sollen sie laut Herstellerangaben die Lebensdauer der Scherköpfe verlängern und könnten sich deswegen rentieren. Ein cooles Extra ist eine Reinigungsstation, wie in einigen Rasierer Tests vorhanden, allemal. Und viele Amazon-Kunden sind sich in ihren Rezensionen einig, dass ihre Rasierer nach der automatischen Reinigung “wie neu” sind.

    2.8 Konturenanpassung

    Ein männliches Gesicht hat bitteschön markant zu sein. Damit muss auch ein Rasierer umgehen können. Gute Aussichten auf den Titel als Rasierer Vergleichssieger hat deswegen ein Modell, das sich den Konturen anpassen kann. Bewegliche Scherköpfe sind gerade am Kinn oder anderen unebenen Stellen von Vorteil. Ob jetzt Folien- oder Rotationsrasierer: Es finden sich zu beiden Schersystemen Rasierer die eine Konturenanpassung besitzen.

    2.9 Rasierer mit Langhaartrimmer

    Viele Modelle im Rasierer Vergleich können mehr als nur kurz. Sie können auch lang. Denn sie besitzen einen Langhaartrimmer oder eine eigene Konturenklinge, um Koteletten und Bärte zu stutzen und in Form zu bringen. Besitzen Sie weder das eine, noch das andere, dann benötigen Sie diese zusätzlichen Klingen nicht. Ansonsten sind sie aber ein wichtiges Kriterium für den Kaufentscheid. Das gilt vor allem dann, wenn Sie sich keinen zusätzlichen Bartschneider zulegen wollen.

    2.10 Lautstärke

    Einige Dinge lassen sich erst nach dem Kauf beurteilen. Dazu gehört die Lautstärke. Denn auf die Angabe von Dezibel verzichten Rasierer-Hersteller gemeinhin. Dabei ist die Lautstärke nicht ganz unwichtig. Sie entscheidet zwar nicht über einen Rasierer Vergleichssieger. Aber: Ist das Gerät derart laut, dass man früh morgens das Gefühl hat, ein Düsenjet würde direkt von der Nasenspitze abheben, dann ist es vielleicht einen Hauch zu laut. Glücklicherweise kann man bei Internetkäufen von seinem Rückgaberecht Gebrauch machen. Allerdings sollten Sie die Verpackung nicht beschädigen und den Rasierer nicht zur Rasur benutzen, sondern ihn nur mal anschalten, um die Lautstärke zu beurteilen.

    2.11 Der smarte Rasierer

    Heutzutage ist alles Smart: Fernseher, Spielkonsolen, Heizungen oder Zahnbürsten. Es würde an ein Wunder grenzen, wenn es keine smarten Rasierer gäbe. Zugegeben: Viele dieser Rasierer gibt es noch nicht. Aber was nicht ist, das kann bekanntlich noch werden. Smarte Rasierer tauschen sich via Bluetooth mit dem Smartphone aus. Die passende App verrät dann, was man an seiner Rasur noch verändern könnte, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Ob es sich um mehr als eine Spielerei handelt, wird wohl der Erfolg der smarten Rasierer zeigen müssen. Noch sind solche Geräte aber die Ausnahme.

    2.12 Ein eiskalter Geselle

    Bluetooth besitzt bei Rasierern noch Seltenheitswert. Ähnlich sieht es mit einem verbauten Kühlelement aus. Allerdings kann das die Rasur um einiges angenehmer machen. Viele Männer kennen nämlich das Problem: Ein frisch rasiertes Gesicht sieht schick aus, aber die Haut ist gereizt. Kein Wunder, denn sie wird schließlich mit Klingen bearbeitet und der Scherkopf wird relativ warm. Ein Hersteller will gereizter Männerhaut deswegen bereits während der Rasur aktiv vorbeugen – mit einem Kühlelement. Dieses sorgte bereits bei den Probanden der Stiftung Warentest für Begeisterung. Sie bezeugten, dass es bei ihnen zu weniger Hautirritationen kam.

    2.13 Zubehör

    Achten Sie während eines Rasierer Vergleichs ruhig auf das Zubehör, welches der Hersteller seinem Gerät spendiert. Von der Ladeschale und der Reinigungsstation war bereits die Rede. Aber es gibt noch mehr praktische Utensilien.

    • Nicht alle Rasierer lassen sich unter Wasser abwaschen. Klar, man kann versuchen, alle Härchen wegzupusten, die sich während einer Rasur ansammeln. Aber wirklich effektiv ist das nicht. Deswegen ist es gut, wenn der Hersteller seinem Rasierer eine Bürste beilegt, mit der sich der Scherkopf reinigen lässt.
    • Wer viel unterwegs ist und dabei nicht auf seinen Rasierer verzichten möchte, der kann darauf achten, dass zum Lieferumfang eine Tasche gehört. Natürlich kann man sich auch einfach so irgendeinen Beutel holen, aber so weiß man wenigstens, dass die Tasche auch ganz genau passt.
    • Wenn schon keine Tasche zum Lieferumfang gehört, ist es sinnvoll, wenn dem Rasierer eine Schutzkappe beiliegt. So lässt er sich auch in einer Reisetasche oder dem Koffer besser transportieren.
    • Wir haben es bereits erwähnt: Auch der Scherkopf oder die Klingeneinheit eines Rasierers muss ab und an gewechselt werden – denn mit der Zeit werden die Klingen stumpf. Deswegen legen einige Hersteller ihren Rasierern bereits einen Ersatz-Scherkopf bei. So sparen Sie wenigstens einen Nachkauf.

    3. Alternativen zum elektrischen Rasierer

    Eine Alternative gibt es eigentlich bei allen Produkten. Der elektrische Rasierer bildet da natürlich keine Ausnahme. Welche anderen Möglichkeiten Sie haben, zählen wir hier auf.

    3.1 Bartschneider

    Ihre Haut soll nicht glatt wie ein Babypopo sein? Sie mögen es etwas rauer? Dann reicht ein Bartschneider oder eine Haarschneidemaschine. Wer diese ohne Aufsatz nutzt, kann sich damit schnell und gut rasieren. Das Ergebnis ist ein lässiger Dreitagebart. Wenn es aber zwischendurch ganz glatt sein soll, führt kein Weg an einem richtigen Rasierer vorbei.

    3.2 Nassrasierer

    Der größte Konkurrent des elektrischen Rasierers ist der Nassrasierer. In jungen Jahren stellt sich irgendwann die Frage: Nass oder trocken? Wer diese beantwortet hat, bleibt sich und der Art der Rasur meistens treu. Welche Rasur besser ist, da scheiden sich allerdings die Geister. Die Nassrasur gilt als gründlicher. Zudem soll sie die Haut von losen Hautschüppchen befreien und somit als Peeling wirken. Wer unreine und unebene Haut hat, leidet hingegen oft Qualen, wenn die Klingen durch die Unebenheiten schneiden. Außerdem scheuen viele Männer den zeitlichen Aufwand. Wer seine Haut nass rasiert, kommt Rasierschaum nicht herum. Der muss (wenn er nicht aus der Dose kommen soll) erst angerührt und aufgetragen werden. Außerdem ist das Waschbecken nach der Rasur natürlich verschmutzt. Allerdings haben viele Männer das Ritual der täglichen Nassrasur lieb gewonnen. Es ist eben ein Moment der Entschleunigung. Außerdem gleiten die Klingen besser über ein gut eingeschäumtes Gesicht als über trockene Haut. Deswegen fühlt sich eine Nassrasur angenehmer an.

    3.3 Rasiermesser

    Rasiermesser gehen einen Schritt weiter als Nassrasierer. Sie sind schwieriger zu handhaben und eine Rasur dauert dementsprechend länger. Allerdings ist das Ergebnis noch glatter. Außerdem ist die Rasur mit einem Rasiermesser für viele Männer ein noch schöneres Ritual. Sie nehmen sich gerne die Zeit und genießen es, sich zu pflegen. Außerdem hat ein Rasiermesser einen sehr großen Vorteil. Die Folgekosten sind überschaubar. Schließlich benötigen Sie keine neuen Rasierklingen. Nur das Messer muss regelmäßig geschärft werden.

    Trockenrasierer

    VORTEILE

    • schnelle Rasur
    • einfach in der Handhabung
    • geringer Klingenverbrauch

    NACHTEILE

    • hohe Anschaffungskosten
    • Ergebnis nicht so gründlich

    Nassrasierer

    VORTEILE

    • gutes Rasur-Ergebnis
    • preiswert in der Anschaffung
    • unabhängig vom Stromnetz

    NACHTEILE

    • Klingen verursachen hohe Folgekosten
    • Rasur dauert etwas länger

    4. Die Geschichte der Rasierer

    Viel war in diesem Ratgeber von elektrischen Rasierern die Rede. Aber wo kommen sie eigentlich her? Wie haben sie sich entwickelt? Selbst unsere prähistorischen Vorfahren kannten bereits die Rasur. Damals reichten allerdings scharfe Steine oder Ähnliches. Die Geschichte der elektrischen Rasierer ist selbstverständlich nicht so alt. Laut Wikipedia beginnt sie im Jahr 1898. Damals bekam John O’Rourke ein Patent für den ersten Elektrorasierer. Dann wurde es aber still um diese Art der Rasur. Bis 1915: Johann Bruecker erfand in den USA den ersten Trockenrasierer. Allerdings musste er ohne Strom auskommen. Er arbeitet mit einem Aufziehmotor. Aber immerhin: Es handelte sich um einen Schritt in Richtung Rasierer mit Elektromotor. Es sollte aber bis in die 1930er-Jahre dauern, bis echte Elektrorasierer auf den Markt kamen. Doch dann ging alles recht schnell. Bereits Ende des Jahrzehnts boten schon mehrere Hersteller ihre Rasierer an. Der Durchbruch kam dann nach dem Zweiten Weltkrieg. Dann setzte sich der elektrische Rasierer auch bei der breiten Masse durch.

    5. Tipps zur Rasur

    Draufhalten und gut! Nein, so einfach ist es selbst mit der Elektrorasur nicht. Zumindest dann nicht, wenn Mann das beste Ergebnis erzielen möchte. Natürlich ist und bleibt einer der großen Vorteile der Trocken-Variante, dass sie weniger aufwendig ist. Es spricht auch nichts dagegen, einfach drauflos zu rasieren. Aber es geht auch besser und stilvoller. Hygiene und Sauberkeit sind wichtig. Also waschen Sie ihr Gesicht kurz, aber gründlich. Zu lange sollten Sie sich aber nicht waschen. Trockenrasierer funktionieren am besten auf trockener Haut. Um die Haut völlig zu entfetten, können Sie entweder zu einem Rasierpuder greifen oder ein Pre-Shave benutzen. Dieses richtet die Barthaare außerdem auf, damit der Rasierer sie besser erfassen kann. Bei der eigentlichen Rasur ist es wichtig, welchen Rasierer-Typ Sie besitzen. Haben Sie einen Rotationsrasierer oder ein Gerät mit Klingenblock? Erstere sollten Sie in kreisenden Bewegungen über die Gesichtshaut führen, letztere in Bahnen. Außerdem ist es sinnvoll, die Haut während der Rasur glatt und straff zu ziehen. So kann der Rasierer besser arbeiten. Haben Sie zudem besonders empfindliche Bereiche im Gesicht, sollten Sie diese zuerst rasieren. Das liegt daran, dass sich der Rasierer im Laufe einer Rasur erhitzt. Je heißer der Rasierer, desto stärker beansprucht und reizt er die Haut. Deswegen sollten Sie empfindliche Bereiche rasieren, so lange der Rasierer nicht zu heiß ist. Nach der Rasur müssen Sie das Gesicht reinigen. Erst mit warmen Wasser und dann mit kaltem. Das schließt die Poren. Der nächste Griff sollte der zum After Shave sein. Wem reines After Shave zu stark ist, der sollte eine Creme oder einen After-Shave-Balsam benutzen. Es muss ja nicht immer Alkohol sein – schon gar nicht im After Shave.

    6. Fazit

    Ob nass oder trocken: Es ist eine Glaubensfrage. Fakt ist, dass elektrische Rasierer immer besser werden. Sie müssen sich in puncto Rasur-Ergebnis nicht mehr hinter den scharfen Klingen der Nassrasierer verstecken. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie zum Folienrasierer oder zum Rotationsrasierer greifen. Beide machen mit Barthaaren kurzen Prozess – im wahrsten Sinne des Wortes. Sie machen sich das Leben allerdings einfacher, wenn Sie in unserem Rasierer Vergleich auf ein Produkt achten, das sich unter Wasser reinigen lässt.

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