Teleskop Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Omegon N 130/920 EQ-2
Teleskop Omegon N 130-920 EQ-2
Omegon-N-130920_EQ-2__B001NE4IYG
Omegon N 130/920 EQ-2
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypReflektor
Öffnung
Durchmesser Spiegel oder Objektiv
130 mm
Brennweite920 mm
Gewicht16,0 kg
MontierungParallaktisch
Auflösung
Das Auflösungsvermögen wird in Bogensekunden angegeben. Je kleiner, desto besser.
0,88
2
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Celestron AstroMaster 130EQ
Teleskop Celestron AstroMaster 130EQ
Celestron_AstroMaster-130EQ__B002SYKS80
Celestron AstroMaster 130EQ
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypReflektor
Öffnung
Durchmesser Spiegel oder Objektiv
130 mm
Brennweite650 mm
Gewicht12,7 kg
MontierungParallaktisch
Auflösung
Das Auflösungsvermögen wird in Bogensekunden angegeben. Je kleiner, desto besser.
0,91
PREISLEISTUNGSSIEGER
3
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Seben 900-76 EQ2
Teleskop Seben 900-76 EQ2
Seben-900-76-EQ2___B00652O9TU
Seben 900-76 EQ2
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypReflektor
Öffnung
Durchmesser Spiegel oder Objektiv
76 mm
Brennweite900 mm
Gewicht10,0 kg
MontierungParallaktisch
Auflösung
Das Auflösungsvermögen wird in Bogensekunden angegeben. Je kleiner, desto besser.
1,9
4
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Omegon N 114/900 EQ-1
Teleskop Omegon N 114-900 EQ-1
Omegon-N-114900_EQ-1__B0017GXJE0
Omegon N 114/900 EQ-1
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypReflektor
Öffnung
Durchmesser Spiegel oder Objektiv
114 mm
Brennweite900 mm
Gewicht12,0 kg
MontierungParallaktisch
Auflösung
Das Auflösungsvermögen wird in Bogensekunden angegeben. Je kleiner, desto besser.
1,01
5
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Seben 700-76
Teleskop Seben 700-76
Seben-700-76___B00426KOQI
Seben 700-76
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypReflektor
Öffnung
Durchmesser Spiegel oder Objektiv
76 mm
Brennweite700 mm
Gewicht5,0 kg
MontierungAzimutal
Auflösung
Das Auflösungsvermögen wird in Bogensekunden angegeben. Je kleiner, desto besser.
1,9
6
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TS-Optics StarScope 767
Teleskop TS-Optics StarScope 767
TS-Optics-StarScope_767__B0084BU4UI
TS-Optics StarScope 767
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypReflektor
Öffnung
Durchmesser Spiegel oder Objektiv
76 mm
Brennweite700 mm
Gewicht7,0 kg
MontierungAzimutal
Auflösung
Das Auflösungsvermögen wird in Bogensekunden angegeben. Je kleiner, desto besser.
1,53
7
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Bresser Sirius 70/900 AZ
Teleskop Bresser Sirius 70-900 AZ
Bresser-Sirius-70900_AZ__B007XOC1XU
Bresser Sirius 70/900 AZ
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypRefraktor
Öffnung
Durchmesser Spiegel oder Objektiv
70 mm
Brennweite900 mm
Gewicht3,1 kg
MontierungAzimutal
Auflösung
Das Auflösungsvermögen wird in Bogensekunden angegeben. Je kleiner, desto besser.
1,64
8
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Skywatcher Mercury-707
Teleskop Skywatcher Mercury-707
Skywatcher_Mercury-707__B0017GXFXU
Skywatcher Mercury-707
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypRefraktor
Öffnung
Durchmesser Spiegel oder Objektiv
70 mm
Brennweite700 mm
Gewicht6,0 kg
MontierungAzimutal
Auflösung
Das Auflösungsvermögen wird in Bogensekunden angegeben. Je kleiner, desto besser.
1,64
9
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Bresser Arcturus 60/700
Teleskop Bresser Arcturus 60-700
Bresser-Arcturus_60700__B000LIQQ4U
Bresser Arcturus 60/700
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypRefraktor
Öffnung
Durchmesser Spiegel oder Objektiv
60 mm
Brennweite700 mm
Gewicht2,0 kg
MontierungAzimutal
Auflösung
Das Auflösungsvermögen wird in Bogensekunden angegeben. Je kleiner, desto besser.
1,92
10
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Celestron TravelScope 70
Teleskop Celestron TravelScope 70
Celestron_TravelScope-70__B0027I1H4G
Celestron TravelScope 70
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
TypRefraktor
Öffnung
Durchmesser Spiegel oder Objektiv
70 mm
Brennweite400 mm
Gewicht1,5 kg
MontierungAzimutal
Auflösung
Das Auflösungsvermögen wird in Bogensekunden angegeben. Je kleiner, desto besser.
1,64

Der Blick in den Weltraum durch das Teleskop

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Einfach faszinierend! Seit jeher haben die Menschen zu den Sternen geblickt und sie beobachtet. Höhlenmalereien wie zum Beispiel die aus den Höhlen von Lascaux deuten an, dass sich schon Menschen der Steinzeit von den leuchtenden Punkten im tiefen Schwarz der Nacht beeinflussen ließen. Erst konnten die Menschen die hellen Punkte nur mit bloßem Auge sehen, dann haben Galilei und Newton im Laufe der Geschichte dem Menschen mit ihren Teleskopen neue Möglichkeiten geschaffen, tiefer ins All zu sehen. Heute gibt es verschiedene Arten von Teleskopen: Großteleskope wie zum Beispiel Radio- und Röntgen-, Gamma- und Infrarotteleskope sowie schließlich optische Teleskope. Dem Hobbyastronomen stehen zahlreiche Möglichkeiten offen, ein gutes optisches Teleskop zu finden. Dieses ermöglicht es ihm, Mondkrater zu erkunden, Planeten und ihre Monde oder sogar Galaxien und Sternennebel zu sehen. Mit einem passenden Adapter und einer Digitalkamera lassen sich diese Bilder sogar einfangen. Aber welches Teleskop ist nun das Richtige? Gibt es das Teleskop sowohl für Einsteiger wie für Fortgeschrittene? Muss es gleich ein Teleskop Vergleichssieger sein? Dieser kleine Ratgeber soll etwas Licht ins Dunkel bringen.

    1. Teleskoparten – Reflektor- und Refraktorteleskope

    In der Regel befasst sich ein Teleskop Test mit Reflektor- und Refraktorteleskopen – damit sind Spiegel- und Linsenteleskope gemeint. Daher folgt nun eine kurze Darstellung dieser beiden Arten.

    1.1 Reflektor- oder Spiegelteleskop

    Dieser Teleskoptyp arbeitet – wie der Name schon sagt – mit Spiegeln. Diese Spiegel befinden sich in einem Tubus – dem Teleskopkörper. Der Hauptspiegel ist in der Regel ein nahezu parabolisch geformter Hohlspiegel, der das Licht sammelt und reflektiert. Eine Alternative wäre der sphärische Hohlspiegel. Der zweite Spiegel wird Fangspiegel genannt, denn er fängt das Licht ein und lenkt es seitlich weiter zum Okular. Aus diesem Grunde befindet sich der Okularauszug auch an der Seite des Teleskops. Damit ist auch äußerlich der wesentliche Unterschied zwischen dem Spiegel- und Linsenteleskop beschrieben. Der parabolische Hohlspiegel ist am besten geeignet, parallel einfallendes Licht zu reflektieren und in einem Brennpunkt zu bündeln. Das Okular schließlich vergrößert entsprechend das Bild. Der Vorteil dieser Art von Teleskop ist der, dass Farbfehler ausbleiben. Berühmtes Beispiel für ein Spiegelteleskop dieser Art ist das von Isaac Newton entwickelte Newton-Teleskop.

    1.2 Refraktor- oder Linsenteleskop

    Das Refraktorteleskop ist als Fernrohr mit Linsen ausgestattet, welches ferne Objekte durch Brechung des Lichts für das Auge näher heranholt. Das Galilei- und das Kepler-Teleskop sind jeweils Beispiele dafür. Der Unterschied zwischen den beiden Teleskopen besteht im Okular.

    1.3 Der Teleskop Vergleich – Reflektor oder doch besser Refraktor?

    MODELL EIGENSCHAFTEN
    Reflektorteleskop
    • Teleskopöffnung ist größer
    • Beobachtung von lichtschwachen Objekten wie Galaxien und Nebel ist möglich
    • keine Farbfehler
    • in der Regel teurer als Refraktoren
    Refraktorteleskop
    • für Einsteiger gut geeignet
    • in der Regel günstiger als Spiegelteleskope
    • einfach in der Bedienung
    • lichtschwache Objekte können nicht beobachtet werden, da die Öffnung in der Regel schmal ist
    • durch Lichtbrechung treten Farbfehler am Bildrand auf

    2. Worauf sollten Einsteiger und Hobbyastronomen achten?

    Preislich kann man ein Teleskop schon für unter 100 Euro bekommen. Es gibt aber auch Modelle, die das Vielfache kosten. Für ein vernünftiges Einsteigermodell muss man nicht unbedingt so tief in den Geldbeutel greifen. Die wichtigsten Kriterien für den Kauf und in jedem Teleskop Test sind der Durchmesser der Teleskopöffnung, die Brennweite, die Lichtstärke, die Vergrößerung, das Okular sowie die Montage.

    2.1 Teleskopöffnung

    Der Durchmesser der Teleskopöffnung ist ganz entscheidend, denn je größer sie ist, desto besser fallen die Vergrößerung und die Auflösung, aber auch das Beobachtungsspektrum aus. Danach entscheidet sich, ob nur der Mond mit seinen Kratern oder auch Planeten beobachtet werden können – oder ob sogar andere Galaxien oder Nebel damit sichtbar gemacht werden können. Der Durchmesser wird in Millimetern angegeben.

    2.2 Vergrößerung und Okular

    In einem Teleskop Test wird meistens die maximale und sinnvolle Vergrößerung angegeben. Bei Einsteigerteleskopen liegt diese meist bei einer 150-fachen Vergrößerung. Das Okular sorgt für die Vergrößerung der anvisierten Objekte am Sternenhimmel. Meistens werden mehrere Okulare mitgeliefert. Sie können aber auch nachgekauft werden. Dies ist ganz einfach möglich, da alle Teleskope über einen 1¼-Okularauszug verfügen.

    2.3 Brennweite

    Mit der Brennweite wird der Abstand zwischen dem Hauptspiegel beziehungsweise der Linse und dem Okular bezeichnet. Mit dem Wert der Brennweite und dem Durchmesser der Öffnung lässt sich der Grad der Vergrößerung errechnen. Auch hier gilt: Je höher der so errechnete Wert ist, desto leichter können auch lichtschwächere Objekte beobachtet werden.

    2.4 Lichtsammlung

    Hier ist entscheidend, wie viel Licht das Teleskop sammeln kann. Dies ist besonders wichtig bei lichtschwachen Objekten. Bei Linsenteleskopen entscheidet die Größe der Linse darüber, wie viel Licht sie sammeln kann. Meistens liefern aber Spiegelteleskope aufgrund ihrer großen Optik in diesem Punkt ein besseres Ergebnis.

    Montage: Gerade Einsteiger sollten ein Teleskop mit azimutaler Montage kaufen. Diese Teleskope sind einfacher in der Handhabung und leichter zu transportieren.

    3. Parallaktisch oder azimutal? Wie das Teleskop montiert wird

    Wir stellen im nächsten Abschnitt die Möglichkeiten zur Montage des Teleskops dar.

    3.1 Parallaktisch

    Die parallaktische Montage wird auch äquatoriale Montage genannt. Sie besteht aus zwei Achsen. Diese beiden Achsen werden Rektaszensionsachse und Deklinationsachse genannt. Bei dieser Montage wird die Rektaszensionsachse auf den Himmelsnordpol ausgerichtet. Damit liegt sie parallel zur Erdrotationsachse. Die Deklinationsachse steht in einem 90-Grad-Winkel zur Rektaszensionsachse. Dabei gibt die Deklination die Höhe des Objekts oberhalb des Himmelsäquators an (bis 90 Grad). Für Stabilität des Teleskops sorgen Gegengewichte. Der Vorteil dieser Montage ist, dass längere Beobachtungen und das Nachführen des Teleskops auf einfache Weise möglich sind – das gilt auch für ein motorisiertes Nachführen. Längere Belichtungszeiten bei der Astrofotografie stellen kein Problem mehr dar. Der Nachteil liegt darin, dass ein einfacher Transport schon aufgrund der Gewichte nicht mehr möglich ist. Ebenso ist die Handhabung schwieriger.

    3.2 Azimutal

    Bei dieser Art der Montage kann das Teleskop im Azimut, also in der (horizontalen) Breite bewegt werden. Zudem lässt sich das Teleskop in der Höhe, also vertikal, bewegen und kann so auf ein Objekt fixiert werden. Es ist die einfachste Montage und daher häufig bei den in einem Teleskop Test gezeigten Teleskopen anzutreffen. Hier sind nämlich keine besonderen Kenntnisse erforderlich. Daher ist die azimutale Montage besonders für Einsteiger geeignet. Nachteilig ist allerdings einerseits, dass immer nachjustiert werden muss, sei es beispielsweise, weil bei einer längeren Beobachtung eines Objekts aufgrund der Erdrotation nachgeführt werden muss. Andererseits eignet sich diese Montage nicht für die Astrofotografie, da auch das nicht ohne stete Nachjustierung gelingt. Mittlerweile kann diesem Nachteil allerdings durch motorische Unterstützung abgeholfen werden. Es besteht außerdem sogar die Möglichkeit, dass aus einer azimutalen Ausrichtung auf eine parallaktische umgerüstet werden kann.

    3.3 Dobson

    Das Dobson-Teleskop besteht aus einem Newton-Teleskop und einer sogenannten Rockerbox. Dieses Teleskop hat kein Stativ. Es kann überall auf stabilem Untergrund abgestellt werden. Das Teleskop ist vertikal und horizontal schwenkbar und damit sehr einfach zu handhaben. Charakteristisch ist, dass der Tubus recht groß und das Okular oben angebracht ist. John Dobson ist Erfinder und Namensgeber dieses Teleskops. Er hat es in den 1950er-Jahren als preiswerte Variante gerade für Hobbyastronomen entwickelt.

    4. Einige Hersteller im Teleskop Vergleich

    Auch im Bereich der Teleskope gibt es verschiedene Hersteller. Die folgende kleine Übersicht ist natürlich keine abgeschlossene Liste, sondern soll nur einige der bekannten Namen aufzeigen, die dem Nutzer im Teleskop Test begegnen werden.

    HERSTELLER GESCHICHTE
    Bresser GmbH Bresser ist ein deutsches Unternehmen. Es wurde 1957 von Josef Bresser gegründet. Zunächst hat sich das Unternehmen auf die Herstellung von Ferngläsern und Teleskopen spezialisiert. Später wurde auch mit der Produktion von Mikroskopen begonnen. Bresser hat seinen Sitz in der Stadt Rhede in Nordrhein-Westfalen.
    Celestron Dieses Unternehmen agiert weltweit und ist bekannt für seine Teleskope und das entsprechende Zubehör. Es wurde 1960 von Tom Johnson gegründet und hat heute seinen Sitz in Torrance, Kalifornien. Mit dem Bau von Schmidt-Cassegrain-Teleskopen hat sich Celestron in Sachen Qualität und Handhabung schon früh einen guten Namen gemacht.
    Skywatcher Das Unternehmen Skywatcher wurde 1988 als Synta Optics gegründet und stellte Okulare her. Bald darauf kam die Produktion von Teleskopen hinzu. Im Jahr 1999 wurde die Marke Skywatcher mit Sitz in Richmond, Kannada gegründet, um eine Trennung der Produktionen der Okulare und Teleskope zu schaffen.

    5. Fazit

    Eingemummelt in einen dicken Schlafsack stundenlang die Sterne beobachten und die Gedanken in ferne Galaxien schweifen lassen. Die Astronomie ist reizvoll. Ein Fernglas reicht für die Beobachtung allerdings meist nicht aus. Dafür gibt es bereitss günstige Einsteigerteleskope für angehenden Hobby-Astronomen. Welches Modelldie eigenen Ansprüche am besten erfüllt, darüber kann der Teleskop-Test Aufschluss geben. Eine Gefahr besteht allerdings: Das neue Hobby kann derart faszinierend sein, dass es bald ein teures Profi-Teleskop sein soll.

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