Elektrofahrrad Vergleich 2017

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1
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KTM Macina Sport 10 CX5
Elektrofahrrad KTM Macina Sport 10 CX5
KTM-Macina-Sport-10_CX5__B013RFBLI4
KTM Macina Sport 10 CX5
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Rahmengröße28 Zoll
Gesamtgewicht21,7 kg
AntriebMittel
Schaltung10-Gang
max. Reichweite175 km
TypTrekkingrad
2
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Bulls Green Mover E45
Elektrofahrrad Bulls Green Mover E45
Bulls-Green-Mover_E45__B00XJQBTWU
Bulls Green Mover E45
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Rahmengröße27,5 Zoll
Gesamtgewicht30,0 kg
AntriebHeck
Schaltung30-Gang
max. Reichweite100 km
TypMountainbike
3
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Powerpak Citybike
Elektrofahrrad Powerpak Citybike 26
Powerpak-Citybike___B0086DYLQC
Powerpak Citybike
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Rahmengröße26 Zoll
Gesamtgewicht24,0 kg
AntriebHeck
Schaltung7-Gang
max. Reichweite100 km
TypCitybike
PREISLEISTUNGSSIEGER
4
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NCM Prague
Elektrofahrrad NCM Prague
NCM-Prague___B00YHGC6EQ
NCM Prague
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Rahmengröße27,5 Zoll
Gesamtgewicht22,0 kg
AntriebHeck
Schaltung21-Gang
max. Reichweite80 km
TypMountainbike
5
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Fischer City Ecoline
Elektrofahrrad Fischer City Ecoline
Fischer-City-Ecoline___B00TBOC7UM
Fischer City Ecoline
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Rahmengröße28 Zoll
Gesamtgewicht27,0 kg
AntriebFront
Schaltung7-Gang
max. Reichweite100 km
TypCitybike
6
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NCM Munich 2015
Elektrofahrrad NCM MUNICH 2015
NCM-Munich-2015___B010ADAI3A
NCM Munich 2015
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Rahmengröße28 Zoll
Gesamtgewicht23,0 kg
AntriebHeck
Schaltung7-Gang
max. Reichweite100 km
TypCitybike
7
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NCM Paris E-Faltrad
Elektrofahrrad NCM Paris E-Faltrad
NCM-Paris-E-Faltrad___B00YGUYG3M
NCM Paris E-Faltrad
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Rahmengröße20 Zoll
Gesamtgewicht23,0 kg
AntriebHeck
Schaltung7-Gang
max. Reichweite100 km
TypKlapprad
8
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Prophete Navigator 3.0
Elektrofahrrad Prophete Navigator 3.0
Prophete-Navigator_3.0__B00J2TIJCG
Prophete Navigator 3.0
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Rahmengröße28 Zoll
Gesamtgewicht26,0 kg
AntriebMittel
Schaltung7-Gang
max. Reichweite80 km
TypCitybike
9
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Rex ETK 500
Elektrofahrrad Rex ETK 500
Rex-ETK-500___B00B6A7Z92
Rex ETK 500
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Rahmengröße26 Zoll
Gesamtgewicht33,0 kg
AntriebFront
Schaltung21-Gang
max. Reichweite60 km
TypTrekkingrad
10
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Longwise LWEB-Q9
Elektrofahrrad Longwise LWEB-Q9
Longwise-LWEB-Q9___B00KO03HJC
Longwise LWEB-Q9
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Rahmengröße20 Zoll
Gesamtgewicht20,0 kg
AntriebHeck
Schaltung6-Gang
max. Reichweite60 km
TypKlapprad

Ein wenig Unterstützung gefällig? – Der große Elektrofahrrad Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Fahrräder sind beliebt. Sie verbrauchen keinen Sprit und geben somit keine giftigen Abgase von sich. Außerdem halten sie fit, denn bieten ein gutes Ausdauertraining. Kein Wunder, dass insbesondere junge, umweltbewusste Personen das Auto immer häufiger stehen lassen und versuchen, sämtliche Alltagstätigkeiten mit dem Drahtesel zu erledigen. Manchmal kann eine längere Strecke allerdings sehr kraftraubend sein und nicht immer hat man Lust, den ganzen Weg über seine Oberschenkelmuskulatur zu beanspruchen. Auch begeisterte Fahrradfahrer wollen zudem nicht immer verschwitzt am Ziel ankommen. Deshalb bringen seit einiger Zeit viele Hersteller sogenannte Elektrofahrräder – auch E-Bikes genannt – auf den Markt. Diese werden teils von der eigenen Körperkraft und teils durch einen integrierten Unterstützungsmotor angetrieben. Bei diesem handelt es sich um einen umweltschonenden Elektromotor, weshalb Elektrofahrräder auch gegenüber Mofas die Nase vorn haben. Wer solch ein Gefährt in sein Leben lassen will, sollte jedoch beim Kauf auf einige Dinge achten. Die Kaufkriterien für ein Elektrofahrrad sowie weitere nützliche Informationen rund um das futuristische E-Bike finden sich im Elektrofahrrad Vergleich.

    1. Was ist ein Elektrofahrrad?

    Gemäß der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung in Deutschland handelt es sich bei einem Elektrofahrrad um ein Fahrrad, deshalb besteht für Modelle dieser Art auch keine Helm- oder Kennzeichenpflicht. Allerdings hat ein solches Fahrrad einen entscheidenden Vorteil: Ein integrierter Elektromotor unterstützt die Tretleistung des Fahrers, sodass längere Strecken bewältigt werden können, ohne sich komplett zu verausgaben. Auch Gegenwind oder Steigungen machen dem Fahrer somit kaum etwas aus. Optisch lässt sich ein Elektrofahrrad nur selten von einem gewöhnlichen Fahrrad unterscheiden. Dies liegt unter anderem daran, dass es alle gängigen Varianten von klassischen Fahrrädern mittlerweile auch motorisiert zu erstehen gibt. Ob es nun ein Damenfahrrad, ein Trekkingrad oder ein Mountainbike mit Elektroantrieb sein soll – hier kann jede Vorliebe befriedigt werden. Sogar als Klappräder sind die modernen Drahtesel mittlerweile erhältlich.

    1.1 Unterschied zwischen Pedelec und E-Bike

    Eigentlich gibt es einen Unterschied zwischen E-Bikes und Pedelecs. Da reine E-Bikes in Europa kaum auf dem Markt vertreten sind, werden die Begriffe oft synonym verwendet. Das Pedelec trägt seine Erklärung allerdings eigentlich schon im Namen: Pedal Electric Cycle, frei übersetzt also Elektrisches Fahrrad mit Pedalen, impliziert bereits, dass erst beim Treten der Pedale der Unterstützungsmotor zum Einsatz kommt. Dieser kann durch einen Regler am Lenker hinzugeschaltet werden. Da um zu fahren die Tretwirkung notwendig ist, gelten diese Modelle rechtlich als Fahrräder. E-Bikes hingegen verfügen oft über einen Drehgriff, der den Motor in Gang setzt. So ist die eigene Krafteinwirkung nicht notwendig, um zu fahren. Vorsicht ist geboten bei Exemplaren, die eine Geschwindigkeit von über 20 Kilometern pro Stunde erreichen: Diese werden in der Regel rechtlich als Mofas gehandhabt, weshalb es notwendig sein kann, über eine Mofabescheinigung zu verfügen. Auch sollte man sich im Klaren darüber sein, dass die Haftpflichtversicherung bei Unfällen mit einem solchen Fahrzeug nicht einspringt. Hier wird eine zusätzliche Versicherung benötigt. Da das ohne Tretleistung fahrende E-Bike, wie bereits erwähnt, in Europa allerdings kaum vorkommt, vermarkten viele Hersteller ihre Pedelecs ebenfalls unter dem Begriff E-Bike.

    1.2 Unterschiedliche Arten von Pedelecs

    Der Begriff Pedelecs umschließt allerdings noch drei weitere Arten von Elektrofahrrädern, wobei die dritte Kategorie der S-Pedelecs per Definitionem in etwa mit dem E-Bike gleichzusetzen ist. Dabei unterscheidet man zwischen Pedelecs mit und ohne Anfahrhilfe und den besagten S-Pedelecs. Die ersten beiden Varianten aus dem Elektrofahrrad Test benötigen kein Mindestalter oder einen Führerschein. Desweiteren dürfen beide ohne Helm und auf Fahrradwegen gefahren werden. Der Unterschied zwischen diesen Varianten ist, dass das über eine Anfahrhilfe verfügende Fahrrad eine Geschwindigkeit von bis zu sechs Stundenkilometern erreichen kann, ohne dass der Fahrer in die Pedale treten muss. Das sogenannte S-Pedelec hingegen klassifiziert sich ähnlich wie ein Mofa. Es fährt nämlich auch ohne zu treten bis zu 20 Kilometer pro Stunde und darf deswegen nur auf der Straße gefahren werden. Zusätzlich ist hierfür ein Führerschein der Klasse M nötig, ebenso ein Versicherungskennzeichen. Während die anderen Elektrofahrrad-Typen ohne ein Mindestalter gefahren werden dürfen, muss der Fahrer eines S-Pedelecs mindestens 16 Jahre alt sein.

    1.3 Vor- und Nachteile eines Elektrofahrrads

    So überzeugend das Prinzip eines E-Bikes auch klingen mag, selbstverständlich hat auch der motorisierte Drahtesel nicht nur Vor- sondern auch Nachteile.

    VORTEILE

    • Berge oder extreme Steigungen sind kein Problem
    • weite Strecken können mühelos zurückgelegt werden
    • konstanter Kalorienverbrauch ohne übermäßige Anstrengung → immer im optimalen Pulsbereich
    • umweltfreundlich
    • lässt sich im Gegensatz zum Auto auch in der Innenstadt überall bequem abstellen
    • kein Ausbremsen durch Gegenwind
    • mehr sportliche Betätigung im Vergleich zu Mofas etc.
    • Paare, bei denen ein Partner unsportlicher ist als der Andere, können zusammen Ausflüge genießen

    NACHTEILE

    • eher hochpreisig
    • höheres Gewicht als klassische Fahrräder
    • Stromkosten für Aufladung des Akkus
    • langfristig kann der Akku Abnutzungserscheinungen aufweisen

    2. Worauf muss beim Kauf von einem Elektrofahrrad geachtet werden?

    Um den Elektrofahrrad Testsieger zu finden, müssen einige Kaufkriterien im Auge behalten werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass das neue Gefährt auch hundertprozentig den eigenen Wünschen entspricht.

    2.1 Die Größe des Elektrofahrrads

    Bei der Rahmenhöhe und der Lenkerhöhe gelten für E-Bikes die gleichen Bestimmungen wie die für die Auswahl eines gewöhnlichen Fahrrads. Als gängigstes Maß gilt für Räder eine Rahmenhöhe von 28 Zoll. Diese Größe war auch im Elektrofahrrad Vergleich am häufigsten zu finden. Für Personen mit einer vergleichsweise geringen Körpergröße sind jedoch auch Modelle mit einer Höhe von 26 Zoll im Elektrofahrrad Test zu finden. Teilweise sind auch 20 Zoll erhältlich. Insbesondere Klappräder sind oft kleiner. Doch wie lässt sich die richtige Rahmenhöhe ermitteln? Dazu müssen Sie Ihre Bein-Innenlänge ausmessen. Multiplizieren sie das Ergebnis anschließend mit 0,259 und Sie erhalten die optimale Größe in Zoll. Ist das Pedelec einem Mountainbike sehr ähnlich, muss die Bein-Innenlänge mit dem Faktor 0,226 mulitipliziert werden.

    2.2 Das Gewicht

    Im Alltag ist das Gewicht des Fahrrads eigentlich unerheblich, außer der Käufer weiß im Voraus, dass das Gefährt viele Treppen hoch- und runtergetragen werden muss. In einem solchen Falle empfiehlt sich ein Rad, welches maximal 20 Kilogramm wiegt. Ein sogenanntes Kompakt-Elektrofahrrad gilt als Leichtgewicht in seiner Kategorie. Durchschnittlich allerdings bringen Elektroräder 25 Kilogramm auf die Waage, wie auch der Elektrofahrrad Vergleich zeigt. Deutlich mehr also als ein gewöhnliches Fahrrad. Wer das Rad nicht oft tragen muss, kann dieses Kriterium jedoch außer Acht lassen.

    2.3 Die Traglast

    Ein E-Bike eignet sich vor allem für den Alltag. Bei Besorgungen oder wenn man die Kinder mitnehmen möchte, ist es allerdings notwendig, auch auf das zulässige Gesamtgewicht zu achten. Die meisten Modelle im Elektrofahrrad Test weisen eine maximale Traglast von bis zu 170 Kilogramm auf. Wem das nicht ausreicht, kann sich auch für eines der Exemplare aus dem Elektrofahrrad Vergleich entscheiden, die speziell für schwerere Lasten konzipiert sind und somit ein höheres Gesamtgewicht aushalten können.

    2.4 Der Motor

    Beim Kauf eines Elektrofahrrads kann man zwischen unterschiedlichen Arten von Antrieben wählen. Diese bringen im Elektrofahrrad Test auch bestimmte Vor- und Nachteile mit sich.

    VORTEILE NACHTEILE
    Frontmotor (Nabenantrieb am Vorderrad)
    • kompakte Bauweise möglich
    • am Hinterrad bleibt Platz für alle Schaltungstypen
    • Rücktrittbremse ist möglich
    • eventuell hohe Störanfälligkeit aufgrund langer Kabelwege vom Akku zum Motor
    • je nach Getriebe hohe Geräuschbelastung durch den Motor
    • bei einfachen Varianten des E-Bikes oft schlechte Fahreigenschaften
    Heckmotor
    • besserer Schwerpunkt im Vergleich zum Frontmotor
    • häufig sogenannte “Direktläufer”: bessere Schiebekraft und weniger Geräuschbelastung
    • im Normalfall keine Rücktrittbremse möglich
    • lange Kabelwege verursachen hohe Störanfälligkeit
    • Nabenschaltung nicht möglich
    Mittelmotor
    • sehr guter Schwerpunkt
    • geringe Störanfälligkeit
    • Naben- und Kettenschaltung möglich
    • hohe Belastung des Kettenstrangs
    • in Kombination mit Nabenschaltung kann unter besonderer Last nicht immer optimal geschaltet werden

    2.5 Der Akku

    Nicht nur der Motor ist ein besonders wichtiger Teil des Elektrorads. Auch der Akku spielt eine große Rolle. Die häufigste Art, die für Elektrofahrräder verwendet wird, ist der Lithium-Ionen-Akku. Diesen kennt man bereits von Handys oder Laptops. Zwar bietet ein solcher Akku eine sehr lange Laufzeit, ist jedoch auch anfällig für Abnutzungserscheinungen. Deshalb ist die Herstellergarantie ebenso wichtig wie der Preis einer Ersatzbatterie. Die Garantie des Herstellers sollte mindestens ein Jahr lang gelten. Besser sind selbstverständlich zwei Jahre. Weitere Kaufkriterien sind eine hohe Kapazität des Akkus und sein Gewicht. Mit den stetigen Entwicklungen in der Technik sind jedoch immer leichtere Akkus möglich. Im Alltag kann es auch nützlich sein, wenn der Akku sich leicht herausnehmen lässt. Der Elektrofahrrad Test zeigt, dass komplizierte Halterungen das Aufladen des Akkus erschweren und somit den Spaß minimieren können.

    3. Fazit

    Elektrofahrräder erfreuen sich steigender Beliebtheit. Sie sind nicht nur etwas für Sportmuffel. Auch ältere Menschen oder Pendler, die nicht verschwitzt im Büro ankommen wollen, können von den Fahrrädern mit Unterstützung profitieren. Insbesondere wenn längere Strecken in Angriff genommen werden, kann ein Elektrofahrrad eine große Erleichterung sein. Wer vor dem Kauf auf die unterschiedlichen Kriterien achtet, kann mit seinem neuen zweirädrigen Begleiter glücklich werden.

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