Motorradhelm Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Shark Speed-R
Shark Speed R Motorradhelm
Shark-Speed-R___B00AK4K7G8
Shark Speed-R
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1.500 g
Material
Details zum Material finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.3
Fiberglas
Verschluss
Details zum Verschluss finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.1
DD-Verschluss
Sonnenblende
Atemabweiser
Windabweiser
PREISTIPP
2
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Stark Montreal Helm
Motorradhelm von Stark
Stark-Montreal-Helm___B00KY0KM5O
Stark Montreal Helm
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1.800 g
Material
Details zum Material finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.3
Thermoplast
Verschluss
Details zum Verschluss finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.1
Ratschenverschluss
Sonnenblende
Atemabweiser
Windabweiser
3
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O'neal Sierra Adventure
o`neal Motorradhelm
O'neal-Sierra_Adventure__B00FAOABH8
O'neal Sierra Adventure
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1.650 g
Material
Details zum Material finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.3
ABS
Verschluss
Details zum Verschluss finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.1
DD-Verschluss
Sonnenblende
Atemabweiser
Windabweiser
4
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Shark Raw Blank Mat
Motorradhelm von Shark
Shark-Raw-Blank-Mat___B009YT3RXA
Shark Raw Blank Mat
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1.350 g
Material
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Thermoplast
Verschluss
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Klickverschluss
Sonnenblende
Atemabweiser
Windabweiser
5
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LS2 Flutter Rookie-Helm
LS2 Rookie Motorradhelm
LS2-Flutter_Rookie-Helm__B00TY6CL3K
LS2 Flutter Rookie-Helm
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1.550 g
Material
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Polycarbonat
Verschluss
Details zum Verschluss finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.1
Ratschenverschluss
Sonnenblende
Atemabweiser
Windabweiser
6
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Viper V-CAN V210
Motorradhelm von Viper
Viper-V-CAN-V210___B00JBSYIR8
Viper V-CAN V210
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1.790 g
Material
Details zum Material finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.3
Thermoplast
Verschluss
Details zum Verschluss finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.1
Klickverschluss
Sonnenblende
Atemabweiser
Windabweiser
7
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Shox Sniper Solid Helm
Shox Sniper Motorradhelm
Shox-Sniper-Solid_Helm__B00B7MSF5M
Shox Sniper Solid Helm
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1.450 g
Material
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Polycarbonat
Verschluss
Details zum Verschluss finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.1
Klickverschluss
Sonnenblende
Atemabweiser
Windabweiser
8
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Soxon ST-550 Fighter
Soxon Motorradhelm
Soxon-ST-550-Fighter___B00GTR065W
Soxon ST-550 Fighter
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1.350 g
Material
Details zum Material finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.3
ABS
Verschluss
Details zum Verschluss finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.1
Ratschenverschluss
Sonnenblende
Atemabweiser
Windabweiser
9
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LS2 FF351 Wolf
LS2 Motorradhelm
LS2-FF351-Wolf___B00C65HGI6
LS2 FF351 Wolf
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1.300 g
Material
Details zum Material finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.3
Thermoplast
Verschluss
Details zum Verschluss finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.1
Ratschenverschluss
Sonnenblende
Atemabweiser
Windabweiser
10
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Akira Motorradhelm Sapporo
Motorradhelm von Akira
Akira-Motorradhelm_Sapporo__B00BPO29UE
Akira Motorradhelm Sapporo
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Gewicht1.620 g
Material
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Polycarbonat
Verschluss
Details zum Verschluss finden Sie in unserem Ratgeber unter Punkt 3.1
Ratschenverschluss
Sonnenblende
Atemabweiser
Windabweiser

Die Freiheit des Motorrads sicher genießen - Der Motorradhelm Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Ein Großteil der Menschen ist auf Mobilität angewiesen. Dafür ist in der Regel ein eigenes Auto vorhanden, mit dem die unterschiedlichsten Strecken zurückgelegt werden können. Allerdings handelt es sich hierbei nur um eine Möglichkeit der Fortbewegung. Viele Menschen nutzen stattdessen lieber die Vorteile eines Motorrads. Das kann unterschiedliche Gründe haben. Der Führerschein ist einerseits günstiger als der reguläre Pkw-Führerschein. Andererseits ist ein Zweirad auch wesentlich wendiger und kleiner. Das kann dazu beitragen, dass man damit schneller von A nach B kommt als mit dem Auto. Außerdem kann ein Führerschein hierfür bereits im Alter von 16 Jahren gemacht werden. Entsprechend haben viele Jugendliche ein Interesse daran, diesen Führerschein möglichst frühzeitig zu machen. Im Mittelpunkt des Fahrens mit dem Motorrad steht häufig das Gefühl von absoluter Freiheit. Statt in einem massiven Fahrzeug, umgeben von Metall und Glas zu sitzen, spürt man auf einem Motorrad den Fahrtwind. Auch können Beschleunigung und Geschwindigkeit wesentlich schneller als bei einem Auto sein. So schätzen auch viele Fahrer das Adrenalin, das eine schnelle Motorradfahrt mit sich bringt. Da man sich frei über den Mottorradreifen befindet, ist der Körper natürlich wesentlich ungeschützter als in einem Auto. Das bedeutet, dass ein Motorradfahrer auch ein wesentlich höheres Verletzungsrisiko bei einem Unfall hat. Entsprechend ist es wichtig, sich mit einer professionellen Schutzausrüstung auszustatten. Das betrifft sämtliche Kleidungsstücke von der Hose bis zur Motorradjacke. Mit am wichtigsten ist jedoch der Schutz des Kopfes. Dafür ist ein gut konzipierter Motorradhelm notwendig, der im Optimalfall den gesamten Kopf und sogar den Nacken schützen kann. Deshalb soll nun aufgezeigt werden, worauf man beim Kauf eines Motorradhelms achten sollte und welche unterschiedlichen Arten von Motorradhelmen es gibt. Viele Motorradhelme bieten auch Zusatzfunktionen an, die wir ebenfalls vorstellen möchten. Im Speziellen sollen anschließend noch die Besonderheiten aufgezeigt werden, die es zu berücksichtigen gilt, wenn man als Brillen- oder Kontaktlinsenträger einen Motorradhelm kauft. Hier kann es sogar sein, dass kein Motorradhelm Vergleichssieger die beste Wahl ist. Schließlich kann eine Brille zu Problemen beim Aufsetzen des Helmes führen. Auch Kontaktlinsen können beim Motorradfahren problematisch sein, da ein gewisser Fahrtwind den Motorradhelm durchströmt. So können wiederum die Augen trocken werden, was zu unscharfem Sehen führen kann. Deshalb ist hier ein gesondertes Augenmerk auf diesem Punkt in diversen Motorradhelm Tests wichtig, um auch hier seinen individuellen Motorradhelm Vergleichssieger finden zu können.

    1. Die Sicherheit als zentrales Kriterium

    Bereits seit 1976 ist es in Deutschland Pflicht, beim Fahren eines Motorrads einen Motorradhelm zu tragen. Nur wenige Jahre später folgte ein entsprechendes Verwarngeld für Fahrer, die sich über diese Pflicht hinwegsetzten und keinen Motorradhelm trugen. Eben genau der Schutz der Motorradfahrer stand hierbei im Fokus des Gesetzgebers. In der Tat handelt es sich um einen äußerst wichtigen Punkt, da gerade Verletzungen am Kopf und Nacken sehr schnell kritisch werden können. Deshalb sollten Fahrer beim Motorradhelm auch auf geeignete Prüfsiegel achten, die eine hohe Sicherheit gewährleisten. Wichtig hierbei ist im Motorradhelm Vergleich vor allem ein entsprechendes ECE-Siegel. Dieses ist kein Pflichtkriterium. Allerdings ist es von Vorteil, wenn ein Motorradhelm über ein solches Prüfsiegel verfügt. Dieses bescheinigt eine Orientierung an den Normen der Vereinten Nationen. Für eine besonders hohe Sicherheit beim Motorradhelm steht hierbei das Prüfsiegel „ECE R 22.05“.

    2. Welche Arten vom Motorradhelm erhältlich sind

    Darüber hinaus hat vor allem die Konstruktionsweise einen Einfluss darauf, wie sicher ein Motorradhelm ist. Daher soll dieser Motorradhelm Ratgeber auch ausführlich aufzeigen, welche Unterschiede es in der Konstruktion gibt. Schließlich kann hieran zu einem gewissen Grad erkannt werden, wie ein guter Motorradhelm aussieht und welche Modelle eher nicht zum Motorradhelm Vergleichssieger gekürt werden.

    2.1 Integralhelm

    Das wichtigste Modell soll in unterschiedlichen Motorradhelm Tests auch direkt an erster Stelle genannt werden. Hierbei handelt es sich um den Integralhelm. Dieser Motorradhelm ist sehr bekannt und äußerst weit verbreitet. Es handelt sich dabei um einen Helm, dessen Form komplett fest ist. Das bedeutet, dass das Kinnteil an diesem Motorradhelm nicht verschiebbar ist. Entsprechend lässt sich dieser Motorradhelm nur über den Kopf ziehen. Mitunter ist dieser Vorgang etwas unangenehm, da beispielsweise die Nase beim Überziehen vom Motorradhelm gequetscht werden kann. Insgesamt handelt es sich im Motorradhelm Vergleich jedoch um den Motorradhelm, der die größte Sicherheit verspricht. Das liegt daran, dass dieser Motorradhelm eine feste Form hat. Hier gibt es keine Gelenke, die nachgeben könnten. Außerdem schützt der Helm den ganzen Kopf und auch den Nacken. Weiterhin wird der Nacken auch zusätzlich entlastet. Das gelingt durch seine besondere Form. Dieser Motorradhelm leitet Wind durch seine ergonomische Bauweise nämlich weitestgehend am Motorradhelm vorbei. So ist der Fahrtwiderstand im Bereich des Kopfes geringer. Das wiederum verringert den Kraftaufwand, der im Nacken betrieben werden muss, um den Kopf aufrecht zu halten. Als Kritikpunkt an diesem Motorradhelm äußern einige Fahrer jedoch, dass ihnen diese Art des Helms zu schwer sei. Allerdings gibt es hier auch die unterschiedlichsten Modelle. Einige davon sind in der Tat relativ schwer. Moderne Modelle können jedoch ein Gewicht von weniger als 1,5 Kilogramm vorweisen. Als spezielle Modellvariante gibt es darüber hinaus auch Sportintegralhelme. Dieser Motorradhelm verfügt über zusätzliche Bauteile, um das Fahrerlebnis weiter zu verbessern. Dabei kann es sich um zusätzliche Spoiler am Motorradhelm handeln. Auch ein verspiegeltes Visier ist möglich. Allerdings kosten die zusätzlichen Elemente am Motorradhelm auch mehr Geld. Deshalb ist davon auszugehen, dass diese Art von Motorradhelm im Motorradhelm Vergleich teurer ist als der reguläre Integralhelm.

    2.2 Klapphelm

    Der Klapphelm ist als Variation des Integralhelms zu betrachten. Es handelt sich hierbei um die gleiche Konzeption vom Motorradhelm. Allerdings kann das Kinnteil bei diesem Motorradhelm hochgeklappt werden. So wird in vielerlei Hinsicht etwas mehr Komfort möglich. Einerseits lässt sich der Motorradhelm im aufgeklappten Zustand leichter über den Kopf ziehen. Weiterhin lassen sich viele Dinge, für die man den Mund benötigt, durchführen, ohne dass der Motorradhelm abgenommen werden muss. Das betrifft beispielsweise Raucherpausen. Auch ist es möglich, den Helm beim Tanken aufgesetzt zu lassen. Schließlich kann man einfach das Kinnstück hochklappen, um sich trotz Motorradhelm verständigen zu können. Der Nachteil im Motorradhelm Vergleich liegt jedoch genau darin, dass der Motorradhelm klappbar ist. Bei einem Unfall kann sich diese Stelle am Motorradhelm nämlich als Schwachpunkt erweisen. Damit das Klappen funktioniert, ist in den Motorradhelm ein Gelenk verbaut. Wenn dieses beim Unfall nicht hält, kann vor allem der Kieferbereich stärker geschädigt werden als bei einem Integralhelm. Insgesamt ist dieser Motorradhelm jedoch in allen anderen Bereichen genauso sicher wie der Integralhelm. Auch kommt es häufig vor, dass der zusätzliche Komfort etwas teurer ist und der Helm mehr wiegt.

    2.3 Jethelm

    Ein Motorradhelm, der ebenfalls weit verbreitet ist, ist der sogenannte Jethelm. Hierbei handelt es sich um einen Motorradhelm, der keinen Kinnschutz verbaut hat. Somit fällt bei diesem Motorradhelm vor allem das Visier größer aus. Durch diese Bauweise handelt es sich in zahlreichen Motorradhelm Tests auch um die zugelassene Bauweise mit dem geringsten Schutz. Zähne, Kiefer und Kinn können bei einem Unfall mit diesem Motorradhelm deutlich leichter geschädigt werden als bei den anderen Bauweisen. Wer jedoch diese Art von Motorradhelm verwenden möchte, der darf das per Gesetz auch. Explizit ist diese Art von Motorradhelm für die Nutzung auf einem motorisierten Zweirad erlaubt. Allerdings ist gerade beim Motorradfahren mit diesem Motorradhelm abzuraten. Die Sicherheit ist hierdurch nicht so gut gewährleistet, wie es der Fall sein sollte. Diese Art von Motorradhelm eignet sich wesentlich besser für die Nutzung von Zweirädern mit geringer Geschwindigkeit. Als Helm für einen Motorroller oder ein Mofa kann dieser Motorradhelm durchaus geeignet sein. Positiv ist an den Jethelmen vor allem ihr geringes Gewicht. Das resultiert selbstverständlich aus der deutlich knapperen Bauweise in unterschiedlichen Motorradhelm Tests. Allerdings ist die Konstruktion von diesem Motorradhelm auch wesentlich luftiger als ein umfassenderer Motorradhelm. So dringt eine Menge Fahrtwind unter das Visier des Motorradhelm. Gerade im Winter kann das dazu führen, dass man unter dem Motorradhelm doch erheblich auskühlt. Dabei handelt es sich auch um einen weiteren Grund, warum dieser Motorradhelm nicht für hohe Geschwindigkeiten geeignet ist. Schließlich wird dieser Effekt weiter verstärkt, je höher die Geschwindigkeit ist.

    2.4 Weitere Helmarten

    Neben den bereits erwähnten Helmarten gibt es noch weitere Motorradhelm Varianten. Dabei handelt es sich jedoch häufig um Exoten, die nicht für den Straßenverkehr zugelassen oder für spezielle Zwecke geeignet sind. Der Vollständigkeit halber sollen jedoch auch diese Konstruktionen im Motorradhelm Vergleich kurz dargestellt werden. Zunächst können hierbei spezielle Sporthelme erwähnt werden. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Cross- oder Endurohelme. In den meisten Fällen werden diese Helme ohne Visier gefahren. Dafür nutzen Sportfahrer meist eher eine speziell konstruierte Schutzbrille zusätzlich zum Motorradhelm. Auf dieser befindet sich meist eine Folie. Sobald diese verschmutzt ist, lässt sie sich einfach abziehen und entsorgen. So wird gewährleistet, dass die Reinigung nicht zu umständlich ausfällt. Darüber hinaus verfügen diese Arten von Motorradhelm über weitere Vorzüge, die sie für den Sport qualifizieren. Bei Crosshelmen ist dies in der Regel eine bessere Belüftung. So wird der Sportler unter dem Motorradhelm besser gekühlt. Aufgrund der großen Anstrengung ist das äußerst sinnvoll. Weiterhin gibt es auch sogenannte Braincaps. Hierbei handelt es sich jedoch um einen Motorradhelm, den man sich eher nicht zulegen sollte. Das liegt vor allem daran, dass dieser keine Straßenzulassung besitzt. Wer mit einem solchen Motorradhelm erwischt wird, muss ein Bußgeld zahlen. Noch viel schwerwiegender ist jedoch der versicherungsrechtliche Aspekt. Wer mit einem solchen Motorradheln in einen Unfall verwickelt ist, kann nämlich das Problem bekommen, dass die Versicherung den Schaden nicht bezahlt. Dabei spielt es keine Rolle, ob man selbst oder ein anderer Verkehrsteilnehmer den Unfall verursacht hat. Somit handelt es sich um ein enormes Kostenrisiko, was man mit einem solchen Motorradhelm eingeht. Um dieses zu umgehen, sollte stattdessen lieber ein anderes Modell aus einschlägigen Motorradhelm Tests gewählt werden. Aber vor allem im Hinblick auf die Sicherheit sollte ein solcher Motorradhelm nicht gekauft werden. Es handelt sich hierbei nämlich um Helme, die die Form einer Halbschale besitzen. Damit wird ausschließlich der Kopf- und Stirnbereich geschützt. Für Kinn, Gesicht, Nacken und Wirbelsäule sind in diesem Motorradhelm keinerlei Schutzfunktionen integriert. Bei einem Unfall bietet dieser Motorradhelm kaum Schutz. Außer dass man sich den Kopf nicht aufschlägt, verhindert dieser Motorradhelm nämlich gar keine Art von Verletzung. Daher darf auch nicht erwartet werden, dass ein Motorradhelm Vergleichssieger aus diesem Bereich kommt. Abschließend gibt es auch moderne Helme, die in unterschiedlicher Form genutzt werden können. Diese sind eine Kombination aus Integral- und Jethelm. Genannt wird diese Art Motorradhelm Multihelm. In einem Motorradhelm Test zeichnen diese sich vor allem dadurch aus, dass sie über ein abnehmbares Kinnteil verfügen. Das kann vor allem dann von Vorteil sein, wenn man mit seinem Motorradhelm auf die unterschiedlichsten Witterungsbedingungen eingestellt sein möchte. Gerade wenn es warm ist, kann es nämlich sehr angenehm sein, seinen Motorradhelm auch ohne Kinnteil zu nutzen. So wird verhindert, dass man unter dem Helm zu viel schwitzt.

    3. Mit den richtigen Kriterien den passenden Motorradhelm finden

    Wer einen ausführlichen Motorradhelm Vergleich durchführt, sollte dabei auf einige unterschiedliche Kriterien achten. Es gibt nämlich viele Aspekte, die in den meisten Motorradhelm Tests darüber entscheiden, ob sich ein Motorradhelm gut für die vorgesehene Nutzung eignet oder nicht. In der folgenden Tabelle sind die wesentlichen Kriterien für einen Motorradhelm aufgeführt. Dazu werden einige Tipps gegeben, was in dieser Hinsicht berücksichtigt werden muss, damit der Helm auch optimal zum Fahrer passt.

    KRITERIUM MERKMALE VOM MOTORRADHELM
    Schutz
    • die Art des Helms entscheidet über den Schutz
    • ECE-Zertifikate untermauern die Sicherheit des Helmes
    Passform
    • zu enge Helme können Kopfschmerzen und Quetschungen hervorrufen, zu weite Helme können sich im schlimmsten Fall vom Kopf lösen
    • unbedingt den Kopfumfang vor dem Kauf des Motorradhelm ausmessen
    Futter
    • es ist äußerst sinnvoll, wenn das Futter des Helmes herausgelöst und gewaschen werden kann
    Helmschloss
    • auch hier müssen Sicherheit und Komfort gegeneinander abgewogen werden; beides ist durch das Helmschloss am Motorradhelm beeinflussbar
    Geräuschpegel
    • besonders bei hohen Geschwindigkeiten kann der Geräuschpegel unter dem Motorradhelm sehr unangenehm werden
    • am besten vor dem Kauf eine Testfahrt mit dem Motorradhelm machen
    Visier
    • ist die Helligkeit des Visiers am Motorradhelm in Ordnung?
    • kann der Blick durch das Visier alle Gegebenheiten im Verkehr möglichst großflächig erfassen?
    • ist ein klappbarer Blendschutz im Motorradhelm integriert?

    Wie bereits erwähnt, ist der Schutz, den der Motorradhelm gewährt, das mit Abstand wichtigste Kriterium in diversen Motorradhelm Tests. Schließlich ist es die Sicherheitsfunktion, die den Helm erst notwendig macht. Wie beschrieben, kann vor allem die richtige Form die Sicherheit des Fahrers maximieren. Besonders wichtig kann zusätzlich auch das gewählte Helmschloss sein. Wenn man hier nämlich eine falsche Auswahl trifft oder aber das Schloss falsch nutzt, kann sich im schlimmsten Fall das Helmschloss bei einem Unfall öffnen. Das kann sehr schnell dazu führen, dass der Helm sich gleich mit vom Kopf verabschiedet. Ist das der Fall, verhält es sich, als wäre man direkt ohne Schutzhelm gefahren. Deshalb ist diesem Punkt in den meisten Motorradhelm Tests auch besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

    3.1 Schutz und Helmschloss beim Motorradhelm

    Die einfachste Variante zum Schutz des Motorradhelm ist ein simples Klickschloss. Dabei wird nur eine Art Stecker in eine dafür vorgesehene Passform geschoben und der Helm damit befestigt. Hierbei ist nur die geringste Sicherheit gewährleistet. Das merkt man daran, dass sich die Weiteneinstellung für das Schloss am Motorradhelm regelmäßig von alleine verschiebt. Deutlich robuster ist das Ratschenschloss. Hier wird ebenfalls recht einfach die Weite eingestellt. Allerdings besteht hierbei die Gefahr, dass man sich beim Festziehen am Motorradhelm etwas klemmt. Deshalb ist diese Art Schloss etwas unangenehmer. Mit dem meisten Aufwand verbunden ist hingegen der sogenannte Doppel-D-Verschluss, auch DD-Verschluss genannt. Hierbei muss der Riemen durch zwei dafür vorgesehen Ringe geführt werden, um den Helm befestigen zu können. Das ist mitunter umständlich und besonders mit Motorradhandschuhen oder bei kaltem Wetter etwas schwierig. Dafür handelt es sich hierbei jedoch um die maximal mögliche Sicherheit für einen Motorradhelm. Diese Art von Verschluss kann meist bei einem Motorradhelm Testsiege gefunden werden.

    Motorradhelm von Shox

    Motorradhelm Sniper Solid von Shox

    3.2 Passform und Futter vom Motorradhelm

    Um den passenden Helm zu finden, gibt es eine einfache aber verlässliche Methode. Gemessen werden muss dafür zunächst der Kopfumfang. Damit der Motorradhelm auch tatsächlich passt, muss das an der Stelle gemacht werden, wo der Kopf am dicksten ist. Das ist in der Regel über den Ohren. Anhand dieses Umfangs entscheidet sich, welche Helmgröße beim Motorradhelm in etwa benötigt wird. Diese beginnen bei XXS. Diese Größe ist für einen Kopfumfang von circa 51 bis 52 Zentimetern bestimmt. Für alle weiteren Größen werden einfach zwei Zentimeter Umfang hinzugerechnet. So gelangt man bis zu einem Umfang von 63 bis 64 Zentimetern. Das ist dann die Motorradhelm Größe XXL. Die Größen können je nach Hersteller immer etwas anders ausfallen. Beim Futter des Helms ist vor allem auf zwei Punkte zu achten. Einerseits sollte das Futter natürlich sehr angenehm auf der Haut sein. So wird ein komfortables Tragegefühl gefördert und auch lange Fahrten können mit dem Motorradhelm problemlos bewältigt werden. Weiterhin muss zwecks Hygiene selbstverständlich auch eine Reinigung des Futters möglich sein. Hierbei bietet es sich an, wenn das Futter aus dem Motorradhelm entnommen werden kann. Somit kann es einfach gewaschen und anschließend wieder im Motorradhelm befestigt werden. Allerdings handelt es sich hierbei um einen Punkt, den mittlerweile die meisten Hersteller bei ihren Motorradhelm Modellen berücksichtigen. Um Geräuschpegel und Visier einschätzen zu können, ist es äußerst empfehlenswert, vor dem Kauf des Helms eine Probefahrt mit ihm zu machen. So lässt sich herausfinden, ob man mit dem Motorradhelm den Verkehr gut sieht und ob die Helligkeit des Visiers gut gewählt wurde. Ist der Helm besonders gut ausgestattet, kann er darüber hinaus über einen klappbaren Blendschutz verfügen. Dieser kann dann während der Fahrt rauf- oder runtergeklappt werden. Außerdem können Pinlock-Visiere am Motorradhelm sehr hilfreich sein. Diese verhindern nämlich, dass das Visier beschlägt. Für ein sicheres Fahren ist das erneut ein sehr wichtiger Punkt. Der Geräuschpegel hingegen wird vor allem bei höheren Geschwindigkeiten wichtig. Im niedrigen Geschwindigkeitsbereich ist dieser nämlich bei jedem Motorradhelm erträglich. Deshalb sollte man den Helm auch auf der Autobahn einem Härtetest unterziehen. Hierfür ist es sinnvoll, mit dem Motorradhelm der Wahl mehr als 100 Kilometer in der Stunde zu fahren. So findet man genau heraus, wie sich diese Eigenschaft beim Fahren äußert und ob man damit gut zurechtkommen kann.

    3.3 Das Material des Motorradhelm

    Ebenfalls wichtig für die Kaufentscheidung und in zahlreichen Motorradhelm Tests: das Material. Es gibt verschiedene Werkstoffe, aus denen ein Motorradhelm bestehen kann. Polycarbonat und ABS gehören zu den Thermoplasten. Diese Kunststoffe sind unter Hitzeeinwirkung leicht formbar und deswegen ist ein Motorradhelm aus ihnen günstig herzustellen. Allerdings haben sie einen gravierenden Nachteil: Helmschalen aus diesem Material altern vergleichsweise schnell. Bei Duroplast sieht es anders aus: Diese Kunststoffe, zu denen auch Fiberglas gehört, sind spröde und nicht leicht formbar, dafür aber bruchsicher und sehr stabil. Ihr Nachteil ist der höhere Anschaffungspreis.

    4. Was müssen Brillenträger beachten?

    Etwas komplizierter kann sich die Helmwahl gestalten, wenn Brillenträger einen Motorradhelm finden möchten. Das liegt daran, dass ein Motorradhelm möglichst eng anliegen sollte. Die Brille jedoch fordert häufig einen zusätzlichen Platz ein. Deshalb sind die meisten Integralhelme nicht für Brillenträger geeignet. Klapphelme sind in diesem Fall in der Regel besser. Diese Art Motorradhelm lässt sich nämlich wesentlich leichter aufsetzen. Möchte man die Brille gerne passend zum Motorradfahren auswählen, gibt es auch hierfür Möglichkeiten, eine Optimierung zu erzielen. Hohe Bügel und schmale Fassungsränder sind sehr zu empfehlen. So wird das Blickfeld möglichst groß gehalten, ohne dass der seitliche Blick durch den Motorradhelm beeinträchtigt wird. Zusätzlich dazu sind aus Sicherheitsgründen Kunststoffgläser und eine Entspiegelung zu empfehlen. Ersteres verringert die Verletzungsgefahr bei Unfällen für die Augen. Glas kann nämlich splittern und in die Augen dringen. Die Entspiegelung hingegen dient dazu, das Blenden beim Fahren zu vermeiden. Besonders im Dunkeln, wenn Laternen und das Licht anderer Fahrer leuchten, ist dieser Punkt wichtig. Außerdem ist es nicht für jeden Fahrer sinnvoll, statt einer Brille Kontaktlinsen beim Fahren zu tragen. Das liegt daran, dass ein Motorradhelm belüftet wird. So zirkuliert beim Fahren Luft im Inneren. Diese wiederum kann dazu führen, dass das Auge trocken wird und das Sehvermögen eingedämmt wird.

    5. Fazit für den Motorradhelm

    Grundsätzlich sollte der Kauf eines Motorradhelms als elementarer Bestandteil der Sicherheit beim Motorradfahren betrachtet werden. Entsprechend ist es äußerst sinnvoll, sich einen unabhängigen Motorradhelm Tests anzusehen und dabei vor allem auf den Aspekt der Sicherheit zu achten. Schließlich ist das die Hauptaufgabe des Helms, die von ihrem Stellenwert deutlich vor der Optik oder dem Komfort eines integrierten Bluthooth Lautsprechers gesehen werden sollte. Deshalb sind vor allem auch der Klapphelm und der Integralhelm die Modelle, die in einem Motorradhelm Test unter diesem Gesichtspunkt wesentlich besser abschneiden als die anderen Helmarten. Daher sind diese auch auf jeden Fall zu bevorzugen. Neben einem Motorradhelm Test ist es aber mindestens genauso wichtig, dass auch diverse Aspekte zur allgemeinen Sicherheit berücksichtigt werden, wie sie ebenso in diesem Ratgeber dargestellt sind. Die beste Sicherheitsausstattung ist zwar sehr wichtig, um bei Unfällen möglichst nicht sehr schwer verletzt zu werden. Allerdings ist es natürlich noch viel wichtiger, dass durch umsichtiges Fahren gewährleistet ist, dass die Schutzausrüstung in ihrer Funktion nie praktisch benötigt wird. Dabei handelt es sich um einen Schutz, der noch viel wertvoller ist als der, den die Motorradbekleidung samt Motorradhelm gewährleisten kann.

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